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BETRIEBSANLEITUNG
Großwärmepumpe
Betriebs- und Installationsanleitung
Für das Wärmepumpenmodell #R2NT_GW_50
MultiCross GmbH
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Inhaltszusammenfassung für multicross R2NT GW 50

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG Großwärmepumpe Betriebs- und Installationsanleitung Für das Wärmepumpenmodell #R2NT_GW_50 MultiCross GmbH...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    INHALT Änderungshistorie ..........................9 Allgemeine Angaben zur Maschine ....................10 Produktbezeichnung ......................10 Maschinenhersteller ......................11 Seriennummer und Baujahr ....................11 Verwendungszweck ......................12 Konformitätserklärung ......................12 Sicherheitshinweise ........................12 Allgemeine Sicherheitsregeln....................13 Warnhinweise ........................15 Verwendung persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ............15 Verbotene Verwendungen ....................
  • Seite 3 5.3.6 Schutz vor Zündquellen ....................24 5.3.7 Schallschutz ........................24 5.3.8 Notfallmaßnahmen im Aufstellbereich ................25 5.3.9 Anforderungen an das Nutzwasser ................. 25 5.3.10 Frostschutzmaßnahmen des Wassersystems ..............26 Montage der Wärmepumpe ....................29 Anschluss der Kältemittelleitungen an die Wärmepumpe ....Fehler! Textmarke nicht definiert.
  • Seite 4 7.2.7 Temperaturabschaltsteuerung des Verdichters ............... 41 7.2.8 Silent Modus ....................... 42 7.2.9 Entwässerungsmodus / Erzwungenes Einschalten der Umwälzpumpe ......42 7.2.10 Erzwungener Abtaumodus ..................42 Ablauf der Bedienung ......................47 7.3.1 Hauptmenü ........................48 7.3.2 Temperaturanpassung ..................... 49 7.3.3 Statusleiste ........................49 7.3.4 Modus wechseln ......................
  • Seite 5 7.3.26 Parameterstatusabfrage im Linkage Modus ..............77 Sicherheitsüberwachung während des Betriebs ..............78 Notfallmaßnahmen während des Betriebs ................78 Wartungsfreundliche Bedienung ..................78 Wartung und Inspektion ......................... 79 Allgemeine Wartungshinweise ..................... 79 Regelmäßige Wartungsaufgaben ..................79 8.2.1 Tägliche Kontrollen ......................79 8.2.2 Monatliche Wartungsarbeiten ..................
  • Seite 6 10.1.1 Vorbereitung der Außerbetriebnahme ................97 10.1.2 Außerbetriebnahme der Wärmepumpe ................97 10.2 Entsorgung ........................... 98 10.2.1 Kältemittelentsorgung ...................... 98 10.2.2 Elektronische Komponenten .................... 98 10.2.3 Mechanische Bauteile ...................... 98 10.2.4 Gefährliche Stoffe ......................99 10.3 Recycling und Wiederverwertung ..................99 10.4 Zusammenfassung der Entsorgungsschritte ...............
  • Seite 7 13.3.5 E06 high pressure switch failure ..................142 13.3.6 E09 Communication failure between wire controller and motherboard ......144 13.3.7 E12 Exhaust temperature protection ................145 13.3.8 E15 Inlet water temperature sensor failure ..............146 13.3.9 E16 Coil sensor failure ....................147 13.3.10 E18 Exhaust sensor failure ..................
  • Seite 8 TABELLENVERZEICHNIS Tabelle 1: Parametercodes, Anzeigebereich und Bedeutung ............... 67 Tabelle 2: Fehlermeldungen, -beschreibung und Fehlerbehebungsansätze ........82 Tabelle 3: Fehlermeldungen der Fehlercodes der Fehlermeldungen E88 und E89 ......92 Tabelle 4: Legende zur Explosionszeichnung der Wärmepumpe ............105 Tabelle 5: Vergleichstabelle für Systemlegendenbeschreibung und Legenden-Code ....... 128 Seite 7 von 152...
  • Seite 9 ABBILDUNGSVERZEICHNIS Abbildung 1: Modelldarstellung der Wärmepumpe #R2NT_GW_50............. 10 Abbildung 2: Beispiel für das Typenschild und dessen Angaben an der Wärmepumpe ...... 11 Abbildung 3: Abmessungen der Großwärmepumpe [ L / mm ] ............. 19 Abbildung 4: Kennzeichnung gemäß Richtlinie 2012/19/EU ..............98 Abbildung 5: Explosionszeichnung der Wärmepumpe #R2NT_GW_50 ..........
  • Seite 10: Änderungshistorie

