Blitzschutzgerät HR
HR-9012
Merkmale
• Das Blitzschutzgerät ist verwendbar
sowohl in Anlagen mit als auch ohne
„KATHODISCHEN KORROSIONS-
SCHUTZ". Liegt die Objektspannung
höher als 2 V, so ist das Blitz-
schutzgerät entsprechend der Zeich-
nung 9012.01.03 anzuschließen. Bei
Objektspannungen von weniger als
2 V ist der Anschluss entsprechend
der Zeichnung 9012.01.02 durch-
zuführen.
Für die Installation des Blitzschutz-
gerätes sind die Bestimmungen
VDE 0165 und TRbF zu beachten.
Die Leitungslänge zwischen Blitz-
schutzgerät und dem Tank, in dem
der Füllstandssensor eingebaut ist,
darf maximal 1 m betragen. Die im
normalen Betrieb nicht stromführen-
de Abschirmung dient in Störungs-
fällen als Potentialausgleichsleitung.
Dieser Schirm darf nur an einer Stelle
geerdet sein. Am Auswertegerät ist
der Schirm potentialfrei zu halten.
Die Potentialausgleichsleitung zwi-
schen Blitzschutzgerät HR-9012 und
dem Tank muss mindestens einer
Leitfähigkeit von 4 mm² Kupfer
entsprechen.
Zumutbare Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
1
Pepperl+Fuchs GmbH • 68301 Mannheim • Telefon (06 21) 7 76-22 22 • Telefax (06 21) 7 76-27-22 22 • Internet http://www.pepperl-fuchs.com
Abmessungen
ø
10
Funktion
Bei Überschreitung der Ansprechspannung der Überspannungsableiter durch Über-
spannung, hervorgerufen z. B. durch atmosphärische Einflüsse, schließt der Über-
spannungsableiter die zu schützenden Kabeladern mit dem
Potentialausgleichsleiter kurz und verhindert so, dass Energiemengen in den Ge-
fahrenbereich der Zone 0 gelangen, die eine Zündung auslösen können. Unter-
schreitet die Überspannung wieder die Ansprechspannung, so geht der
Überspannungsableiter wieder zur normalen Betriebsart über. Für jede Kabelader
des anzuschließenden Betriebsmittels ist ein eigener Überspannungsschutz vor-
zusehen (2 Adern pro Blitzschutzgerät). Für die Funktion ist es dabei ohne Bedeu-
tung, welche Klemmleiste als Eingangs- oder Ausgangsklemmleiste verwendet
wird.
50
160
140
PG16
Copyright Pepperl+Fuchs, Printed in Germany