Buderus Logasol DBS 2.3 - 5 Montageanleitung

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63006099
02/00
Montageanleitung
Komplettstation
Logasol DBS 2.3 - 5 und DBS 2.3 - 10
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  Verwandte Anleitungen für Buderus Logasol DBS 2.3 - 5

  Inhaltszusammenfassung für Buderus Logasol DBS 2.3 - 5

  • Seite 1 63006099 02/00 Montageanleitung Komplettstation Logasol DBS 2.3 - 5 und DBS 2.3 - 10 Bitte aufbewahren!
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Zuordnung dieser Anleitung prüfen Zuordnung dieser Anleitung prüfen ....2 Diese Anleitung beschreibt die Montage und Inbetrieb- nahme der Solaranlage mit Komplettstation: Sicherheitshinweise .......... 3 Logasol DBS 2.3-5 für bis zu 5 SKS-Kollektoren 2.1 Vorschriften / Richtlinien ........3 Logasol DBS 2.3-10 für bis zu 10 SKS-Kollektoren 2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung .....
  • Seite 3: Sicherheitshinweise

    2. Sicherheitshinweise 2.2 Bestimmungsgemässe Ver- wendung Die Komplettstation Logasol DBS 2.3 dient zum Betrieb, Die in dieser Montageanleitung beschriebenen Tätig- zur Überwachung und Regelung eines Systems aus ther- keiten setzen Fachkenntnisse entsprechend einer ab- mischen Sonnenkollektoren in Verbindung mit Warmwas- geschlossenen Berufsausbildung im Heizungs- bzw.
  • Seite 4: Gesamtansicht

    Defekte Geräte dürfen nicht in Betrieb genommen wer- den. Tauschen Sie defekte Geräte um. Wenden Sie sich 3.1 Lieferumfang dazu bitte an die Buderus-Niederlassung. Siehe hierzu Abb. 1, Bild C und die Legende auf Seite 5. 3.2 Kurzbeschreibung der Außerdem sind in der Lieferung enthalten, jedoch nicht...
  • Seite 5 Legende zu Abb. 1 r ä r ä ä r ü f r ü i e l ü r ä i e l r ä , - l . l c ü f r ü " ; " r ü f r ü...
  • Seite 6: Montage Der Sammelleitungen

    tion der Anlage. 4. Montage der Sammel- leitungen Allgemeines zur Verrohrung Die Kollektoren (Kollektorfelder), die Komplettstation und der Solarspeicher werden durch Sammelleitungen aus Kupferrohr miteinander verbunden (Abb. 2). Die Verbin- dung zwischen den Kollektorfeldern und den Rohrleitun- gen für Vor- und Rücklauf wird mit speziellen Edelstahl- wellschläuchen ausgeführt.
  • Seite 7 Fall 3 (Abb. 4): Die Kollektoren sind nicht entleerbar. Die DBS-Station kann nicht verwendet werden. Hier muss eine Komplettstation aus der Reihe KS mit So- larfluid, Ausdehnungsgefäss und Entlüfter eingebaut werden. Das Kollektorfeld muss waagerecht montiert werden. Korrekte Montage des Kollektorfeldes überprüfen Nach der Inbetriebnahme muss die korrekte Montage des Kollektorfeldes überprüft werden.
  • Seite 8 Das Twin-Tube-Doppelrohr (2 x 15 mm Cu-Rohr) enthält bereits eine integrierte Fühlerleitung sowie einen hoch- temperaturbeständigen und UV-resistenten Schutzman- tel. Das Doppelrohr kann über Buderus bezogen werden. Achtung! Achten Sie beim Verlegen des Twin-Tube Doppelroh- res darauf, dass das Rohr nicht abgeknickt wird. Der Biegeradius muss mindestens 100 mm betragen.
  • Seite 9: Montage Der Dbs-Station

    5. Montage der DBS-Station 5.1 Hinweise vor der Montage Informieren Sie sich vor der Montage über die bauseiti- gen Bedingungen und die örtlichen Vorschriften. Achtung! Kombinierte Montage: Getrennte Montage: An eine DBS-Komplettstation kann nur ein hydraulisch in Reihe geschaltetes Kollektorfeld angeschlossen werden. Außerdem kann - ohne 2-Speichermodul - nur ein Ver- braucher (z.B.
  • Seite 10: Montage Des Wandhalters

