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2.14 Reinigung der Tastatur ....................................79 2.15 Definitive Deaktivierung ....................................80 2.16 Modus „Automatische Entlüftung“................................80 Hinweise zur Wartung und Erstinspektion ..........................81 Allgemeine Hinweise ....................................81 Erstmalige Überprüfung .....................................82 Jährliche Kontrolle und Wartung des Geräts .............................83 Hydraulisches Schema ....................................85 Elektrischer Schaltplan ....................................86 Herausziehbarer Speicher ....................................88 Eventuelle Unannehmlichkeiten und ihre Ursachen ..........................89 Gerät auf andere Gasarten umstellen .................................90 Arten der Kalibrierung mit Komponentenaustausch ..........................91...
Lieber Kunde, Wir gratulieren Ihnen zum Kauf eines hochwertigen Produktes von Immergas, das Ihnen für lange Zeit Wohlbefinden und Sicherheit schen- ken wird. Als Kunde von Immergas steht Ihnen immer ein qualifiziertes Kundendienstzentrum zur Verfügung, stets auf den neuesten Stand fortgebildet, um die konstante Effizienz Ihres Geräts zu garantieren.
ALLGEMEINE HINWEISE Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Informationen für folgende Fachleute: Installateur (Abschnitt 1); Benutzer (Abschnitt 2); Pfleger (Abschnitt 3). • Der Benutzer muss die Anweisungen in dem ihm gewidmeten Abschnitt (Abschnitt 2) sorgfältig lesen. • Der Benutzer darf die Eingriffe am Gerät nur auf die im entsprechenden Abschnitt explizit erlaubten Eingriffe beschränken. •...
VERWENDETE SICHERHEITSSYMBOLE ALLGEMEINE GEFAHR Beachten Sie genauestens alle Markierungen neben dem Piktogramm. Die Nichtbeachtung der Hinweise kann zu gefähr- lichen Situationen mit möglichen schweren Gesundheitsschäden für den Betreiber und den Benutzer im Allgemeinen und/ oder zu schweren Sachschäden führen. ELEKTRISCHE GEFÄHRDUNG Beachten Sie genauestens alle Markierungen neben dem Piktogramm.
INSTALLATION DES GERÄTS INSTALLATIONSHINWEISE Das Bedienpersonal, das die Installation und Wartung des Geräts durchführt, muss die nach dem geltenden Recht erforderliche persönliche Schutzausrüstung tragen. Dieses Gerät wurde ausschließlich für die Wandmontage, für die Heizung und für die Trinkwarmwasserbereitung im Haus- halt und ähnliche Zwecke entwickelt.
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Es ist verboten, Geräte zu installieren, die von anderen stillgelegten Anlagen stammen. IMMERGAS haftet nicht für eventuelle Schäden durch Geräte, die von anderen Anlagen stammen, oder für eventuelle Nicht- konformität dieser Geräte. Überprüfen Sie die Betriebsbedingungen aller für die Installation relevanten Teile unter Berücksichtigung der in der Tabelle der technischen Daten in diesem Heft angegebenen Werte.
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Die Abgasleitungen müssen einen Mindestabstand von 25 cm von brennbaren Materialien haben. In der Nähe des Gerätes dürfen sich keinerlei brennbare Gegenstände befinden (Papier, Lappen, Kunststoff, Polystyrol, etc.). Geteilte Ablasskanäle dürfen nicht durch Wände aus brennbarem Material führen. Niemals Haushaltsgeräte unter das Gerät stellen, da sie bei Eingriffen des Sicherheitsventils, bei verstopftem Ablaufsiphon oder bei Leckagen an den Hydraulik-Fittings beschädigt werden könnten;...
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Installationsnormen Diese Art der Installation ist möglich, wenn die im Bestimmungsland des Geräts geltenden Rechtsvorschriften dies zulassen. Dieses Gerät kann im Freien an einem teilweise geschützten Ort oder im Freien mit dem Abdeckungssatz (optional) installiert werden. Unter teilweise geschütztem Ort versteht man einen Ort, an dem das Gerät nicht den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist (Re- gen, Schnee, Hagel etc.).
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Der Einbau des Einbaurahmensatzes in die Wand muss eine stabile und wirksame Unterstützung des Kessels gewährleisten. Der Einbaurahmen garantiert nur eine ausreichende Stütze, wenn er korrekt (nach den Regeln der guten Technik) gemäß den Anwei- sungen auf der beiliegenden Anleitung montiert wurde. Aus Sicherheitsgründen gegen eventuelle Undichtigkeiten muss das Mauerwerk des Raums an der Wand, an der der Kessel installiert wird, eingeputzt werden.
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Gefahr von Korrosionsschäden durch unzureichende Verbrennungsluft und ungeeignete Umgebung. Sprays, Lösungsmittel, Reinigungsmittel auf Chlorbasis, Farben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen, Stäube und Ähnliches können Korrosion am Produkt und im Rauchgaskanal verursachen. Überprüfen Sie, ob die Verbrennungsluftzufuhr frei von Chlor, Schwefel, Staub usw... ist. Achten Sie darauf, dass am Aufstellungsort keine Chemikalien gelagert werden.
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Füllen des Kondensatsiphons Beim erstmaligen Einschalten des Geräts treten Verbrennungsprodukte aus dem Kondensat- ablauf aus. Sicherstellen, dass nach einigen Betriebsminuten keine Rauchgase mehr aus dem Kondensatablass austreten; dies bedeutet, dass der Siphon bis zur korrekten Höhe mit Kon- densat aufgefüllt ist, sodass keine Verbrennungsprodukte mehr austreten können. Besondere Bestimmungen für Geräte, die in der Konfiguration B oder B installiert sind.
FROSTSCHUTZ Der Schutz gegen Einfrieren des Geräts ist nur garantiert, wenn: - das Gerät an den Gasversorgungskreisen und elektrischen Versorgungskreisen korrekt angeschlossen ist; - es fortwährend versorgt wird; - Das Gerät hat die Frostschutzfunktion aktiviert hat (P.8 = 0); - Am Gerät liegt keine Störung vor (Abschn.2 5); - die wichtigsten Bauteile des Geräts nicht defekt sind.
INSTALLATION IM EINBAURAHMEN (OPTIONAL) Das Gerät ist für die Installation in einem Einbaurahmen Immergas vorgerüstet (als Option erhältlich). Der Bügel und die Halterungen für die Montage sind in der Zubehörbox enthalten. Für die Installation ist folgendermaßen vorzugehen: - Den Bügel (2) im Einbaurahmen installieren, hierzu mit den Schrauben (3) in den dazu vorgesehenen Bohrungen (Abb.4) festma- chen.
GERÄTEANSCHLUSSEINHEIT Die Anschlusseinheit, die alle Teile umfasst, die für das Herstellen der Verbindung der Hydraulik und der Gasanlage des Geräts erfor- derlich sind, wird als optionaler Bausatz geliefert. Die Anschlüsse sind gemäß der Art der durchzuführenden Installation und der abge- bildeten Anordnung vorzunehmen.
GASANSCHLUSS Unsere Geräte sind für den Betrieb mit Methangas (G20), Flüssiggas und Gemischen aus Methan und Wasserstoff mit einem Volumen- anteil von bis zu 20 % (20%H2NG) ausgelegt. Die Versorgungsleitung muss dem Geräteanschluss entsprechen oder größer sein. Vor der Durchführung des Gasanschlusses muss eine sorgfältige Innenreinigung sämtlicher Leitungen der Brennstoffver- sorgungsanlage vorgenommen werden, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den guten Betrieb des Geräts beeinträch- tigen könnten.
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Laut geltender Richtlinie Vorschriften muss vor jeder Verbindung zwischen Gerät und Gasanlage eine Entnahmestelle ins- talliert werden. Dieser Hahn kann, wenn er vom Hersteller des Geräts geliefert wird, direkt an das Gerät angeschlossen wer- den (d.h. nach den Leitungen, die die Verbindung zwischen der Anlage und dem Gerät bilden), gemäß den Anweisungen des Herstellers.