    ÄNDERUNGSHISTORIE Datum der Freigabe Version Änderungsgrund 10.02.2025 Ersterstellung Seite 9 von 152...
  • Seite 11: Allgemeine Angaben Zur Maschine

    ALLGEMEINE ANGABEN ZUR MASCHINE Das Wärmepumpensystem besteht hauptsächlich aus vier Hauptkomponenten: Verdichter, Verflüssi- ger, Drosselvorrichtung und Verdampfer. Sein Funktionsprinzip besteht darin, elektrische Energie zu nutzen, um den Verdichter anzutreiben, der das niedrigtemperierte und niederdruckige gasförmige Käl- temittel zu hochtemperiertem und hochdruckigem Dampf komprimiert. Anschließend kondensiert das Kältemittel im Verflüssiger (Plattenwärmetauscher) und gibt die Wärme an das Wärmeträgermedium (Wasser) ab.
  • Seite 12: Maschinenhersteller

    MASCHINENHERSTELLER Hersteller: MultiCross GmbH Ostermayer Straße 60 46446 Emmerich am Rhein Deutschland Tel.: +49 2822 97 69 2 - 15 E-Mail: info@multicross.de Website: www.multicross.de SERIENNUMMER UND BAUJAHR Seriennummer: Die Seriennummer befindet sich auf dem Typenschild der Maschine und ist erforderlich, um spezifische Informationen zur Maschine zu erhalten und Garantieansprüche geltend zu machen.
  • Seite 13: Verwendungszweck

    VERWENDUNGSZWECK Die Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 dient zur Beheizung und Kühlung von Innenräumen in Wohn-, Büro- und Gewerbegebäuden. Das Gerät wurde für den Betrieb in gemäßigten Klimazonen konzipiert und kann sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Außentemperaturen effizient arbeiten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Wärmepumpe nur für den vorgesehenen Zweck genutzt werden darf.
  • Seite 14: Allgemeine Sicherheitsregeln

    ALLGEMEINE SICHERHEITSREGELN Benutzerqualifikation Die Installation, Bedienung und Wartung der Wärmepumpe dürfen ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Personen ohne entsprechende Aus- bildung oder Laien ist der Umgang mit der Anlage untersagt, um Unfälle und Schäden zu vermeiden. Kältemittel R290 (Propan) Das verwendete Kältemittel R290 (Propan) ist brennbar.
  • Seite 15 Sicherheit bei Betrieb und Störungen Sollte es zu einer Anomalie wie etwa einem Brandgeruch kommen, muss die Wärme- pumpe sofort ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Kontaktieren Sie um- gehend den Kundendienst des Herstellers. Setzen Sie den Betrieb nicht fort, um Strom- schläge oder Brände zu vermeiden.
  • Seite 16: Warnhinweise

    WARNHINWEISE Explosionsgefahr: Bei einem Leck des Kältemittels R290 besteht Explosionsgefahr. Halten Sie Zündquellen fern und sorgen Sie für ausreichende Belüftung. Brandgefahr: R290 ist ein leicht entzündbares Kältemittel. In der Nähe des Geräts dür- fen keine brennbaren Materialien gelagert werden. Frostgefahr: Bei niedrigen Temperaturen kann Kondensat einfrieren und zu Betriebs- störungen oder Beschädigungen führen.
  • Seite 17: Notfallmaßnahmen

    NOTFALLMAßNAHMEN Leckage von R290: Im Falle eines Lecks des Kältemittels R290 muss der Bereich sofort evakuiert und gelüftet werden. Zündquellen sind unbedingt fernzuhalten. Stromabschaltung: Bei elektrischen Störungen oder Verdacht auf Defekte in der Verkabelung muss die Maschine sofort vom Stromnetz getrennt werden. Seite 16 von 152...
  • Seite 18: Technische Daten

    #R2NT_GW_50. Diese Informationen sind entscheidend, um den Betrieb, die Installation und die War- tung der Wärmepumpe korrekt durchzuführen. ALLGEMEINE DATEN Eigenschaft Details Produktname Großwärmepumpe Modellnummer #R2NT_GW_50 Hersteller MultiCross GmbH Kältemittel R290 (Propan) Heizleistungsbereich (17.56-55.30) Gewicht Heizleistung 50.00 Heizen (A7W35) Leistungsaufnahme 12.35...
  • Seite 19 Eigenschaft Details SCOP(35°C) 3.92 SCOP(55°C) 3.25 8.60 Nennwasserdruchfluss 400V/3N~50hz Nennspannung/ Frequenz V/Hz 19.84 Maximale Eingangsleistung 30.30 Maximaler Eingangsstrom Nennstrom Sicherungsauswahl Sicherungsauslösestrom Leistungsschalter Leistungsquerschnitt mm² Abschaltdruck Hochdruckwert Abschaltdruck Niederdruckventil Kompressormodell WHP37600PSKTQ9JK Seite 18 von 152...
  • Seite 20: Abmessungen

