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AE RC8.2e Handbuch Seite 34

Inhaltsverzeichnis
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Vorderachse
Nachlauf:
Die mitgelieferten Nachlaufböcke haben einen Winkel von 16°. Der Standard-Kickup der Vorderachse beträgt 7° was einen Gesamt-
nachlaufwinkel von 23° bewirkt. Der Nachlauf kann für weicheres Lenkverhalten auf 14° verringert werden. Hierfür müssen auch
beide Spacer vor dem Kugelkopf oben montiert werden. Für 18° Nachlauf legen Sie die Beiden Spacer hinter den Kugelkopf, was mehr
Lenkung bewirkt.
Einsätze für Rollzentrum:
Das Basissetup ist in der Mitte (1Punkt). Hochsetzen (2UP, 2UP - je 1mm) bewirkt mehr Lenkung in Kurvenmitte und -ausgang. Her-
absetzen (2DOWN, 3Down) reduziert Lenkung allgemein.
Position des vorderen Nachlaufbocks:
Das Basissetup innen funktionert auf den meisten Strecken. Eine längere Anlenkung bewirkt mehr Lenkung in Kurvenmitte und -aus-
gang, kann das Auto aber auf Wellen und im Ausgang von Kehren nervös machen.
Position der Lenkungsplatte:
Das Basissetup in der Mitte funktionert auf den meisten Strecken. Das hintere Loch macht die Lenkung aggressiver, besonders im
Rollen und in langsamen Kurven. Das vordere Loch gibt mehr Lenkung speziell in schnellen Passagen unter Last.
Sturz vorne:
Ein gutes Basissetup sind -2°. Positiver Sturz, das Rad steht unten weiter innen als außen, wird nicht empfohlen.
Spur vorne:
0° Spur (Räder zeigen geradeaus) ist eine gute Ausgangsposition. Der Griff beim Einlenken kann durch etwasNachspur (Räder zeigen
vorne auseinander) erhöht werden. Vorspur (Räder zeigen vorne zueinander) wird vom Werksteam nicht empfohlen.
Fahrzeughöhe vorne:
Die Fahrzeughöhe an der Vorderachse sollte auf ca.27-29mm zwischen Chassis und Fahrbahn oder auf 5,3mm Vorspannung eingestellt
werden. Die vorderen Querlenker sollten etwas über Level und die Antriebswellen auf Level, von der Seite betrachtet, eingestellt wer-
den. Zur Überprüfung der Fahrhöhe sollte das Auto ca.10 cm angehoben werden und fallen gelassen werden. Nachdem das Fahrzeug
durchgefedert hat sollte es mit der zuvor eingestellten Fahrhöhe stehen bleiben.
Hinterachse
Anti-Squat:
Als Anti-Squat bezeichnet man die Schrägstellung der hinteren Querlenker relativ zur Fahrbahnoberfläche. Das Baukastensetup
beträgt 2°. Durch Einbau des 3DOWN - Einsatzes vor der hinteren Getriebebox kann der Winkel auf 1° verändert werden. Mit dem
1PUNKT - Einsatz wird der Winkel auf 3° eingestellt.
Hintere Sturzstrebe und Rollzentrum:
Beim RC8.2 kann die Länge der Sturzstrebe am Achsschenkel oder an der Dämpferbrücke eingestellt werden. Das Baukastensetup
stellt den besten Kompromiss zwischen Kurvenhaftung und Beschleunigung dar. Tieferes Anlenken an der Dämpferbrücke macht das
Fahrverhalten ruhiger und ein Rutschen des Fahrzeuges vorherseh barer. Eine veränderte Anlenkung der Sturzstrebe am Achsschenkel
vermittelt das Gefühl von mehr Traktion an der Hinterachse kann jedoch ein unvorhersehbares Ausbrechen bewirken.
Radstand:
Es gibt drei verschiedene Radstandpositionen: vorne, mitte und hinten. Das Baukastensetup stellt einen guten Kompromiss zwischen
Hinterachsgriff und Lenkung dar, der auf den meisten Strecken verwendet wird. Die vordere Position bringt mehr Traktion auf Strecken
mit wenig Haftung. Die hintere Postion wird auf schnellen griffigen Bahnen verwendet.
Sturz hinten:
Ein guter Ausgangspunkt sind -2°. Verwenden Sie die mitgelieferte Sturzlehre #1719 zum einstellen des Sturzes. Ein ganz leichter
positiver Sturz verbessert den Geradeauslauf beim Beschleunigen auf Strecken mit wenig Haftung.
Fahrzeughöhe hinten:
Die Fahrzeughöhe an der Hinterachse sollte auf ca.27-29mm zwischen Chassis und Fahrbahn oder auf 6,4mm Vorspannung eingestellt
werden. Die vorderen Querlenker sollten etwas über Level und die Antriebswellen auf Level, von der Seite betrachtet, eingestellt wer-
den. Zur Überprüfung der Fahrhöhe sollte das Auto ca.10cm angehoben werden und fallen gelassen werden. Nachdem das Fahrzeug
durchgefedert hat sollte es mit der zuvor eingestellten Fahrhöhe stehen bleiben.
Setup Sheets:
Der oft einfachste Weg, ein funktionierendes Fahrzeugsetup für spezielle Streckenbedingungen zu finden ist, unsere Homepage www.
rc10.com zu besuchen und dann den Link Setup Sheets und RC8.2e Setups zu wählen. Unsere professionellen Werksfahrer entwickeln
diese Setups auf nationalen und internationalen Rennen. Die meisten unserer Fahrer haben ausserdem ein Basissetup als Ausgangs-
punkt für das jeweilige Event. Probieren Sie einfach einige dieser Basissetups aus oder suchen Sie in den Setups nach Streckenbe-
dingungen die ähnlich denen auf Ihrer Strecke ähneln und bauen Sie auf dieses Setup auf. Bedenken Sie, dass jede Änderung eine
Ursache hat. Kopieren Sie daher nur vollständige Setups und ändern Sie diese wie hier oder in unserem Online Tuning Guide unter
http://www.rc10.com/rc/tuning beschrieben.
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