HYDRAULISCHER ANSCHLUSS Vor dem Anschluss des Geräts muss die Heizanlage (Rohre, Heizkörper, usw.) sorgfältig mit den entsprechenden Abbeiz- oder Entkalkungsmitteln gereinigt werden, um alle Ablagerungen zu entfernen, die den ordnungsgemäßen Betrieb des Geräts be- einträchtigen könnten, ansonsten verfällt die Garantie des Kondensat-Moduls. Nach den geltenden technischen Vorschriften ist eine Behandlung des Wassers der Heizungs- und Wasseranlage vorgeschrieben, um die Anlage und das Gerät vor Verkrustungen (z.B.
STROMANSCHLUSS Das Gerät hat den Schutzgrad IPX5D, die elektrische Sicherheit wird nur dann erreicht, wenn es perfekt an eine wirksame nach den gel- tenden Sicherheitsbestimmungen ausgeführte Erdungsanlage angeschlossen ist. Der Hersteller übernimmt keinerlei Verantwortung für Personen- und Sachschäden, die auf eine fehlerhafte Erdung des Geräts und auf die Nichtbeachtung der Bezugsnormen zurückzuführen sind.
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Zum Schutz gegen die Ausbreitung der pulsierenden Gleichspannung muss eine Differential- schutzeinrichtung vom Typ A vorgesehen werden. Falls das Versorgungskabel beschädigt ist, ein autorisiertes Unternehmen (zum Beispiel den zugelassenen technischen Kundendienst) für den Austausch heranziehen, um jedem Risiko vorzubeugen. Wenn die Netzsicherung, die im Schaltplan (Abb. 54) als Bauteil „F2" auf der Platine dargestellt ist, ausgetauscht werden soll, muss dies ebenfalls von qualifiziertem Personal unter Verwendung einer flinken Sicherung (F) 3,15A 250VAC (Größe 5 x 20) vorgenommen wer- den.
1.10 FERNBEDIENUNGEN UND RAUM-CHRONOTHERMOSTATE (OPTIONAL) Das Gerät ist für die Verwendung von Zeitthermostaten bzw. Fernsteuerungen vorgesehen, die als optionaler Bausatz verfügbar sind. Bitte lesen Sie die Installations- und Bedienungsanleitung im Zubehörsatz sorgfältig durch. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung, bevor Sie elektrische Anschlüsse vorneh- men.
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Elektrischer Anschluss Benutzerfreundliche Fernsteuerung oder Chronothermostat On/Off (optional). Die folgenden Arbeiten müssen nach dem Trennen der Stromversorgung des Geräts durch- geführt werden. Der eventuelle Raumthermostat ON/OFF wird an die Klemmen 40/41 angeschlossen, dabei wird die Brücke X40 beseitigt. Die eventuelle CAR wird unter Beachtung der Polaritäten und ohne Beseitigung der Brücke X40 an die Klemmen 44 und 41 ange- schlossen.
1.11 EXTERNE TEMPERATURSONDE (OPTIONAL) Das Gerät ist für die Anbringung der externen Sonde vorgerüstet (Abb.10), die als optionaler Bausatz erhältlich ist. Die Positionierung der externen Sonde ist der entsprechenden Bedienungsanleitung zu entnehmen. Die Sonde ist direkt an der elektrischen Anlage des Geräts angeschlossen und ermöglicht die automatische Reduzierung der maximalen Vorlauftemperatur der Anlage im Verhältnis zur Erhöhung der Außentemperaturen, um den Heiz- bzw.
1.12 AUFBEREITUNG DES WASSERS ZUM BEFÜLLEN DER ANLAGE Die Parameter, die die Dauer und den einwandfreien Betrieb des Wärmetauschers beeinflussen, sind der Ph-Wert, die Gesamthärte, die Leitfähigkeit, die Präsenz von Sauerstoff im Füllwasser; dazu kommen die Bearbeitungsrückstände der Anlage (eventuelle Schweiß- rückstände), die eventuelle Präsenz von Ölen und Korrosionsprodukten, die den Wärmetauscher beschädigen können.
1.13 IMMERGAS ABGASSYSTEME Immergas liefert, getrennt von den Geräten, verschiedene Lösungen für die Installation von Ansaug- und Abgasabschlüssen, ohne die das Gerät nicht funktionieren kann. Das Gerät muss mit einem sichtbaren oder überprüfbaren Luftansaug- und Abgassystem aus Original-Kunststoff der „Serie Verde"...
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Anordnung der Dichtungen (schwarz) für das Abgassystem "Serie Verde" Die Dichtung muss richtig positioniert werden (für Bögen und Verlängerungen) (Abb. 13): - Für Bögen zu verwendende Dichtung (A) mit Kerbe; - Für Verlängerungen zu verwendende Dichtung (B) ohne Kerbe. Eventuell, um den Anschluss zu erleichtern, die Teile mit gewöhnlichem Talkum bestreuen. Steckverbindung von Leitungen, Verlängerungen und konzentrischen Bögen Bei der Montage von Steckverlängerungen zusammen mit anderen Elementen des Abgassystems wie folgt vorgehen: - Das Steckende (glatt) des Rohrs oder des Rohrbogens bis zum Anschlag in die Muffe (mit Lippendichtung) des zuvor eingebauten...
1.14 TABELLEN DER WIDERSTANDSFAKTOREN UND DER ENTSPRECHENDEN LÄNGENMASE DER KOMPONENTEN DES ABGASSYSTEMS "SERIE VERDE" Gleichwertige Länge Länge in m des LEITUNGSART Weerstandfactor (R) konzentrischen Rohrs Ø 80/125 Konzentrisches Rohr Ø 80/125 m 1 Konzentrischer 90°-Bogen Ø 80/125 Konzentrischer 45°-Bogen Ø 80/125 Endrohr komplett mit horizontaler, konzentrischer Ansaug- und Auspuffanlage Ø...
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Gleichwertige Gleichwertige Widerstandsfak- Länge Gleichwertige Gleichwertige Länge in m Länge Länge in m Widerstandsfak- LEITUNGSART des konzentri- in m in m des konzentri- schen Rohrs des Rohrs Ø 80 des Rohrs Ø 60 schen Rohrs Ø 60/100 Ø 80/125 Ansaugung m 6,4 Ansaugung m 7,3 Konzentrisches Rohr Auspuff m 1,9...
1.15 AUSENINSTALLATION AN EINEM TEILWEISE GESCHÜTZTEN ORT Unter teilweise geschütztem Ort versteht man einen Ort, an dem das Gerät nicht den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist (Re- gen, Schnee, Hagel etc.). Wenn das Gerät an einem Ort installiert wird, an dem die Umgebungstemperatur unter -5 °C fällt, verwenden Sie das optiona- le Frostschutz-Kit und prüfen Sie den Umgebungstemperaturbereich für den Betrieb in der Tabelle der technischen Daten in dieser Bedienungsanleitung (Abschnitt „Technische Daten").
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Der Bausatz der Abdeckung enthält: (Abb.15): N°1 Warmgeformten Deckel N°1 Dichtungs-Befestigungsplatte N°1 Dichtung N°1 Dichtungsschelle Der Bausatz des Endstücks beinhaltet: (Abb.15: N°1 Dichtung N°1 Abzugflansch Ø 80 N°1 Bogen 90° Ø 80 N°1 Abgasrohr Ø 80 N°1 Wanddichtung...
1.16 INNENINSTALLATION DES EINBAURAHMENS MIT DIREKT-FRISCHLUFT Konfiguration des Typs B mit offener Kammer und künstlichem Zug Das Gerät wird in dieser Konfiguration als Typ B klassifiziert. Mit dem Separator-Bausatz ist es möglich, die Direkt-Frischluft (Abb. 16) und den Rauchgasabzug in einem einzigen Schornstein oder direkt im Freien durchzuführen.
1.17 MONTAGE DER HORIZONTALEN KONZENTRISCHEN BAUSÄTZE Konfiguration des Typs C mit gasdichter Kammer und künstlichem Zug Die Positionierung des Endstücks (in Bezug auf die Abstände von Öffnungen, die gegenüberliegenden Gebäuden, die begehbare Fläche, etc.) muss gemäß den geltenden Vorschriften erfolgen. Dieses Endstück ermöglicht den Frischlufteinlass und den Abgasauslass direkt im Freien.