    ABMESSUNGEN Abbildung 3: Abmessungen der Großwärmepumpe [ L / mm ] Größe Einheit Angabe Tiefe 1155 Breite Höhe 1880 Seite 19 von 152...
  • Seite 21: Umgebungsbedingungen

    UMGEBUNGSBEDINGUNGEN Parameter Wert Betriebstemperatur 16° C - 45° C Lagertemperatur 20° C ± 5 K Luftfeuchtigkeit 30 % - 70 % rF ANSCHLUSSDATEN Eigenschaft Details G 1 1/2“ gemäß ISO 228 Wasseranschluss (Vor-/ Rücklauf) G 1 1/2“ gemäß ISO 228 Anschlüsse für Kondensatableitung Seite 20 von 152...
  • Seite 22: Montage Und Installation

    MONTAGE UND INSTALLATION In diesem Kapitel werden die notwendigen Schritte zur sicheren und ordnungsgemäßen Montage und Installation der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 beschrieben. Bitte beachten Sie alle Anweisun- gen sorgfältig, um sicherzustellen, dass die Maschine effizient arbeitet und keine Schäden entstehen. Die Installation darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 23: Allgemeine Anforderungen An Den Aufstellort

    minimiert werden. In diesem Kapitel werden detaillierte Aufstellbedingungen beschrieben, die sowohl die Eigenschaften des verwendeten Kältemittels R290 (Propan) als auch allgemeine Standortanforde- rungen berücksichtigen. Im Wartungsbetrieb und im Falle einer Leckage wird die Umgebung gemäß ATEX-Richtlinie 2014/34/EU als Zone 2 klassifiziert. Dies bedeutet, dass eine explosionsfähige Atmosphäre nur selten und für kurze Zeit auftreten kann.
  • Seite 24: Aufstellung Im Freien

    Beleuchtung: Nutzen Sie nur explosionsgeschützte Beleuchtung für den Aufstellungsort. 5.3.2 AUFSTELLUNG IM FREIEN Freie Umgebung: Die Wärmepumpe muss im Freien in einem offenen, gut belüfteten Bereich installiert werden. Vermeiden Sie Standorte in der Nähe von Hecken, Büschen oder anderen Hindernissen, die den Luftstrom blockieren könnten.
  • Seite 25: Schutz Vor Mechanischen Belastungen

    Sicherungen und Schutzschalter: Es wird empfohlen, separate Sicherungen und einen Fehlerstrom- schutzschalter (FI-Schalter) zu installieren, um das Gerät vor elektrischen Fehlern und Kurzschlüssen zu schützen. Der Schutzschalter muss so ausgelegt sein, dass er auf kleinste Fehlerströme reagiert. Erdung: Die Wärmepumpe muss ordnungsgemäß geerdet werden, um statische Aufla- dungen zu verhindern, die eine Zündquelle darstellen könnten.
  • Seite 26: Notfallmaßnahmen Im Aufstellbereich

    Ein Verstoß gegen die Vorgaben der TA-Lärm kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und eine Aufforderung zur Durchführung nachträglicher Schallschutzmaßnahmen nach sich ziehen. Daher ist es ratsam, bereits bei der Planung der Anlage auf eine schalltechnisch optimierte Ausführung zu achten, um sowohl den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen als auch das Wohlbefinden der Nachbarschaft zu gewährleisten.
  • Seite 27: Frostschutzmaßnahmen Des Wassersystems

    5.3.10 FROSTSCHUTZMAßNAHMEN DES WASSERSYSTEMS Das Einfrieren des Kreislaufsystems kann erhebliche Schäden verursachen. Da die Außeneinheit der Wärmepumpe oft Temperaturen unter null Grad ausgesetzt ist, muss besonders darauf geachtet wer- den, das System zuverlässig vor Frost zu schützen. Alle internen Komponenten des Flüssigkeitskreis- laufs sind isoliert, um Wärmeverluste zu minimieren.
  • Seite 28 Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Glykol Korrosionsinhibitoren: Unbehandeltes Ethylenglykol wird unter Sauerstoffeinfluss sauer, was zu Kor- rosion führen kann. Besonders Kupfer und höhere Temperaturen beschleunigen diesen Prozess. Daher sollte nur Glykol mit Korrosionsinhibitoren verwendet werden, um die durch Oxidation entstehenden Säuren zu neutralisieren.
  • Seite 29 Propylenglykol- Korrekturfaktor Gefrierpunkt Konzentration (°C) Kühlleistung Leistungsauf- Wasser- Wasserdurch- nahme widerstand fluss 1.000 1.000 1.000 1.000 0.976 0.996 1.071 1.000 0.961 0.992 1.189 1.016 0.948 0.988 1.380 1.034 Seite 28 von 152...
  • Seite 30: Montage Der Wärmepumpe

