Grundlagen Grundlagen Diese Anleitung dient als Programmierhilfe direkt am Gerät, gibt aber auch wichtige Erläuterungen zu den Elementen, die für die Programmierung mit der Programmiersoftware TAPPS2 benötigt wer- den (Funktionen, Ein- und Ausgänge, etc.). Grundsätzlich ist die Programmierung mit TAPPS2 zu empfehlen. Dadurch kann der Programmierer die gesamte Funktionalität am PC als grafischen Ablaufplan zeichnen (= programmieren) und para- metrieren.
Grundlagen Planungsgrundlagen Um eine effiziente Programmerstellung zu gewährleisten, muss eine festgelegte Reihenfolge einge- halten werden: Grundvoraussetzung zur Erstellung der Programmierung und der Parametrierung ist ein exaktes hydraulisches Schema. Anhand dieses Schemas muss festgelegt werden, was wie geregelt werden soll. Aufgrund der gewünschten Regelfunktionen sind die Sensorpositionen zu bestimmen und im Schema einzuzeichnen.
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Grundlagen Ansicht mit bereits definierten Bezeichnungen Zur Eingabe werden Buchstaben/Zahlen/Symbole nacheinander eingegeben. Es können bis zu 100 verschiedene Bezeichnungen vom Benutzer definiert werden. Die maximale Zeichenanzahl pro Bezeichnung ist 23. Die bereits definierten Bezeichnungen stehen allen Elementen (Eingänge, Ausgänge, Funktionen, Fix- werte, Bus-Ein- und Ausgänge) zur Verfügung.
Grundlagen Allgemeine Hinweise zur Parametrierung von Eingängen, Ausgängen, Fixwerten, Funktionen, Grundeinstellungen und CAN- und DL-Ein- und Ausgängen. Sofern angezeigt, müssen Eingaben durch bestätigt werden. Soll eine Eingabe verworfen werden, wird gewählt. Beispiel: Eingabe von Zahlenwerten Zur Eingabe von Zahlenwerten wird folgendes Fenster angezeigt: Name des Zahlenwertes, Eingabebereich Momentaner Zahlenwert Faktor der Zahleneingabe...
Datum / Uhrzeit / Standort Datum / Uhrzeit / Standort Unter den Grundeinstellungen befindet sich der Eintrag Datum / Uhrzeit / Standort. Zuerst werden die Parameter für die Systemwerte angezeigt. •Zeitzone – 01:00 bedeutet die Zeitzone „UTC + 1 Stunde“. UTC steht für „Universal Time Coordinated“, auch als GMT (= Greenwich Mean Time) bezeichnet.
Datum / Uhrzeit / Standort Mit den Werten für die geographische Länge und Breite werden die standortbezogenen Sonnendaten ermittelt. Diese können in Funktionen (z.B. Beschattungsfunktion) verwendet werden. Die werksseitige Voreinstellung für die GPS-Daten bezieht sich auf den Standort der Technischen Al- ternative in Amaliendorf / Österreich.
Werteübersicht Werteübersicht In diesem Menü können die 6 Sensoreingänge, DL-Bus Eingänge und analoge sowie digitale CAN- Bus-Eingänge übersichtlich angezeigt werden. Wird ein Eintrag gewählt, werden weiter unter die entsprechenden Wer- te aufgelistet.
Eingänge Eingänge Der Regler besitzt 6 Eingänge für analoge (Messwerte), digitale (EIN/AUS) Signale oder Impulse. In diesem Menü werden die Eingänge mit ihrer Bezeichnung und dem aktuellen Messwert bzw. Zu- stand angezeigt. Beispiel einer bereits programmierten Anlage, Eingang 4 ist noch unbenutzt: Parametrierung Sensortyp und Messgröße Nach Auswahl des gewünschten Eingangs erfolgt die Festlegung des Sensortyps.