    5.2 Montage des Wandhalters Das Gehäuse der Komplettstation und der Rückflussbe- hälter werden auf einen Wandhalter gehängt. In diesem Wandhalter wird ein Schaumstoffkeil zur Schalldämmung eingelegt. Passen Sie die Befestigung des Wandhalters den jeweili- gen bauseitigen Bedingungen an (Abb. 10, 11). Vorgehen bei kombinierter Montage: Markieren Sie die Bohrungen gemäß...
  • Seite 11 Vorgehen bei getrennter Montage: Der Schaumstoffkeil wird bei der getrennten Montage nicht benötigt. Sicherheitshinweis Beim Trennen des Wandhalters können scharfe Kan- ten entstehen. Tragen Sie daher geeignete Arbeits- handschuhe. Für die getrennte Montage muss der Wandhalter an der Sollbruchstelle (Pos. 1, Abb. 11) durch mehrmali- ges Biegen getrennt und die Seite A direkt an die Wand montiert werden (Seite B entfällt).
  • Seite 12: Einhängen Von Komplettstation Und Rückfluss

    5.3 Einhängen von Komplettstati- on und Rückflussbehälter Auf dem Wandhalter sind Haken zum Einhängen der Kom- plettstation angebracht. Sie finden dazu auf der Gehäu- serückseite die entsprechenden Schienen mit Löchern vormontiert. Hängen Sie zuerst die Komplettstation auf den Wand- halter (Abb. 12). Schaumstoffkeil Abb.
  • Seite 13: Anschluß Der Elektrischen Leitungen

    6. Anschluss der elektrischen Leitungen Der elektrische Anschluss ist von einem Fachmann aus- Klemmleiste und Abdeckhaube zuführen. Es sind die örtlichen Vorschriften zu beachten. Achtung! Ziehen Sie vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage den Netzstecker. Die Anschlüsse für die Fühler sind oben am Gehäuse zugänglich (Abb.
  • Seite 14: Hydraulische Anschlüsse

    7. Hydraulische Anschlüsse Füll- und Entleerungshahn montieren Montieren Sie in die Rücklaufleitung (zwischen Wär- metauscher und DBS-Station) am tiefsten Punkt der Anlage eine Vorrichtung zum Befüllen und Entleeren der Solaranlage (T-Stück mit Füll- und Entleerungs- hahn, Abb. 18). Anschluss des Speichers Ausführliche Montagehinweise bitte der dem Speicher beiliegenden Montageanleitung entnehmen.
  • Seite 15: Spülung Und Druckprüfung

    7.2 Spülung und Druckprüfung Kollektortemperatur überprüfen Bei Frost oder zu großer Hitze darf keine Spülung vorge- nommen werden, da es zu Beschädigungen der Anlage führen kann. Überprüfen Sie daher mit dem Bedienmodul die Kollek- tortemperatur. Stecken Sie den Netzstecker der Komplettstation in die Steckdose ein und öffnen Sie die Abdeckklappe des Bedienmoduls.
  • Seite 16: Inbetriebnahme

    d) Speicher 8. Inbetriebnahme Speicher besitzt Edelstahl- oder Kupferwärmetauscher ........... ¤ Speicher steht senkrecht und mit richtigem 8.1 Kontrolle der Montagearbeiten Abstand zu den Wänden ........¤ sämtliche Anschlüsse wurden korrekt angeschlossen ............¤ Vor der Inbetriebnahme muss die Solaranlage noch ein- alle Leitungen sind spannungsfrei montiert mal komplett kontrolliert werden.
  • Seite 17 Hinweis Auf den nächsten Seiten wird die Serviceebene mit den möglichen Einstellungen erläutert. Informationen für den Endverbraucher (Anzeigeebene) sind der Bedienungsanleitung zu entnehmen. Warmwassertemp. 1 75 °C Displayanzeige Kollektortemp 95 °C Drehknopf manuell EIN automatischer Betrieb Warmwassermaximal- manuell AUS temperatur Uhrzeit stellen Datum Temperaturwert Speicher 2 ändern...
  • Seite 18: Befüllen Der Anlage

    8.3 Befüllen der Anlage Sicherheitshinweis zum Solarfluid Muss die Solaranlage mit Solarfluid befüllt werden (siehe Seite 6), empfiehlt es sich Schutzhandschuhe und Schutzbrille zu tragen. Die Flüssigkeit ist nicht agressiv. Sie ist biologisch ab- baubar. Auf der Haut ist Solarfluid mit Wasser und Seife abwaschbar.
  • Seite 19: Anlagenbetrieb Mit Solarfluid Tyfocor Ls