    MONTAGE DER WÄRMEPUMPE Die Wärmepumpe muss am vorgesehenen Standort stabil und waagerecht aufge- stellt werden. Für das Kondensat muss eine geeignete Ablaufmöglichkeit geschaffen werden. Um ein Einfrieren des Kondenswassers und das Verstopfen der Rohre zu ver- hindern, sollten geeignete Isolierungs- und Heizmaßnahmen ergriffen werden. Der Installationsort muss die geltenden Brandschutzanforderungen erfüllen.
  • Seite 31: Hydraulische Anschlüsse An Die Wärmepumpe

    HYDRAULISCHE ANSCHLÜSSE AN DIE WÄRMEPUMPE Verbinden Sie die Wärmepumpe mit dem Heiz- oder Kühlsystem des Gebäudes. Verwenden Sie die passenden Rohrleitungen und Verschraubungen, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten. Stel- len Sie sicher, dass die Wasserdurchflussmenge den Anforderungen der Wärmepumpe ent- spricht.
  • Seite 32: Elektrische Anschlüsse

    ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Beim Anschluss der Stromversorgung muss die Wärmepumpe an eine stabile Stromquelle mit 400 V / 50 Hz angeschlossen werden. Es ist wichtig, dass ausschließlich geeignete Kabel und Schutzvor- richtungen verwendet werden, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten. Ein elektrischer Schutz ist unerlässlich.
  • Seite 33: Touchscreen Installation

    kann dazu führen, dass die Wärmepumpe nicht korrekt funktioniert. In solchen Fällen übernimmt der Hersteller keine Verantwortung. WICHTIG: Bevor elektrische Installationsarbeiten an der Wärmepumpe durchgeführt werden, muss die Stromversorgung der Einheit stets getrennt sein, um Risiken zu ver- meiden. 5.6.1 TOUCHSCREEN INSTALLATION 1.
  • Seite 34: Inbetriebnahme

    INBETRIEBNAHME Bevor die Wärmepumpe in Betrieb genommen wird, ist eine Systemvorprüfung durch- zuführen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Anschlüsse – einschließlich elektrischer Verbindungen, Kältemittelleitungen und Wasseranschlüsse – ordnungsgemäß installiert und fest gesichert sind. Anschließend erfolgt eine Dichtheitsprüfung des Kältemittelkreislaufs. Mit geeigneten Prüfverfahren wird überprüft, ob keine Leckagen vorhanden sind, um die Betriebssicher- heit zu gewährleisten.
  • Seite 35: Inbetriebnahme

    INBETRIEBNAHME In diesem Kapitel werden die notwendigen Schritte für die sichere Inbetriebnahme der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 beschrieben. Es ist wichtig, alle Anweisungen sorgfältig zu befolgen, um sicher- zustellen, dass das Gerät korrekt funktioniert und keine Gefahr für den Benutzer oder die Umgebung besteht.
  • Seite 36: Einstellen Der Betriebsparameter

    Nachdem die Wärmepumpe eingeschaltet wurde, sollten die folgenden Prüfungen während des Be- triebs durchgeführt werden: Überwachung der Be- Achten Sie auf die Temperatur, den Druck und den Wasserdurchfluss. Stel- triebsparameter len Sie sicher, dass diese Werte innerhalb der vorgesehenen Betriebsbe- reiche liegen.
  • Seite 37: Dokumentation Der Inbetriebnahme

    DOKUMENTATION DER INBETRIEBNAHME • Nach erfolgreicher Inbetriebnahme müssen Temperaturen (Vorlauf und Rücklauf alle relevanten Betriebsparameter protokol- liert werden. • Betriebsdruck des Kältemittelkreislaufs • Stromaufnahme des Systems • Wasserdurchflussmenge im Heiz-/Kühl- kreislauf Speicherung der Einstellungen Speichern Sie die eingestellten Betriebsparame- ter im Steuerungssystem der Wärmepumpe, um sicherzustellen, dass sie auch nach einem Neu- start erhalten bleiben.
  • Seite 38: Bedienung Der Wärmepumpe

