4.2.2 Vermessungselemente
Im ersten Schritt wird über die im oberen Bereich der Oberfläche befindliche Con-
struction-Toolbox (siehe Tab. 2) zunächst eine Gruppe („Group") festgelegt, in der
nachfolgend alle Objekttypen abgelegt werden. Die umgebenden Wände, der Fußbo-
den und die Decke werden i.A. über Ebenen („Planes") erstellt. Zur eindeutigen Fest-
legung einer Ebene werden mit dem Zielkreuz mindestens drei Punkte pro Ebene
ausgewählt. Diese werden vom Gerät im Hintergrund automatisch vermessen und an-
schließend dem Objekt zugeordnet.
Handelt es sich um eine verformte Wand, ist entsprechend eine höhere Anzahl von
Punkten nötig, um ein möglichst gut als Ebene abstrahiertes Aufmaß zu erhalten. Die
genaue Lage der gewählten und vermessenen Punkte ist unbedeutend, solange sie der
gewünschten Fläche zugehörig sind. Die Punkte sollten miteinander eine möglichst
große Dreiecksfläche aufspannen. Die Punkte können flüssig nacheinander gesetzt
werden, ohne auf den RODEONmetric warten zu müssen.
Group
Das
Strukturierung des Modellbaumes, indem
es mehrere Kindobjekte zu einem Objekt
zusammenfasst. Die Reihenfolge der
Kindobjekte ist beliebig.
Reference
Das Referenzobjekt verweist auf ein
anderes Objekt von beliebigem Typ an
beliebiger Stelle im Objektbaum. Der
Verweis kann auch auf ein Objekt sein,
welches nicht mehr oder in einem anderen
Modell existiert.
Polarpoint
Als Polarpunkte werden alle zu vermes-
senden Raumpunkte, die bspw. der Be-
stimmung einer Ebene dienen, bezeichnet.
Der Punktevektor im polaren 3D-Raum
führt dabei auch Toleranzangaben zur Ge-
nauigkeit. Noch nicht vermessene Polar-
punkte besitzen eine unendliche Toleranz.
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Bedienungsanleitung RODEONmetric
Gruppenobjekt
dient
der