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KROHNE OPTISWITCH 3300C Betriebsanleitung
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Betriebsanleitung
OPTISWITCH 3300 C
mit NAMUR-Ausgang
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für KROHNE OPTISWITCH 3300C

  • Seite 1 Betriebsanleitung OPTISWITCH 3300 C mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Zu diesem Dokument Funktion ......Zielgruppe......Verwendete Symbolik .
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis 9 Anhang Technische Daten ..... . Maße ....... Ergänzende Betriebsanleitungen Information: Der OPTISWITCH 3300 C steht in unterschiedlichen Ausfüh-...
  • Seite 4: Zu Diesem Dokument

    Zu diesem Dokument 1 Zu diesem Dokument 1.1 Funktion Die vorliegende Betriebsanleitung liefert Ihnen die erforder- lichen Informationen für eine schnelle Inbetriebnahme und einen sicheren Betrieb. Lesen Sie diese deshalb vor der Inbetriebnahme. 1.2 Zielgruppe Diese Betriebsanleitung richtet sich an ausgebildetes Fach- personal.
  • Seite 5: Zu Ihrer Sicherheit

    Zu Ihrer Sicherheit 2 Zu Ihrer Sicherheit 2.1 Autorisiertes Personal Sämtliche in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Hand- habungen dürfen nur durch ausgebildetes und vom Anla- genbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden. Eingriffe darüber hinaus dürfen aus Sicherheits- und Ge- währleistungsgründen nur durch vom Hersteller autorisiertes Personal vorgenommen werden.
  • Seite 6: Sil-Konformität

    Zu Ihrer Sicherheit NSR: EN 61010-1: 2001 2.6 SIL-Konformität Der OPTISWITCH 3300 C erfüllt die Anforderungen an die funktionale Sicherheit nach IEC 61508. Weitere Informationen finden Sie im Safety Manual "OPTISWITCH 3XXX". 2.7 Sicherheitshinweise für Ex-Bereiche Beachten Sie bei Ex-Anwendungen die Ex-spezifischen Sicherheitshinweise.
  • Seite 7: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung 3 Produktbeschreibung 3.1 Aufbau Der Lieferumfang besteht aus: Lieferumfang Grenzstandsensor OPTISWITCH 3300 C Dokumentation - dieser Betriebsanleitung - Zusatzanleitung "Steckverbinder für Grenzstandsen- soren" - optional - Ex-spezifischen Sicherheitshinweisen (bei Ex-Ausfüh- rungen) ggfs. weiteren Bescheinigungen Der OPTISWITCH 3300 C besteht aus den Komponenten: Komponenten Gehäusedeckel Gehäuse mit Elektronik...
  • Seite 8 Produktbeschreibung Er ist konzipiert für industrielle Einsätze in allen Bereichen der Verfahrenstechnik und wird vorzugsweise in Schüttgütern eingesetzt. Typische Anwendungen sind Überlauf- und Trockenlauf- schutz. Durch sein einfaches und robustes Messsystem lässt sich der OPTISWITCH 3300 C nahezu unabhängig von den chemischen und physikalischen Eigenschaften des Schüttguts einsetzen.
  • Seite 9: Bedienung

    Produktbeschreibung 3.3 Bedienung In der Werkseinstellung können Füllgüter mit einer Dichte >0,02 g/cm³ (0.0008 lbs/in³) gemessen werden. Bei Füllgütern mit niedriger Dichte >0,008 g/cm³ (0.0003 lbs/in³) kann das Gerät angepasst werden. Auf dem Elektronikeinsatz finden Sie folgende Anzeige- und Bedienelemente: Kontrollleuchte zur Anzeige des Schaltzustandes (gelb) Potentiometer zur Anpassung an die Füllgutdichte Betriebsartenumschaltung zur Wahl des Schaltverhaltens...
  • Seite 10: Montieren

    Montieren 4 Montieren 4.1 Allgemeine Hinweise Grundsätzlich kann der OPTISWITCH 3300 C in jeder Schaltpunkt beliebigen Lage eingebaut werden. Das Gerät muss lediglich so montiert werden, dass sich das Schwingelement auf Höhe des gewünschten Schaltpunkts befindet. Verwenden Sie die empfohlenen Kabel (siehe Kapitel "An die Feuchtigkeit Spannungsversorgung anschließen") und ziehen Sie die Kabelverschraubung fest an.
  • Seite 11: Montagehinweise

