Zählerkonstanten von Prüfling und Referenzstandard wird der Nennwert der Referenzimpulse
berechnet. Der Fehler der Energiemessung des Prüflings in Bezug auf den Referenzstandard wird
dann durch Vergleich des Nennwertes und des gezählten Wertes der Referenzimpulse berechnet.
Der Referenzmodus für die Prüfung kann für jeden Eingang individuell gewählt werden. Z.B. Eingang
1: Wirkenergie, Eingang 2: Blindenergie, Eingang 3: Scheinenergie.
Impulsausgänge
Zum Vergleich des K2008 mit einem externen gleich- oder höherwertigen Referenzstandard stehen
drei 5-polige LEMO-Buchsen für die Impulsausgänge 1, 2, 3 zur Verfügung. Der Ausgang 1 ist parallel
auch als optischer Impulsausgang (Lichtwellenleiteranschluss) verfügbar. Die drei Impulsausgänge
können frei programmiert werden. Voreingestellt ist Ausgang 1 für Wirkenergie, Ausgang 2 für
Blindenergie und Ausgang 3 für Scheinenergie.
Für jede interne Spannungs- und Strombereichskombination beträgt die maximale Impulsausgangs-
frequenz 62'400 Hz bei den Bereichsendwerten. Dies ermöglicht eine schnelle Prüfung des K2008
auch bei kleinen Spannungen und Strömen. Aufgrund dieser Konfiguration hängt die Zählerkonstante
der Impulsausgänge von den höchsten gewählten internen Spannungs- (Un) und Strombereichen (In)
ab.
C = Co / (Un * In) [imp/Wh (varh, VAh)] with Co = 74'880'000 [imp/Wh (varh, VAh)]
10.2.7
Stromversorgung
Zwei Weitbereichsnetzteile, eines für den Präzisionseingangsbereich und eines für den Digitalteil,
werden zur Versorgung der verschiedenen Hardwarekomponenten des Geräts verwendet. Der
Schutzleiteranschluss (PE) des Netzteils ist intern mit der grün/gelben PE-Buchse verbunden, die
normalerweise mit der schwarzen elektronischen Erdungsbuchse kurzgeschlossen ist. Diese
Anschlüsse sind für den Benutzer zugänglich, so dass er die Erdung des Messaufbaus je nach den
individuellen Anforderungen steuern kann.
10.2.8
Komparator Funktion
Abtastrate und Referenzspannung der Analog-Digital-Wandlung basieren auf zwei Grundgrößen für
Amplitude und Zeit, nämlich einer Referenzgleichspannung und einer Zeitbasis.
Die Stabilität dieser beiden Größen kann überwacht werden, indem sie gegen externe Standards für
Referenzspannung und Zeit geprüft werden (Komparator Funktion).
Verifizierung gegenüber dem Gleichspannungsstandard (U
Am NE-Eingang ist ein Gleichspannungsstandard von nominal 10 V angeschlossen. Diese Spannung
wird intern auf 4 V reduziert und zu allen ADC-Wandlern geführt, direkt auf der I-Eingangsplatine und
via Kabelbrücken zwischen den roten und schwarzen 2 mm Buchsen zur normalerweise galvanisch
getrennten U-Eingangsplatine. Mit dieser Konfiguration kann die Stabilität der Analog-Digital-
Wandlung und der damit verbundenen internen URef-Spannungen sehr schnell überprüft werden,
ohne dass zeitaufwändige Energiemessungen erforderlich sind.
Der Benutzer sollte im Auge behalten, dass die Stabilität der Eingangssektionen: Stromwandler,
Spannungsteiler und zugehörige Signalaufbereitungsschaltungen durch diesen Test nicht überprüft
wird. Für eine vollständige Überprüfung des Geräts sind weiterhin Energievergleichsmessungen
erforderlich.
Verifizierung gegenüber dem Frequenzstandard (f
An den Impulseingang 1 wird eine Frequenz im Bereich von 1 Hz ... 200 kHz von einem
Frequenzstandard angeschlossen. Die Frequenz wird auf die interne Quarzoszillator-Zeitbasis
bezogen gemessen. Auf diese Weise kann die Stabilität der internen Zeitbasis überprüft werden.
Test)
REF
K2008 Bedienungsanleitung_R01
Test)
REF
Seite 153/155