Im Schlussteil dieser Anleitung finden Sie einige Beispiele von Sollwerteinstellungen für unterschiedliche Anforderungen an
das Raumklima – siehe Kapitel 0.
Einstellung der Sollwerte (Sommer)
Einstellung der Sollwerte (Winter)
Unter der Registerkarte „Sollwerte" und der Überschrift
„Kühlperiode" werden die Sollwerte für den Sommerbetrieb
angegeben.
Ausgehend von den eingestellten Werten berechnet das
System den optimalen Sollwert unter Berücksichtigung der
aktuellen Daten der Sensorik.
Der berechnete Sollwert wird stets in der aktuellen
Raumübersicht (blaues Schirmbild) angezeigt.
Unter der Registerkarte „Natürliche Lüftung" wird festgelegt
ob die Lüftung temperaturgeregelt werden soll sowie der
Einfluss des CO
-Gehalts und der relativen Luftfeuchtigkeit
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auf den gewünschten Sollwert festgelegt. Werden zuvor
eingestellte Grenzwerte überschritten, senkt das System
den Temperatur-Sollwert in Übereinstimmung mit den
Einstellungen.
Beispiel: aktueller CO
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Luftfeuchtigkeit von 80%.
CO
: (1200ppm - 1000ppm) x 0,0050 K/ppm = 1 K
2
rF: (80% - 50%) x 0,02 K/% = 0,6 K
Der Temperatur-Sollwert wird um 1,6 K reduziert.
Außerdem wird hier die untere Grenze für den vom System
berechneten Temperatur-Sollwert definiert.
Ein niedrigerer Sollwert ist dann nicht zulässig!
Unter der Registerkarte „Sollwerte" – „Heizperiode" werden
die Sollwerte für den Winterbetrieb angegeben.
Der „Heiz-Sollwert" definiert nicht nur den Beginn des
Winterbetriebs, sondern auch den Sollwert für eine evtl.
Heizungsregelung.
(Das System wechselt automatisch in den Winterbetrieb,
wenn die Raumtemperatur den „Heiztemperatur-Sollwert"
oder die Außentemperatur den „Sollwert für niedrige
Außentemperatur" unterschreitet.)
Die bedarfsgeregelte Stoßlüftung erfolgt nur, wenn der
eingestellte Sollwert überschritten wird.
Unter dem Wert „Temperatureinfluss" wird festgelegt, ob
auch im Winter eine Stoßlüftung erfolgen soll, wenn der
Temperatur-Sollwert, die relative Luftfeuchtigkeit oder der
CO
-Sollwert überschritten wird.
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-Gehalt 1200ppm und relative