    Montieren Den maximal zulässigen Druck können Sie aus den "Techni- schen Daten" im "Anhang" oder dem Typschild des Sensors entnehmen. Der Vibrationsgrenzschalter ist ein Messgerät und muss Handhabung entsprechend behandelt werden. Ein Verbiegen des Schwingelements führt zur Zerstörung des Gerätes. Warnung: Das Gehäuse darf nicht zum Einschrauben verwendet werden! Das Festziehen kann Schäden an der Drehmechanik des...
  • Seite 12 Montieren Abb. 3: Einströmendes Füllgut Der OPTISWITCH 3300 C kann zur stufenlosen Höhenein- Arretierverschraubung stellung mit einer Arretierverschraubung montiert werden. Beachten Sie die Druckangaben der Arretierverschraubung. Das Schwingelement sollte möglichst frei in den Behälter Stutzen ragen, um Ablagerungen zu verhindern. Vermeiden Sie des- halb Stutzen für Flansche und Einschraubstutzen.
  • Seite 13 Montieren Abb. 4: Befüllung und Entleerung mittig OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 14 Montieren Abb. 5: Befüllung mittig, Entleerung seitlich OPTISWITCH 3300 C Entleeröffnung Befüllöffnung Damit die Schwinggabel des OPTISWITCH 3300 C bei Strömungen Füllgutbewegungen möglichst wenig Widerstand bietet, sollten die Flächen der Schwinggabel parallel zur Füllgutbewegung stehen. OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 15 Montieren Abb. 6: Strömungsausrichtung der Schwinggabel Markierung bei Gewindeausführung Strömungsrichtung Bei Anwendungen z.B. in Sandfängen oder in Absetzbecken Prallschutz gegen Stein- schlag für Grobsedimente ist das Schwingelement mit einem ge- eigneten Prallblech vor Beschädigungen zu schützen. Dieses Prallblech müssen Sie selbst anfertigen. OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 16 Montieren > 125 mm ") Abb. 7: Prallblech zum Schutz vor Beschädigungen OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 17: An Die Spannungsversorgung Anschließen

    An die Spannungsversorgung anschließen 5 An die Spannungsversorgung anschließen 5.1 Anschluss vorbereiten Beachten Sie grundsätzlich folgende Sicherheitshinweise: Sicherheitshinweise beach- Nur in spannungslosem Zustand anschließen In explosionsgefährdeten Bereichen müssen die entsprech- Sicherheitshinweise für Ex-Anwendungen enden Vorschriften, Konformitäts- und Baumusterprüfbe- beachten scheinigungen der Sensoren und der Versorgungsgeräte beachtet werden.
  • Seite 18: Anschlussschritte

    An die Spannungsversorgung anschließen 5.2 Anschlussschritte Bei Ex-Geräten darf der Gehäusedeckel nur dann geöffnet werden, wenn keine explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist. Gehen Sie wie folgt vor: 1 Gehäusedeckel abschrauben 2 Überwurfmutter der Kabelverschraubung lösen 3 Anschlusskabel ca. 10 cm (4 in) abmanteln, Aderenden ca. 1 cm (0.4 in) abisolieren 4 Kabel durch die Kabelverschraubung in den Sensor schieben...
  • Seite 19: Anschlussplan Einkammergehäuse

    An die Spannungsversorgung anschließen Abb. 8: Anschlussschritte 5 und 6 5.3 Anschlussplan Einkammergehäuse Die nachfolgenden Abbildungen gelten sowohl für die Nicht- Ex-, als auch für die EEx d-Ausführung. Gehäuseübersicht Abb. 9: Werkstoffvarianten Einkammergehäuse Kunststoff Aluminium Edelstahl Filterelement für Luftdruckausgleich OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 20 An die Spannungsversorgung anschließen Elektronik- und Anschluss- raum VB60N NAMUR IEC 60947-5-6 Simulation Abb. 10: Elektronik- und Anschlussraum Potentiometer zur Schaltpunktanpassung DIL-Schalter zur Kennlinienumkehr Simulationstaste Erdungsklemme Anschlussklemmen Kontrollleuchte Zum Anschluss an Trennverstärker nach NAMUR Anschlussplan (IEC 60947-5-6, EN 50227). Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Technische Daten"...
  • Seite 21 An die Spannungsversorgung anschließen Externe Simulationstaste Sie können, zusätzlich zur Testtaste auf dem Elektronikein- satz, einen externen Taster anschließen, um den Testablauf zu starten. Schließen Sie den Taster nach folgendem An- schlussplan an. Die Klemmen 3 und 4 sind im Auslieferungs- zustand gebrückt.
  • Seite 22: In Betrieb Nehmen

