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Anwendungszweck; Grundlagen; Grenzen Des Verfahrens; Literatur - Fan Lactofan2 Gebrauchsanweisung

H2–atemtestgerät
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Anwendungszweck

Der LactoFAN2 wird für die Diagnose der Malabsorption von Laktose und anderen
Zuckern eingesetzt. Zusätzlich sind die Diagnose der Magendurchgangszeit und von
Bakterieller Fehlbesiedlung des Dünndarms möglich.

Grundlagen

Bei einer Zucker–Malabsorption (z.B. von Laktose) gelangt dieser unverdaut in den Dickdarm, wo
Bakterien die Freisetzung von Wasserstoff verursachen. Dieser wird durch die Darmwand
resorbiert und löst sich im Blutstrom auf.
Das gelöste Gas wird durch die kapillaren Blutgefäße, die die Lungenbläschen umgeben, in die
Lunge abgegeben und ausgeatmet.
Eine erhöhte Konzentration ausgeatmeten Wasserstoffs nach der Aufnahme von Laktose weist
–Messgerät LactoFAN2 einfach
deshalb auf eine Laktose–Malabsorption hin und kann mit dem H
2
und genau gemessen werden.
Dies bildet die Grundlage des Laktose–Toleranztests, bei dem eine Versuchsperson nach 12–
stündigem Fasten (über Nacht) eine abgemessene Menge an Laktose aufnimmt. Anschließend
wird die Konzentration des ausgeatmeten Wasserstoffs gemessen. Dies erfolgt vor der
Laktoseaufnahme und danach in Abständen von jeweils 30 Minuten über eine Gesamtdauer von
drei Stunden. Ein Anstieg des ausgeatmeten Wasserstoffs um 20 ppm oder mehr lässt auf eine
Laktose–Malabsorption schließen. Werden noch weitere Symptome wie Schmerzen im Bauchraum
angegeben, kann die Diagnose einer Laktose–Intoleranz gestellt werden.
Das Messgerät basiert auf einem elektrochemischen Brennstoffelement, das durch die Reaktion
von Wasserstoff mit einem Elektrolyt an einer Elektrode und Sauerstoff (aus der Umgebungsluft)
an der anderen Elektrode betrieben wird. Diese Reaktion erzeugt einen elektrischen Strom, der
–Konzentration verhält. Der Ausgangsstrom des Brennstoffelements wird
sich proportional zur H
2
von einem Mikroprozessor aufgenommen, der die Spitzenkonzentrationen des ausgeatmeten
Gases erfasst und das Ergebnis auf einem OLED–Bildschirm in Teilen pro Million (ppm) darstellt.

Grenzen des Verfahrens

Wie in der das Verfahren behandelnden Literatur genauer beschrieben, sind dabei die
beim Test auftretenden Symptome, die Einhaltung der Fastenzeit vor dem Test, eventuelle
–Nichtproduktion,
Beeinflussung des Tests durch andere Erkrankungen, H
2
Unverträglichkeiten u.v.a.m. zu beachten.
Weiterhin sind die Eigenschaften eines elektrochemischen Sensors hinsichtlich Auflösung
und Reproduzierbarkeit des Ausgangssignals in eine Bewertung einzubeziehen.
–Monitors heraus
Das Erstellen einer sicheren Diagnose nur aus den Ablesewerten des H
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ist nicht möglich und bleibt der Beurteilung des Arztes vorbehalten.
Dies gilt ebenfalls bei der automatischen Erstellung eines Fremdbefundes durch die
FANh2–Software.
Patienten, welche nicht in der Lage sind, den Untersuchungsablauf zu befolgen (z.B.
Kinder unter 3 Jahren, nicht kooperative Personen) sollten mit diesen Gerät nicht
untersucht werden.

Literatur

M. Ledochowski
–Atemteste
H
2
Verlag Ledochowski, Innsbruck 2008
Levitt MD,
Production and excretion of Hydrogen gas in man
New England Journal of Medicine 1969; 281, 122–127.
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Gebrauchsanweisung LactoFAN2

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