    BEDIENUNG DER WÄRMEPUMPE In diesem Kapitel wird die ordnungsgemäße Bedienung der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 be- schrieben. Es enthält detaillierte Informationen zu den Bedienelementen, den Betriebsmodi und den Sicherheitsaspekten während des Betriebs. Die korrekte Bedienung der Wärmepumpe ist wichtig, um maximale Effizienz und Sicherheit zu gewährleisten. BEDIENELEMENTE UND FUNKTIONEN Die Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 verfügt über ein intuitives Bedienfeld, das zur Steuerung der verschiedenen Betriebsmodi dient.
  • Seite 39: Umwälzpumpe

    7.2.2 UMWÄLZPUMPE Wenn die Einheit startet, schaltet sich die Umwälzpumpe ein. Bei Erreichen der Solltemperatur und dem Stoppen der Einheit folgen die folgenden Steuerungen: Parameter P28 = 0 Die Umwälzpumpe läuft weiter, wenn die Einheit die Solltemperatur erreicht und stoppt. Parameter P28 = 1 Wenn die Einheit die Solltemperatur erreicht und stoppt, schaltet die Umwälzpumpe 60 Sekunden...
  • Seite 40: Heizmodus Oder Fußbodenheizungsmodus

    7.2.4 HEIZMODUS ODER FUßBODENHEIZUNGSMODUS P116 = 0 Ein- und Ausschalten der Maschine basierend auf der Rücklauftemperatur des Wassers (T8). Wenn die Außentemperatur ≥ der Heizstartgrenze (P106) von 30°C liegt, darf die Einheit nicht gestartet werden. • Wenn die Eintrittstemperatur des Wassers (T8) < eingestellte Heiztem- peratur - Rücklauftemperaturdifferenz (P26 oder P27) ist, wird die Einheit bei Bedarf gestartet.
  • Seite 41: Kühlmodus

    7.2.5 KÜHLMODUS P115 = 0 Ein- und Ausschalten der Maschine basierend auf der Zulauftemperatur des Wassers (T7). Wenn die Außentemperatur T7 ≤ Kühlstartgrenze (P105) von 15°C liegt, darf die Einheit nicht gestartet werden. • T8 > Kühlsettemperatur + Rücklaufdifferenz (P26): Die Einheit muss gestartet werden.
  • Seite 42: Steuerung Der Verdichterbetriebsfrequenz

    7.2.6 STEUERUNG DER VERDICHTERBETRIEBSFREQUENZ • Beim ersten Start des Verdichters steigt die Frequenz auf 45 Hz und bleibt für 3 Minuten, danach wechselt das System zur automatischen Frequenzsteuerung. • Bei Frequenzreduktion oder normaler Abschaltung sinkt die Frequenz des Verdichters in einem Zyklus von 1 Hz pro Sekunde bis auf 30 Hz und stoppt dann.
  • Seite 43: Silent Modus

    7.2.8 SILENT MODUS Die Einheit arbeitet gemäß der maximalen Frequenzbegrenzung des geräuscharmen Verdichters (P88) bei 50 Hz und der maximalen Frequenzbegrenzung des statischen Lüfters (P89) bei 40 Hz. Hinweis: Lüftergeschwindigkeit = [P89] * 15 7.2.9 ENTWÄSSERUNGSMODUS / ERZWUNGENES EINSCHALTEN DER UMWÄLZ- PUMPE Im ausgeschalteten Zustand drücken und halten Sie "Ein/Aus"...
  • Seite 44 7.2.10.2 HEIZUNTERSTÜTZUNG ELEKTRISCHE HEIZUNG EH2 • Gültige Parameter für den Fußbo- P139=0 (aktiv) • denheizungs- und Heizmodus P139=1 (inaktiv) • Wenn festgestellt wird, dass die Umwälzpumpe unter ir- gendeiner Bedingung gestoppt wird, wird die elektrische Heizung sofort ausgeschaltet. • Nachdem die Einheit in den Frostschutzschutz auf der Heizseite eintritt, wird die elektrische Zusatzheizung EH2 10 Sekunden nach dem Starten der Umwälzpumpe einge- schaltet.
  • Seite 45 7.2.10.3 WINTER-FROSTSCHUTZ Um zu verhindern, dass das zirkulierende Wasser der Einheit im Winter einfriert, verfügt die Einheit über eine Frostschutzsteuerung. • Frostschutzmodus: Akti- Abschaltung • vierungs- und Deaktivie- Startfehler rungsbedingungen • Wenn die Außentemperatur T7 ≤ 5°C [P117] beträgt, aktiviert die Erste Stufe des Frost- schutzes Einhei die erste Frostschutzstufe.
  • Seite 46: Schutz Bei Zu Großer Spreizung Zwischen Vor- Und Rücklauf

