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APRITECH LAND Handbuch Seite 24

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  • DEUTSCH, seite 35
Die Anweisungen sollten vor dem Betrieb des Geräts aufmerksam
gelesen und aufbewahrt werden, um auch in Zukunft auf sie Bezug
nehmen zu können
Der Benutzer darf direkt keine Versuche für Reparaturen oder
Arbeiten vornehmen und hat sich ausschließlich an qualifiziertes
Fachpersonal zu wenden.
ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Die Automatikvorrichtung gewährleistet bei fachgerechter Installation und
bestimmungsgemäßem Gebrauch einen hohen Sicherheitsstandard.
Einige einfache Verhaltensweisen können darüber hinaus Unfälle und Schäden
vermeiden:
1– Die Durchfahrt sollte vermieden werden, während sich die Flügeltore in
Bewegung befinden. Vor der Durchfahrt sollte die vollständige Öffnung der
Flügel abgewartet werden.
2– Der Aufenthalt zwischen den Flügeln ist strikt untersagt.
3– Personen und insbesondere Kindern sollte der Aufenthalt im Aktionsradius
der Automatikvorrichtung nicht gestattet werden. Auch Gegenstände
sollten nicht in diesem Bereich abgestellt werden. Dies gilt insbesondere
während des Betriebs.
4– Die Funksteuerung oder andere Geräte, die als Impulsgeber dienen kön-
nen, sollten Kindern unzugänglich aufbewahrt werden, um zu verhindern,
daß die Automatikvorrichtung versehentlich gestartet wird.
5– Die Automatikvorrichtung ist kein Spielzeug für Kinder.
6– Die Anwendung darf nicht von Kindern, von Personen mit verminderter kör-
perlicher, geistiger, sensorieller Fähigkeit oder Personen ohne Erfahrungen
oder der erforderlichen Ausbildung verwendet werden.
7– Den Bewegungen der Flügeltoren ist nicht absichtlich entgegenzuwirken.
8– Es sollte vermieden werden, daß Zweige oder Sträucher die Bewegung der
Flügeltore behindern.
9– Die Leuchtanzeigen sollten stets einsatzbereit und gut sichtbar sein.
10– Die Flügeltore sollten nicht manuell betätigt werden, bevor diese entriegelt
wurden.
11– Im Falle von Betriebsstörungen sollten die Flügeltore entriegelt werden,
um den Zugang zu ermöglichen. Danach ist der Eingriff von qualifiziertem
Fachpersonal abzuwarten.
12– Nachdem die Anlage auf manuellen Betrieb umgestellt wurde, ist vor der
Wiederherstellung des normalen Betriebs die Stromzufuhr von der Anlage
abzunehmen.
13– Auf den Bestandteilen des Automatiksystems dürfen keinesfalls Veränderun-
gen vorgenommen werden.
14– Der Benutzer darf direkt keine Versuche für Reparaturen oder Arbeiten
vornehmen und hat sich ausschließlich an qualifiziertes Fachpersonal zu
wenden.
15– Die Funktionstüchtigkeit der Automatikvorrichtung, der Sicherheitseinrichtun-
gen und der Erdungsanschlüsse sollte mindestens halbjährlich durch
qualifiziertes Fachpersonal überprüft werden.
BESCHREIBUNG
Die vorliegenden Anleitungen beziehen sich auf die folgenden Modelle:
Der Antrieb LAND für Flügeltore ist ein Unterflurantrieb, der - in den Boden einge-
lassen - die Ästhetik des Tores nicht beeinträchtigt.
Das tragende Gehäuse dient als Vorrüstung für die nachträgliche Installation
des Antriebs.
Der elektromechanische Antrieb LAND ist selbsthemmend ausgeführt, so daß
sich der Einbau eines Elektroschlosses erübrigt.
Eine manuelle Entriegelungsvorrichtung ermöglicht den Betrieb des Tors im Falle
von Stromausfällen oder Störungen.
Der Betrieb der Operatoren wird durch eine elektronische Steuerzentrale
gesteuert, die sich in einem Gehäuse mit einer geeigneten Schutzart gegen
Witterungseinflüsse befindet.
Die Flügel befinden sich normalerweise in geschlossener Position.
Empfängt die elektronische Steuerzentrale einen Befehl zur Öffnung von der
Funksteuerung oder jedem anderen Impulsgeber, so startet sie den Operator,
der die Flügel bis zur Öffnungsposition dreht und somit die Zufahrt ermöglicht.
Wurde der Automatikbetrieb eingestellt, so schließen sich die Flügel nach einer
angewählten Pausenzeit.
Abb. 1
LAND
LAND
Wurde hingegen der halbautomatische Betrieb eingestellt, so ist für die
Schließung die Gabe eines zweiten Impulses erforderlich.
Ein Stoppimpuls (soweit vorgesehen) hält die Bewegung unverzüglich an.
Hinsichtlich der genauen Funktionsweise der Automatikvorrichtung in den ver-
schiedenen Betriebsarten sollte man sich an den Installationstechniker wenden.
Die Automatikvorrichtungen sind mit Sicherheitseinrichtungen (Photozellen,
Fühlerleisten, usw.) ausgestattet, die die Bewegung der Flügel verhindern, wenn
sich ein Hindernis innerhalb ihres Aktionsradius befindet.
Die Leuchtanzeige zeigt an, daß sich die Flügel in Bewegung befinden.
MANUELLER BETRIEB
Sollte infolge von Stromausfällen bzw. Betriebsstörungen ein manueller
Torbetrieb erforderlich sein, muß auf das Entriegelungssystems mit Schlüssel
zurückgegriffen werden.
Das System gehört zum Tor-Lagerbügel und ermöglicht die Entriegelung inner-
und außerhalb des Grundstücks.
Zur manuellen Flügelbetätigung ist folgendermaßen vorzugehen:
Die Stromzufuhr zum System unterbrechen.
Schutzabdeckung des Elektroschlosses öffnen (Abb. 1 Bez. a)
Entriegelungsschlüssel in das Schloß einstecken (Abb. 1 Bez. b)
Schlüssel bis zum Anschlag in Pfeilerrichtung drehen (Abb. 1 Bez. c)
Hebel hochziehen (Abb. 1 Bez. d)
Torflügel manuell betätigen.
NORMALEN BETRIEB WIEDERHERSTELLEN
Um zu vermeiden, daß ein versehentlicher Impuls das Tor während
des Arbeitsvorganges in Bewegung setzt, sollte vor der erneuten
Entriegelung des Operators die Stromzufuhr von der Anlage abge-
nommen werden.
Hebel wieder eindrücken (Abb. 2 Bez. a)
Schlüssel in das Schloß einstecken und bis zum Anschlag gegen die Pfeiler-
richtung drehen (Abb. 2 Bez. b)
Torflügel manuell betätigen, bis das Elektroschloß in den Verriegelungsbügel
einrastet (Abb. 2 Bez. c)
Schutzabdeckung des Elektroschlosses schließen.
Dass das Tor nicht mit der Hand bewegt werden kann.
Das System erneut mit Strom versorgen.
6
Abb. 2

Kapitel

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