Panorama Settings – Hier können zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden
um die Anzahl und Anordnung der aufzunehmenden Bilder zu beeinflussen.
Legacy Arrangement: Die Software RODEONmodular verwendet einen
•
einfacheren Berechnungsalgorithmus für die Anordnung der Bilder als
RODEONmetric. Mithilfe dieser Option kann zu der veralteten
Bildanordnung aus RODEONmodular zurückgeschalten werden. Für die
Arbeit mit RODEONmetric ist diese Option nicht empfehlenswert.
Multirow Optimization: Die Multirow-Optimierung reduziert die Anzahl
•
der Bilder auf jeder Reihe in Richtung der Pole, gewährleistet dabei aber
dennoch die eingestellte Überlappung. Diese Option wird empfohlen um
wertvolle Aufnahmezeit und redundante Daten einzusparen.
Overlapping: Das Panorama wird mit sich überlappenden Einzelbildern se-
•
quenziell aufgenommen. Die Mindestüberlappung kann an dieser Stelle ein-
gestellt werden. Für RODEONmetric ist eine Überlappung von 5-10% emp-
fehlenswert.
HDRI – „High Dynamic Range Imaging", oder kurz HDRI, bezeichnet die Erweite-
rung des kameraeigenen Dynamikumfangs um mehrere Blendenstufen durch die Auf-
nahme des selben Bildes mit verschiedenen Belichtungszeiten. Anschließend werden
die Einzelbilder im Computer miteinander verrechnet und ein Gesamtbild mit hohem
Dynamikumfang und Farbtiefe erzeugt. Besonders in der Panoramafotografie ist der
Einsatz von HDRI beliebt und teilweise unumgänglich, da aufgrund des großen Auf-
nahmebereiches sehr unterschiedliche Lichtverhältnisse vorherrschen. Bei der Wahl
der Aufnahmereihenfolge steht Grau für normal, Schwarz für unter- und Weiß für
überbelichtet. Sollen für das spätere 3D-Modell sehr hochwertige Texturen verwen-
det werden, so ist eine Aufnahme mit 3 Belichtungsstufen ratsam. Der Belichtungs-
abstand der Bilder ('Step Size') sollte dabei 2 Blendenstufen umfassen.
Es ist zu beachten, dass sich die Gesamtzahl der aufgenommenen Bilder als Produkt
der Belichtungsstufen und der Aufnahmepositionen ergibt. Mehrere Belichtungsstu-
fen steigern somit sowohl die Aufnahmezeit als auch den Speicherplatzbedarf.
Hinweis: Vorerst unterstützt die Software nur den Export einer Belichtungsstufe, und
zwar der, die in der Ansicht gewählt wurde. Um die HDR-Informationen dennoch zu
nutzen, können die verschieden belichteten, deckungsgleichen Einzelbilder mit unter-
schiedlichen Dateinamen exportiert und miteinander verrechnet werden, z.B. in der
Drittsoftware für HDR-Fotos „Photomatix".
10
Bedienungsanleitung RODEONmetric