RGS8000
6.3. Alarm
Bei der Programmierung des Alarmmelders kann eingestellt werden, bei welcher Situation der
Ausgang aktiviert wird.
Wenn eine Komponente nicht angeschlossen wurde oder eine Überwachung nicht aktiviert wurde
(z.B. Überwachung der Mindestleitfähigkeit), wird die Überwachung nicht auf der Alarmübersichtsliste
aufgeführt.
Wenn die Überwachung aktiviert wurde, erscheint in der Liste für die betreffende Überwachung ein
Häkchen
.
Wurde eine Überwachung aktiviert ("Alarm an"), kann die automatische Ausschaltung des
Alarmmelders gewählt werden ("Automatisches Reset"), wenn die Alarmsituation wieder aufgehoben
worden ist.
In einigen Fällen ist es nicht sinnvoll oder gewünscht, den Alarmmelder automatisch auszuschalten.
Dieses ist der Fall bei z. B. einem Stromausfall oder bei einer Wartung. In diesen Fällen wird die
Option zur automatischen Ausschaltung nicht wiedergegeben.
Außerdem kann der Alarmmelder auch manuell ausgeschaltet werden - siehe § 8 "Alarmierung" auf
Seite 54 – oder evtl. Über einen externen Schalter - siehe § 6.4.10 "Alarm löschen" auf Seite 25.
Achtung!
Alarmmeldungen „ROM-Einstellungen" und „Standard-Einstellungen".
Bei einem Fehler im Datenbestand der Konfiguration wird immer Alarm ausgelöst. Dies ist nicht
einstellbar. Die Steuerung muss in diesem Fall erneut eingestellt werden, oder es muss ein Backup-
Client über die Bootsoftware hochgeladen werden (siehe § 19 "Festplatte" auf Seite 80 und § 26
"Bootsoftware" auf Seite 100).
Komponenten
Ein Alarmmelder kann nur über einen Relaisausgang (OUTx )
angeschlossen werden.
Die Aktivierung des Relais ist vollkommen unabhängig von
der Phase, in der sich die Anlage befindet.
Beim "Alarmmelder" muss in der Inventarisation lediglich
angegeben werden, über welchen Relaisausgang dieser
angeschlossen worden ist.
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