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Eingänge Analog Auswahl der Messgröße: • Temperatur • Auswahl des Sensortyps: KTY (2 kΩ/25°C = ehemalige Standardtype der Technischen Alter- native), PT 1000 (= aktuelle Standardtype), Raumsensoren: RAS, RASPT, Thermoelement THEL, KTY (1 kΩ/25°C), PT 100, PT 500, Ni1000, Ni1000 TK5000, PTC, NTC •...
Eingänge Impulseingang Die Eingänge 1 - 6 können Impulse mit max. 10 Hz und mindestens 50 ms Impulsdauer erfassen. Eingang 2 kann Impulse bis max. 20 Hz erfassen. Auswahl der Messgröße Windgeschwindigkeit Für die Messgröße „Windgeschwindigkeit“ muss ein Quotient eingegeben werden. Das ist die Signal- frequenz bei 1 km/h.
Eingänge Bezeichnung Eingabe der Eingangsbezeichnung durch Auswahl vorgegebener Bezeichnungen aus verschiedenen Bezeichnungsgruppen oder benutzerdefinierter Bezeichnungen. Sensortyp Analog / Temperatur: • Allgemein • Erzeuger • Verbraucher • Leitung • Klima • Benutzer (benutzerdefinierter Bezeichnungen) Zusätzlich kann jeder Bezeichnung eine Zahl 1 – 16 zugeordnet werden. Sensorkorrektur Für die Messgrößen Temperatur, Solarstrahlung, Feuchte und Regen des Sensortyps Analog besteht die Möglichkeit einer Sensorkorrektur.
Eingänge Sensorcheck für analoge Sensoren Ein aktiver „Sensorcheck“ (Eingabe: „Ja“) erzeugt bei einem Kurzschluss bzw. einer Unterbrechung automatisch eine Fehlermeldung. Beispiel: Sensorfehler Bei aktivem „Sensorcheck“ steht der Sensorfehler als Eingangsvariable von Funktionen zur Verfü- gung: Status „Nein“ für einen korrekt arbeitenden Sensor und „Ja“ für einen Defekt (Kurzschluss oder Unterbrechung).
Eingänge PTC-Fühler Für die Auswertung von PTC-Fühlern ist ebenfalls die Angabe des R25-Wertes erforderlich. Der Nennwiderstand R25 bezieht sich auf 25°C. Zusätzlich werden die Angaben Alpha (x10^-3) und Beta (x10^- 6) benötigt. Die Werte Alpha und Beta sind normalerweise dem Datenblatt des PTC-Fühlers zu entnehmen und nach Anwen- dung der jeweils nebenstehenden Formel einzugeben.
Ausgänge Ausgänge Der Regler besitzt 10 Ausgänge. Durch den Eintrag Ausgänge im Hauptmenü gelangt man in eine Übersicht. Ausgänge werden mit ihrer Bezeichnung und dem aktuellen Zustand angezeigt. Beispiel: Parametrierung Nach Auswahl des gewünschten Ausgangs erfolgt die Festlegung des Ausgangstyps. Zuerst erfolgt die grundsätzliche Abfrage für den Ausgangstyp.
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Ausgänge Ausgänge 1+2, 3+4, 5+6, 7+8 und 9+10 als Ausgangspaar Diese Ausgänge können als einfache Schaltausgänge oder zusammen mit dem nachfolgenden Schaltausgang als Ausgangspaar (z.B. Ansteuerung eines Mischerantriebs) verwendet werden. Die Ausgangspaare 1+2, 3+4 und 5+6 stehen serienmäßig zur Verfügung. Die Ausgangspaare 7+8 und 9+10 benötigen den Einsatz eines Hilfsrelaismoduls.
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Ausgänge Alle Schaltausgänge Für alle Schaltausgänge kann eine Einschaltverzögerung und eine Nach- laufzeit festgelegt werden. Alle Ausgänge Für alle Ausgänge kann der Handbetrieb auf Benutzergruppen (Anwender, Fachmann, Experte) ein- geschränkt werden. Ausgänge 7 bis 10 als Analogausgänge Diese Ausgänge stellen eine Spannung von 0 bis 10V zur Verfügung, z.B. zur Leistungsregelung von Brennern (Brennermodulation) oder Drehzahlregelung von Elektronikpumpen.
