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EWS UFS8000 Bedienungsanleitung

EWS UFS8000 Bedienungsanleitung

Steuerung für anlagen zur ultrafiltration
Inhaltsverzeichnis
UFS8000
Steuerung für Anlagen zur Ultrafiltration
Bedienungsanleitung
Softwareversion 1.01
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für EWS UFS8000

  • Seite 1 UFS8000 Steuerung für Anlagen zur Ultrafiltration Bedienungsanleitung Softwareversion 1.01...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis   1. Funktionsbeschreibung ........................1   1.1. Allgemeines ..........................1   1.2. Übersicht über die Funktionalität ....................1   1.3. Schematische Wiedergabe der Anlage ..................2   1.4. Konfiguration der Anlage ......................2   1.5. Beschreibung der Anlage ......................2  ...
  • Seite 3   6.7.1. Durchfluss Zufuhr ......................31   6.7.2. Durchfluss Permeat 1 ......................31   6.7.3. Durchfluss Permeat 2 ......................31   6.7.4. Durchfluss Rückspülen ..................... 31   6.7.5. Durchflußmessung einstellen .................... 32   6.7.6. Eigenschaften Durchflußmessung ..................32   6.7.7. Überwachung der minimalen Durchflußmessung ............. 33  ...
  • Seite 4   10. Informationen erfragen ......................... 58   10.1. Allgemeines ..........................58   10.2. Wartungsnummer ........................58   10.3. Eingänge ..........................58   10.4. Ausgänge ..........................59   10.5. Zähler ............................59   10.6. CEB 1 ............................59   10.7. CEB 2 ............................60  ...
  • Seite 5   17. RS485 .............................. 78   17.1. Konfiguration ........................... 78   17.1.1. Konfiguration in der Steuerung ..................78   17.1.2. Konfiguration “Hyperterminal” ..................78   17.2. Protokollfunktionen ........................78   17.2.1. Alarmprotokollfunktion ..................... 78   17.2.2. Datenprotokollfunktion ....................79   17.2.3.
  • Seite 6   24. Spannungsausfall .......................... 98   24.1. Uhr ............................98   24.2. Alarmierung ..........................98   24.3. Programmierung ........................98   25. Meldungen ............................99   25.1. Hardware geändert ........................99   26. Bootsoftware ..........................100   26.1. Allgemeines ........................... 100  ...
  • Seite 7: Funktionsbeschreibung

    Funktionsbeschreibung 1. Funktionsbeschreibung 1.1. Allgemeines Die UFS8000 wird zur automatischen Steuerung und Überwachung von Anlagen zur Ultrafiltration verwendet. Durch die flexibel programmierbare Software ist diese Steuerung geeignet für eine große Anzahl verschiedener Anwendungen im Bereich der Wasserbehandlung. 1.2. Übersicht über die Funktionalität •...
  • Seite 8: Schematische Wiedergabe Der Anlage

    UFS8000 Funktionsbeschreibung 1.3. Schematische Wiedergabe der Anlage Im untenstehenden Schaltplan finden Sie die schematische Wiedergabe der Anlage. Darin werden alle in der Steuerung definierten Komponenten wiedergegeben. Ausschließlich die Komponenten, die mit den zur Verfügung stehenden Ein- und Ausgängen verbunden sind, werden angezeigt.
  • Seite 9 UFS8000 Funktionsbeschreibung Die Steuerung wird standardmäßig in der Phase “Bereitschaft Stopp” geliefert. Die Anlage fährt nicht automatisch hoch, bis diese manuell eingeschaltet wird (siehe § 9.1 “Bereitschaft Stopp” auf Seite 55. Einmal eingeschaltet, wird die Steuerung nach einem Spannungsausfall nicht mehr in dieser Phase hochfahren, es sei denn, dass diese Phase über die Programmierung aktiviert ist (siehe §...
  • Seite 10: Abbildung Der Frontseite

    UFS8000 Abbildung der Frontseite 2. Abbildung der Frontseite 1 LCD Display + Touch-Panel...
  • Seite 11: Mess- Und Funktionsanzeige

    UFS8000 Mess- und Funktionsanzeige 3. Mess- und Funktionsanzeige 3.1. LCD Wiedergabe Auf dem LCD-Display werden ergänzende Informationen in Bezug auf den aktiven Prozess wiedergegeben. Im oberen Balken wird angegeben, in welchen Prozess sich die Anlage befindet. Ferner werden die Messwerte oder Zustände der angeschlossenen Komponenten wiedergegeben.
  • Seite 12 UFS8000 Mess- und Funktionsanzeige Stand der Eingänge: Die (digitalen) Eingänge können sich in folgendem Stand befinden: Die Eingangsfunktion wird nicht bewacht (grau). Die Eingangsfunktion wird bewacht und ist nicht aktiv (grün). Die Eingangsfunktion wird bewacht, ist aktiv, doch die Verzögerungszeit ist noch nicht abgelaufen (gelb).
  • Seite 13 UFS8000 Mess- und Funktionsanzeige Stand des Tanks Die Tanks können in diversen Hintergrundfarben wiedergegeben werden. Diese Farben haben die folgenden Bedeutungen: Rohwassertank Permeattank Chemikalientank Wenn der Tank mit einem Füllstandsmessgerät (0(4)-20mA) ausgestattet ist, wird der Füllstand verhältnismäßig wiedergegebe. Statusbalken: Im Statusbalken befinden sich Tasten zur Aktivierung des Menüs oder des Alarmfensters.
  • Seite 14: Allgemeine Bedienung

    UFS8000 Allgemeine Bedienung 4. Allgemeine Bedienung Die Bedienung und Programmierung dieser Steuerung geschieht mittels ein Touchpanel. Nachfolgend werden die allgemeine Einteilung des Displays, die Bedeutung diverser „Tasten“ und der allgemeinen Wiedergabe-/Eingabefenster erläutert. 4.1. Hauptdisplay Im Hauptdisplay haben die Tasten die folgenden Funktionen: Zum Menü.
  • Seite 15: Fenster

    UFS8000 Allgemeine Bedienung 4.3. Fenster Die diversen Einstellungen können in Fenstern vorgenommen werden. Die Einstellungen werden unterteilt in: Werte, Texte und Auswahllisten. 4.3.1. Einstellung von Werten oder Texten Zur Änderung eines Wertes oder Textes muss das Fach mit der gewünschten Einstellung ausgewählt werden.
  • Seite 16: Bestätigung

    UFS8000 Allgemeine Bedienung Wenn eine Auswahl bestätigt wird, erscheint noch ein weiteres Fenster zur definitiven Bestätigung. Bestätigen Sie Ihre Auswahl nochmals. Löschen der Auswahl. Die geänderte Einstellung wird nach Verlassen des Hauptmenüs gespeichert. 4.3.4. Bestätigung In einigen Fällen ist nach einer Auswahl oder Änderung eine Bestätigung erforderlich.
  • Seite 17: Konfiguration Der Installation