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Montage horizontaler Bausatz Frischluft - Abgas Ø 60/100 (Abb. 18) 1. Den Bogen mit Flansch (2) samt Dichtung (1) an der mittleren Öffnung des Geräts anbringen, gegen den Flansch des Geräts halten, wobei die kreisförmigen Fortsätze nach unten gerichtet sein müssen und mit den im Bausatz vorhandenen Schrauben festziehen. 2.
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Montage horizontaler Bausatz Frischluft - Abgas Ø 80/125 (Abb. 20) Für die Montage des Sets Ø 80/125 muss das geflanschte Zwischenstück verwendet werden, um das Abgassystem Ø 80/125 installieren zu können. 1. Den geflanschte Zwischenstück (2) samt Dichtung (1) an der mittleren Öffnung des Geräts anbringen, gegen den Flansch des Geräts halten, wobei die kreisförmigen Fortsätze nach unten gerichtet sein müssen und mit den im Bausatz vorhandenen Schrauben fest- ziehen.
1.18 MONTAGE DES SETS VERTIKALE KONZENTRISCHEN LEITUNGEN Konfiguration des Typs C mit gasdichter Kammer und künstlichem Zug Set konzentrische Zuluft- und Abgasleitung. Dieser Anschluss ermöglicht die Montage des Abgaszugs und des Lufteinlasses direkt außerhalb der Wohnung in vertikaler Richtung. Das Vertikalset mit Aluminiumfliese ermöglicht die Montage auf Terrassen und Dächern mit einer maximalen Neigung von 45 % (ca.25°).
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Verlängerungen für das Vertikal-Bausatz Ø 60/100 (Abb. 23) Der Bausatz mit dieser Konfiguration kann bis auf max. 14,4 m Horizontaldistanz verlängert werden, und zwar einschließlich des Anschlusses; diese Konfiguration entspricht dem Wider- standsfaktor 100. In einem solchen Fall müssen die Steckverlän- gerungen angefordert werden.
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Vertikaler Montagesatz mit Aluminiumfliese Ø 80/125 (Abb. 24) Für die Montage des Sets Ø 80/125 muss das geflanschte Zwischenstück verwendet werden, um das Abgassystem Ø 80/125 ins- tallieren zu können. 1. Den konzentrischen Flansch (2) samt Dichtung (1) an der Rauchgasaustrittsöffnung des Geräts anbringen. Gegen den Flansch des Geräts halten, wobei die kreisförmigen Fortsätze nach unten gerichtet sein müssen.
1.19 MONTAGE DES TRENNER-BAUSATZES Konfiguration des Typs C mit gasdichter Kammer und künstlichem Zug Trenner-Set Ø 80/80 Dieser Bausatz ermöglicht die Zuluft von außerhalb der Wohnung und die Abgasleitung in den Kamin, in den Abgaszug oder in eine Rohrleitung durch die Trennung der Abgas- und der Zuluftleitung. Die Verbrennungsprodukte werden durch das Rohr (S) (aus gegen Säurekondensat beständigem Kunststoff ) abgeleitet.
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AuSenabmessungen Installation (Abb.27) Die minimalen Montageabstände des Ø 80/80 Trenner-An- schluss-Sets gelten für bestimmte Grenzbedingungen. Verlängerungen für das Ø 80/80 Trenner-Set Die maximale vertikale Längengerade (ohne Bögen) für die Ø 80 Ein- und Auslassrohre beträgt 35 m, und zwar unabhängig davon, ob es sich um den Zuluft oder den Abgasstrang handelt.
1.20 MONTAGE DES ZWISCHENSTÜCK-SETS C9 Der vorliegende Bausatz ermöglicht die Installation eines Geräts von Immergas in der Konfiguration "C ", dadurch erfolgt die Ansau- gung von der Verbrennungsluft direkt über den Schacht, in dem sich die mit einem Rohrführungssystem ausgeführte Abgasleitung be- findet.
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ZWISCHEN- SCHACHT SCHACHT Rohrführung STÜCK (B) mm (C) mm (A) mm Ø 60 Starr Ø 50 Flexibel Ø 80 Starr Ø 80 Flexibel Technische Daten Die Abmessungen der Schächte müssen einen Mindestzwischenraum zwischen der Außenwand der Abgasleitung und der Innenwand des Schachtes gewährleisten: 30 mm für Schächte mit rundem Querschnitt und 20 mm für Schächte mit quadratischem Querschnitt (Abb.
Wenn das einzelne Endstück bei maximaler Wärmeleistung des Geräts die folgenden Bedingungen eines Druckabfalls einhält: Modell VICTRIX EXTRA 28 VICTRIX EXTRA 32 VICTRIX EXTRA 35 unter Einhaltung der oben beschriebenen Bedingungen sind die maximalen Verlängerungen, die im Schacht erreicht werden kön-...
1.22 KONFIGURATION C KONZENTRISCHER BAUSATZ (Ø 80/125) Die Installation eines Immergas-Geräts in der Konfiguration „C “ (nur mit originalem und zugelassenem Abgassystem er- laubt), ermöglicht die Ansaugung der Verbrennungsluft direkt aus dem Schacht, in dem sich der Rauchgasabzug im Sammel- rauchgasabzug befindet.
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Vor der Montage muss die korrekte Positionierung der Dichtungen überprüft werden. Sollte die (bereits vom Hersteller durchgeführte) Schmierung der Komponenten nicht ausreichen, die Schmiermittelrückstän- de mit einem trockenen Tuch entfernen und danach, um die Steckverbindung zu erleichtern, die Teile mit gewöhnlichem oder industriellen Talkum bestreuen.
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Legende (Abb. 35): Der Bausatz Zwischenstück C9 beinhaltet: N°1 Zwischenstück Tür Ø 100 oder Ø 125 (1) N°1 Türdichtung aus Neopren (2) N°4 Schrauben 4.2 x 9 AF (3) N°1 Schraube TE M6 x 20 (4) N°1 Flachscheibe aus Nylon M6 (5) N°2 Blechverschluss Türöffnung (6) N°1 Verschlussdichtung aus Neopren (7) N°1 Zahnscheibe M6 (8)
1.23 KONFIGURATION C BAUSATZ ABSCHEIDER (Ø 80/80) Diese Konfiguration (nur mit original zugelassenem Abgassystem erlaubt) ermöglicht die Luftansaugung außerhalb der Wohnung oder direkt aus dem Schacht, in dem sich der Rauchgasabzug befindet, und die Ableitung des Rauchgases in einem Sammelrauchgasabzug. (Abb.
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Sicherstellen, dass der Siphon des Abgasrückschlagventils mit Wasser gefüllt ist (Abb. 41): 6. Die Steckenden (glatt) in die Flanschmuffen (3 und 4) der Bögen (5) einführen. 7. Für die Ansaugung aus dem Schacht (C ), d.h. aus dem gemeinsamen Ansaugkanal, die Ansaugkanäle Ø 80 (6) an den Bogen (5) (10) anschließen, wobei darauf zu achten ist, dass die Innenrosette (7) bereits eingesetzt ist.
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Legende (Abb. 40): A - Frischluft C - Mindestgefälle 5% - Abzug Bei den Installationen C und C ist es notwendig, am Abzug des Abgassystem des Geräts einen Bausatz mit Abgasrückschlagventilen (10) (12) Ø 80 einzusetzen, der aus dem Ventil mit Anleitung, Spezifikation und einem entsprechenden Aufkleber mit zusätzlichen Sicherheits- informationen besteht (Abb.35).
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Informationen für Installationen C und C (10) (12) Das Gerät ist für den Betrieb in einem System C oder C und nur mit Erdgasversorgung (Kategorien 2H und 2E) geeignet. (10) (12) Die Geräte sind für den Betrieb an druckbeaufschlagten Sammelrauchgasabzügen mit einem Sicherheitsdruck bei Minimalwärmeleis- tung von 25 Pa und einem Sicherheitsdruck bei maximaler Wärmeleistung von 100 Pa konzipiert.