Ausgänge Ausgangsstatus der Analogausgänge Für den Ausgangsstatus kann festgelegt werden, ob der Status EIN ober- halb oder unterhalb einer einstellbaren Schwelle ausgegeben werden soll. Beispiel: Wenn der Analogausgang über 3,00 V ausgibt, dann geht der Ausgangsstatus von AUS auf EIN. Je nach technischen Eigenschaften der angesteuerten Pumpe kann somit der Ausgangsstatus so eingestellt werden, dass dieser nur dann auf EIN steht, wenn die Pumpe tatsächlich läuft.
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Ausgänge Anzeige im Menü Ausgänge In der Menüanzeige wird der Betriebszustand des Analogausgangs angezeigt. Der Ausgangsstatus kann durch Antippen geändert werden. •Auto: Ausgabe entsprechend der Quelle und Skalierung •Hand: einstellbarer Wert •Hand/AUS: Ausgabe lt. Einstellung „Dominant Aus“ •Hand/EIN: Ausgabe lt. Einstellung „Digital Ein“ Beispiele verschiedener Skalierungen Stellgröße von PID-Funktion: Modus 0-10V, die Stellgröße 0 soll 0V, die Stellgröße 100 soll 10V ent- sprechen:...
Ausgänge Bezeichnung Eingabe der Ausgangsbezeichnung durch Auswahl vorgegebener Bezeichnungen aus verschiedenen Bezeichnungsgruppen oder benutzerdefinierter Bezeichnungen. • Allgemein • Klima • Benutzer (benutzerdefinierter Bezeichnungen) Zusätzlich kann jeder Bezeichnung eine Zahl von 1 bis 16 zugeordnet werden. Übersicht Ausgänge Ausgang 1 Schaltausgänge und Ausgangspaare 7 – 10 nur mit Zusatzrelais möglich...
Ausgänge Ausgangszähler Durch Anwahl des Symbols können für jeden Ausgang die Betriebsstunden und Impulse (Einschal- tungen) abgelesen werden. Beispiel: Beim Ausgang 1 kann der Zählerstand seit dem 10.01.2019 abgelesen werden. Nach Tippen auf das Schaltfeld wird abgefragt, ob man die gesamten Zählerstände und „Vortag“ des Betriebsstunden- und des Impulszählers löschen möchte.
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Ausgänge Unterhalb der Betriebsstunden können die Impulse (Schaltungen) ab- gelesen werden. Es werden die Gesamtzahl der Impulse (Einschaltungen), die Impuls- zahl des Vortags und von heute angezeigt. Nach Anwählen des Schaltfelds wird abgefragt, ob man die heute ge- zählten Impulse löschen möchte. •...
Ausgänge Anzeige der Verknüpfungen Nach Anwahl des Symbols werden für den Ausgang die Verknüpfungen mit den Funktionen ange- zeigt. Beispiel: In diesem Beispiel wird der Ausgang 1 von 2 Funktionen angesteuert, wobei er gerade von der Funk- tion 1 (Warmwasser) eingeschaltet wird. Durch Anwahl einer Funktion gelangt man direkt in das Menü...
Funktionen In diesem Menü werden Funktionen angelegt, parametriert und verknüpft. Es wird hier nur auf das Anlegen von Funktionen und Verknüpfungen eingegangen. Für genauere Informationen zu den ver- schiedenen Funktionsmodulen siehe Anleitung Programmierung: Funktionen. Anlegen einer neuen Funktion Unter Typ wird gewählt, welche Funktion angelegt werden soll. Die Zeile oben im Menü...