    UFS8000 Konfiguration der Installation 5. Konfiguration der Installation In diesem Kapitel wird die Konfiguration der Installation beschrieben. Die Option zur Konfiguration der Installation ist in diesem Hauptmenü zu finden. Bei der Auswahl der Anlagenkonfiguration wird gefragt, ob die Anlage in den Bereitschaft-Modus gesetzt werden darf.
  • Seite 18: Inventarisation

    UFS8000 Konfiguration der Installation 5.1. Inventarisation Bevor die Komponenten und Prozessphasen programmiert werden können, muss erst eine Bestandsaufnahme der angeschlossenen Komponenten mit den dazugehörenden Eigenschaften durchgeführt werden. Nach der Auswahl des Menüpunktes "Inventarisation" wird eine Liste mit den möglichen Komponenten angezeigt, die angeschlossen werden können.
  • Seite 19: Sicherheitsschalter

    UFS8000 Konfiguration der Installation Wenn eine Komponente angeschlossen ist, muss die Option “----“ ausgewählt werden. Hiermit wird die Verbindung zwischen Hardware und Software unterbrochen. Komponenten Hardware Software Die Komponente kommt dann auch nicht mehr in dem Rest der Einstellungen vor, außer wenn die Komponente bei den Einstellungen einer anderen Komponente mit dieser anderen Komponente verbunden ist.
  • Seite 20: Analoge Ansteuerung

    UFS8000 Konfiguration der Installation 5.1.2. Analoge Ansteuerung Bestimmte Komponenten können über einen analogen Ausgang gesteuert werden (wie z. B. eine Pumpe über einen Frequenzregler). Für diese Komponenten kann ein analoger Ausgang ausgewählt werden. Bei den Prozesseinstellungen (siehe § 5.2.2 “Einheiten (Phasen)“ auf Seite 16) kann anschließend eingestellt werden, auf welchen Prozentsatz des Strombereichs (0-20mA oder 4-20mA)
  • Seite 21: Programmierung

    UFS8000 Konfiguration der Installation 5.2. Programmierung Nach der Inventarisation der Komponenten und der Eingabe der spezifischen Eigenschaften der Komponenten können evtl. bei der Programmierung der Komponente andere Eigenschaften eingegeben werden und die diversen Phasen der UF-Einheit eingestellt werden. Das Programmiermenü kann vor unbefugten Änderungen geschützt werden. Hinter “Programmierung“...
  • Seite 22: Einheiten (Phasen)

    UFS8000 Konfiguration der Installation 5.2.2. Einheiten (Phasen) Nachdem die Komponenten inventarisiert und programmiert worden sind, können die diversen Prozessphasen der RO-Einheit programmiert werden. Es werden nur die programmierbaren Phasen wiedergegeben. In einer “Zeit”-Phase kann die Zeit von (0-999) in Sekunden oder Minuten eingegeben werden. Wenn eine Zeit 0 eingegeben wird, dann wird die betreffenden Phase überschlagen.
  • Seite 23: Komponenten

    UFS8000 Komponenten 6. Komponenten In diesem Kapitel werden die Inventarisations- und Programmiermöglichkeiten der diversen anzuschließenden Komponenten besprochen. Die Komponenten können unterteilt werden in: Ventile - Schalter Pumpen - Vorratstank Alarm - Sonstige Wenn in diesem Kapitel über die Inventarisierung gesprochen wird, betrifft es das Fenster, das zu finden ist über die...
  • Seite 24: Konzentratventilen

    UFS8000 Komponenten 6.1.3. Konzentratventilen Bei dem “Konzentratventil” muss in der Inventarisation lediglich angegeben werden, über welchen Relaisausgang es angeschlossen worden ist. Es kann ein Sicherungsschalter aktiviert werden. Dieser kann an einen der verfügbaren Eingänge angeschlossen werden und es kann eingestellt werden, ob der Schalter „normal geschlossen"...
  • Seite 25: Permeatdumpventil

    UFS8000 Komponenten 6.1.6. Permeatdumpventil Bei dem “Permeatdumpventil” muss in der Inventarisation angegeben werden, über welchen Relaisausgang dies es angeschlossen worden ist. Es kann ein Sicherungsschalter aktiviert werden. Dieser kann an einen der verfügbaren Eingänge angeschlossen werden und es kann eingestellt werden, ob der Schalter „normal geschlossen"...
  • Seite 26: Rückspülpumpe

    UFS8000 Komponenten 6.2.2. Rückspülpumpe Bei der “Rückspülpumpe” muss in der Inventarisation lediglich angegeben werden, über welchen Relaisausgang diese angeschlossen worden ist. Es kann ein Sicherungsschalter aktiviert werden. Dieser kann an einen der verfügbaren Eingänge angeschlossen werden und es kann eingestellt werden, ob der Schalter „normal geschlossen"...
  • Seite 27 UFS8000 Komponenten Achtung! Wenn die Dosierpumpe in aufeinanderfolgenden Phasen (z. B. von Phase 1 zur Phase 2 oder z.B. von Phase “Filtration” zur Phase “RückSpülen”), aktiviert ist, werden beim Start der nächsten Phase die Einschaltverzögerung und die Zeit nicht zurückgesetzt.
  • Seite 28: Alarm

    UFS8000 Komponenten 6.3. Alarm Ein Alarmmelder kann nur über einen Relaisausgang (OUTx ) angeschlossen werden. Die Aktivierung des Relais ist vollkommen unabhängig von der Phase, in der sich die Anlage befindet. Beim “Alarmmelder” muss in der Inventarisation lediglich angegeben werden, über welchen Relaisausgang dieser angeschlossen worden ist.
  • Seite 29: Schalter

    UFS8000 Komponenten 6.4. Schalter Die Schalter können ausschließlich an digitale Eingänge (IN1 – IN8) (IN9 - IN16, wenn Platine cb-8in (1) anwesend; IN17 - IN24, wenn Platine cb-8in (2) anwesend). angeschlossen werden. Ferner kann für einige Schalter pro Prozessschritt bestimmt werden, ob der Eingang überwacht oder nicht überwacht wird.
  • Seite 30: Stopp

    UFS8000 Komponenten 6.4.2. Stopp Die Schalterfunktion “Stopp” kann zu diversen Zwecken benutzt werden. In der Programmierung kann eingestellt werden, ob die Anlage automatisch oder manuell eingeschaltet werden muss, wenn die Störung aufgehoben worden ist. Für Informationen bzgl. der Inventarisation siehe § 6.4 “Schalter” auf Seite 23.
  • Seite 31: Start Rückspülen

    UFS8000 Komponenten 6.4.4. Start Rückspülen Mithilfe des Schalters “Start Rückspülen” kann angegeben werden, dass eine Rückspülung gestartet werden muß. Weitere Informationen bzgl. der Inventarisation siehe § 6.4 “Schalter” auf Seite 23. Zur Überwachung kann eine Verzögerung eingegeben werden (0-9999 Sekunden).
  • Seite 32: Behälter