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Übersichtstabelle der Informationen für Installationen C10 (Nur Erdgas 2E - 2H) VICTRIX EXTRA 28 VICTRIX EXTRA 32 VICTRIX EXTRA 35 Qmin Qn max Qmin Qn max Qmin Qn max Wärmeleistung [kW] 28,9 32,9 34,0 Bezugs-CO2% [%] Maximaler Druck am Heizkesselaus-...
1.24 ABGASROHRFÜHRUNG ODER HAUSTECHNISCHE RAUMÖFFNUNGEN Die Ableitung ist ein Vorgang, bei dem ein System zur Ableitung der Verbrennungsprodukte eines Gasgeräts durch die Einführung eines oder mehrerer geeigneter Kanäle realisiert wird, die aus der Kombination eines Kanals für die Ableitung mit einem bestehenden oder neu errichteten Schornstein, Rauchfang oder technischen Kanal (auch in Neubauten) bestehen (Abb.
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Um die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Rohrführungssystems zu gewährleisten, ist Folgendes notwendig: - Das System wird unter durchschnittlichen Witterungs- und Umgebungsbedingungen genutzt, und zwar gemäß den geltenden Vor- schriften und insbesondere der Norm (die Umgebung muss frei von Verbrennungsprodukten, Staub oder Gasen sein, die die norma- len thermophysischen oder chemischen Betriebsbedingungen verändern, keine Abweichung von den üblichen Tages-und Nacht- temperaturen usw.).
1.25 KONFIGURATION DES TYPS B MIT OFFENER KAMMER UND KÜNSTLICHEM ZUG FÜR INNENBEREICHE. Das Gerät kann im Modus B oder B im Gebäudeinneren montiert werden; in diesem Fall müssen alle technischen Regeln sowie natio- nal und regional geltende Vorschriften beachtet werden. Für den Einbau muss der Gehäuse-Bausatz verwendet werden, siehe Abschn.
1.27 RAUCHABZÜGE, KAMINE, KAMINABDECKUNGEN UND ABGASZÜGE Die Rauchabzüge, Kamine und Kaminabdeckungen zur Ableitung von Verbrennungsprodukten müssen den anwendbaren Normen entsprechen. Position der Auslassenden an der Wand. Die Auslassenden müssen: - an den Außenmauern des Gebäudes montiert sein (Abb.43); - in Mindestabständen positioniert sein, die in aktuellen technischen Normen angegeben sind. Die Ableitung von Verbrennungsprodukten aus Geräten mit natürlichem oder künstlichem Zug in geschlossenen, nicht überdachten Umgebungen.
1.28 BEFÜLLUNG DER ANLAGE Nachdem das Gerät angeschlossen wurde, muss das System über das Füllventil befüllt werden (Detail 1 Abb. 7). Die Befüllung hat langsam und unter Verwendung der Entlüftungsautomatik zu erfolgen, um die im Wasser eingeschlossenen Luftbla- sen über die Ventile an Gerät und Heizsystem zu entfernen. Das Gerät verfügt über ein integriertes, automatisches Entlüftungsventil an der Umwälzpumpe (Abb.48).
1.31 INBETRIEBNAHME DES GERÄTS (EINSCHALTEN) Für die Inbetriebnahme des Geräts (die nachfolgend aufgeführten Eingriffe dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt werden und es darf nur das zuständige Personal anwesend sein): 1. Überprüfen, ob das interne System ordnungsgemäß und normgerecht abgedichtet ist. 2.
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Symbole Pumpe (Abb.44): Wenn die Umwälzpumpe unter Spannung steht und das pwm-Steuersignal angeschlossen und in Betrieb ist (Umwälzpumpe EIN oder im Stand-by), blinkt das Symbol 2 grün ( Wenn Symbol 2 dauerhaft grün leuchtet ( ), erkennt die Pumpe keinen Befehl auf dem pwm-Signal und läuft immer mit maximaler Drehzahl.
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Förderhöhe an der Anlage Victrix Extra 28 verfügbar 1000 1200 1400 Förderhöhe an der Anlage Victrix Extra 32 verfügbar 1000 1600 1800 2000 1200 1400...
Förderhöhe an der Anlage Victrix Extra 35 verfügbar 1200 1400 1600 1000 Legende (Abb. 45, 46, 47): = Förderhöhe an der Anlage bei Geschwindigkeit 9 mit geschlossenem Bypass = Förderhöhe an der Anlage bei Geschwindigkeit 9 mit geöffnetem Bypass = Förderhöhe an der Anlage bei Geschwindigkeit 6 mit geschlossenem Bypass = Förderhöhe an der Anlage bei Geschwindigkeit 6 mit geöffnetem Bypass = Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe bei Geschwindigkeit 9 mit geschlossenem Bypass = Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe bei Geschwindigkeit 6 mit geschlossenem Bypass...
BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG ALLGEMEINE HINWEISE Der Gerät darf keinen von Kochflächen kommenden direkten Dämpfen ausgesetzt werden. Das Gerät kann von Kindern mit einem Alter unter 8 Jahren und Personen mit reduzierten körperlichen, Sinnes- oder geistigen Fähigkeiten oder Personen ohne Erfahrung und ohne die erforderliche Kenntnis nur dann verwendet werden, wenn sie dabei beaufsichtigt werden oder nachdem sie die entsprechenden Anweisungen für den sicheren Einsatz des Geräts erhalten und die damit verbundenen Gefahren verstanden haben.
Die Verwendung irgendwelcher Komponenten, die elektrische Energie nutzen, erfordert die Beachtung einiger Grundregeln, wie: – berühren Sie das Gerät nicht mit nassen oder feuchten Körperteilen; berühren Sie es auch nicht barfuS; – ziehen Sie nicht an den elektrischen Kabeln, lassen Sie das Gerät nicht den Witterungsein- flüssen (Regen, Sonne, usw.) ausgesetzt;...
2.3 BEDIENTAFEL 12 13 14 RESET INFO MODE Legende (Abb. 49): - Verbindung mit Fernbedienung (optional). - Verbindung mit externem Server. - ON/OFF-Taste. - Betrieb mit externer Temperatursonde aktiviert (optional). - Taste Betriebsart TWW + HEIZEN / NUR TWW / NUR - Aktiver Solarbetrieb.
VERWENDUNG DES GERÄTS Symbol Beschreibung und Betrieb Nicht verwendet Nicht verwendet Nicht verwendet - Das feststehende aktive Symbol zeigt das Vorhandensein eines angeschlossenen entfernten Geräts an, z. B: CAR Smartech Plus, handelsübliche Fernbedienung. Es ist auch im Stand-by und während der Fehleranzeige aktiv. - Das ständig aktive Symbol zeigt das Vorhandensein einer Zonen-Platine oder eines BMS-Systems an.
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Vor der Einschaltung sicherstellen, dass die Anlage mit Wasser befüllt ist, dazu überprüfen, ob der Manometerzeiger (9) kalt einen Wert zwischen 1 ÷ 1,2 bar anzeigt. Betrieb ohne Fernsteuerung Amico - Den dem Gerät vorgelagerten Hahn öffnen. Zum Aktivieren eines Befehls zunächst die Tastatur aktivieren (indem eine beliebige Taste gedrückt wird), und dann die ge- wünschte Taste drücken und die gewünschte Funktion aktivieren.
Solarbetrieb Diese Funktion wird automatisch aktiviert wenn der Heizkessel am Eingang Trinkwasser (optional) eine Sonde erfasst oder wenn der Parameter „Einschaltverzögerung Solarbetrieb“ einen höheren Wert als 0 Sekunden aufweist. Während einer Entnahme, wenn das einlaufende Wasser warm genug ist oder wenn die Zeit „Einschaltverzögerung Solarbetrieb" vor- handen ist, schaltet sich der Kessel nicht ein;...