Fixwerte Fixwerte In diesem Menü können bis zu 64 Fixwerte definiert werden, die z.B. als Eingangsvariablen von Funk- tionen verwendet werden können. Nach Anwahl im Hauptmenü werden die bereits definierten Fixwerte mit ihrer Bezeichnung und dem aktuellen Wert bzw. Zustand angezeigt. Beispiel:...
Fixwerte Parametrierung Beispiel: Fixwert 1 Fixwerttyp Nach Auswahl des gewünschten Fixwert erfolgt die Festlegung des Fixwerttyps. • Digital • Analog • Impuls Digital Auswahl der Messgröße • Aus / Ein • Nein / Ja Auswahl, ob der Status über eine Auswahlbox oder durch einfachen Klick umgeschaltet werden kann.
Fixwerte Analog Auswahl aus einer Vielzahl von Funktionsgrößen Für Fixwerte steht auch die Funktionsgröße Uhrzeit (Darstellung: 00:00) zur Verfügung. Nach Vergabe der Bezeichnung erfolgt die Festlegung der erlaubten Grenzen und des aktuellen Fix- wertes. Innerhalb dieser Grenzen kann der Wert im Menü verstellt werden. Beispiel: Ändern eines analogen Fixwertes Durch Antippen des Schaltfeldes kann der Fixwert mit dem Rad geändert werden.
Fixwerte Impuls Mit diese Art von Fixwert können kurze Impulse durch Auswählen im Menü „Fixwerte“ erzeugt wer- den. Im Menü des Fixwertes kann ebenfalls ein Impuls durch Antippen aus- gelöst werden. Funktionsgröße Auswahl der Funktionsgröße: Bei Betätigung wird wahlweise ein EIN-Im- puls (von AUS auf EIN) oder ein AUS-Impuls (von EIN auf AUS) erzeugt.
Meldungen Meldungen Dieses Menü zeigt aktive Meldungen an. Beispiel: Meldung 1 ist aktiv. Pop-up Fenster Wenn eine Meldung auslöst, wird ein Pop-up Fenster angezeigt. Meldung/Warnung/Störung/Fehler: Typ der angezeigten Meldung Übertemperatur (Bsp.): Name der Meldung (Bezeichnung der auslösen- den Meldungsfunktion Warnton aus: Ausschalten des Pfeiftons Meldung löschen: Erst wenn die Ursache der Meldung behoben wurde, kann die Meldung gelöscht werden.
CAN-Bus CAN-Bus Das CAN-Netzwerk ermöglicht die Kommunikation zwischen CAN-Busgeräten. Durch das Versen- den von analogen oder digitalen Werten über CAN-Ausgänge können andere CAN-Busgeräte diese Werte als CAN-Eingänge übernehmen. Dieses Menü enthält alle Angaben und Einstellungen, die für den Aufbau eines CANopen-Netzwerkes notwendig sind.
CAN-Bus Datenlogging Im Anwendermodus ist dieses Menü nicht sichtbar. In diesem Menü werden die Einstellungen für das Datenlogging über CAN-Bus oder auf der SD-Karte des Reglers für analoge und digitale Werte definiert. Datenlogging Einstellungen Hier wird festgelegt, ob die Loggingwerte auch auf der SD-Karte des Reg- lers gespeichert werden sollen und wenn ja, in welchen Intervallen.
CAN-Bus CAN-Einstellungen Knoten Festlegung der eigenen CAN-Knotennummer (Einstellbereich: 1 – 62). Das Gerät mit der Knotennum- mer 1 gibt den Zeitstempel für alle anderen CAN-Busgeräte vor. Bezeichnung Jedem Regler kann eine eigene Bezeichnung zugeordnet werden. Busrate Die Standard-Busrate des CAN-Netzwerkes ist 50 kbit/s (50 kBaud), die für die meisten CAN-Busge- räte vorgegeben ist.
