V V O O R R W W O O R R T T
Eine kurze Geschichte über den Clockwork ...
Im Jahre 2006 arbeitete ich an einer "MIDI-to-Geräuschkarton" - Steuerung für
das Theaterstück "history tilt" für den befreundeten Theatermusiker Daniel
Dorsch, der zu dieser Zeit vor allem analoges Equipment, wie z.B. Effektgeräte
der Serie "moogerfooger" (TM) benutzte. Er trug die Idee an mich heran, einen
einfachen analogen Mehrspur-Clock-Generator zu bauen, mit dem Clock-
Spuren gegenseitig verschoben werden können. Damit ließen sich dann z.B.
Hüllkurven eher starten, Shuffles erzeugen oder ungewöhnliche Rythmen
spielen.
Nach ca. 1 Jahr ging es an die Überarbeitung der ersten Entwürfe, wobei inter-
essante Ideen befreundeter Musiker mit einflossen (großen Dank vor allem an
Robert Junge sowie Paul Schultz von Schneiders Büro). So wurde das
ursprüngliche Clockwork-Konzept durch zusätzliche CV-Ausgänge, LFO's,
Summen-Ausgänge, Zufallsfunktionen und MIDI-Funktionalität, wie Midi-to-
CV-Interface und Midi-Controller erweitert. Damit ergeben sich neue vielfälti-
ge und ungewöhnliche Möglichkeiten mit großem "Spaßfaktor".
Viel Vergnügen beim "Clocken" wünscht Ihnen
Per Salzwedel
Berlin, Januar 2008
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