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Betrieb mit angeschlossener Zonenkarte am DimBUS Durch Anschluss der Zonenkarte (optional) an DimBus können die Vorlauftemperaturen der drei Zonen durch Drücken der Tasten +/- (7-8) der Heizung eingestellt werden. Auf dem Display wird dann die Einstellung der ersten Zone (u1) angezeigt, deren Wert durch Drücken der Tasten +/- (7-8) Heizung ge- ändert werden kann.
2.5 STÖRUNGS- UND STÖRMELDUNGEN Der Heizkessel meldet eine eventuelle Störung durch einen Code am Display (Abb. 49) gemäß der folgenden Tabelle: Fehler- Gemeldete Störung Ursache Kesselzustand/Abhilfe code Bei einer Anforderung für Raumheizung oder Sanitär- warmwasserbereitung schaltet sich der Kessel nicht inner- Blockierung keine halb der eingestellten Zeit ein.
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Fehler- Gemeldete Störung Ursache Kesselzustand/Abhilfe code Am Manometer des Heizkessels sicherstellen, dass der Druck der Anlagendruck nicht Der Wasserdruck im Heizkreislauf reicht nicht aus, um Anlage kalt zwischen 1÷1,2 bar liegt ausreichend den korrekten Betrieb des Kessels zu gewährleisten. und im Bedarfsfall den korrekten Druck wiederherstellen.
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Fehler- Gemeldete Störung Ursache Kesselzustand/Abhilfe code Wenn die normalen Bedingungen Tritt auf, wenn die Versorgungsspannung unter den für Niedrige wieder hergestellt sind, startet der den korrekten Betrieb des Kessels zulässigen Grenzen Versorgungsspannung Kessel wieder, ohne dass ein Reset liegt. erforderlich ist (1) Dies tritt auf, wenn der Kessel korrekt gezündet wird und Im Falle eines Rücksetzens des ein unerwartetes Erlöschen der Brennerflamme eintritt;...
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Fehler- Gemeldete Störung Ursache Kesselzustand/Abhilfe code Versuchen Sie, die Umwälzpumpe wie im entsprechenden Abschnitt Störung beschrieben zu entriegeln. Wenn die Der Zirkulator steht aus einem der folgenden Gründe still: Umwälzpumpe normalen Bedingungen wieder Laufrad blockiert, elektrischer Defekt. gesperrt hergestellt sind, startet der Kessel wieder, ohne dass ein Reset erforder- lich ist (1) Entlüften Sie die Umwälzpumpe und...
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Fehler- Gemeldete Störung Ursache Kesselzustand/Abhilfe code OFF MODE am Kessel eingestellt (Störung Alle Kesselfunktionen durch Drü- Der Heizkessel ist auf OFF geschaltet. Vom Fernbedie- wird nur auf dem cken der Taste ON/Stand-by wieder nungsgerät gesendete Befehle werden nicht ausgeführt. Fernbedienungsgerät einschalten.
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Fehler- Gemeldete Störung Ursache Kesselzustand/Abhilfe code Diskontinuierliches Das System erkennt eine Diskontinuität im Verbrennungs- Der Heizkessel ist weiter in Betrieb (1) Verbrennungssignal signal. (2) (4) Der Kessel startet nicht (1) Wenn die normalen Bedingungen Abgassystem Dies tritt auf, wenn ein Hindernis im Rauchsystem erkannt wieder hergestellt sind, startet der verstopft wird.
INFORMATIONSMENÜ Informationsmenü Durch Drücken der Taste "INFO" (Pos. 3, Abb. 49)für mindestens 1 Sekunde wird das "Menü Informationen" aktiviert, das die Anzeige einiger Betriebsparameter des Heizkessels ermöglicht. Um die verschiedenen Parameter zu scrollen, die Taste „INFO" (Pos. 3, Abb. 49) und dann „MODE" drücken, um den Wert anzuzeigen. Für die Rückkehr zur vorherigen Anzeige oder das Verlassen des Menüs ist die Taste "RESET"...
AUSSCHALTEN DES GERÄTS Zum Ausschalten des Geräts, die Taste " " (pos. 1, Fig. 49) drücken, den allpoligen Schalter außerhalb des Geräts ausschalten und den dem Gerät vorgelagerten Gashahn schließen. Das Gerät nicht unnötig eingeschaltet lassen, wenn es für längere Zeit nicht benützt wird. 2.8 DRUCKRÜCKSTELLUNG DER HEIZANLAGE 1.
2.10 ENTLEEREN DES SANITÄRWASSERKREISLAUFS Um diesen Vorgang durchzuführen, schließen Sie immer den Kaltwasserzulauf vor dem Gerät. Öffnen Sie einen beliebigen Sanitärwarmwasserhahn, um den Druck im Kreislauf zu entlasten. 2.11 FROSTSCHUTZ Das Gerät besitzt eine Frostschutzfunktion, die den Brenner automatisch einschaltet, wenn die Temperatur unter 4°C sinkt (Schutz se- rienmäßig bis zu einer Temperatur von -5°C).
2.15 DEFINITIVE DEAKTIVIERUNG Im Falle der endgültigen Außerbetriebnahme des Geräts die Eingriffe von qualifiziertem Fachpersonal ausführen lassen und unter an- derem sicherstellen, dass zuvor die Brennstoff- und Wasserversorgung abgetrennt wurde. 2.16 MODUS „AUTOMATISCHE ENTLÜFTUNG“ Bei jeder neuen Unterstromsetzung des Geräts wird das automatische Entlüftungssystem der Anlage (Dauer 8 Minuten) aktiviert, diese Funktion wird auf dem Hauptbildschirm gemeldet: Während dieser Zeit ist es nicht möglich, den Bedarf an Trink- warmwasser und Heizung zu decken.
HINWEISE ZUR WARTUNG UND ERSTINSPEKTION ALLGEMEINE HINWEISE Das Bedienungspersonal, das die Installation und Wartung des Geräts durchführt, muss die nach geltendem Recht vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen. Die Liste der möglichen PSA ist nicht erschöpfend, da sie vom Arbeitgeber angegeben wird. Vor dem Ausführen jeglicher Wartungsarbeiten sicherstellen, dass: –...
ERSTMALIGE ÜBERPRÜFUNG Für die Inbetriebnahme des Geräts ist Folgendes sicherzustellen: - das Vorhandensein der Konformitätserklärung der Anlage zu überprüfen; - Sicherstellen, dass das verwendete Gas den Einstellungen am Gerät entspricht (der Gastyp wird bei der ersten Einschaltung am Dis- play angezeigt, ist am Datenschild oder bei bereits eingeschaltetem Display, bei der Kontrolle des Parameters G zu sehen; - Den Anschluss an ein Netz von 220V-50Hz, die Einhaltung der Polarität L-N und den Erdungsanschluss überprüfen.
JÄHRLICHE KONTROLLE UND WARTUNG DES GERÄTS Die folgenden Kontroll- und Wartungsverfahren müssen ein Mal im Jahr durchgeführt werden, um die Funktionstüchtigkeit, die Sicherheit und die Leistung des Geräts langfristig zu sichern. - Die Abgasseite des Wärmetauschers reinigen. - Den Hauptbrenner reinigen. - Die korrekte Positionierung, die Unversehrtheit und den Reinigungszustand der Zünd- und Erfassungselektrode überprüfen und das eventuelle Oxid entfernen.
HERAUSZIEHBARER SPEICHER Der Austausch des Speichers muss nach der Trennung aller elektrischen Anschlüsse der Plati- ne erfolgen. Elektronische Leiterplatte Die Platine ist mit einem herausziehbaren Speicher ausgestattet (Verw., 2 Abb.55) innerhalb derer alle Parameter von Bedienung und Anpassung des Geräts aufgezeichnet werden. Beim Austausch der elektronischen Platine kann der Speicher der ausgetauschten Platine verwendet werden, damit das Gerät nicht wie- der konfiguriert werden muss.
EVENTUELLE UNANNEHMLICHKEITEN UND IHRE URSACHEN Die Wartungseingriffe müssen von einem autorisierten Unternehmen ausgeführt werden (zum Beispiel autorisiertes Kunden- dienstzentrum Immergas). Störung Mögliche Ursachen Behebung Durch Verluste an den Leitungen des Gas- Gasgeruch Die Dichtheit des Gaskreislaufs überprüfen. kreises bedingt. Sicherstellen, dass Druck im Netz vorliegt, und dass der Gashahn geöffnet ist.