    UFS8000 Komponenten 6.5. Behälter 6.5.1. Vorratsbehälter Es können zwei Typen der Füllstandsmessung ausgewählt werden, nämlich eine Messung mit Schwimmerschaltern (1 oder 2) oder eine Füllstandsmessung mit einem 0(4)-20mA-Ausgang, welcher an einem 0-20mA-Eingang der Steuerung (falls vorhanden) angeschlossen wird. Achtung: In der untenstehenden Beschreibung wird davon ausgegangen, dass der Rohwassertank nicht leer ist.
  • Seite 33: Rohwasserbehälter

    UFS8000 Komponenten Zur Füllstandsmessung können der Strom am leeren Vorratstank und der Strom am vollen Vorratstank eingestellt werden. Die Anlage wird in die Stufe “ Filtration ” geschaltet, sobald sich der gemessene Strom unterhalb der Werte bei einem leeren Tank befindet. Die Anlage verlässt die Stufe “ Filtration ” wieder, sobald der gemessene Strom wieder oberhalb der Werte bei einem vollen Tank liegt.
  • Seite 34: Dosierbehälter

    UFS8000 Komponenten Ist nur ein Niedrigniveauschalter programmiert, kann bei der Programmierung des Rohwassertanks eine Verzögerung eingestellt werden, die das Einschalten der Anlage in der Phase " Filtration“ verzögert. Wird der Niedrigniveauschalter aktiv wird, unterbricht die Anlage direkt die Phase "Filtration". In allen anderen Fällen ist es nicht nowendig, eine Verzögerung einzustellen, und der Rohwassertank erscheint auch nicht auf der Liste der Komponenten mit programmierbaren Einstellungen.
  • Seite 35 UFS8000 Komponenten Zur Überwachung des Niedrigniveauschalters kann eine Zeitverzögerung eingestellt werden (0-9999 Sekunden). Des Weiteren kann angegeben werden, ob die Installation im Fall eines zu niedrigen Niveaus im Dosiertank ausgeschaltet werden muss. Wird die Installation ausgeschaltet, kann ebenfalls eingestellt werden, ob die Installation nach ausreichender Befüllung des Dosiertanks wieder automatisch eingeschaltet werden soll.
  • Seite 36: Schreiberausgänge

    UFS8000 Komponenten 6.6. Schreiberausgänge Über eine optionale Platine (ca-3rec) können drei Schreiberausgänge (0-20mA) hinzugefügt werden. Wenn die Platine angeschlossen ist, werden die Schreiberfunktionen in der Inventarisierungsliste wiedergegeben (Schreiber 1, 2 und 3). Jeder Ausgang kann getrennt auf einen Bereich von 0-20mA oder 4-20mA eingestellt werden.
  • Seite 37: Durchflussmessung

    UFS8000 Komponenten 6.7. Durchflussmessung An der Steuerung können Durchflussmesser angeschlossen werden, die mit einem 0(4) – 20 mA Ausgang ausgestattet sind. Eine Überwachung kann sowohl auf der Untergrenze als auch auf der Obergrenze eingestellt werden, beide mit programmierbaren Verzögerungszeiten. Auch kann eingestellt werden, ob die Installation im Fall einer "Unterschreitung"...
  • Seite 38: Durchflußmessung Einstellen

    UFS8000 Komponenten 6.7.5. Durchflußmessung einstellen In dieser Beschreibung wird als Beispiel die Einstellung einer Durchflussmessung in der Zufuhrleitung aufgeführt. Für andere Durchflussmessungen gelten vergleichbare Einstellungen. Bei der Inventarisierung kann der 0-20 mA Eingang gewählt werden, auf dem der betreffende Durchflussmesser angeschlossen ist.
  • Seite 39: Überwachung Der Minimalen Durchflußmessung

    UFS8000 Komponenten 6.7.7. Überwachung der minimalen Durchflußmessung Zur Überwachung kann ein Mindestgrenzwert von 0,1 bis 10.000,0 eingegeben werden. Ferner kann eine Verzögerung eingegeben werden (1-9999 Sek). Der gemessene Wert muss während der Verzögerung unter dem Grenzwert liegen, bevor ein Alarm ausgelöst oder die Anlage evtl.
  • Seite 40: Druckwächter

    UFS8000 Komponenten 6.8. Druckwächter An der Steuerung können Druckwächter angeschlossen werden, die mit einem 0(4) – 20 mA Ausgang ausgestattet sind. Eine Überwachung kann sowohl auf der Untergrenze als auch auf der Obergrenze eingestellt werden, beide mit programmierbaren Verzögerungszeiten. Auch kann eingestellt werden, ob die Installation im Fall einer "Unterschreitung"...
  • Seite 41: Druckwächter Einstellen

    UFS8000 Komponenten 6.8.7. Druckwächter einstellen In dieser Beschreibung wird als Beispiel die Einstellung einer Druckmessungen in der Zufuhrleitung aufgeführt. Für andere Druckmessungen gelten vergleichbare Einstellungen. Bei der Inventarisierung kann der 0-20 mA Eingang gewählt werden, auf dem der betreffende Druckwächter angeschlossen ist.
  • Seite 42: Überwachung Der Minimalen Druckmessung

    UFS8000 Komponenten 6.8.9. Überwachung der minimalen Druckmessung Zur Überwachung kann ein Mindestgrenzwert von 0,1 bis 10.000,0 eingegeben werden. Ferner kann eine Verzögerung eingegeben werden (1-9999 Sek). Der gemessene Wert muss während der Verzögerung unter dem Grenzwert liegen, bevor ein Alarm ausgelöst oder die Anlage evtl.
  • Seite 43: Trübungsmessung

    UFS8000 Komponenten 6.9. Trübungsmessung An der Steuerung kann ein Trübungsmesser angeschlossen werden, die mit einem 0(4) – 20 mA Ausgang ausgestattet sind. Eine Überwachung kann sowohl auf der Untergrenze als auch auf der Obergrenze eingestellt werden, beide mit programmierbaren Verzögerungszeiten. Auch kann eingestellt werden, ob die Installation im Fall einer "Unterschreitung"...
  • Seite 44: Überwachung Der Minimalen Trübungsmessung

    UFS8000 Komponenten 6.9.3. Überwachung der minimalen Trübungsmessung Zur Überwachung kann ein Mindestgrenzwert von 1 bis 2.500 NTU eingegeben werden. Ferner kann eine Verzögerung eingegeben werden (1-9999 Sek). Der gemessene Wert muss während der Verzögerung unter dem Grenzwert liegen, bevor ein Alarm ausgelöst oder die Anlage evtl.
  • Seite 45: Temperaturmessung

    UFS8000 Komponenten 6.10. Temperaturmessung An der Steuerung kann ein Temperaturmesser angeschlossen werden, die mit einem 0(4) – 20 mA Ausgang ausgestattet sind. Eine Überwachung kann sowohl auf der Untergrenze als auch auf der Obergrenze eingestellt werden, beide mit programmierbaren Verzögerungszeiten. Auch kann eingestellt werden, ob die Installation im Fall einer "Unterschreitung"...
  • Seite 46: Überwachung Der Minimalen Temperaturmessung

