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TermaTech TT40 Bedienungsanleitung Seite 6

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Anfeuerholz ist die Bezeichnung für gespaltenes Kleinholz/Holzstöckchen, Länge ca.
20 cm, Durchmesser ca. 2-3 cm – vorzugsweise mit vielen offenliegenden Flächen.
Brennholz sollte einen Durchmesser von 7-10 cm aufweisen; Länge ca. 30 cm, da es
sonst zu nah an die Innenwände des Ofens heranreicht. Für eine gute Verbrennung ist
angemessen trockenes Holz (Feuchtigkeit 15-18%) am wichtigsten. Nasses Holz ist
schwer zu entzünden, es entsteht kein Zug im Schornstein, es qualmt sehr, der
Nutzungsgrad ist schlecht und es schädigt die Umwelt. Zudem kann es Schäden an
Ofen und Schornstein durch Glanzruß und Teerbelag verursachen. Zu trockenes Holz
hingegen brennt zu schnell, wobei die Gase im Holz oftmals schneller freigesetzt
werden, als sie verbrennen können, und somit nutzlos (unverbrannt) durch den
Schornstein gejagt werden. Wiederum eine schlechte Ausnutzung des Holzes und
Schaden für die Umwelt.
Kohle und Energiekoks dürfen nicht verwendet werden, da sie sehr schwefelhaltig
sind, was Ofen, Schornstein und Umwelt stark belastet. Ofen- und
Schornsteinlebensdauer reduzieren sich bei Verwendung dieses Brennmaterials
erheblich – und das Reklamationsrecht für das Produkt entfällt.
9. Wartung – nur Originalersatzteile verwenden
Reinigung und Überprüfung
Der Kaminofen, Rauchgaswege und Rauchrohre sollten jährlich – evtl. auch öfter, z.B.
nach der Reinigung des Schornsteines – nach Ablagerugen untersucht und ggf.
gereinigt werden. Der Schornstein muss ebenfalls regelmäßig durch den
Schornsteinfeger gereinigt werden. Über die notwendigen Intervalle gibt Ihr
zuständiger Schornsteinfegermeister Auskunft. Der Kaminofen sollte jährlich durch
einen Fachmann überprüft werden.
Wartung und Reinigung des Ofens nur vornehmen, wenn dieser kalt ist. Die tägliche
Pflege beschränkt sich auf ein Minimum, aber einmal pro Jahr sollte der Ofen
gründlich gewartet werden. Die Brennkammer von Asche und Ruß befreien,
Türscharniere und Schließvorrichtungen mit Kupferfett versehen und bei Bedarf ggf.
nachziehen.
Die Oberfläche mit einer weichen, langhaarigen Bürste oder einem Staubwedel
abbürsten. Und denken Sie bitte daran: nur bei kaltem Ofen.
Dichtungen können auf den ersten Blick völlig okay aussehen, aber sie unterliegen
einem Verschleiß und können irgendwann den Ofen nicht mehr dicht geschlossen
halten. Die Dichtungen daher je nach Bedarf erneuern, denn für eine gute
Verbrennung und eine saubere Glasscheibe ist es wichtig, dass der Ofen dicht schließt.
Dämmplatten, die gebrochen oder abgenutzt sind, lassen sich leicht erneuern, da sie
nur lose angebracht sind. Das verwendete Material heißt Vermiculite – ein poröser,
aber ausgesprochen gut geeigneter Dämmstoff. Etwaige Risse in der Dämmung haben
keinen Einfluss auf die Wirkung des Ofens. Die Dämmung sollte jedoch erneuert
werden, wenn der Verschleiß die Hälfte der ursprünglichen Stärke überschritten hat
oder wenn Ecken abbrechen.
Der Anstrich des Ofens kann mit Senotherm-Spray ausgebessert werden (Abdecken
von Flecken, kleine Kratzer im Lack). Größere Schäden müssen mit feiner Stahlwolle
abgeschliffen, abgesaugt und anschließend besprüht werden. Dose vor Gebrauch
Betjeningsvejledning/Betriebsanleitung
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TT40, 40R, 40S, 40H (12.12.2011)
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