Unter Mac OS 7.6.1 und höher können
Festplatten mit einer Größe von mehr als
4096 MB als ein einziges Volume
betrachtet werden. Festplatten müssen mit
ExpressPro-Tools (oder einem anderen
Dienstprogramm) initialisiert werden, das
die 2-Terabyte-Grenze erkennt. Die
einzelnen Dateien dürfen eine Größe von
2048 MB nicht überschreiten.
Unter Windows 2000 können im
Dateisystem NTFS oder FAT32 formatierte
Festplatten als vollständige Datenträger
angezeigt werden. Die einzelnen Pro Tools-
Audiodateien dürfen eine Größe von 2048
MB nicht überschreiten.
Positionierungszeiten bei
partitionierten Festplatten
Die Positionierungszeiten sind für partitionierte
Festplatten kürzer (vorausgesetzt, dass Lese- und
Schreibvorgänge auf einer einzigen Partition
ausgeführt werden), da nicht auf der gesamten
Festplatte, sondern nur innerhalb der
Partitionsgrenzen gesucht werden muss.
Je kleiner die Partition ist, desto kürzer sind die
Positionierungszeiten. Viele kleine Partitionen
minimieren andererseits aber auch die Menge
des zusammenhängenden Speicherplatzes.
Daher müssen Sie beim Partitionieren Ihrer
Festplatte das Mittelmaß finden, das Ihren
Leistungs- und Speicheranforderungen am
besten gerecht wird.
Vermeiden Sie es, Audiodateien innerhalb
einer bestimmten Session auf verschiedene
Partitionen ein und derselben Festplatte zu
verteilen, da dies die Festplattenleistung
beeinträchtigen kann.
Vermeiden von
Dateifragmentierung
Für eine maximale Aufnahme- und
Wiedergabeeffizienz sollten die Daten zusam-
menhängend auf die Festplatte geschrieben
werden, wodurch die Positionierungszeiten für
die Datenwiedergabe minimiert werden. Leider
kann Ihr Computer die Sounddateien nicht
immer auf diese Weise speichern, sondern muss
die Daten über die Festplatte verteilen und
dorthin schreiben, wo Speicherplatz zur
Verfügung steht.
Bei der Aufnahme mehrerer Tracks werden die
Audio-Tracks in separate Dateien geschrieben,
die gleichmäßig über die Festplatte verteilt
werden. Unter Umständen liegen die Tracks
sehr weit voneinander entfernt, sodass der
Positionierungsaufwand bei der Wiedergabe
trotz nicht vorliegender Fragmentierung der
einzelnen Dateien enorm ist. Außerdem steht
nach einer solchen Aufnahme kaum noch
zusammenhängender Speicherplatz auf der
Festplatte zur Verfügung, wodurch die
Wahrscheinlichkeit einer Dateifragmentierung
bei künftigen Aufnahmen steigt.
Eine stärkere Fragmentierung erhöht auch die
Gefahr von Festplattenfehlern, welche die
Wiedergabe der Audiodaten beeinträchtigen
und zu Wiedergabefehlern führen können.
Unter Windows können Sie eine
Fragmentierung vermeiden, indem Sie für
die Größe der Zuordnungseinheiten einen
relativ hohen Wert wählen (z.B. 32 K).
Wenn Sie auf dem Macintosh mit Norton
Utilities arbeiten, achten Sie darauf, dass es
sich um Version 4.0 oder höher handelt,
damit die Kompatibilität mit HFS+-
Festplatten gewährleistet ist.
Anhang A: Anschließen von SCSI-Festplatten
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