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Ansprechstrom (C/K) - Frako Rm 9606 Betriebsanleitung

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5.6 Ansprechstrom (c/k)

Der Blindleistungsregler RM 9606 errechnet
sich aus dem cos phi, der Verschiebung und
der Begrenzung eine Regelkennlinie (in Bild
4 bis Bild 10 gestrichelt gezeichnet) und legt
ein Toleranzband von je 0,65 × kleinste Stufe
in Richtung induktiv und kapazitiv daran (fett
gezeichnet).
Der Regler erreicht konsequent durch ge-
zielte Zu- und Abschaltungen dieses Regel-
band. Eine angemessene Dimensionierung
der angeschlossenen Kondensatorstufen
wird vorausgesetzt.
Der Ansprechstrom gibt die halbe Breite des
Toleranzbandes an, in dem sich der Blind-
strom ändern kann, ohne dass Stufen zu-
oder abgeschaltet werden.
Dies ist notwendig, um ein Pendeln der
Anlage zu verhindern. Die gesamte Breite
des Toleranzbandes wird so gewählt, dass
dies etwa dem 1,3-fachen Blindstromanteil
der kleinsten Kondensatorstufe entspricht.
Ist die automatische c/k-Erkennung ausge-
schaltet, kann der Ansprechstrom in Schritten
zu 0,01 von 0,02 A bis 2 A eingestellt werden.
Die korrekte Einstellung für 400 V Netzspan-
nung und Stromwandler mit Sekundärstrom
5 A kann der Tabelle 3 entnommen werden.
Für andere Netzspannungen oder Strom-
wandler mit nicht aufgeführtem Primär- oder
Sekundärstrom kann der Ansprechstrom
anhand folgender Formel berechnet werden:
Gleichung 1:
I
= einzustellender Ansprechstrom in A
A
(c/k-Wert)
Q = Kondensatorleistung der kleinsten
Stufe in var (nicht Gesamtleistung der
Anlage)
U = Netzspannung in V auf der Primärseite
des Stromwandlers
k= Wandlerübersetzungsverhältnis
(Primär-/Sekundärstrom)
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