GERÄT AUF ANDERE GASARTEN UMSTELLEN Die Umstellung auf eine andere Gasart muss immer durch eine zugelassene Firma erfolgen (zum Beispiel den zugelassenen technischen Kundendienst). Das Gaswechselverfahren erfordert: - Im Programmiermenü "G" die Gasart wählen, dazu "nG" für Methangas, "LG" für Flüssiggas wählen (Abschn. 3.13). - Das automatische Kalibrierungsverfahren durchführen (Abschn.
ARTEN DER KALIBRIERUNG MIT KOMPONENTENAUSTAUSCH Bei der außerordentlichen Wartung des Geräts mit Austausch einer Komponente wie der Platine (wenn der an der ausgetauschten Plati- ne vorhandene herausziehbare Speicher nicht wieder eingesetzt wird) oder von Komponenten der Luft- und Gaskreisläufe und der Flammenüberwachung muss das Gerät kalibriert werden.
3.10 AUTOMATISCHE KALIBRIERUNGSFUNKTION (TA) Diese Funktion ermöglicht die automatische Kalibrierung des Geräts, ohne die Möglichkeit, die erfassten Parameter zu ändern. Die "automatische Kalibrierung" wird verwendet, nachdem Parameter geändert oder Komponenten ausgetauscht wurden (Abschn. 3.9). Vor der Durchführung der automatischen Kalibrierung sicherstellen, dass alle in den Abschn. 1.28 - 1.29 angegebenen Anfor- derungen befriedigt wurden Sollte die Störung "62"...
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Sobald die Funktion aktiviert ist, erscheinen „tA" und „MA/AC/ Mi" sowie das Symbol ( ) blinkend auf dem Bildschirm. RESET INFO MODE Sobald die Funktion aktiviert ist, beginnt das Service-Symbol ( ) zu blinken. Die Ziffern auf der linken Seite zeigen "tA" an, wäh- rend die Ziffern auf der rechten Seite die Vorlauftemperatur ab- wechselnd mit der Anzeige (MA, AC, Mi) der aktuellen Phase an- zeigen, je nach Fortschritt der Kalibrierung.
3.11 MANUELLE KALIBRIERUNGSFUNKTION (TM) Vor der Durchführung der manuellen Kalibrierung sicherstellen, dass alle angegebenen Anforderungen erfüllt sind (Abschn. 1.28 und 1.29). Die manuelle Kalibrierung sollte nur durchgeführt werden, um die CO Werte nach der automatischen Kalibrierung leicht zu korri- gieren. Während der verschiedenen Kalibrierphasen kann der korrekte Wert des CO überprüft und eventuell, wie im Abschn.3.3 beschrieben, korrigiert werden, um die angezeigten Werte zu erreichen.
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Einmal Zugang zum Menü erhalten, INFO drücken, bis das blin- kende "tM" erscheint. Bestätigen durch Drücken von MODE. RESET INFO MODE Sobald die Funktion aktiviert ist, beginnt das Service-Symbol ( ) zu blinken. Die Ziffern auf der linken Seite zeigen "tM" an, wäh- rend die Ziffern auf der rechten Seite die Vorlauftemperatur im Wechsel mit der Angabe (MA, AC, Mi) der aktuellen Phase anzei- gen.
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Wenn der neu eingestellte Flammensollwert erreicht ist, wird das Symbol ( ) wieder fest eingeschaltet und der zuvor eingestellte Wert wird auf der rechten Stelle angezeigt. Durch Drücken der Taste MODE kann man zur nächsten Stufe übergehen oder eine weitere Kor- rektur vornehmen, indem man den Flammensollwert um eine weitere Einheit (bis maximal -5 ÷...
Um den im Parameter "F.0" einzustellenden Wert zu bestimmen, die ΔP-Messung während des "Rauchtests" durchführen. Das ΔP zwischen den beiden Abgaseinlassstutzen prüfen (Parag. 1.34) und den Parameter "F.0" entsprechend den nachstehenden Wer- ten einstellen: Victrix Extra 28 Parameter ΔP F.0 = 0 <...
3.13 ELEKTRONISCHE KARTENPROGRAMMIERUNG Das Gerät ist für die mögliche Programmierung einiger Betriebsparameter vorbereitet. Werden diese Parameter wie nachfolgend beschrieben geändert, kann das Gerät an die eigenen Anforderungen angepasst werden. Für den Zugriff auf die Programmierphase müssen die Tasten MODE und RESET länger als 5 Sekunden gedrückt werden, auf dem Display erscheinen zwei einzelne „-"-Zeichen und das Pass- wort (69) für den Zugriff auf die Programmiermenüs muss einge- geben werden.
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Wenn der Parameter veränderbar ist, wird die Möglichkeit der Veränderung über die Tasten +/- (7-8) zur Heiztemperaturregler aktiviert ( RESET INFO MODE Nach der Änderung kann der neue Wert durch Drücken der Taste „MODE" gespeichert werden. Es erscheint die blinkende Auf- schrift „...
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Elenco parametri famiglia G. Um die Parameter der Familie G aufzurufen, bei angezeigtem G die Taste „MODE" drücken. „G." wird angezeigt. Um durch die Untermenüs der Familie G zu blättern, die Taste „INFO" drücken. Victrix Extra 28 Kundenspezifi- Parameter Beschreibung...
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Victrix Extra 35 Kundenspezifi- Parameter Beschreibung Bereich Default Parameter scher Wert Gasart Anzeige der Gasart: nG (Methan) oder LG (Flüssiggas) nG-LG-AP Kesselmodell Definiert das Kesselmodell 0-20* Anz. Umdre- hungen Min. Betriebsgeschwindigkeit des Gebläses bei min. Leistung 700-3000 2200 Gebläse Anz. Umdre- hungen Max.
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Parameterliste Familie P. Um die Parameter der Familie P aufzurufen, bei angezeigtem P die Taste „MODE" drücken. „P." wird angezeigt. Um durch die Untermenüs der Familie P zu blättern, die Taste „INFO" drücken. Wert Parameter Beschreibung Bereich Default eingestellter Parameter Wert Sie definiert in Prozent die maximale Kesselleistung in der VE 28: 100...
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Wert Parameter Beschreibung Bereich Default eingestellter Parameter Wert 0: Frostschutz und Antiblockiersystem aktiv Stand-by/ 1: Frostschutz aus, Antiblockiersystem aktiv OFF-Konfigura- 2: Frostschutz und Antiblockiersystem aus tion 3: Nicht verwendet Korrektur des Falls die Lesung der externen Sonde nicht korrekt ist kann Messwerts der sie korrigiert werden, um eventuelle Umgebungsfaktoren -9..9 K...
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Wert Parameter Beschreibung Bereich Default eingestellter Parameter Wert Einstellung des an den Klemmen 44-41 0 verfügbaren Dialogprotokolls: IMG BUS/DIM BUS. Diesen Modus auswählen, wenn eine Immergas-Fernsteue- rung (z.B. CAR oder DIM) an die Klemmen 44/41 Kommunika- 1 angeschlossen wird: Diesen Modus wählen, wenn eine P.17 tionsprotokoll handelsübliche Fernsteuerung an die Klemmen 44/41...
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Parameterliste Familie t. Um die Parameter der Familie t aufzurufen, bei angezeigtem t die Taste „MODE" drücken. „t." wird angezeigt. Um durch die Untermenüs der Familie t zu blättern, die Taste „INFO" drücken. Wert Parameter Beschreibung Bereich Default eingestellter Parameter Wert Mindesttempe- Einstellung minimaler Grenzwert verfügbarer Sollwert...
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Wert Parameter Beschreibung Bereich Default eingestellter Parameter Wert Bestimmt die Beleuchtungsmodalität des Displays. 0: Während des Betriebs ist die Beleuchtung des Displays eingeschaltet und wird nach 15 Sekunden Inaktivität Beleuchtung vermindert, im Falle von Störungen bleibt die Beleuchtung Display des Displays hoch. 1: Die Beleuchtungsstärke des Displays ist immer niedrig.