CAN-Bus CAN-Analogeingänge Es können bis zu 64 CAN-Analogeingänge programmiert werden. Diese werden durch die Angabe der Sender-Knotennummer sowie der Nummer des CAN-Ausganges des Sendeknotens festgelegt. Knotennummer Nach Eingabe der Knotennummer des Sendeknotens werden die weiteren Einstellungen vorgenom- men. Vom Gerät mit dieser Knotennummer wird der Wert eines CAN-Analogausgangs übernommen. Beispiel: Am CAN-Analogeingang 1 wird vom Gerät mit der Knotennummer 2 der Wert des CAN-Ana- logausgangs 1 übernommen.
CAN-Bus Beispiel: CAN-Bus Timeout Festlegung der Timeoutzeit des CAN-Eingangs (Mindestwert: 5 Minuten). Solange die Information laufend vom CAN-Bus eingelesen wird, ist der Netzwerkfehler des CAN-Ein- gangs „Nein“. Liegt die letzte Aktualisierung des Wertes schon länger als die eingestellte Timeoutzeit zurück, geht der Netzwerkfehler von „Nein“...
CAN-Bus Wert bei Timeout Diese Auswahl wird nur bei Messgröße „Benutzer“ angezeigt. Wird die Timeout-Zeit überschritten, kann festgelegt werden, ob der zuletzt übermittelte Wert („Un- verändert“) oder ein einstellbarer Ersatzwert ausgegeben wird. Sensorkorrektur Diese Auswahl wird nur bei Messgröße „Benutzer“ angezeigt. Der Wert des CAN-Eingangs kann um einen festen Wert korrigiert werden.
CAN-Bus CAN-Digitaleingänge Es können bis zu 64 CAN-Digitaleingänge programmiert werden. Diese werden durch die Angabe der Sender-Knotennummer sowie der Nummer des CAN-Ausganges des Sendeknotens festgelegt. Die Parametrierung ist fast identisch mit jener der CAN-Analogeingänge. Unter Messgröße /Benutzer kann die Anzeige für den CAN-Digitaleingang von AUS / EIN auf Nein / Ja geändert werden und es kann festgelegt werden, ob bei Überschreiten der Timeout-Zeit der zu- letzt übermittelte Status („Unverändert“) oder ein auswählbarer Ersatzstatus ausgegeben wird.
CAN-Bus Bezeichnung Jedem CAN-Analogausgang kann eine eigene Bezeichnung gegeben werden. Die Auswahl der Be- zeichnung erfolgt wie bei den Eingängen aus verschiedenen Bezeichnungsgruppen oder benutzerde- finiert. Beispiel: Sendebedingung Beispiel: bei Änderung > 1.0 Bei einer Änderung des aktuellen Wertes gegenüber dem zuletzt gesende- ten von mehr als 1,0K wird erneut gesendet.
Gerätebezeichnung angezeigt. Durch Auswählen eines x2-Gerä- tes kann auf jenes zugegriffen werden. In dieser Ansicht wird eine UVR610 mit der Knotennummer 32 im CAN- Busnetz angezeigt, und ein CMI mit Knotennummer 1. Um wieder in das Menü des eigenen Reglers zu gelangen, wird der Regler...
DL-Bus DL-Bus Der DL-Bus dient als Busleitung für diverse Sensoren und/oder zur Messwertaufzeichnung („Da- tenlogging“) mittels CMI. Der DL-Bus ist eine bidirektionale Datenleitung und nur mit Produkten der Fa. Technische Alterna- tive kompatibel. Das DL-Busnetz arbeitet unabhängig vom CAN-Busnetz. Dieses Menü enthält alle Angaben und Einstellungen, die für den Aufbau eines DL-Bus-Netzwerkes notwendig sind.
DL-Bus DL-Eingang Über einen DL-Eingang werden Sensorwerte von DL-Bussensoren übernommen. Es können bis zu 32 DL-Eingänge programmiert werden. Beispiel: Parametrierung des DL-Eingangs 1 Auswahl: Analog oder Digital DL-Bus Adresse und DL-Bus Index Jeder DL-Sensor muss eine eigene DL-Busadresse haben. Die Einstellung der Adresse des DL-Sen- sors wird im Sensor-Datenblatt beschrieben.