    Abb. 21 kann mit einem Konzentrationsmessgerät (Glykomat) der Glykolgehalt bestimmt werden. Die gängigen Ausführun- gen für Kfz-Kühlerflüssigkeit sind hierfür nicht geeignet. Ein geeignetes Gerät ist über die Buderus-Niederlassung zu beziehen. Das Meßgerät zeigt an, bis zu welcher Temperatur der °...
  • Seite 20 36 % - Solarfluid Tyfocor LS ablassen und gegen Konzentrat LS tauschen: 2,7 l Das nachzufüllende Konzentrat LS kann über die Buderus- Niederlassung bezogen werden. Zur exakten Bestimmung der Konzentration senden Sie die Flasche mit der Probe (und vollständigen Ab- sender, Abb.
  • Seite 21: Anpassung Des Systems

    8.5 Anpassung des Systems Achtung! Das Bedien- und Kontrollsystem DBS 2.3 ist mit Werks- einstellungen programmiert, die im Bedarfsfall nur durch den Installateur geändert werden können. Bei unberechtigtem Eingriff erlischt die Garantie. Hierzu ist es notwendig, von der Anzeigeebene in die Serviceebene zu gelangen.
  • Seite 22 Füllzeit anpassen Die Füllzeit ist die Zeit, in der die Pumpe nach Einschal- ten der Regelung bei max. Drehzahl läuft, um die Anlage zu befüllen. Die Anpassung ist erforderlich, damit maxi- male Wärmeerträge mit der Solaranlage erzielt werden können. Unterschiedliche Füllzeiten ergeben sich durch die An- zahl der Kollektoren und die Rohrleitungslänge.
  • Seite 23 Wärmemengenzähler einstellen Ist ein Wärmemengenzähler vorhanden, muss dieser am Bedienmodul aktiviert werden. Mit dem Wärmemengenzähler wird die Wärmemenge (So- larer Ertrag) und die Wärmeleistung (Momentanwert) der Solaranlage erfasst. Schlüsselcode eingeben. Taste drücken. Drehen Sie den Drehknopf, bis „Wärmemengenzäh- ler“ erscheint. Taste gedrückt halten.
  • Seite 24 Betrieb 2. Verbraucher Ist ein 2. Verbraucher an die Solaranlage angeschlossen, kann die Betriebsart für den 2. Verbraucher eingestellt werden. Schlüsselcode eingeben. Taste drücken. Drehen Sie den Drehknopf bis „2. Verbraucher“ er- scheint. Taste gedrückt halten. Die Einstellung blinkt und kann mit dem Drehknopf geändert werden. Werkseinstellung: keiner Einstellbereich:...
  • Seite 25: Monitordaten

    8.5.2 Monitordaten Mit den Monitordaten können Sie jederzeit die aktuellen Zustandsdaten der Solaranlage abfragen. Schlüsselcode eingeben. Drehen Sie den Drehknopf in der Serviceebene, bis „Monitor“ erscheint. Taste drücken. Drehen Sie den Drehknopf. Es erscheinen folgende Anzeigen: a) - Kollektor, Temperatur in °C - Anlagenbetrieb b) - Pumpe, Drehzahl in % - Bypass, offen oder zu...
  • Seite 26: Lcd-Test

    8.5.3 LCD-Test Kontrollieren Sie mit dem LCD-Test, ob alle Zahlen und Symbole vollständig angezeigt werden. Schlüsselcode eingeben. Drehen Sie den Drehknopf in der Serviceebene, bis „LCD-Test“ erscheint. Drücken Sie die Taste . Es werden alle Seg- mente angezeigt. Zurück in das übergeordnete Menü: Taste drücken.
  • Seite 27 9. Störung Diese Funktion zeigt Störungen der Solaranlage an. Öffnen Sie bei einer Störung die Abdeckklappe. Drehen Sie den Drehknopf. Es werden alle zur Zeit anstehenden Störungen angezeigt. Ist die Störung behoben worden, muss die Störung ent- riegelt werden. Zur Entriegelung der Störung drücken Sie die Tasten Nachstehend sind alle möglichen Störungen mit den zu leistenden Massnahmen aufgelistet: ö...
  • Seite 28: Fühlerkennlinien

    10. Fühlerkennlinien 1700 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 100 110 Temperatur (°C) Speicherfühler und Vor- / Rücklauffühler bei Wärmmengenzähler Warmwassertemperatur (°C)
  • Seite 29: Stichwortverzeichnis

    Wärmeleistung 23 Klemmleiste 13 Wärmemenge 23 Klemmringverschraubungen 14 Wärmemengenzähler einstellen 23 Kollektorfeld 6 Wärmeträgermedium 6 Kollektorfühler 13 Wasser 6 Kollektorfühlers 6 Werkseinstellungen 21 Kollektortemperatur überprüfen 15 Werkstoffwahl 3 kombinierter Montage 10 zweiter Rückflußbehälter 12 Buderus Heiztechnik GmbH · 35573 Wetzlar...

Diese Anleitung auch für:

Logasol dbs 2.3 - 10