    • Wenn dies innerhalb von 60 Minuten dreimal hintereinander auftritt, kann der Schutz nicht wiederhergestellt werden. In diesem Fall muss das System entweder vom Stromnetz getrennt oder neu gestartet werden. Alternativ muss der Wasserdurchflussschalter geschlossen werden, um das Problem zu beheben. 7.2.10.5 SCHUTZ BEI ZU GROßER SPREIZUNG ZWISCHEN VOR- UND RÜCKLAUF Nachdem der Verdichter für 3 Minuten läuft, wird überprüft, ob die Temperaturdifferenz zwischen der Vorlauftemperatur des Wassers T15 und der Rücklauftemperatur T8 ≥...
  • Seite 47: Hochdruckschutz Im Heizmodus

    7.2.10.7 HOCHDRUCKSCHUTZ IM HEIZMODUS • Im Heizmodus Wenn die Niederdruck- und Hochdruck-Sättigungstemperatur nach einer Mindestlaufzeit des Verdichters von 5 Minuten ≤ -40°C (Parameter P13) für 5 aufeinanderfolgende Sekunden erreicht, wird der Verdichter sofort abgeschaltet und der Fehlercode "E52/E54" wird auf dem Display ange- zeigt.
  • Seite 48: Ablauf Der Bedienung

    ABLAUF DER BEDIENUNG Einschalten der Wärmepumpe Drücken Sie den Hauptschalter, um die Wärmepumpe einzu- schalten. Das Display leuchtet auf, und der aktuelle Betriebs- modus wird angezeigt. Betriebsmodus wählen Über den Moduswahlschalter auf dem Bedienfeld können Sie den gewünschten Betriebsmodus (Siehe Abschnitt 6.3.4) aus- wählen.
  • Seite 49: Hauptmenü

    7.3.1 HAUPTMENÜ Hauptanzeige Interface-Bedienung | Navigationsleiste Ein-/Ausschalten: Berühren Sie das Symbol 【ON】, um das Gerät zu starten oder auszuschalten. Modus wechseln: Berühren Sie das Symbol 【Mode】, um den Betriebsmodus des Geräts zu wechseln. Funktion: Berühren Sie das Symbol 【Function】, um grundlegende Funktionsoperationen am Gerät durch- zuführen.
  • Seite 50: Temperaturanpassung

    Interface-Bedienung | Temperatureinstellung Temperatureinstellung Mit dieser Funktion können Sie die Temperatur für Kühlung, Heizung und Fußbodenheizung anpassen. Berühren Sie ein- fach „-” oder „+”, um die Temperatur einzustellen. Hinweis: Im Dual-Modus klicken Sie auf den Temperaturwert im Temperatureinstellungsbereich, um ihn anzupassen. 7.3.2 TEMPERATURANPASSUNG 7.3.3...
  • Seite 51: Modus Wechseln

    7.3.4 MODUS WECHSELN Interface-Bedienung | Modusbeschreibung Moduswechsel-Bedienung Berühren Sie das Feld 【Bestätigen】, um den Moduswechsel abzuschließen. Die verfügbaren Mo- dustypen umfassen Heizen, Kühlen und Fußbodenheizung. Insgesamt stehen drei Modi zur Verfü- gung, um die unterschiedlichen Anforderungen der Benutzer abzudecken. Beschreibung der Modussymbole Beispielszenario Die Modi für Heizen und Kühlen verwenden dasselbe Gerätediagramm (siehe Abbildung 1 unten), während die Fußbodenheizung den Modus der Abbildung 2 unten nutzt.
  • Seite 52: Funktionsmenü

    7.3.5 FUNKTIONSMENÜ Interface-Bedienung | Funktionsbeschreibung Funktionsdienst - Bedienung • Berühren Sie 【Function】 in der Navigationsleiste. Die Funktionsarten umfassen Benut- zerfunktionen, Timer, WLAN-Verteilung, Warmwasserrücklauf, Werkseinstellungen und Vor- einstellungen. • Berühren Sie 【Pfeil】 unten, um weitere Funktionen anzuzeigen. Beschreibung der Modussymbole Seite 51 von 152...
  • Seite 53: Nutzerbefehle