    In Betrieb nehmen 6 In Betrieb nehmen 6.1 Allgemeines Die Zahlenangaben in Klammern beziehen sich auf die nachfolgenden Abbildungen. Auf dem Elektronikeinsatz finden Sie folgende Anzeige- und Funktion/Aufbau Bedienelemente: Potentiometer zur Schaltpunktanpassung (1) DIL-Schalter zur Betriebsartenumschaltung - min./max. (2) Simulationstaste (3) Kontrollleuchte (6) 6.2 Bedienelemente VB60N...
  • Seite 23: Funktionstabelle

    In Betrieb nehmen Das Potentiometer des OPTISWITCH 3300 C steht ab Werk auf Rechtsanschlag (>0,02 g/cm³ bzw. >0.0008 lbs/in³). Bei besonders leichten Schüttgütern drehen Sie das Potentio- meter auf Linksanschlag (>0,008 g/cm³ bzw. >0.0003 lbs/in³). Damit wird der OPTISWITCH 3300 C empfindlicher und kann leichte Schüttgüter sicherer detektieren.
  • Seite 24: Wiederkehrender Funktionstest

    In Betrieb nehmen Hinweis: Die Betriebsarteinstellung am NAMUR-Trennschaltverstärker ist so zu wählen, dass der Schaltausgang bei Störmeldung (I <= 1,0 mA) in die sichere Lage geht. Füllstand Signalstrom - Kontrollleuchte Sensor Fallende Kennlinie >= 2,2 mA max. Fallende Kennlinie <= 1,0 mA max.
  • Seite 25 In Betrieb nehmen zum Sensor durchgeführt werden. Dabei muss die Richtigkeit der aufeinanderfolgenden Schaltzustände am Trennschalt- verstärker sowie den nachgestellten Einrichtungen beobachtet werden. Der Sensor muss somit weder ausgebaut noch durch Befüllen des Behälters zum Ansprechen gebracht werden. Dies gilt für OPTISWITCH 3300 C mit dem NAMUR- Elektronikeinsatz WE60N.
  • Seite 26 In Betrieb nehmen Beachten Sie, dass die nachgeschalteten Geräte während des Funktionstests aktiviert werden. Damit können Sie die korrekte Funktion der Messeinrichtung kontrollieren. (nach Loslassen der Simulationstaste) Testablauf Sensor- Füllstandre- Füllstandre- Kontroll- Kontroll- Kontroll- strom lais Trenn- lais Trenn- leuchte leuchte leuchte - schaltver-...
  • Seite 27: Instandhalten Und Störungen Beseitigen

    Instandhalten und Störungen beseitigen 7 Instandhalten und Störungen beseitigen 7.1 Wartung Der OPTISWITCH 3300 C bedarf bei bestimmungsgemäßer Verwendung im Normalbetrieb keiner besonderen Wartung. 7.2 Störungen beseitigen Der OPTISWITCH 3300 C bietet Ihnen ein Höchstmaß an Störungsursachen Funktionssicherheit. Dennoch können während des Betriebes Störungen auftreten.
  • Seite 28: Elektronikeinsatz Tauschen