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Hauptanzeige gemäS Parameter t.9. KONFIGURATION ANZEIGE BETRIEBSART TRINKWARMWASSER HEIZUNG (t9) immer aus immer aus Umwälzpumpe ON in DHW: zeigt die Vorlauftemperatur an immer aus NUR TWW Umwälzpumpe OFF: zeigt den Trinkwarmwasser-Sollwert an zeigt immer den Trinkwarmwas- immer aus ser-Sollwert an zeigt immer den Heizungssollwert immer aus Umwälzpumpe ON im Heizbe-...
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Parameterliste Familie A. Um die Parameter der Familie A aufzurufen, bei angezeigtem A die Taste „MODE" drücken. „A." wird angezeigt. Um durch die Untermenüs der Familie A zu blättern, die Taste „INFO" drücken. Wert Parameter Beschreibung Bereich Default eingestellter Parameter Wert Hydraulische 0: Sofort...
3.14 PASSWORTGESCHÜTZTE SONDERFUNKTIONEN Das Gerät ist mit einigen Sonderfunktionen ausgestattet, für die es sich im Stand-by-Modus ( ) oder in OFF befinden muss. Befindet sich der Heizkessel über die Fernbedienung im Sommer-, Winter- oder Stand-by-Betrieb, sind folgende Funktionen verfügbar: - dI - Fu - tA - tM.
3.15 FUNKTION ESTRICHHEIZUNG (SM) Die Funktion kann über das Menü "Sonderfunktionen" durch Auswahl von "SM" aktiviert werden. Diese Funktion dient dazu, den Wärmeschock an neuen Anlagen mit Strahlungspaneelen auszuführen, wie dies von der geltenden Norm verlangt wird. Sie ermöglicht die Einstellung einer unteren und einer oberen Vorlauftemperatur der Anlage, so dass der Estrich 3 bzw.
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Legende (Abb. 80): - Oberer Sollwert - Unterer Sollwert - Tage TM - Vorlauftemperatur Die Funktion hat eine Dauer von 7 Tagen, 3 bei der niedrigeren eingestellten Temperatur und 4 Tage bei der gewählten höheren Tempe- ratur (Abb.80). Wenn die Funktion aktiv ist, wird die aktuelle Vorlauftemperatur (abgelesen von der Vorlaufsonde) im Wechsel mit dem Countdown der bis zum Ende verbleibenden Tage (7, 6, 5 usw.) angezeigt.
3.16 WARTUNGSFUNKTION (MA) Die Funktion kann über das Menü "Sonderfunktionen" durch Auswahl von "MA" aktiviert werden. Mit dieser Funktion ist es möglich, bestimmte Bedienteile des Geräts zu aktivieren, ohne es in Betrieb zu nehmen, und so seine Funkti- onsfähigkeit zu überprüfen. Die Funktion ist 15 Minuten lang aktiv und kann durch Drücken der Taste „RESET"...
3.17 FUNKTION AUTOMATISCHE ENTLÜFTUNG (DI) RESET INFO MODE Im Falle von neuen Heizanlagen und besonders für Fußbodenanlagen ist es sehr wichtig, dass die Entlüftung korrekt ausgeführt wird. Diese Funktion besteht in der zyklischen Aktivierung der Umwälzpumpe und des 3-Wege-Ventils (sowohl in der Position für Trink- warmwasserbereitung als in der Position für Heizen).
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Diese Funktion erlaubt dem Techniker die Überprüfung der Verbrennungsparameter. Nach Aktivierung der Funktion kann ausgewählt werden, ob die Prüfung im Heizstatus oder im Trinkwarmwasser-Status durchge- führt werden muss, dazu einen beliebigen Warmwasserhahn öffnen. Wenn die Funktion im Heizmodus aktiv ist, kann mit den Tasten +/- (7-8) für die Heiztemperaturregelung ( ) die Leistung von der Mindestleistung (0%) bis zur maximalen Heizleistung (99 %) mit Schritten von 1% gewählt werden.
3.20 KOMBINATION SOLARPANEELE Das Gerät ist für die Einspeisung von vorgewärmtem Wasser aus einer Solaranlage bis zu einer maximalen Temperatur von 65°C ausge- legt. In jedem Fall ist es immer erforderlich, ein Mischventil im Hydraulikkreislauf vor dem Gerät am Kaltwasserzulauf zu installieren. Den Parameters t3 (Solarverzögerungszeit) auf eine Zeit einstellen, die ausreicht, um das Wasser im Trinkwarmwasserkreislauf vor dem Heizkessel ablaufen zu lassen.
3.24 AUSBAU DES MANTELS Für eine einfache Wartung des Geräts kann die Verkleidung vollständig demontiert werden, dazu wie folgt vorgehen: Unteres Gitter (Abb. 84) - Die beiden Schrauben lösen (a). - Die Haken, die das untere Gitter (b) blockieren, nach innen drücken. - Das Gitter (b) herausziehen.
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Versiegelter Kammerdeckel (Abb. )86) - Lösen Sie die beiden Schrauben (g) an der Unterseite der luftdichten Kammerabdeckung (f). - Ziehen Sie den luftdichten Kammerdeckel (f) leicht zu sich heran. - Lösen Sie die luftdichte Kammerabdeckung (f) von den Stiften (h), indem Sie sie zu sich heranziehen und nach oben drücken. Instrumentenbrett (Abb.87) - Die Haken an der Seite des Instrumentenbretts drücken (g).
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Seiten (Abb. 88) - Die Spannschrauben (k) an den Seiten (j) lösen. - Die Seiten demontieren, dazu werden sie aus dem hinteren Sitz genommen (Bez. X). Rif. X...
3.25 AUSWECHSELN DES KOLLEKTORISOLIERPLATTE Die folgenden Arbeiten müssen nach dem Trennen der Stromversorgung des Geräts durch- geführt werden. 1. Um an das Innere des Geräts zu gelangen, entfernen Sie die Abdeckhaube wie in Abschn. 3.24 angegeben. 2. Lösen Sie die 4 Befestigungsmuttern des Kollektors (1, Abb. 92) und ziehen Sie sie vorsichtig im rechten Winkel zu sich heraus. 3.
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Zündkerzenabstand Um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten, ist beim Wiedereinbau der Zündkerzen darauf zu achten, dass die folgenden Maße ein- gehalten werden.
3.26 MONTAGE DER KOLLEKTORDICHTUNG AUF KONDENSATIONSMODUL Die folgenden Arbeiten müssen nach dem Trennen der Stromversorgung des Geräts durch- geführt werden. Wenn die Dichtung ersetzt werden muss, wie folgt vorgehen: 1. Die alte Dichtung entfernen. 2. Die Dichtung des Moduls (1) radial auf den Rand des Flansches beim Kondensationsmodul (2) legen. 3.
3.27 MONTAGE DES KOLLEKTORS AUF KONDENSATIONSMODUL 1. Den Kollektor auf das Modul setzen. 2. Die 4 Muttern (1) am Kondensationsmodul (3) in der in der Zeichnung angegebenen Reihenfolge (A, B, C, D) anziehen. Das Anzugsdrehmoment bei der Montage des Kollektors (2) auf dem Kondensationsmodul (3) muss 4 Nm betragen. 5 Nm nicht überschreiten.
3.28 SPEZIFISCHE INFORMATIONEN FÜR DIE KORREKTE INSTALLATION DES GERÄTS IN DRUCKBEAUFSCHLAGTEN SAMMELABGASSYSTEMEN (C Das Gerät ist werkseitig mit einem Abgasrückschlagventil ausgestattet, das sich hinter dem Gebläse befindet. Diese Vorrich- tung muss angesichts der Wichtigkeit ihrer korrekten Funktion bei den Anlagen C und C jährlich kontrolliert werden, (10)
VARIABLE HEIZLEISTUNG Die Leistungsdaten in der Tabelle wurden mit einem 0,5 m langen Saug- und Druckschlauch ermittelt. Die Gasdurchflussmen- gen beziehen sich auf den Heizwert unterhalb der Temperatur von 15°C und dem Druck von 1013 mbar. Victrix Extra 28 METHAN PROPAN...