    7.3.6 NUTZERBEFEHLE Interface-Bedienung | Benutzerfunktion Benutzerfunktion Berühren Sie [User Functions], um das obige Interface aufzurufen. Die Benutzerfunktionen umfassen den Ruhemodus, den Leistungsmodus, Sterilisation, manuelles Abtauen, manuellen Elektroheizer und die Luftentleerungsfunktion. Benutzer können je nach Bedarf der jeweiligen Situation relevante Befehle ausführen, um den normalen Betrieb des Geräts zu pflegen und zu verwalten.
  • Seite 54 Beschreibung der Benutzerfunktionssymbole • Ruhemodus (Silent Mode): In diesem Modus passt das Gerät die Lüftergeschwindigkeit und die Frequenz des Kompressors an, um Geräuschbeeinträchtigungen zu minimieren und eine ruhigere und komfortablere Umgebung zu schaffen. • Leistungsmodus (Power Mode): In diesem Modus erhöht das Gerät die Lüftergeschwindigkeit und die Frequenz des Kompressors, um eine stärkere Heiz- oder Kühlleistung zu erzielen und den Raum schnell auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
  • Seite 55: Zeitsteuerung

    7.3.7 ZEITSTEUERUNG Bedienung der Zeitschaltfunktion Timer: Die Timer-Funktion bietet 3 voreingestellte Zeiträume. Berühren Sie den [Zeitbereich] in der Voreinstellung (siehe unten), um die gewünschte Zeit einzustellen. Gleichzeitig können Sie das [Schalter]-Symbol berühren, um die voreingestellte Zeit zu aktivieren oder zu deakti- vieren.
  • Seite 56: Drahtlosverbindung / Wifi

    7.3.8 DRAHTLOSVERBINDUNG / WIFI Interface Bedienung | Bluetooth-Netzwerkverteilung Bluetooth-Netzwerkverteilung • Schritt 1: Berühren Sie die [Schalter]-Taste des Smart-Distributionsnetzwerks (siehe unten). Wenn sich der Schalter im eingeschalteten Zustand befindet, wird der Smart- Distributionsmodus gestartet. Seite 55 von 152...
  • Seite 57 Schritt 2: Smartlife-App herunterladen QR-Code scannen, Download Smartlife um die App herunterzu- App über den App-Store. laden. Schritt 3: Klicken Sie auf die [Menü]-Taste des kabelgebundenen Controllers, um die Funktions-Ein- stellungsseite aufzurufen. Schritt 4: Klicken Sie auf [ ], um die Seite zur Auswahl des WIFI-Modus aufzu- rufen.
  • Seite 58 Schritt 6: Nachdem der kabelgebundene Controller in den Netzwerkmodus gewechselt ist, öffnen Sie die "Smart Life"-App auf Ihrem Mobiltelefon, um die Gerätebindung durchzuführen. Stellen Sie vor der Verbindung sicher, dass das Mobiltelefon mit dem WIFI-Netzwerk verbunden ist, und überprüfen Sie, ob Bluetooth und WIFI des Mobiltelefons aktiviert sind.
  • Seite 59: Werkseinstellungen

    7.3.9 WERKSEINSTELLUNGEN Interface-Bedienung | Werkseinstellungen Werkseinstellungen Tippen Sie auf die Option [Factory Setting] in der Funktionsdienstseite. Ein Passwortfeld wird an- gezeigt. Geben Sie das Servicetechniker-Passwort ein, um auf die Werkseinstellungen zuzugreifen. Die Werkseinstellungen umfassen die Einstellung der Seriennummer, den Werksprüfmodus und die Kältemittelrückgewinnung.
  • Seite 60: Werkzeugnummer Der Einheit Einstellen

    7.3.10 WERKZEUGNUMMER DER EINHEIT EINSTELLEN Interface-Bedienung | Werkzeugeinstellungsnummer Werkzeugeinstellungsnummer Tippen Sie auf die [Unit Serial Number Setting] in der Werksfunktionsseite, um zur Einstelloberflä- che zu gelangen. Tippen Sie auf [Nummernfeld], um die Werkzeugeinstellungsoberfläche zu öffnen, und geben Sie die Nummer ein, um die Operation abzuschließen. Jedes Modell hat eine eindeutige Werkzeugeinstellungsnummer.
  • Seite 61: Frequenzumwandlungstest

    7.3.11 FREQUENZUMWANDLUNGSTEST Interface-Bedienung | Frequenzumwandlungstest Frequenzumwandlungstest (Hinweis: Nur im eingeschalteten Zustand gültig) Tippen Sie auf die [Frequenztest]-Liste auf der Werksfunktionsseite, um zur Einstelloberfläche zu gelangen (wie oben gezeigt). Tippen Sie auf [Numerische Tastatur]. Die Oberfläche der numeri- schen Tastatur wird eingeblendet. Geben Sie die numerischen Parameter ein und klicken Sie auf Bestätigen, tippen Sie auf EIN, um den Frequenzumwandlungsparametertest abzuschließen.
  • Seite 62: Kältemittelrückgewinnung

