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Errechnung Des Kesselwirkungsgrades - Inocal Nh Installations- Und Bedienungsanleitung

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Installations- und Bedienungsanleitung, Pelletbrenner NH, 23.02.2010, OEM
Achtung Entwurf mit Urheberrecht. Es wird keine Haftung für irgendwelche Inhalte übernommen
Flammen. Die Grundeinstellung des Brenners ab Werk ist oftmals optimal, doch kann auf
eine Feineinstellung nicht verzichtet werden.
Zunächst die Pelletsdaten (Volumengewicht und Energiegehalt) überprüfen und bei Bedarf
Einstellung vornehmen (vgl. Abschnitt 4.5).
o
Die Anlage hochfahren, bis eine Kesselwassertemperatur von mindestens 60
C erreicht ist.
Danach die Flamme in Augenschein nehmen und kontrollieren. Falsch eingestellte
Verbrennung riecht unangenehm, richtig eingestellte Verbrennung riecht aromatisch
angenehm. Evtl. Nachregeln. Erst dann die Messsonde einführen, um das Messgerät zu
schonen.
Entscheidend für eine optimale Verbrennung ist der CO Wert. Dieser schwankt, solange das
Verbrennungs Luft Verhältnis (Lamda) nicht stimmt.
Einstellrichtung:
Von einer etwas zu "fetten" Flamme solange Brennstoff reduzieren (SMP#23#), bis das
Kohlenmonoxid stabil wird.
Der Sauerstoff wird sich dann auf unter 9% einpendeln und ebenfalls stabil werden.
Die CO Werte sollen unter 200ppm liegen. Tun sie das nicht, stimmt der Zug nicht (meistens
zu hoch), oder der Zugregler ist nicht ordnungsgemäß montiert. Möglich sind auch
Schwankungen durch starken Wind. Evtl. Windabweiser montieren.
Falls eine Nachstellung erforderlich wird:
Die Grunddosierzeit ändern (Standardwert SMP#23#=1s). Wenn der CO-Gehalt zu hoch ist,
muss der Zeitraum verkürzt werden (z. B. auf 0,95 Sekunden). Er muss verlängert werden,
wenn der O2-Gehalt zu hoch ist (z. B. auf 1,05 Sekunden). Im Testverfahren die richtigen
Werte von O2 und CO ermitteln.
Ist alles optimal eingestellt, errechnen sich CO2 Werte von etwa 12 bis 15%. Bei 15% wird
die Flamme jedoch instabil.
Die Einstellung sollte bei mittlerer Leistung erfolgen.
Erläuterung zur Leistung
Zykluszeit = Dosierzeit + Wartezeit zwischen zwei Dosierungen
Kürzere Zykluszeit = häufigere Dosierung = höhere Leistung
Die Werte der anderen Stufen ggfs. Überprüfen und die Werte in das
Inbetriebnahmeprotokoll eintragen.
6.3 Berechnung des Kessellwirkungsgrades η
Der Kessellwirkungsgrad kann mit folgender Formel berechnet werden:
η = 100 – [(T – Tp) / CO2 x 0,69]
η = Kesselleistung (%)
T = Rauchgastemperatur (° C)
Tp = Verbrennungslufttemperatur (° C)
Wirkungsgrad sollte über 90 % liegen.
Die Rauchgastemperatur ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit. Saubere Tauscherflächen
erhalten einen hohen Wirkungsgrad. Die Rauchgastemperatur sollte nie über 200° C liegen.
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 H. Pöhlmann, www.communicating-internationally.de
Eingriffe am Gerät werden eigenverantwortlich durchgeführt
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