    UFS8000 Komponenten 6.10.3. Überwachung der minimalen Temperaturmessung Zur Überwachung kann ein Mindestgrenzwert von 1 bis 200 eingegeben werden. Ferner kann eine Verzögerung eingegeben werden (1-9999 Sek). Der gemessene Wert muss während der Verzögerung unter dem Grenzwert liegen, bevor ein Alarm ausgelöst oder die Anlage evtl.
  • Seite 47: Transmembrandruck

    UFS8000 Komponenten 6.11. Transmembrandruck In der Steuerung kann der Transmembrandruck bestimmt werden. Dieser wird gemäß der folgenden Formel bestimmt: Transmembrandruck = ((„Druck Feed 2” + „Konzentratdruck ”) / 2) – „Permeatdruck". Eine Überwachung kann sowohl auf der Untergrenze als auch auf der Obergrenze eingestellt werden, beide mit programmierbaren Verzögerungszeiten.
  • Seite 48: Überwachung Der Minimalen Transmembrandruck

    UFS8000 Komponenten 6.11.2. Überwachung der minimalen Transmembrandruck Zur Überwachung kann ein Mindestgrenzwert von 0,1 bis 1000,0 eingegeben werden. Ferner kann eine Verzögerung eingegeben werden (1-9999 Sek). Der gemessene Wert muss während der Verzögerung unter dem Grenzwert liegen, bevor ein Alarm ausgelöst oder die Anlage evtl.
  • Seite 49: Uf-Einheit

    UFS8000 UF-Einheit 7. UF-Einheit In diesem Kapitel werden die verschiedenen Phasen der UF-Anlage besprochen. Die Möglichkeiten bzgl. des manuellen Eingreifens werden in § 9 “Manuelle Bedienung der Anlage“ auf Seite 55 besprochen. 7.1. Eigenschaften In diesem Fenster können allgemeine Eigenschaften bzgl. der Anlage eingestellt werden.
  • Seite 50: Filtration

    UFS8000 UF-Einheit 7.2. Filtration In der Phase "Filtration" liefert die Anlage behandeltes Wasser. Dabei strömt das unbehandelte Wasser in der Regel über ein Feedpumpe zum Eingangsventil und anschließend zum UF-Modul. Die Wasserproduktion kann abhängig von den Pegelstandsschaltern (HL und LL) oder durch manuelle Bedienung gestartet werden.
  • Seite 51: Vorspülen

    UFS8000 UF-Einheit 7.3. Vorspülen Die Phase "Vorspülen" wird verwendet um bevor die Stufe “Filtration“ das Membran zu spulen. Die Phase “Filtration” besteht aus einem Schritt mit einer Dauer von je 0-9999 Sekunden / Minuten. Wenn keine Vorspülung während der Phase „Filtration” erwünscht ist, kann diese Phase durch Ausschalten derselben überschlagen werden (kein Häkchen bei „Aktivieren“).
  • Seite 52: Rückspülen 2

    UFS8000 UF-Einheit 7.5. Rückspülen 2 Die Phase "Rückspülen 2" wird verwendet für Unterschied zwischen Rückspülen über die Obenseite und Unterseite des Membrans. Nach der Stufe “Filtration“ wird abwechselnd eine von beiden Rückspulungen geschaltet. Schematisch sieht das aus wie folgendes : Die Rückspülung kann aus max.
  • Seite 53 UFS8000 UF-Einheit Wenn die Phase aktiviert ist, können die diversen Schritte programmiert werden und es kann angegeben werden, ob die Spülung abhängig ist von der Anzahl der ausgeführten Rückspülungen und/oder abhängig von einer Intervallzeit (1-9999 Minuten.Stunden) ausgelöst werden soll. Wenn die Spülung auf der Grundlage der Anzahl der ausgeführten Rückspülungen gestartet werden muss, kann dies schematisch wie folgt wiedergegeben werden: Nur „Rückspülung 1”...
  • Seite 54: Ceb 2

    UFS8000 UF-Einheit 7.7. CEB 2 Die Phase „CEB 2" wird verwendet, um die Membran, in einstellbaren Intervallen, chemisch zu reinigen. Die Spülung kann aus max. 11 Schritten mit einer Dauer von je 0-9999 Sekunden / Minuten bestehen. Diese Phase kann auf die gleiche Art eingestellt werden wie die Phase „CEB 1”, jedoch mit dem Unterschied, dass anstelle eines Intervallstarts auf der Grundlage der Anzahl der ausgeführten...
  • Seite 55: Inbegriffstest

    UFS8000 UF-Einheit 7.9. Inbegriffstest Die Phase „Inbegriffstest" kann in der Phase „Stand-by” ausschließlich manuell ein- und ausgeschaltet werden, um die Membran auf eventuelle Leckagen zu überprüfen. Zuerst wird ein “Ruhe-” Schritt eingesc haltet. Der tatsächliche Test kann anschließend manuell gestartet und gestoppt werden.
  • Seite 56: Bereitschaft

    UFS8000 UF-Einheit Im Fenster „Eigenschaften” kann angegeben werden, welcher Druck während des Tests gemessen werden muss. Ferner kann der zulässige Abfall des gemessenen Drucks (pro Minute) eingegeben werden. Der ausgewählte Druckmesser und der Abfall werden während der Testperiode wiedergegeben. Die Inbegriffstest kann aus max. 3 Schritten mit einer Dauer von je 0-9999 Sekunden/ Minuten bestehen.
  • Seite 57: Bereitschaft Stopp

    UFS8000 UF-Einheit 7.11. Bereitschaft Stopp Standardmäßig wird die Steuerung in der Phase “Bereitschaft Stopp” ausgeliefert. Die Anlage fährt dann nicht automatisch hoch, bis sie manuell eingeschaltet worden ist (siehe § 9.1 “Bereitschaft Stopp” auf Seite 55). Einmal eingeschaltet, fährt die Steuerung nach einem Stromausfall nicht mehr in dieser Phase hoch, es sei denn, dass diese Phase über die Programmierung vor dem Stromausfall...
  • Seite 58: Alarmierung

    UFS8000 Alarmierung 8. Alarmierung In den Steuerungen befinden sich diverse Überwachungen sowohl das Funktionieren der RO-Anlage als auch das Funktionieren anderer Steuerungsfunktionen (wie z.B. die SD-Kartenfunktion). 8.1. Allgemeine Übersicht Die Alarmmeldungen können auf einer SD-Karte, per E-Mail oder über eine RS232 oder RS485- Verbindung gespeichert werden.
  • Seite 59 UFS8000 Alarmierung Eine Alarmmeldung im Alarmfenster sieht wie folgt aus : Im Fenster werden folgende Informationen angezeigt: - Zeile 1 : x/y x = Nummer der Meldung, y = Anzahl der Meldungen - Zeile 2 : Kurzbeschreibung der aktuellen Alarmsituationen.
  • Seite 60: Übersicht Der Alarmmeldungen

