5.1 Lagerung und Transport
Die Kessel können in unbeheizten, aber unbedingt überdachten und belüfteten Räumen
gelagert werden.
Das Heben und Absenken der Kessel soll mit Hilfe von mechanischen und hydraulischen
Aufzügen erfolgen, unter Verwendung der am Körper angeschweißten Ösen. Bei der
Beförderung muss der Kessel gegen Verschiebung und Schräglage auf der
Fahrzeugplattform mit Hilfe von Gurten, Keilen und Holzblocken gesichert werden. Der
Kessel ist in stehender Lage zu transportieren, sonst kann er beschädigt werden.
5.2 Aufstellung im Kesselraum
Die Aufstellungsweise bedarf keiner Fundamente und es ist auch möglich, den Kessel
direkt auf dem Fußboden aufzustellen, jedoch nur dann, wenn es keine Gefahr für
Grundwasseraustritt besteht.
Es ist absolut unzulässig:
− den Kessel auf einem feuchten oder nassen Untergrund aufzustellen,
− Aufstellung des Kessels im Kesselraum, welcher vom Grundwasser überflutet wird
(z.B. im Frühling beim Schneeschmelzen)
In solchen Fällen ist der Kessel auf einem gemauerten Sockel aufzustellen, und zwar mit
einer Höhe, welche immer eine höhere Lage als Wasserspiegel im Kesselraum garantiert.
Bodenfestigkeit sowie Brandschutzbedingungen müssen berücksichtigt werden.
5.3 Anschluss an Schornstein und Lüftungsbedingungen für Kesselraum
Den Raum, in dem der Kessel montiert wird, ist mit einem Gitter für natürliche Lüftung
auszustatten (in separatem Ventilationsschacht, z.B. neben dem Abgasschacht).
E I N S A T Z E I N E R S A U G E N D E N Z W A N G S L Ü F T U N G I M
Der Kesselraum muss über eine Belüftungsanlage mit Außenluftzufuhr verfügen, z.B. ein
Z-Kanal oder ein Gitter montiert im Kesselraumfenster statt Scheibe, usw.
Das Abgasrohr ist mit Hilfe eines Stahlprofils mit gleichem Durchmesser an den
Schornstein anzuschließen. Der Anschluss ist dicht auszuführen, mit einem Gefälle in
Richtung Kessel. Bei erheblichen Anschlusslängen zwischen Kessel und Schornstein,
nicht länger als 1,5 m, empfehlen wir, die Anschlussleitung zu isolieren, um den
Schornsteinzug zu verbessern und die Abgase vor Abkühlung und Kondensatbildung zu
schützen.
Einen
wesentlichen
Schornsteinquerschnitt und -höhe, welche der Kesselleistung angepasst werden müssen.
Ist die Schornsteinhöhe oder der Schornsteinquerschnitt nicht richtig, kann es zu
Störungen im Kesselbetrieb kommen, wie z.B. Ausqualmen (Eindringen
Abgase in den Kesselraum), und im schlimmsten Fall infolge des durch Gebläse
erzeugten Überdrucks in der Brennkammer das Ausströmen von Rauchgasen in
den Brennstoffbehälter.
Die Schornsteingrößen für einzelne Kesselleistungen befinden sich in der Tabelle mit
technischen Daten der Kessel.
Der Schornstein soll mindestens 100 cm über das Gebäudedach ausgeführt sein und an
den Rauchkanal dürfen keine anderen Heizgeräte angeschlossen sein (ein Kanal für eine
Anlage – einen Kessel). Anschluss von mehreren Kesseln an einen Schornstein mit Hilfe
eines Abgassammelrohrs ist schon zulässig, bedarf aber der Erarbeitung eines separaten
K E S S E L R A U M I S T U N T E R S A G T !
Einfluss
auf
8
einen
richtigen
Kesselbetrieb
haben
der