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Der 2 m spannende Typhoon hat einen grossen Bruder: Den Typhoon plus mit 2,9 m Spannweite. Ein reinrassiges F3F-Modell. Die Qualität der Konstruktion ermöglicht die Zuladung von Ballast, so dass hohe Fluggeschwindigkeiten problemlos möglich sind. Aufgrund der ausgezeichneten Flugeigenschaften werden Sie mit dieser Typhoon-Version viel Spass haben.
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Vor dem Bau Wir empfehlen einen sauberen und übersichtlichen Arbeitsplatz. Prüfen Sie, ob alle zu verbauenden Teile vorhanden sind. Möglicherweise sitzt der Flächenverbinder zunächst zu stramm. Sollte dies nach ein paar Flügen immer noch der Fall sein, schleifen Sie diesen vorsichtig etwas ab.
Aufbau der Tragflächen Schaffen Sie einen Durchbruch für die Gestänge von Querrudern und Flaps. Prüfen Sie zuerst den korrekten Sitz der vorgesehenen Servos und kleben Sie dann die Servorahmen wie abgebildet ein. www.modellmarkt24.ch...
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Kleben Sie die Ruderhörner von Querrudern und Flaps ein. Aufrauhen der Oberflächen verbessert die Verklebung. Nehmen Sie sich nun etwas Zeit und führen Sie einige Installationen erst einmal trocken durch. Prüfen Sie sorgfältig alle Ruderausschläge. Die Servorahmen können mit 5-Min-Epoxy eingeklebt werden, die Ruderhörner mit Sekundenkleber oder ebenfalls mit Epoxy.
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Bevor Sie die Servos einbauen, sollten sie auf Neutralposition gebracht werden. Für die Wölbklappenservos wird ein Offset von 20 Grad empfohlen, um grosse Ruderausschläge zu ermöglichen. Die Gestänge können mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert werden, um jegliches Spiel zu vermeiden. Passen Sie noch die Servoabdeckungen ein, und der Flügelaufbau ist abgeschlossen.
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Ausbau des Rumpfes Der Typhoon plus benötigt ziemlich viel Blei in der Rumpfspitze, um den Schwerpunkt korrekt einzustellen. Um das Blei platzsparend unterbringen zu können, wird ein Abdruck der Rumpfspitze hergestellt. Stülpen Sie einen Latexhandschuh über die Rumpfspitze. Füllen Sie einen Plastikbecher mit Gips und tauchen Sie die Rumpfspitze hinein.
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Der Ausbau des Rumpfes bringt keine grossen Probleme. Nehmen Sie sich aber die Zeit, um über die Platzierung des Akkus und der vorgesehenen Servos nachzudenken. Kleben Sie das Servobrett mit langsam härtendem Epoxy und Microballons ein. Bauen Sie das Ballastrohr ein und vergessen Sie die Fixierung des Ballastes nicht.
Entsprechend Ihren Gewohnheiten können Sie nun die MPX- Steckverbindungen für die Flügelservos einbauen. Am einfachsten ist sicher das direkte Einkleben der Stecker in den Flügeln und im Rumpf, am sichersten ist es jedoch, nur die rumpfseitigen Stecker einzukleben und die flügelseitigen Stecker frei beweglich zu belassen, so dass die Steckverbindungen im Flug nicht weiter belastet werden.
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Ruderausschläge (gemessen an der Hinterkante des rumpfseitigen Endes des jeweiligen Ruders) Höhenruder: +/- 12 mm Seitenruder: +/- 15 mm Querruder: + 25 / - 15 mm Flap → Querruder: + 8 / - 5 mm Snap Flap: Flaps + 5 mm, Querruder auf Flaps ausgerichtet Thermikeinstellung: Flaps 3 mm, Querruder auf Flaps ausgerichtet Landestellung: Flaps so viel wie möglich...