Bau- und Bedienungsanleitung
net ist. Die Einbauhöhe (Gesamthöhe) der
drei LEDs sollte genau 18 mm betragen.
Die Polung der LED ist durch den etwas
längeren Anschlussdraht der Anode (+)
erkennbar.
Zum Schluss werden die Buchsen, Potis
und Schalter bestückt und verlötet. Die
drei Potis sind mit einer Steckachse zu
versehen, auf die man dann bei geschlosse-
nem Gehäuse die Drehknöpfe aufsteckt.
Nachdem die Platine so weit aufgebaut ist,
erfolgt nach einer abschließenden Kont-
rolle der Bestückung der Einbau in das
Gehäuse. Hierzu wird die Platine zunächst
mit drei Knippingschrauben im Gehäuse-
unterteil befestigt. Nachdem das Gehäuse-
oberteil mit dem Gehäuseunterteil ver-
schraubt ist, sind noch die drei Drehknöpfe
sowie die Tasterverlängerungen aufzuste-
cken. Damit ist das Gerät einsatzbereit und
kann entsprechend den Ausführungen und
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Vorschlägen des folgenden Kapitels mit
LEDs beschaltet werden. Als Netzteil kann
jedes ausreichend leistungsfähige Netzteil
mit Ausgangsspannungen und Ausgangs-
strömen entsprechend den nachfolgenden
Ausführungen dienen. Es wird über ausrei-
chend dimensionierte Leitungen an KL 1
angeschlossen.
Installation
Vorweg sei prinzipiell erwähnt, dass eine
LED niemals direkt ohne Vorwiderstand
an die Ausgänge der Schaltung angeschlos-
sen werden darf. Ob man jedoch einen
Vorwiderstand einsetzen muss oder nicht,
hängt von den verwendeten LEDs bzw.
LED-Anordnungen ab. Bei handelsübli-
chen LED-Stripes, deren Anschluss in
Abbildung 6 skizziert ist, ist in den aller-
meisten Fällen kein Vorwiderstand erfor-
derlich, da sich diese Vorwiderstände schon
Ansicht der fertig
bestückten Platine
des RGB 300 mit
zugehörigem
Bestückungsplan,
links von der
Bestückungsseite,
rechts von der
Lötseite
auf den LED-Platinen befinden (die Be-
schreibung hierzu sollte mit der LED-Pla-
tine mitgeliefert werden).
Beim Anschluss einzelner bzw. in Grup-
pen zusammengefasster LEDs ist jedoch
immer ein entsprechender Vorwiderstand
einzusetzen. Wie man den Vorwiderstand
auf einfachste Weise errechnet, wollen wir
im Folgenden betrachten. Dazu müssen
einige Angaben bekannt sein:
- Betriebsspannung (12 V bis 24 V),
- Flussspannung der LEDs (in Daten-
blättern als U
bezeichnet) und
F
- LED-Strom (I
), den man selbst bestim-
F
men kann (in den Grenzen, die das
jeweilige Datenblatt der LED vorgibt).
Es hat sich gezeigt, dass ein LED-Strom
von ca. 15 bis 20 mA optimal ist. Eine
weitere Erhöhung, z. B. auf 25 mA, bringt
keine wesentlich höhere Lichtleistung, nur
der Stromverbrauch steigt an.
ELVjournal 6/05