    UFS8000 Alarmierung 8.3. Übersicht der Alarmmeldungen Kurzwiedergabe Beschreibung Default settings Die Konfigurationsdaten auf der Festplatte sind beschädigt oder nicht vorhanden. Die erneute Konfiguration der Steuerung oder das Hochladen eines Backups sind notwendig. Backup Einstell. Die letzten Änderungen sind nicht gespeichert. Die vorletzten Einstellungen sind eingelesen.
  • Seite 61: Manuelle Bedienung Der Anlage

    UFS8000 Manuelle Bedienung der Anlage 9. Manuelle Bedienung der Anlage Es ist möglich, manuell in den Installationsprozess einzugreifen. Im Hauptmenü befindet sich ein Punkt “manuelle Bedienung”, indem sich eine Übersicht der aktuell möglichen manuellen Eingriffe befindet. Darunter werden die Möglichkeiten pro Phase angegeben..
  • Seite 62: Vorspülen

    UFS8000 Manuelle Bedienung der Anlage - Starten der Phase „Rückspülen” über „Rückspülen” Die Rückspülphase wird gestartet. Wenn zwei Rückspülphasen aktiviert sind, wird die Rückspülphase, die an der Reihe ist, gestartet. Siehe § 7.5 “Rückspülen 2“ auf Seite 46. - Starten der Phase CEB 1 über „CEB 1”...
  • Seite 63: Rückspülen

    UFS8000 Manuelle Bedienung der Anlage 9.6. Rückspülen Während der Phase „Rückspülen 1” und „Rückspülen 2” (wenn aktiviert) können diverse Tätigkeiten ausgeführt werden. - Stoppen des Rückspülens über „Stopp Rückspülen” Das Rückspülen wird unterbrochen und die folgende Phase, die an der Reihe ist, wird gestartet.
  • Seite 64: Informationen Erfragen

    UFS8000 Informationen erfragen 10. Informationen erfragen Über das Informationsmenü sind verschiedene Informationen zu erfragen: die Softwareversion, die Servicetelefonnummer, die Anzahl der Betriebsstunden, der Status der Ein- und Ausgänge, die Alarmhistorie, das Wartungsintervall (wenn programmiert). Das Informationsmenü ist im Hauptmenü zu finden.
  • Seite 65: Ausgänge

    UFS8000 Informationen erfragen 10.4. Ausgänge In diesem Fenster wird der Status der Relaisausgänge wiedergegeben. Der Aufbau einer Zeile lautet wie folgt: <Nummer> <Beschreibung> <Status> <Nummer> : Anzeige des Relaisausgangs auf der Platine (1=”OUT 1 ”) <Beschreibung>: Kurzbeschreibung der Funktion <Status>...
  • Seite 66: Ceb 2

    UFS8000 Informationen erfragen 10.7. CEB 2 Siehe § 10.6 “CEB 1“ auf Seite 59. 10.8. CEB 3 Siehe § 10.6 “CEB 1“ auf Seite 59. 10.9. Alarmhistorie In dem Fenster wird eine Übersicht der letzten 20 Änderungen in Alarmsituationen angezeigt. Das heißt, dass sowohl das Auftreten als auch die Aufhebung der Alarmsituation gemeldet wird.
  • Seite 67: E-Mail

    UFS8000 Informationen erfragen 10.11. E-Mail Die Steuerung kann bei Auftritt einer bestimmten (Alarm-) Situation oder bei Aufhebung dieser Situation eine E-Mail versenden. Die Funktion des Versendens einer E-Mail kann ein- oder ausgeschaltet sein (siehe § 16.1.1 “Ein- / ” auf Seite 76) .
  • Seite 68: Ausgänge 0-20Ma

    UFS8000 Informationen erfragen 10.14. Ausgänge 0-20mA In diesem Fenster kann der aktuelle ausgesendete Strom auf einem Schreiberausgang ausgelesen werden. Diese Option ist nur vorhanden, wenn die dazugehörige optionale Platine ca-3rec vorhanden ist. Wenn mit einem Ausgang keine Funktion verbunden ist, erscheint kein Text und es wird kein Strom ausgesendet.
  • Seite 69: Platinen In Der Steuerung

    UFS8000 Informationen erfragen 10.16. Platinen in der Steuerung Die Steuerung enthält mehrere Platinen. In diesem Fenster wird angezeigt, welche Platinen die Steuerung enthält. Damit kann kontrolliert werden, ob die Platinen auch tatsächlich von der Software erkannt werden. Folgende Druckmöglichkeiten sind vorhanden: cb-tft-7 : Frontplatine für LCD Display und Touchpanel...
  • Seite 70: Benutzereinstellungen

    UFS8000 Benutzereinstellungen 11. Benutzereinstellungen 11.1. LCD Display In der Steuerung ist eine Beleuchtung des Displays vorhanden. In diesem Fenster kann die Helligkeit der Beleuchtung eingestellt werden. Ebenfalls kann in diesem Fenster eingestellt werden, ob die Beleuchtung gedimmt oder ausgeschaltet (=0%) werden darf, nachdem das Touchpanel eine bestimmte Zeit lang nicht eingedrückt wurde.
  • Seite 71: Uhr

    UFS8000 12. Uhr 12.1. Allgemeines In der Steuerung können Datum und Zeit eingestellt werden. Datum und Zeit werden in diversen Funktionen verwendet, unter anderem bei der Datenaufzeichnung. Die Option zur Einstellung von Datum und Uhrzeit finden Sie im Hauptmenü. Die Steuerung ist zur Datums- und Zeitangabe mit einer Batterie versehen. Bei erneutem Einschalten der Steuerung ist eine erneute Einstellung von Datum und Zeit nicht notwendig.
  • Seite 72: Einstellung Der Sprache

    UFS8000 Uhr /Einstellung der Sprache Das geänderte Datum wird direkt aktualisiert. Das Angabenformat wird ebenfalls umgehend aktualisiert. Dieses wird jedoch erst bei Verlassen des Hauptmenüs gespeichert. Die Steuerung kontrolliert auch, ob das Datum korrekt ist (Jahreszahl > 2009). Ist dies nicht der Fall, erscheint im Alarmfester eine Meldung, dass die Uhr eingestellt werden muss.
  • Seite 73: Ethernet

    UFS8000 Ethernet 14. Ethernet Achtung! Dieses Kapitel gilt nur für die Steuerung des Typs UFS8x1x-xxxx. Die Steuerung eignet sich zur Kommunikation über Ethernet. Da in den Steuerungen ein Webserver vorhanden ist, können über einen Webbrowser (z. B. Internet Explorer) Informationen mit der Steuerung ausgetauscht werden (siehe auch §...
  • Seite 74: Subnetmask

    UFS8000 Ethernet 14.1.3. Subnetmask In diesem Fenster wird die Subnetmaske hinter “NM” eingegeben. Diese muss normalerweise auf 255.255.255.0 eingestellt werden. Damit wird angegeben, dass die ersten 3 Ziffern einer IP-Adresse innerhalb eines Netzwerkes die gleichen sein müssen, und dass die letzte Ziffer einmalig sein muss.
  • Seite 75: Ip-Adresse Des Modems (Wan)

