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Einleitung
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MICROPLEX
Grundlagen des digitalen Druckens
Die digitalen Informationen (z.B. ein Formular mit Text, einem
Firmenlogo und Vektorgrafik) werden in kodierter Form
(„Emulation" oder „Seitenbeschreibungssprache") vom EDV-
System in den Eingangsspeicher des Laserdruckers übertragen.
Der Controller dekodiert die Informationen, löst die Buchstaben,
Ziffern und Zeichnungen usw. in Bitmuster auf und trägt sie in
den Bildspeicher des Controllers ein. So entsteht eine
gewissermaßen aus Einzelpunkten bestehende Vorlage der
zukünftigen Druckseite.
Der elektronisch gesteuerte Laserstrahl zeichnet nun zeilenweise
dieses Punktmuster auf eine rotierende, lichtempfindliche,
negativ geladene Trommel. An den Stellen, an denen das Licht
auf die Trommel trifft, löscht es die elektrische Ladung. Nur an
diesen Stellen bleibt der ebenfalls negativ geladene Toner
haften. Da gleiche Ladungen sich abstoßen, bleibt die übrige
Trommeloberfläche frei. Das Papier wird an der Trommel
vorbeigeführt, wobei die elektrostatisch geladenen Tonerpartikel
auf das Papier übertragen werden; dies wird unterstützt von
einem positiven Feld unterhalb des Papiers (Transferkorona).
Beim Weitertransport werden die Tonerpartikel in der
Fixierstation unter Einwirkung von Hitze und Druck dauerhaft mit
dem Papier verbunden. Die Trommel wird entladen, gereinigt
und steht für die nächste Seite zur Verfügung.
Bedienhandbuch SOLID 50 A3 - 3
Ausgabe 2.1