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K&M RLA3B Technische Daten Und Bedienungsanleitung Seite 8

Zur Befestigung an einem Mast (Rohr 1 ½ Zoll bzw. 50 mm) liegen der Antenne 2 U-Bügel M10 mit
Scheiben und Muttern bei. Diese werden um den Mast gelegt und durch die Bohrungen am Haltewinkel
gesteckt. Hier wird zunächst eine Sicherungsscheibe aufgesteckt und dann eine Mutter aufgedreht.
Ziehen sie die beiden Muttern jedes Bügels vorsichtig und abwechselnd gleichmäßig an, bis der Mast
ausreichend fest an das Halteblech gedrückt wird.
Achtung! Zu festes Anziehen kann eine Verformung von Blech und / oder Rohrmast ergeben und damit
die Stabilität vermindern oder gar eine Zerstörung hervor rufen!
Wenn erforderlich (z. B. bei Vibrationen o. ä. auf Booten) eine weitere Mutter auf die befestigte Mutter
kontern.
Weitere Hinweise
- Lösen sie nie die Hutmuttern an Knotenblech oder Gehäuseboden! Die inneren Muttern auf den HF-
Durchführungen der Antennenelemente dürfen nicht verdreht werden! Sie müssen bei versehentlichem
Bewegen (nur) so fest angezogen sein, dass noch keine Verformung der dahinter liegenden Isolierscheibe
erfolgt, aber mindestens so fest, dass sie nicht mehr locker mit der Hand drehbar sind (geringe Kraft mit
kleinem Werkzeug).
- Üben sie keine Kraft auf die Antennenelemente aus! Tragen sie die Antenne nicht an den Elementen,
legen sie sie nur sehr sorgfältig ohne Stöße darauf ab (nur kurz bei Montagen erlaubt) und befestigen sie
nichts an den Elementen. Die Anschlussbolzen der HF-Durchführungen sind abgedichtet und führen innen
auf die Verstärkerplatine. Sowohl die Dichtung, als auch die Platine können Schaden nehmen, wenn auf
die Bolzen der Durchführungen Kraft ausgeübt wird.
- Beachten sie in allen Fällen die einschlägigen Blitzschutzbestimmungen! Der Verstärker in der Antenne
ist relativ gut geschützt, weil die Antennenelemente galvanisch mit dem Gehäuse verbunden sind.
Außerdem beinhaltet er einen HF-Überspannungsschutz. Direkten Blitzeinschlag in ein oder mehrere
Empfangselemente kann er nicht überstehen. Dazu muss ein Blitzfang (Blitzableiter...) in der Nähe der
Antenne installiert werden. Das Gehäuse der Antenne muss über den Haltewinkel zuverlässig geerdet
werden. Blitzenergie kann über die HF-Leitung zu den angeschlossenen Geräten geführt werden und sie
zerstören! In diesem Fall müssen passende Schutzmechanismen in die Leitung geschaltet werden.
Trennen sie die Leitung am Besten bei Gewitterneigung ab!
- Kontrollieren sie gelegentlich die Dichtheit des Verstärkergehäuses, der Kabelverschraubung und die
Offenheit der Belüftungsbohrung am Boden. Sie dient dem Ablaufen von ev. auftretendem
Kondenswasser bei Temperaturänderungen.
- Die Antenne ist trotz ihrer relativ kleinen Bauweise hochempfindlich und liefert breitbandig recht hohe
Empfangspegel. Empfindliche Empfänger können damit übersteuert werden. Schalten Sie in so einem Fall
einen Abschwächer oder besser einen Preselector zwischen Antenne (Controler) und RX.
- Auch wenn die Antenne aufgrund ihrer geringen Größe zur nahen Positionierung am Empfänger verleitet:
Prüfen Sie die Störabstrahlung anderer Geräte in der Nähe und stellen Sie die Antenne in einiger
Entfernung dazu auf. Besonders Personalcomputer und ihre Peripherie (Monitor, Drucker / Scanner, SDR,
Netzwerk-Anschlussleitungen...) sowie Fernsehgeräte u. ä. erzeugen oft sehr hohe Störpegel.
- In Umgebungen mit vielen Störungen ist die Ausrichtung der Antenne auf möglichst hohe
Störunterdrückung in einer Empfangsrichtung (einer Schleife, z. B. 0°) am sinnvollsten. Nutzen Sie diese
Schaltstufe hauptsächlich und schalten Sie nur auf die anderen Stufen um, wenn das zu empfangende
Signal aufgrund der Richtwirkung zu stark gedämpft wird.
AUSGABE
DATUM
1.1
09/06/15
K & M Burkhard Reuter
NAME
RLA3B
B. Reuter
8
8
Seite
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