    Abbildung 13.1 Beispiele : 1) Wenn Sie von Ihrem eigenen PC (PC-1) aus mit der Steuerung UFS8000-1 Kontakt aufnehmen wollen, müssen Sie im Adressbalken des Internetbrowser Folgendes eingeben: 2) Wenn Sie von Ihrem eigenen PC (PC-1) aus mit der Steuerung UFS8000-2 Kontakt aufnehmen wollen, müssen Sie im Adressbalken des Internetbrowser Folgendes eingeben: 3) Wenn Sie von Ihrem eigenen PC (PC-1) aus mit der Steuerung UFS8000-3 Kontakt aufnehmen wollen, müssen Sie im...
  • Seite 76: Ip-Adresse Des Modems (Lan)

    UFS8000 Ethernet 14.2.2. IP-Adresse des Modems (LAN) Das Modem wird mit einer bestimmten IP-Adresse im lokalen Netzwerk geliefert. Diese IP-Adresse kann eventuell geändert werden, was jedoch nicht gebräuchlich ist. Diese IP-Adresse ist in der Bedienungsanleitung des Modems zu finden. Danach kann das Modem worden an einen PC angeschlossen werden.
  • Seite 77: Dhcp Lease

    UFS8000 Ethernet 14.2.4. DHCP Lease Sollte der DHCP-Server im Modem aktiviert sein (siehe auch § § 14.1.1 “DHCP Funktion“ auf Seite 67) muss ein sogenannter “DHCP Lease” errichtet werden. Hiermit wird eingestellt, dass das Modem an einem bestimmten Gerät (in diesem Fall die Steuerung) im lokalen Netzwerk immer eine feste IP- Adresse zuweist.
  • Seite 78: Sd-Karte

    Auf der Karte eines Typs können Daten verschiedener Steuerungstypen gespeichert werden. Das heißt, dass auf einer Karte mit Originalsoftware die Originalsoftware sowohl von Steuerungen des Typs UFS5000 als auch des Typs UFS8000 usw. gespeichert sein kann. Der Unterschied wird gemacht, um Karten des Installierenden (OEM) und Endverbrauchers voneinander getrennt zu halten.
  • Seite 79: Softwaredateien

    UFS8000 SD-Karte 15.3. Softwaredateien Die Steuerung wird standardmäßig mit der (zu dem Zeitpunkt) aktuellen Softwareversion ausgeliefert. Sollte danach noch Änderungen in der Software ausgeführt worden sein, kann die Software aktualisiert werden, indem die Originalsoftware auf eine SD-Karte kopiert und über das Bootprogramm der Steuerung hochzuladen (siehe §...
  • Seite 80: Alarmprotokollfunktion

    UFS8000 SD-Karte 15.4.1. Alarmprotokollfunktion Wenn eine (Alarm-) Meldung im System aufgetreten ist, kann dieser Meldung auf der SD-Karte gespeichert werden. Im “Protokoll”-Menü muss dazu die Option “Alarmprotokoll” ausgewählt werden. Über dieses Fenster kann die Alarmprotokollfunktion aktiviert und das "Format" der versandten Information eingestellt werden.
  • Seite 81: Prozesslogfunktion

    UFS8000 SD-Karte In dem Feld “Kopftext” (erscheint nur, wenn das CSV-Format eingestellt ist ) kann angegeben werden, ob nach einer bestimmten Anzahl von Zeilen mit Status-/Messinformationen eine Informationszeile hinzugefügt werden muss (in oben dargestelltem Beispiel nach 10 Zeilen). Es kann ein Zwischenraum von 1 und 999 Zeilen eingestellt werden.
  • Seite 82: E-Mail

    Die Steuerung versendet eine E-Mail mit einem bestimmten Absendernamen. Der Absender ist in diesem Fall also die Steuerung. Die Steuerung stellt diesen Namen aus dem Namen der Steuerung (z. B. UFS8000) und ihrer Seriennummer. Standardmäßig wird diesem Namen “@wxs.nl” hinzugefügt. Der Absendername ist vom Nutzer nicht einstellbar.
  • Seite 83: E-Mail-Adresse Des Empfängers

    UFS8000 E-Mail 16.1.4. E-Mail-Adresse des Empfängers Die E-Mail-Adresse des Empfängers (an welche die Steuerung die E-Mail versenden muss) kann frei eingegeben werden. Die einzugebende E-Mail-Adresse darf max. 55 Zeichen enthalten. 16.2. Protokollfunktionen Wenn eine (Alarm-)Meldung im System ausgelöst wurde, kann eine Meldung per E-Mail versendet werden.
  • Seite 84: Rs485

    UFS8000 RS485 17. RS485 Achtung! Dieses Kapitel gilt nur für die Steuerung des Typs UFS8x1x-xxxx. Die Steuerung verfügt über einen RS485 Anschluss. Diese RS485 Verbindung kann zur Protokollierung von Daten (Status / Messungen), Alarmen und Prozessdaten verwendet werden. In diesem Kapitel wird erläutert, wie die diesbezüglichen...
  • Seite 85: Datenprotokollfunktion

    UFS8000 RS485 17.2.2. Datenprotokollfunktion Um z. B. die Wasserqualität später kontrollieren zu lassen, kann der Messwert protokolliert werden. Dazu muss die Datenprotokollfunktion aktiviert werden (in der Option “Eigenschaften”). Eigenschaften Über die Option “Eigenschaften” kann die Datenprotokollfunktion aktiviert werden, und es kann das “Format”...
  • Seite 86: Rs232

    UFS8000 RS232 / Festplatte 18. RS232 Achtung! Dieses Kapitel gilt nur für die Steuerung des Typs UFS8x1x-xxxx. Die Steuerung verfügt über einen RS232 Anschluss. Diese RS232 Verbindung kann für das Loggen von Daten (Status / Messungen), Alarmen und Prozessdaten verwendet werden.
  • Seite 87: Protokolle

    UFS8000 Protokolle 20. Protokolle In der Steuerung können verschiedene Daten protokolliert werden. Die Daten können in einer Datei auf der SD-Karte protokolliert oder per E-Mail oder über RS232 oder RS485 versandt werden. Die folgenden Daten werden unterschieden: - Alarmdaten - Datenangaben (Mess- und Statusangaben) - Prozessdaten Die Alarmdaten und Datenangaben können (abhängig von dem verwendeten Medium) werden in den...
  • Seite 88: Xml-Format

    UFS8000 Protokolle 20.1.2. XML-Format Wenn die Alarme im XML-Format registriert werden, ist der Aufbau wie folgt: <Standard XML header> (= <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>) <data> <Objekt <Datum> <Zeit> <Status> <Meldung> <Prozess> /> </data> Beispiel: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <data> <object Date="09-10-2009" Time="13:30" Alarm="Aus" Message="Spannungsausfall" />...
  • Seite 89: Csv-Format

