eine halbtransparente, diffuse Leuchten-
abdeckung anstrahlen. Hier kann man zu
erschwinglichen Preisen auch größere Flä-
chen beleuchten.
Um die RGB-300-Lichtsteuerung be-
sonders bequem fernbedienen zu können,
verfügt die Steuerung über die Möglich-
keit, alle Bedienelemente auch extern an-
schließen zu können.
Farbmischer
Wie erzeugt eine RGB-LED nun die ein-
zelnen Farben, die wir letztlich sehen? Dazu
muss man einen kurzen Ausflug in die
Farbenlehre unternehmen. Ausführlicheres
dazu können Sie im „ELVjournal" 4/2005
im Artikel zum RGB 100 nachlesen.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwi-
schen der subtraktiven und der additiven
Farbmischung.
Bei der subtraktiven Farbmischung, wie
sie beim Drucken eingesetzt wird, werden
Farbstoffe gemischt. Aus den drei Grund-
farben Cyan, Magenta und Yellow entste-
hen durch Mischung fast alle druckbaren
Farbtöne. Um ein sattes Schwarz zu erzie-
len, wird beim Drucken schwarze Farbe
hinzugemischt. Jeder, der am Computer
mit Zeichenprogrammen umgeht, kennt
dieses Verfahren der Farbmischung.
Bild 2: Additive Farbmischung
Bei der additiven Farbmischung hinge-
gen werden nicht „Farben", sondern Licht-
quellen mit den Farben Rot, Grün und Blau
gemischt. Hier gilt im Gegensatz zur sub-
traktiven Farbmischung: je mehr Licht-
quellen addiert werden, desto heller wird
das Ergebnis. Wie sich dies in der Farb-
erzeugung auswirkt, zeigt Abbildung 2.
Dieses Prinzip wird z. B. bei der Bildröhre
eines Fernsehers angewendet.Je nach Licht-
intensität der einzelnen Grundfarben kön-
nen so fast alle für das menschliche Auge
sichtbaren Farben erzeugt werden. Wie
dies auf einfache Weise realisierbar ist,
zeigt Abbildung 3.
Bei einer RGB-LED sind drei LED-
Chips, die die Grundfarben Rot, Grün und
Blau abstrahlen, auf engstem Raum zu-
ELVjournal 6/05
Bild 1: Zu jeder Stimmung das richtige Licht – die neue Cineos-Flat-TV-Reihe
von Philips erzeugt mit ihrer Ambi-Light-Funktion TV-Hintergrundfarben nach
Wunsch. Quelle: Philips
sammengesetzt und bilden so gegenüber
Einzel-LEDs eine konstruktive Einheit
(siehe Abbildung 4). Jeder Chip ist einzeln
ansteuerbar. Strahlt man mit einer solchen
LED eine helle Fläche oder einen Diffusor
an, entsteht exakt das Lichtspektrum aus
Abbildung 3.
Bedienung
Es wird zwischen zwei verschiedenen
Betriebsarten unterschieden, die mit dem
Intensität
Rot
Intensität
Grün
Intensität
Blau
Resultierende
Farbe
Bild 3: Der Zusammenhang zwischen den Intensitätsverläufen der RGB-Signale
und dem resultierenden Farbverlauf
Schalter „Auto /Manuell" ausgewählt wer-
den:
Automatik-Mode
Der Farbwechsel erfolgt automatisch,
d. h., die drei Ausgänge werden entspre-
chend dem Signalverlauf in Abbildung 5
angesteuert. Die Geschwindigkeit ist mit
dem Einsteller „Speed" in einem Bereich
von 1 Sek. bis 3 Min. (6 Min. bei Mode
2+3) variierbar. Welcher Mode (1 bis 3)
aktiv sein soll, wird mit dem Taster „Mode"
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