ein Schornstein mit mindestens Ø150 mm Durchmesser verwendet werden, was einer
lichten Weite von 175 cm² entspricht. Es ist wichtig, die Bestimmungen der
Bauvorschrift für Kleinhäuser einzuhalten und auch sicherzustellen, dass der
vorhandene bzw. neue Schornstein für optimalen Durchzug im Ofen hoch genug ist.
Der Schornstein muss eine Höhe aufweisen, bei der die Zugverhältnisse in Ordnung
sind und der Rauch nicht störend oder lästig wird. Wenn der Durchzug im Schornstein
unzureichend ist, können Rauchprobleme und schlechte Verbrennung auftreten. Bei
unzureichendem Durchzug kann der Schornstein mit einem Rauchsauger versehen
werden. Bei zu starkem Zug kann ggf. eine Klappe im Schornstein montiert werden.
Fragen Sie ggf. Ihren Händler oder örtlichen Schornsteinfeger um Rat.
Die Schornsteinberechnung erfolgt nach EN 13384-2 Teil 2 mit dem dieser Anleitung
zugefügten Wertetripel.
4. Nennwärmeleistung, Verbrennungslufteinstellungen und Abbrandzeiten
Die Nennwärmeleistung des Ofens beträgt 5,0 kW. Sie wird bei einem
Mindestförderdruck von 12 Pa erreicht. Dazu sollen nicht mehr als 2 bis 3 Holzscheite
auf einmal aufgegeben werden.
Da Kaminöfen raumluftabhängige Feuerstätten sind, die Ihre Verbrennungsluft aus
dem Aufstellraum entnehmen, muss der Betreiber für ausreichende Verbrennungsluft
sorgen. Bei abgedichteten Fenstern und Türen (z.B. in Verbindung mit
Energiesparmaßnahmen) kann es sein, dass die Frischluftzufuhr nicht mehr
gewährleistet ist, wodurch das Zugverhalten des Kaminofens beeinträchtigt werden
kann. Dies kann Ihr Wohlbefinden und unter Umständen Ihre Sicherheit
beeinträchtigen. Ggf. muss für eine zusätzliche Frischluftzufuhr, z.B. durch den Einbau
einer Luftklappe in der Nähe des Kaminofens oder Verlegung einer
Verbrennungsluftleitung nach außen oder in einen gut belüfteten Raum
(ausgenommen Heizungskeller), gesorgt werden. Insbesondere muss sichergestellt
bleiben, dass notwendige Verbrennungsluftleitungen während des Betriebes der
Feuerstätte offen sind.
Dunstabzugshauben, die Zusammen mit Feuerstätten im selben Raum oder
Raumluftverbund installiert sind, können die Funktion des Ofens negativ
beeinträchtigen (bis hin zum Rauchaustritt in den Wohnraum, trotz geschlossener
Feuerraumtür) und dürfen somit keinesfalls gleichzeitig mit dem Ofen betrieben
werden.
5. Bauarten von Kaminöfen
Bei Kaminöfen mit selbstschließenden Feuerraumtüren ist ein Anschluss an einen
bereits mit anderen Öfen und Herden belegten Schornstein möglich, sofern die
Schornsteinbemessung gem. EN 12831 dem nicht widerspricht.
Kaminöfen mit selbstschließenden Feuerraumtüren müssen – außer beim Anzünden,
beim Nachfüllen von Brennstoff und der Entaschung – unbedingt mit geschlossenem
Feuerraum betrieben werden, da es sonst zur Gefährdung anderer, ebenfalls an den
Schornstein angeschlossener Feuerstätten und zu einem Austritt von Heizgasen
kommen kann.
Kaminöfen ohne selbstschließende Sichtfenstertüren müssen an einen eigenen
Schornstein angeschlossen werden. Der Betrieb mit offenem Feuerraum ist nur unter
Aufsicht statthaft. Für die Schornsteinberechnung ist DIN EN 13384-1 bzw. DIN EN
13384-2 anzuwenden. Der Kaminofen TT40/TT40S ist eine Zeitbrand-Feuerstätte.
Betjeningsvejledning/Betriebsanleitung
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TT40, 40R, 40S, 40H (12.12.2011)