    UFS8000 Protokolle 20.2.1. CSV-Format Wenn die Daten im CSV-Format registriert werden, ist der Aufbau wie folgt: <Tag-Monat-Jahr>, <Stunde:Minute>, <Daten 1> …..<Daten n> Beim Hochfahren der Steuerung oder bei der Aktivierung der Registrierung wird immer erst ein „Kopf“- Text mit einer Angabe, was die betreffenden Daten bedeuten, geschrieben. Es kann eingegeben werden, ob der Kopftext nach einigen Datenzeilen wiederholt werden muss.
  • Seite 90: Prozessdaten

    UFS8000 Protokolle 20.3. Prozessdaten Die Prozessdaten können über diverse Medien (SD-Karte oder serieller Port (z. B. RS485)) registriert werden. Standardmäßig werden alle Prozessänderungen registriert. Registrierung der Daten geschieht einschließlich Datum und Zeit. Der Aufbau ist wie folgt: <Tag-Monat-Jahr> <Uhr:Minute> <Einheit:> <Prozess> <Stand der Relaisausgänge>...
  • Seite 91: Internet

    Steuerung eingegeben werden. Der „local host name” der Steuerung ist aus dem Steuerungstypen und der Seriennummer der Steuerung aufgebaut. Beispiel: Eine Steuerung vom Typ UFS8000 mit Seriennummer 000002 hat einen local host name: “UFS8000_000002” URL-Zeile: 21.2. Zugang über das Internet (WAN) Es ist möglich, um Zugang zur Steuerung über das “world-wide-web”...
  • Seite 92: Startseite

    UFS8000 Internet 21.4. Startseite Nach der Eingabe und Bestätigung der IP-Adresse (oder “local host name”) in der URL-Leiste und der Eingabe des korrekten Benutzernamens und Kennworts erscheint obenstehende Seite im Browser. Dieses ist die Startseite. Auf dieser Seite finden Sie die Informationen über die Steuerung, mit der die Verbindung gemacht wurde.
  • Seite 93: Visualisierung Der Installation

    UFS8000 Internet 21.5. Visualisierung der Installation Auf dieser Seite wird der aktuelle Zustand der Installation schematisch wiedergegeben. Die Daten werden alle 2 Sekunden aktualisiert. - Kommunikation Indikat. LED - Intervallzeit Aktualis. Front - Direkte Aktualisierung Front In dem obenstehenden Beispiel sind alle in der Steuerung definierten Komponenten wiedergegeben.
  • Seite 94: Observer"-Modus

    UFS8000 Internet 21.6.1. “Observer”-Modus Im “Observer” Modus wird die aktuelle Information, so wie sie auf der Steuerung zu sehen ist. wiedergegeben. Es kann dann, z. B. mittels eines Helpdesks die Bedienung durch das Personal vor Ort beaufsichtigt werden. Das Touchpanel ist nicht aktiviert.
  • Seite 95: Sicherung

    UFS8000 Internet 21.6.4. Sicherung Der Zugang zum “terminal”-Modus und dem “configurator”-Modus ist gesichert. Mithilfe der PC-Software (“Internet key”, siehe auch § 21.8 “Internet key” auf Seite 90) kann der Zugang erreicht werden. Achtung! Die Steuerung läßt stets nur einen Benutzer zu einer der beiden Optionen zu.
  • Seite 96: Aufrufen Der Protokolldateien

    UFS8000 Internet Wenn der Zugang gewährt wurde, kann sowohl der “Terminal”-Modus als auch der “Configurator”- Modus benutzt werden. Der Zugang gilt für ca. 30 Minuten. Wenn die „Session“ verlassen wird, (z.B. durch die Aktivierung eines “Observer”-Modus) erscheint ein Fenster (Abbildung 3) zur Bestätigung der Auswahl.
  • Seite 97: Service

    UFS8000 Service 22. Service In der Steuerung befindet sich ein Servicemenü, in dem Einstellungen in Bezug auf Wartung und Einstellungen vorgenommen werden können, die nur für dazu befugte Personen gedacht sind. Die Option für die Serviceeinstellungen ist im Hauptmenü zu finden.
  • Seite 98: Namen

    UFS8000 Service 22.3. Namen In diesem Fenster kann der “Name” der Steuerung eingegeben werden. Dieser Name erscheint auf der Internetseite (siehe § 21.4 “Startseite“ auf Seite 86), sodass es eine deutliche Referenz zu der bestimmten Anlage gibt. Es kann ein Name mit einer Länge von max.
  • Seite 99: Hardware Test

    UFS8000 Service 22.6. Hardware test Über diese Option kann die Hardware in Bezug auf die Wiedergabe und Ansteuerung der Installation überprüft werden. 22.6.1. Eingänge In diesem Fenster können die digitalen Eingänge überprüft werden. Geschlossener Kontakt am Eingang. Geöffneter Kontakt am Eingang.
  • Seite 100: Ausgänge 0-20Ma

    UFS8000 Service 22.6.3. Ausgänge 0-20mA Die Steuerung der Ausgänge 0-20mA kann kontrolliert werden. In erster Linie sind alle Ausgänge auf 0mA eingestellt. Durch Drücken auf die Textfläche des gewünschten Stromausgangs kann der Strom des entsprechenden Ausgangs stets in Schritten von 4 mA erhöht werden.
  • Seite 101: Medien

    Durch Drücken der Textfläche "Tx” des gewünschten Kommunikationsports wird ein Bericht versendet, der aus dem Steuerungstypen und der Seriennummer besteht.Beispielsweise “UFS8000 750345” für ein UFS8000 mit Seriennummer 750345. Wenn die Mitteilung versendet wurde, wird der Zähler hinter "Tx" um 1 erhöht.
  • Seite 102: Schutz

    UFS8000 Schutz 23. Schutz In der Steuerung ist ein Schutzmenü vorhanden, in dem Einstellungen im Bezug auf den Schutz bestimmter Einstellungen und Prozessen und den Schutz des Internetzugangs vorgenommen werden können. Die Option zum Schutz der Einstellungen finden Sie im Hauptmenü.
  • Seite 103: Menü

    UFS8000 Schutz 23.1.2. Menü In dem Menü können diverse Untermenüs passwortgeschützt werden. Dieses kann einfach durch das Setzen eines „Häkchens“. Ist die Schutzfunktion für einen bestimmten Teilbereich aktiviert, erscheint bei diesem Teilbereich ein Schlüssel zum Zeichen dafür, dass der Teilbereich passwortgeschützt ist.
  • Seite 104: Spannungsausfall

    UFS8000 Spannungsausfall 24. Spannungsausfall 24.1. Uhr Auch wenn die Stromzufuhr der Steuerung unterbrochen wird, sind die Daten gespeichert. Die Steuerung ist mit einer Batterie ausgestattet, sodass Zeit und Datum weiterhin aktualisiert werden. Wenn die Steuerung wieder eingeschaltet wird, ist es nicht notwendig, Zeit und Datum erneut einzustellen.
  • Seite 105: Meldungen

