Local Control Network - Gebäudeleittechnik in Perfektion
LCN-SH+
Ausgänge:
Die Ausgänge werden durch eine
Vorsicherung
gangseitigen Kurzschluß geschützt. Die Sicherung ist nicht geeignet, bei Last auf nur
einem Ausgang eine Überhitzung der eingebauten Störschutzdrossel zu verhindern.
Deshalb ist beim Anschluss der Verbraucher konstruktiv sicherzustellen, dass eine
höhere Last als 1,5A pro Ausgang nicht auftreten kann.
Das SH+-Modul selbst wird getrennt versorgt und arbeitet auch dann, wenn die
Sicherung nicht eingesetzt ist.
SH+-Module erkennen eine defekte Sicherung und zeigen dies vor Ort durch das
flackern beider Status LEDs der
Ausgänge
geben eine Statusmeldung ab. Die Wiedereinschaltung wird mit der Funktions-
quittung "defekte Sicherung" in der Handbedienung der LCNP/Pro2 verweigert.
Das SH+ überwacht ab Ser.Nr. 0E... seine Betriebstemperatur. Steigt diese in Folge
einer Überlastung unzulässig hoch an, werden beide Ausgänge abgeschaltet und es
wird eine Statusmeldung in den Bus abgesetzt:
"
Modul meldet Überlast/Übertemperatur
Es erfolgt nach Abkühlung keine automatische Wiedereinschaltung der Ausgänge.
Die Ausgänge müssen wieder neu eingeschaltet werden. In beiden Fällen sollten die
Verbraucher kontrolliert werden.
Hinweise zu den
Ausgänge
:
Die elektronischen Ausgänge benötigen
direkten Anschluss kleiner und sogar induktiver Verbraucher.
Aufgrund der nach CE erforderlichen Entstörmaßnahmen fließt ein kleiner Ruhe-
strom von etwa 4mA (kapazitiv) in jedem Leistungsausgang. Dies kann beim
Anschluss von 230V Relais zum "Kleben" führen. Abhilfe: Sie können die Dimm-
Entstörung außer Betrieb nehmen. Nach CE dürfen Sie den Ausgang dann aber nur
noch im Schaltbetrieb nutzen.
Sehen Sie dazu auf die Platine: links neben dem Sicherungshalter befinden sich
zwei d nne Leiterbahnen, die mit 1 und 2 gekennzeichnet sind. (siehe
ü
Vergrößerung). Wenn Sie die Leiterbahn, die mit 1 gekennzeichnet ist, mit einem
kleinen Schraubenzieher vorsichtig durchtrennen, ist der Entstörkondensator von
Ausgang 1 deaktiviert. Dementsprechend die 2. Leiterbahn für Ausgang 2.
Beim Anschluss von Gasentladungslampen mit Drosseln (z.B.VVG) ist deren
großer Blindstrom zu beachten, der die anschließbare Leistung etwa halbiert.
Abhilfe: Leuchten kompensieren durch einfaches Parallelschalten eines
Kondensators. Bei elektronischen Nullspannungs-Schaltern tritt das Problem
des Kontaktabbrandes bei kapazitiver Last nicht auf. Deshalb können
Schaltbetrieb
an die LCN-Ausgänge große Kondensatoren angeschlossen
werden. Eine Parallelkompensation ist also problemlos möglich.
Installationsanleitung
von
3.15A F
gegen einen aus-
an. Beide
Ausgänge
schalten
und
AUS
".
keine Mindestlast
. Das ermöglicht den
im
Local Control Network - Gebäudeleittechnik in Perfektion
Installationsanleitung
Sensorik:
Die Sensor-Steckverbinder sind nur in geringem Umfang gegen Überspannung
geschützt. Ein Kontakt mit 230V Phase führt zu einer Zerstörung des Moduls. Die
Sensorklemmen liegen auf N-Potential, sind also vom Netz galvanisch nicht entkop-
pelt. Deshalb ist sicherzustellen, dass ein Berührungsschutz für den Benutzer in
jedem Betriebszustand gewährleistet ist. Die Taster aller zugelassenen Schalterblen-
densysteme gewährleisten diesen Schutz.
Das Modul verfügt über drei Sensoranschlüsse, die über zusätzliche Schaltungen
ggf. auch als Aktor genutzt werden können. Die Funktion wird über das Einrichtepro-
gramm LCN-P/PRO bei der Installation einprogrammiert:
T-Anschluss:
Über einen Tastenumsetzer (LCN-TU4H/TU4HL) können max. 8 herkömmliche
Taster abgefragt werden. Außerdem gibt es eine Reihe von Sensoren, die hier
alternativ angeschlossen werden können. Das Modul verfügt über die erforderliche
Analogwertverarbeitung mit bis zu 12Bit Genauigkeit.
I-Anschluss:
Hier kann der IR-Empfänger der Fernbedienung angeschlossen werden, zusätzlich
der Binärsensor LCN-B3I, der LCN-BMI (ab Ser.Nr. 0A0A..), das LCN-UT (ab Ser.Nr.
0C06...) und der Temperatursensor LCN-TS. Über den LCN-IV können diese
Baugruppen auch parallel am I-Anschluss betrieben werden. Alternativ dazu kann
der I-Anschluss auch als Zähler für Pulse bis 1kHz dienen, wenn keine weitere
Peripherie angeschlossen ist.
P-Anschluss:
Hier können zum Beispiel der 8-fach Binärsensor (LCN-B8H/B8L), der Stromsensor
(LCN-BS4) und der Relaisblock (LCN-R8H/R4M2H/R2H) angeschlossen werden.
Der LCN-B8H/B8L und LCN-BS4 werden automatisch erkannt, der LCN-R8H muss
mit der LCN-P/PRO freigeschaltet werden.
Hinweis zur Sensorik:
Das Modul (ab Ser.Nr. 0E...) überwacht seine Sensorik (T-, I-, P-Port) auf
Überlastung und Kurzschluss. Sollte das Modul z.B. durch einen Verdrahtungsfehler
an seiner Peripherie kurzgeschlossen werden, schaltet es selbständig die
Versorgungsspannung der Sensorik für ca. 4 Sekunden ab. Sollte der Fehler dann
immer noch vorhanden sein, wird die Peripherie für 8 Sekunden abgeschaltet. Liegt
der Fehler nach dieser Zeit immer noch vor, wird die Peripherie für 30 Sekunden
abgeschaltet und eine Statusmeldung in den Bus gesendet: "
Überlast/Kurzschluß Peripherie.
die Sensorik abgeschaltet ist..
In diesem Fall muss die angeschlossene Sensorik und Verdrahtung überprüft
werden.
Das Modul bleibt auch bei diesen Fehlern stets erreichbar und betriebsbereit.
LCN-SH+
Modul meldet
", außerdem flackert die rote LED, solange