DL-Bus Bezeichnung Jedem DL-Eingang kann eine eigene Bezeichnung gegeben werden. Die Auswahl der Bezeichnung erfolgt wie bei den Eingängen aus verschiedenen Bezeichnungsgruppen oder benutzerdefiniert. Beispiel: DL-Bus Timeout Solange die Information laufend vom DL-Bus eingelesen wird, ist der Netzwerkfehler des DL-Ein- gangs „Nein“.
DL-Bus Sensorkorrektur Diese Auswahl wird nur bei Messgröße „Benutzer“ angezeigt. Der Wert des DL-Eingangs kann um einen festen Differenzwert korrigiert werden. Sensorfehler Diese Auswahl wird nur bei aktivem Sensorcheck und bei Messgröße „Benutzer“ angezeigt. Bei aktivem „Sensorcheck“ steht der Sensorfehler eines DL-Eingangs als Eingangsvariable von Funk- tionen zur Verfügung: Status „Nein“...
DL-Bus DL-Ausgang Über einen DL-Ausgang können Analog- und Digitalwerte in das DL-Busnetz gesendet werden. Z.B. kann ein Digitalbefehl zum Aktivieren eines O -Sensors O2-DL ausgegeben werden. Beispiel: Parametrierung des DL-Ausgangs 1 Angabe der Quelle im Regler, von jener der Wert für den DL-Ausgang stammt. •...
M-Bus M-Bus (Der Regler UVR610-MODB verfügt über keine M-Bus-Schnittstelle) Der M-Bus ist ein Master-Slave-System für die Datenauslesung von Energie- und Volumenzählern (Strom, Wärme, Wasser, Gas). Der M-Bus-Eingang ist für maximal 4 M-Bus „unit loads“ konzipiert, es können daher bis zu 4 M-Bus Zähler mit je 1 „unit load“...
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M-Bus Bei angeschlossenem M-Busgerät können über den Button „Liste“ die Geräteinformationen und die empfangenen Daten ausgelesen werden. Die Zugriffsnummer wird nach 255 Zugriffen wieder auf 0 gestellt.
M-Bus Geräteinformationen Im oberen Bereich werden geräte- und herstellerspezifische Informationen angezeigt. Empfangene Daten Hier können pro Zähler bis zu 128 Werte angezeigt werden. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Tele- grammadresse und dem Startbyte. Zusätzlich wird der ausgelesene Wert mit der Einheit angezeigt. Die Angaben zu den Werten sind in den Anleitungen der M-Busgerätehersteller enthalten.
M-Bus Bei Auswahl „Benutzerdef.“ können eine eigene Einheit, eine Sensorkorrektur und bei aktivem Sen- sorcheck eine Überwachungsfunktion ausgewählt werden. Jedem M-Bus-Eingang wird eine Einheit zugeordnet, die abweichend zur Einheit des M-Busgeräts sein kann. Es steht eine Vielzahl an Einheiten zur Verfügung. Sensorkorrektur Der Wert des M-Bus-Eingangs kann um einen festen Differenzwert korrigiert werden.
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M-Bus Beispiel: Temperatur Fällt der Messwert unter 10°C wird 50°C ausgegeben, steigt der Messwert über 100°C, wird 70°C ausgegeben.
CORA-Geräte können per CORA-DL angeschlossen werden. Der Anschluss erfolgt am DL-Bus des Reglers. Die Anbindung von Geräten per CORA-DL hat keine Auswirkung auf die DL-Buslast. Ab Seriennummer UVR610-071000 verfügen alle UVR610 Varianten mit Display über CORA-Funk. Diese Menü erlaubt das Einstellen und Parametrieren von CORA-Geräten über Funk, sowie das einlesen von übermittelten Werten.