VERBRENNUNGSPARAMETER Verbrennungsparameter: Bedingungen für die Wirkungsgradmessung (Vorlauftemperatur/Rücklauftemperatur = 80/60 °C), Bezugs- temperatur der Umgebung = 20 °C. Victrix Extra 28 Gasart Versorgungsdruck mbar Gasdüsendurchmesser Massenstrom der Abgase bei Sanitärwassernennleistung kg/h Abgasmassenstrom bei Nennwärmeleistung kg/h Rauchgasmassenstrom bei Mindestleistung kg/h bei Q. Nennwert 8,8 (8,3 ÷...
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Victrix Extra 35 Gasart Versorgungsdruck mbar Gasdüsendurchmesser Massenstrom der Abgase bei Sanitärwassernennleistung kg/h Abgasmassenstrom bei Nennwärmeleistung kg/h Rauchgasmassenstrom bei Mindestleistung kg/h bei Q. Nennwert 8,8 (8,3 ÷ 9,3) 10,0 (9,5 ÷ 10,5) bei Q. Nennwert 5,1 (6,0 ÷ 4,2) - (- ÷ -) bei Q.
4.3 TABELLE TECHNISCHE DATEN VICTRIX EXTRA VICTRIX EXTRA VICTRIX EXTRA Nenn-Wärmeleistung im Warmwasserbetrieb 28,9 32,9 34,0 Nenn-Wärmeleistung der Heizung 24,7 28,7 32,9 Minimaler Wärmedurchsatz Nennwärmeleistung des Trinkwarmwassers mit 20%H2NG- Nennwärmeleistung der Heizung mit 20%H2NG-Gas Mindestwärmeleistung mit dem Gas 20%H2NG Nennwärmeleistung im Sanitärwasserbetrieb (sinnvoll) 28,0 32,0 33,0...
LEGENDE TYPENSCHILDER Cod.Md. Sr N° Type Qnw/Qn min Qnw/Qn max Pn min Pn max NOx Class CONDENSING Die technischen Daten sind auf dem Typenschild am Gerät aufgeführt. Modell Cod. Md. Modellcode Sr N° Seriennummer Check (Kontrolle) PIN-Code Minimale und maximale Installationstemperatur Type Montagetyp (Bez.
4.5 TECHNISCHE PARAMETER FÜR MISCHKESSEL (GEMÄS VERORDNUNG 813/2013) Die Wirkungsgrade und die NO -Werte in den folgenden Tabellen beziehen sich auf den oberen Heizwert. Modell VICTRIX EXTRA 28 Brennwertkessel Niedertemperaturkessel NEIN Heizkessel Typ B1 NEIN Kraft-Wärme-Kopplungsgerät für Raumheizung NEIN Mischheizgerät...
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Modell VICTRIX EXTRA 32 Brennwertkessel Niedertemperaturkessel NEIN Heizkessel Typ B1 NEIN Kraft-Wärme-Kopplungsgerät für Raumheizung NEIN Mischheizgerät Nennheizleistung Saisonale Energiewirkungsgrad der Raumheizung η Bei reinen Heiz- und Mischkesseln: Nutzwärmeleistung Bei Nennwärmeleistung bei hoher Temperatur (*) 28,0 Bei 30% der Nennwärmeleistung bei niedriger Temperatur (**) Nur für Heiz- und Mischkessel: Nutzwirkungsgrad Bei Nennwärmeleistung bei hoher Temperatur (*) η...
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Modell VICTRIX EXTRA 35 Brennwertkessel Niedertemperaturkessel NEIN Heizkessel Typ B1 NEIN Kraft-Wärme-Kopplungsgerät für Raumheizung NEIN Mischheizgerät Nennheizleistung Saisonale Energiewirkungsgrad der Raumheizung η Bei reinen Heiz- und Mischkesseln: Nutzwärmeleistung Bei Nennwärmeleistung bei hoher Temperatur (*) 32,0 Bei 30% der Nennwärmeleistung bei niedriger Temperatur (**) 10,8 Nur für Heiz- und Mischkessel: Nutzwirkungsgrad Bei Nennwärmeleistung bei hoher Temperatur (*)
PRODUKTBLATT (GEMÄS VERORDNUNG 811/2013) Victrix Extra 28 punto soluzioni srl "!! VICTRIX EXTRA 28 51 dB 2019 811/2013 Parameter Wert Jährlicher Energieverbrauch für die Heizfunktion (QHE) Jährlicher Stromverbrauch für die Sanitärwarmwasserfunktion (AEC) Jährlicher Brennstoffverbrauch für die Sanitärwarmwasserfunktion (AFC) Jahreszeitlich bedingter Wirkungsgrad der Raumheizung (ηs)
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Victrix Extra 32 punto soluzioni srl "!! VICTRIX EXTRA 32 53 dB 2019 811/2013 Parameter Wert Jährlicher Energieverbrauch für die Heizfunktion (QHE) Jährlicher Stromverbrauch für die Sanitärwarmwasserfunktion (AEC) Jährlicher Brennstoffverbrauch für die Sanitärwarmwasserfunktion (AFC) Jahreszeitlich bedingter Wirkungsgrad der Raumheizung (ηs) Wirkungsgrad der Sanitärwarmwasserbereitung (ηwh)
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Victrix Extra 35 punto soluzioni srl "!! VICTRIX EXTRA 35 55 dB 2019 811/2013 Parameter Wert Jährlicher Energieverbrauch für die Heizfunktion (QHE) Jährlicher Stromverbrauch für die Sanitärwarmwasserfunktion (AEC) Jährlicher Brennstoffverbrauch für die Sanitärwarmwasserfunktion (AFC) Jahreszeitlich bedingter Wirkungsgrad der Raumheizung (ηs) Wirkungsgrad der Sanitärwarmwasserbereitung (ηwh) Für eine korrekte Installation des Gerätes siehe Kapitel 1 des vorliegenden Handbuchs (das sich an den Installateur richtet) und die gel- tenden Normen für die Installation.
PARAMETER ZUM AUSFÜLLEN DES ÜBERSICHTSFORMULARS Falls ausgehend vom vorliegenden Gerät eine Gesamtheit realisiert werden soll, dazu die Gesamtdatenblätter in (Abb.99 und 101) ver- wenden. Zum korrekten Ausfüllen müssen (siehe Faksimile des Gesamtdatenblatts (Abb.98 und 100) die Werte in den Tabellen „Parameter zum Ausfüllen des Gesamtdatenblatts“...
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Parameter zum Ausfüllen des Übersichtsblattes Parameter VICTRIX EXTRA 28 VICTRIX EXTRA 32 VICTRIX EXTRA 35 "I" "II" "III" 1,11 0,96 0,84 "IV" 0,43 0,37 0,33 * zu bestimmen mit Hilfe der Tabelle 5 der Verordnung 811/2013 im Falle einer „Baugruppe“ mit einer Wärmepumpe zur Integration des Kessels.
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Faksimile zum Ausfüllen einer Übersicht über die Systeme zur Sanitärwarmwasserbereitung ‘I’ Solarer Beitrag Vom Datenblatt der Solareinrichtung Hilfsstrom ( 1,1 x ‘I’ 10 % ) ‘II’ ‘III’ - ‘I’ mittleren Raumbedingungen Klimabedingungen < 27 % ≥ 27 % ≥ 30 % ≥...
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Parameter für die Erstellung von Sanitärpaketen Parameter VICTRIX EXTRA 28 VICTRIX EXTRA 32 VICTRIX EXTRA 35 "I" "II" "III" * die gemäß der Verordnung 811/2013 und den in der Mitteilung der Europäischen Kommission Nr. 207/2014 dargelegten Übergangsberech- nungsmethoden zu bestimmen sind.
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GEBE Gesellschaft m.b.H. GEBE Werkskundendienst Linzer Straße 139/Eingang Einwanggasse 41 Tel: 02622 23555 93 od. 94 1140 Wien Tel. 01 786 51 26 Email: kundendienst@strebel.at...