Abb. 2 Sendefeld
Abb. 3 Induzierter Strom
Abb. 4 Antwortfeld
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Bedienungsanleitung MIT-SCAN-T3
1.1 Messverfahren
Die elektromagnetische Schichtdickenmessung mit dem MIT-SCAN-T3
verwendet das Puls-Induktionsverfahren. Dieses Verfahren bedingt den
Einbau von Reflektoren als Gegenpol unter die zu vermessende Schicht
(s. Abs. 1.2, S. 7).
In der Sonde des MIT-SCAN-T3 sind eine Sendespule und vier Sensoren
verbaut (s. Abb. 2 Sendefeld).
Die Sendespule sendet in regelmäßigen Abständen ein magnetisches
Feld aus. Dieses Feld erzeugt im eingebauten Gegenpol einen Stromfluss
(s. Abb. 3 Induzierter Strom).
Das zeitliche Abklingen bewirkt ein Antwortfeld (s. Abb. 4 Antwortfeld),
welches wiederum von den vier Sensoren aufgenommen und im
Messgerät ausgewertet wird.
Entlang der Messfahrt über einem Reflektor werden 150 Mal Impulse
gesendet und Signale empfangen. Diese Datenmenge stellt die hohe
Zuverlässigkeit des verwendeten Messverfahrens sicher.
Version 02/2017