Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Statusanzeigen; Anforderungen Für Primäre Sicherheitsvorrichtungen - Banner Im-T-9A Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Interface-Modul vom Typ IM-T-9A und IM-T-11A
DIN EN ISO 12100: Sicherheit von Maschinen – Allgemeine Gestaltungsleitsätze – Risikobeurteilung und Risikoreduzierung
DIN EN ISO 13849-1: Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen – Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze
DIN EN IEC 62061: Sicherheit von Maschinen – Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener Steuerungssysteme
DIN EN 60204-1: Elektrische Ausrüstung von Maschinen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
- Erwerben Sie außerdem eine Norm vom Typ „C" für Ihre spezielle Maschine.

Statusanzeigen

Zwei grüne LEDs an der Vorderseite jedes Interface-Moduls zeigen den Ausgangsstatus der internen Relais K1 und K2 an.
Anforderungen für primäre Sicherheitsvorrichtungen
Die Interface-Modul IM-T-9A und IM-T-11A werden von einem oder zwei Sicherheitsausgangskanälen einer primären Sicherheitsvorrichtung
gesteuert. Bei Anwendungen mit höherem Risiko muss die Konstruktion der primären Sicherheitsvorrichtung den OSHA/ANSI-
Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Steuerung (US-Anwendungen) oder der ISO/IEC/EN-Kategorie 3 oder 4, Leistungsstufe d oder e,
entsprechen. Die entsprechende Integrität der Sicherheitsschaltung kann durch eine Risikobewertung (z. B. ANSI B11.0, ISO 12100) und
gemäß ANSI B11.19, ISO 13849-1 oder anderen einschlägigen Normen bestimmt werden. Das Interface-Modul darf nur mit primären
Sicherheitsvorrichtungen verwendet werden, die über eine externe Geräteüberwachungsfunktion verfügen (siehe Schaltpläne und den
Warnhinweis zum Anschluss von MPSEs).
Jeder Ausgangskanal der primären Sicherheitsvorrichtung muss mindestens:
einen zwangsgeführten (mechanisch verbundenen) Schließerkontakt haben oder
einen stromziehenden 24 V DC Sicherheitsausgang (OSSD) haben und
selbstüberwacht sein, um im Fall eines Fehlers zu einem sicheren (AUS-)Zustand zu führen, und
50 mA bei 24 V DC ± 15 % schalten können.
HINWEIS: Da OSSD-Transistorausgänge an primären Sicherheitsvorrichtungen sehr häufig gepulst werden, kann es vorkommen, dass die
Relaisspulen ein hörbares Summen erzeugen. Dieses Summen des Relais wirkt sich nicht auf die Funktion des Interface-Moduls aus,
solange die Impulsbreite unter 500 μs (Mikrosekunden) liegt und die Impulsperiode (t1/t2) größer als 500 ist.
Endschaltgerät (FSD): Die Komponente des Sicherheitssteuersystems der Maschine, die den Stromkreis zum primären Steuerelement der
Maschine (MPSE) unterbricht, wenn das Ausgangssignal-Schaltgerät (Output Signal Switching Device, OSSD) in den Aus-Zustand geht.
Ausgangssignal-Schaltgerät (OSSD): Die am Steuersystem der Maschine angeschlossene Komponente der berührungslos wirkenden
Schutzeinrichtung (Electro-Sensitive Protective Equipment / ESPE), die bei Aktivierung des Sensors bei normalem Betrieb in den AUS-
Zustand geht.
page 2 of 12
Statusanzeigen des Interface-Moduls
IM-T-9A
S1
S2
Y1
13
23
33
Y2
K1
Machine
Safety
IM-T-9A
Ch.1
Ch.2
K2
Y4
14
24
34
Y3
S3
S4
Anforderungen für gepulste Ausgangssignale von einer primären Sicherheitsvorrichtung
t
1
> 500
t
2
+24 V DC
0 V DC
© Banner Engineering Corp. Alle Rechte vorbehalten.
www.bannerengineering.com
IM-T-11A
S1
S2
Y1
13
31
23
Y2
K1 Aktiviert
(S1/S2)
Machine
Safety
IM-T-11A
Ch.1
Ch.2
Y4
14
32
24
Y3
S3
S4
K2 Aktiviert
(S3/S4)
t
1
t
2
(500 µs maximal)
K1
K2
19-Nov.-25
Inhaltsverzeichnis
loading

Diese Anleitung auch für:

Im-t-11a

Inhaltsverzeichnis