CORA-Geräte Parameter Koppelstatus gibt Auskunft darüber, ob die Funkverbindung mit dem Gerät aufrecht ist. Geräteinformation öffnet ein Menü ähnlich dem Menü Version des gekop- pelten Gerätes, zusätzlich Anzeige von Datum und Uhrzeit des zuletzt per Funk empfangenen Pakets. Handbetrieb Ein/Aus Angabe der CORA ID des Gerätes, mit dem verbunden werden soll Neustart: Gerät neu starten Ausgangsvariablen...
Programmieren mit TAPPS2 – Modbus Modbus (Nur für Regler UVR610-MODB) Der Regler UVR610-MODB kann für Modbus RTU485 als Master oder Slave verwendet werden. Alle Einstellungen zur Modbus-Funktionalität sowie das Parametrieren von Ein-/Ausgängen erfolgt in diesem Menü. Es wird nur das Protokoll Modbus RTU485 mittels RS485-Schnittstel- le unterstützt.
Programmieren mit TAPPS2 – Modbus Modbus-Eingang Eingänge können als Analog (Zahlenwert) oder Digital (Ein/Aus bzw. Ja/Nein) parametriert werden. Einheit Jedem Modbus-Bus-Ein- gang muss eine Einheit Auswahl Analog/Digital zugeordnet werden, da Gerät / Funktion / die Übergabe dimensi- Adresse onslos erfolgt. Es steht Mastermodus: Angaben eine Vielzahl an Einhei- Modbus-Gerät...
Programmieren mit TAPPS2 – Modbus Modbus-Ausgang Ausgänge können als Analog (Zahlenwert) oder Digital (Ein/Aus bzw. Ja/Nein) parametriert werden. Zuerst erfolgt die Aus- Anpassung des ausgege- wahl des Wertes, der ver- benen Wertes an das sendet wird (Funktion, Zielgerät. An den Mod- Fixwert, Systemwert, DL- bus können nur ganze Bus, CAN-Bus)
Grundeinstellungen Grundeinstellungen Manche Menüpunkte werden nur im Experten- und/oder Fachmannmodus angezeigt. In diesem Menü werden Einstellungen durchgeführt, die in der Folge für alle weiteren Menüs gelten. Sprache Auswahl der Displaysprache. Kontrast Bildschirmkontrast in Prozent. Helligkeit Auswahl der Displayhelligkeit zur Anpassung an die Umgebungshelligkeit (Einstellbereich: 5,0 – 100,0%.
Grundeinstellungen Währung Auswahl der Währung für die Ertragszählung. Zugang Menü Festlegung, aus welcher Benutzerebene der Zugang zum Hauptmenü erlaubt wird. Ist der Zugang zum Menü nur dem Fachmann oder dem Experten erlaubt, muss für den Zugang ins Hauptmenü das entsprechende Passwort eingegeben werden. Benutzerdefinierte Bezeichnungen In diesem Menü...
Benutzer Benutzer Aktueller Benutzer Auswahl, ob der Benutzer Experte, Fachmann oder Anwender ist. Zum Einstieg in die Fachmann- oder Expertenebene ist die Eingabe eines Passwortes notwendig, das vom Programmierer vorgegeben werden kann. Nach dem Laden von Funktionsdaten aus der Experten- oder Fachmannebene springt der Regler in die Anwenderebene zurück und übernimmt die programmierten Passwörter.
Benutzer Liste der erlaubten Aktionen Benutzer Anzeigen und erlaubte Aktionen Anwender • Werteübersicht • Eingänge: nur Anzeige, kein Einstieg in die Parameter • Ausgänge: Änderung des Ausgangsstatus der für den Anwender freigegebenen Ausgänge, Anzeige der Betriebsstunden, kein Einstieg in die Parameter •...
Version und Seriennummer Version und Seriennummer In diesem Menü werden die Seriennummer, interne Produktionsdaten und der Name der aktuellen Funktionsdaten angezeigt. Die Seriennummer ist auch am Leistungsschild des Reglers ersichtlich.