    Instandhalten und Störungen beseitigen à Kontrollieren, ob das Schwingelement durch Anhaf- tungen am Stutzen bedeckt wird Falsche Kennlinie gewählt à Korrekte Kennlinie am Kennlinienumkehrschalter ein- stellen (Überlaufschutz; Trockenlaufschutz). Die Ver- kabelung sollte nach dem Ruhestromprinzip ausgeführt werden. Kontrollleuchte blinkt gelb Störung an der Elektronik à...
  • Seite 29 Instandhalten und Störungen beseitigen Abb. 15: Halteschrauben lösen Elektronikeinsatz Halteschrauben (2 Stück) 6 Alten Elektronikeinsatz herausziehen 7 Neuen Elektronikeinsatz mit dem Alten vergleichen. Das Typschild auf dem Elektronikeinsatz muss dem Typschild des alten Elektronikeinsatzes entsprechen. Dies gilt vor allem für Geräte in explosionsgeschützten Bereichen. 8 Einstellungen der beiden Elektronikeinsätze vergleichen.
  • Seite 30: Das Gerät Reparieren

    7.4 Das Gerät reparieren Sollte eine Reparatur erforderlich sein, gehen Sie folgender- maßen vor: Im Internet können Sie auf unserer Homepage http://www. krohne-mar.com/fileadmin/media-lounge/PDF-Download/ Specimen_e.pdf ein Rücksendeformular herunterladen. Sie helfen uns damit, die Reparatur schnell und ohne Rück- fragen durchzuführen. Für jedes Gerät ein Formular ausdrucken und ausfüllen Das Gerät reinigen und bruchsicher verpacken...
  • Seite 31: Ausbauen

    Ausbauen 8 Ausbauen 8.1 Ausbauschritte Warnung: Achten Sie vor dem Ausbauen auf gefährliche Prozess- bedingungen wie z.B. Druck im Behälter, hohe Temperaturen, aggressive oder toxische Füllgüter etc. Beachten Sie die Kapitel "Montieren" und "An die Span- nungsversorgung anschließen" und führen Sie die dort ange- gebenen Schritte sinngemäß...
  • Seite 32: Anhang

    Anhang 9 Anhang 9.1 Technische Daten Allgemeine Daten Werkstoff 316L entspricht 1.4404 oder 1.4435 Werkstoffe, medienberührt - Prozessanschluss - Gewinde 316L - Prozessanschluss - Flansch 316L - Prozessdichtung Klingersil C-4400 - Schwinggabel 316L - Verlängerungsrohr ø 43 mm (1.7 in) 316L Werkstoffe, nicht medienberührt - Gehäuse...
  • Seite 33 Anhang Betriebsarten (NAMUR-Ausgang umschaltbar auf fallende oder steigende Kennlinie) - min. steigende Kennlinie (High current bei Bede- ckung) - max. fallende Kennlinie (Low current bei Bedeckung) Umgebungsbedingungen Umgebungstemperatur am Gehäuse -40 … +80 °C (-40 … +176 °F) Lager- und Transporttemperatur -40 …...
  • Seite 34 Anhang Elektro-Mechanische Daten Kabeleinführung/Stecker - Einkammergehäuse 1x Kabelverschraubung M20x1,5 (Kabel-ø 5 … 9 mm), 1x Blindstopfen M20x1,5 oder: 1x Verschlusskappe ½ NPT, 1x Blindstop- fen ½ NPT oder: 1x Stecker (je nach Ausführung), 1x Blind- stopfen M20x1,5 Federkraftklemmen für Leitungsquerschnitt bis 1,5 mm² (0.0023 in²) Bedienelemente Betriebsartenschalter - min.
  • Seite 35 Anhang ATEX II 1/2G, 2G EEx d IIC T6 ATEX II 1/2 D IP66 T Siehe Temperaturangaben im Sicherheitshinweis. OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 36 Anhang 9.2 Maße OPTISWITCH 3300 C ~ 69mm ~ 116mm ~ 69mm ") ") ø 77mm ") ø 84mm ø 77mm ") ") ") M20x1,5/ M20x1,5/ M20x1,5 ½ NPT ½ ½ NPT Abb. 17: Gehäusevarianten Kunststoffgehäuse Edelstahlgehäuse Aluminiumgehäuse OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 37 Anhang G1½A ø 43mm (1 ") Abb. 18: OPTISWITCH 3300 C, Gewindeausführung G1½ A = Sensorlänge, siehe "Technische Daten" OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 38 Anhang ø 34 mm ") Abb. 19: Temperaturzwischenstück OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 39 Anhang OPTISWITCH 3300 C - mit NAMUR-Ausgang...
  • Seite 40 Änderungen vorbehalten 31358-DE-061013...

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