    UFS8000 Meldungen 25. Meldungen 25.1. Hardware geändert Wenn eine Änderung in der Hardwarekonfiguration der Ansteuerung vorgenommen wurde (durch die Änderung der Aufsteckplatine), erscheint obenstehende Meldung. Die Inventarisierung der Komponenten muss in diesem Fall kontrolliert werden, weil eine Funktion möglicherweise nicht mehr...
  • Seite 106: Bootsoftware

    26.1. Allgemeines In der Steuerung befinden sich zwei Softwareprogramme, die Bootsoftware und die Applikationssoftware (z.B. UFS8000). Beim Hochfahren der Steuerung wird zuerst die boot- software hochgefahren. In diesem Kapitel wird die Bootsoftware erläutert und erklärt, wie Änderungen in der Applikationssoftware vorgenommen werden können.
  • Seite 107: Oft Gestellte Fragen

    UFS8000 Oft gestellte Fragen 27. Oft gestellte Fragen 27.1. Allgemeines Frage: LCD-Display zeigt nichts an. Antwort: - Ist die angeschlossene Netzspannung korrekt? - Ist ein Kabelbruch in der Stromversorgung vorhanden? - Ist die Stromversorgung an den korrekten Klemmen angeschlossen (1 + 2)?
  • Seite 108: Internet

    UFS8000 Oft gestellte Fragen 27.5. Internet Frage: Seite des Webservers erscheint nicht im Browser. Mögliche Ursachen: Ausschl. Steuerung d. Typs UFS8x1x-xxxx ist über das Internet zugänglich. Ist die eingegebene IP-Adresse oder der “local host name” korrekt? Siehe § 14.1.2 “IP- Adresse”...
  • Seite 109: Terminologie

    UFS8000 Terminologie 28. Terminologie In diesem Kapitel werden bestimmte Terme und Abkürzungen erläutert, die in der Bedienungsanleitung verwendet werden. Term / Abkürzung Beschreibung SD-Karte “Secure Digital”-Karte. Dieses ist ein Speichermedium für Dateien. XML-Format “eXtensible Markup Language”. Allgemeine Dateistruktur, die in diverser Software benutzt wird (z.B.
  • Seite 110: Übersicht Über Das Menü

    UFS8000 Übersicht des Menüs 29. Übersicht über das Menü...
  • Seite 111: Öffnen Des Gehäuses

    RGS7000 öffnen des Gehäuses 30. Öffnen des Gehäuses Entfernen Sie die vier Seitenbedeckungen des Gehäuses. Öffnen Sie das Gehäuse an der linken Seite durch die Schlüsselbedeckung vorsichtig zwischen die Scharnierpunkte zu platzieren und durchzudrücken, bis das die Fronttüre aufspringt.
  • Seite 112: Anschluss Der Klemmleiste

    UFS8000 Klemmleiste 31. Anschluss der Klemmleiste 31.1. Schema...
  • Seite 113 UFS8000 Klemmleiste...
  • Seite 114: Bemerkungen

    UFS8000 Klemmleiste / Beispiele elektrischer Anschlüsse 31.2. Bemerkungen Die 3. Klemme der 18 poligen schwarzen Klemmleiste wird nicht benutzt (sehe Bild oben). 32. Beispiele elektrischer Anschlüsse Achtung! Während des Anschließens von Komponenten ist es ratsam, die Steuerung vollständig von der Stromversorgung zu lösen.
  • Seite 115 UFS8000 Beispiele elektrischer Anschlüsse Anschluss RS485 Um die Kommunikationspforte der Steuerung einzustellen auf “RS485” mit Terminationwiederstand (120 Ohm) müssen die Jumper gemäß der hierneben abgebildeten Zeichnung. Wenn kein Abschlusswiderstand gewünscht ist, dürfen keine Jumper angebracht werden.
  • Seite 116: Installationsvorschrift Und Inbetriebnahme

    UFS8000 Installationsvorschrift und Inbetriebnahme 33. Installationsvorschrift und Inbetriebnahme 33.1. Allgemeines • Steuerung auf Augenhöhe und für den Benutzer gut erreichbar installieren. • Nicht unterhalb von feuchten Leitungen installieren. • Elektrische Anschlüsse anlegen. Die Vorschriften des örtlichen Energieversorgers ebenso wie evtl. Herstellerangaben beachten.
  • Seite 117: Wartung

    UFS8000 Wartung / Ersatzteile 34. Wartung Die Steuerung benötigt keine spezielle Wartung. LCD display Es kann sein, dass durch die Bedienung des Touchpaneels mit schmutzigen Fingern das LCD nicht mehr gut zu lesen ist. Das LCD Display kann in solchem Fall mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.
  • Seite 118: Technische Daten

    UFS8000 Technische Daten 36. Technische Daten Stromspannung Ausführungen: 24-240 VAC, 115/24 VAC, 230/24 VAC, 240/24 VAC Toleranz: Aufnahmeleistung 12 VA Relaisausgänge Spannungsführend: Total 4A (alle Spannungsführende Ausgänge) Spannungsfrei: 250 V, 4A pro Relais Eingänge belastet mit 15V, 10 mA RS232...
  • Seite 119: Abmessungen Des Gehäuses

    UFS8000 Technische Daten 36.1. Abmessungen des Gehäuses Maateenheid: mm. Technische Änderungen vorbehalten...
  • Seite 120: Index

    UFS8000 Index 37. Index Alarm ......1, 2, 3, 22, 23, 25, 33, 36, 38, 40, 42, 51, 52, 53, 60, 61, 74, 77, 78, 82, 86, 92 Alarmfenster .......................... 8, 10, 52, 53 Alarmierung ..........................23, 52, 98 Alarmmelder ..........................22, 25, 52 Alarmmeldungen ......................
  • Seite 121 UFS8000 Index Permeatdumpventil ........................1, 19, 103 Permeatventil ........................1, 18, 44, 103 Platinen ..............................63 Portnummer ..........................60, 68, 102 Produktion ......................21, 26, 27, 28, 44, 59, 87 Protokolle ............................... 81 Prozesslogfunktion ..........................75 Prozessprotokollfunktion ......................... 75, 79 Pumpen ............................
  • Seite 122: Declaration Of Conformity

    : Controller for ultra filtration installation Product type : UFS8000 Manufacturer : EWS Equipment for Water treatment Systems International B.V. Product environment This product is intended for use in residential en light industrial environments. Emission standard : EN 61000-6-3, EN 61000-6-4...
  • Seite 123: Garantiebedingungen

    EWS). All the costs which exceed the obligations of EWS under this Warranty, such as, but not limited to, travel and accommodation costs and costs for assembly and dismantling are for the account and risk of the customer.
  • Seite 124 Except where such limitations and exclusions are specifically prohibited by applicable law EWS shall not be liable for: Damage to other property caused by defects in the EWS product, damages based upon inconvenience, loss of use of the product, loss of time, commercial loss or: Any damages, whether incidental, [consequential or otherwise] special, indirect or consequential damages, injury to persons or property, or any other loss.

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