Datenverwaltung Datenverwaltung Nur im Fachmann – oder Expertenmodus bedienbar Folgende Aktionen können in diesem Menü durchgeführt werden: • Funktionsdaten speichern, laden oder löschen • Firmware laden • Statusanzeige des Datentransfers • Neustart des Reglers Funktionsdaten Name der aktuellen Funktionsdaten...
Datenverwaltung Laden... Von der SD-Karte können Funktionsdaten in den Regler oder in andere x2-Geräte geladen werden. Es können mehrere Funktionsdaten auf der SD-Karte gespeichert sein. Der Datentransfer ist erst nach Eingabe des Fachmann- oder Expertenpassworts des Zielgeräts möglich. Nach der Auswahl der gewünschten Funktionsdaten (*.dat-Datei) erfolgt die Abfrage, wie die Zähler- stände und Kalibrierwerte des Wärmemengenzählers behandelt werden sollen.
Datenverwaltung Löschen, Umbenennen und Versenden von gespeicherten Dateien Um gespeicherte Dateien umzubenennen oder zu löschen, tippt man auf das Plus-Symbol, dann wird eine Auswahl sichtbar: Rückkehr aus dieser Auswahl durch nochmaliges Antippen des Symbols. Datei löschen Es erscheint eine Sicherheitsabfrage, die durch Antippen von bestätigt wird.
Es erfolgt nun eine Abfrage des Knotens und die Eingabemöglichkeit eines eigenen Dateinamens. Funktionsübersicht TA-Designer Version mind. 1.25, UVR610 mind. Firmware-Version 1.27 Von der SD-Karte kann die Funktionsübersicht (*.tfo Datei) in das Gerät ge- laden oder im Gerät gelöscht werden. Es können mehrere Dateien auf der SD-Karte gespeichert sein.
Datenverwaltung Firmware Laden... Von der SD-Karte kann die Firmware (= Betriebssystem, Datei *.bin) in den Regler oder auch in andere x2-Geräte am CAN-Bus geladen werden. Es können mehrere Betriebssystemversionen auf der SD- Karte gespeichert sein. Der Datentransfer ist erst nach Eingabe des Fachmann- oder Expertenpassworts des Zielgeräts möglich.
Datenverwaltung Totalreset Ein Totalreset ist nur aus der Fachmann- oder Expertenebene nach einer Sicherheitsabfrage möglich. Ein Totalreset löscht die Funktionsmodule, die Parametrierung aller Ein- und Ausgänge, Bus-Ein- und Ausgänge, Fix- und Systemwerte. Die Einstellungen für die CAN-Knotennummer und die CAN-Busrate blei- ben erhalten.
Systemwerte Systemwerte In diesem Menü wird der Status von Systemwerten angezeigt, die für Funktions-Eingangsvariablen und CAN- und DL-Ausgänge als Quelle zur Auswahl stehen. Die Systemwerte sind in 4 Gruppen eingeteilt: Systemwerte „Allgemein“ Diese Systemwerte erlauben bei entsprechender Programmierung eine Überwachung des Reglersys- tems.
LED-Kontrolllampe LED-Kontrolllampe Die LED-Kontrollampe kann durch 3 Farben verschiedene Zustände anzeigen. Anzeige beim Reglerstart Kontrolllampe Erklärung Rotes Dauerlicht Der Regler bootet (= Startroutine nach dem Einschalten, einem Reset oder Update) oder Oranges Dauerlicht Hardware-Initialisierung nach dem Booten Grünes Blinken Nach der Hardwareinitialisierung wartet der Regler ca. 30 Sekunden um alle für die Funktion notwendigen Informationen zu bekommen (Sensorwerte, Netzwerkeingänge) Grünes Dauerlicht...
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Impressum Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verwendung außerhalb des Urheberrechts bedarf der Zustimmung der Firma Technische Alternative RT GmbH. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen und elektronische Medien. Technische Alternative RT GmbH A-3872 Amaliendorf, Langestraße 124 Tel.: +43 (0)2862 53635...