    7.3.12 KÄLTEMITTELRÜCKGEWINNUNG Kältemittelrückgewinnung Tippen Sie auf die Option [Refrigerant Recovery] in der Liste (wie unten gezeigt). Interface-Bedienung | Kältemittelrückgewinnung Kältemittelrückgewinnungsbetrieb Rufen Sie Kältemittelrückgewinnung auf (wie oben gezeigt) und tippen Sie auf „Bestätigen“, um die Kältemittelrückgewinnung zu starten. Hinweis: Die Kältemittelrückgewinnung erfordert, dass das Gerät ausgeschaltet ist und während des Vorgangs im Kühlmodus arbeitet.
  • Seite 63: Benutzerkonfiguration

    7.3.13 BENUTZERKONFIGURATION Interface-Bedienung | Voreinstellung der Szenenzeit Voreinstellung der Szenenzeit Berühren Sie den voreingestellten Bereich der Szenenzeit [Digitaler Bereich] (siehe oben), um die Voreinstellungsoberfläche der Szene aufzurufen (siehe unten). Sie können die Zeit, den Modus, die Temperatur und andere Voreinstellungen festlegen und aktivieren. Berühren Sie die [OK]-Taste, um die Einstellung der Voreinstellung abzuschließen.
  • Seite 64: Parameterabfrage

    7.3.14 PARAMETERABFRAGE Interface-Beschreibung | Parameterbeschreibung Parameterabfrage-Typen Seite 63 von 152...
  • Seite 65: Benutzerparametereinstellungen

    7.3.15 BENUTZERPARAMETEREINSTELLUNGEN Interface-Beschreibung | Benutzerparameterbeschreibung Benutzerparameterbeschreibung Seite 64 von 152...
  • Seite 66 Benutzerparameterbeschreibung Tage Anweisungen zur Einstellung von Benutzerparametern Berühren Sie den [Nummern]-Bereich, um die Einstellfunktion zu öffnen (siehe Abbildung unten). Ein numerisches Eingabefeld wird angezeigt. Geben Sie die einzustellenden Parameter ein und be- rühren Sie "Fertig". Verwenden Sie die [Links- und Rechts]-Pfeile, um durch die Seiten zu blättern und weitere Para- meter anzuzeigen.
  • Seite 67: Parameterstatus Abfrage

    7.3.16 PARAMETERSTATUS ABFRAGE Interface-Beschreibung | Beschreibung der Systemstatusparameter Benutzerparametereinstellungsanweisungen Berühren Sie die Liste [System Parameters] auf der Startseite der Parameterabfrage, um die Sys- temparameter-Abfrageliste zu öffnen (wie oben dargestellt). Hier können Sie die Betriebsparameter jedes einzelnen Systems einsehen. Seite 66 von 152...
  • Seite 68: Tabelle 1: Parametercodes, Anzeigebereich Und Bedeutung

    Tabelle 1: Parametercodes, Anzeigebereich und Bedeutung Code Repräsentative Anzeigebereich Code Repräsentative Anzeigebereich Bedeutung Bedeutung Betriebsfrequenz des Kom- Betriebsfrequenz 0~150Hz 0~150Hz pressors Kompressors 2 Betriebsfrequenz/ Betriebsfrequenz 0~999Hz 0~999Hz Geschwindigkeit Lüfters 2 Lüfters EEV-Schritte EEV-2-Schritte 0~480P 0~480P EVI-Ventilschritte EVI-2-Ventilschritte 0~480P 0~480P AC-Eingangsspannung 1 0~500V AC2-Eingangsspan- 0~500V...
  • Seite 69: Alamrmeldungsabfrage

    7.3.17 ALAMRMELDUNGSABFRAGE Berühren Sie Alarm- Symbol, den Alarmbild- schirm aufzu- rufen. Anzeigen des Inhalts der Fehlerliste. Seite 68 von 152...
  • Seite 70: Anzeige Der Temperaturkurve

    7.3.18 ANZEIGE DER TEMPERATURKURVE Interface-Beschreibung | Temperaturkurvenbeschreibung Temperaturkurvenbeschreibung • Berühren Sie die [Running Curve]-Liste auf der Parameterabfrageseite, um die Seite zur Abfrage der Temperaturkurve zu öffnen, wie oben gezeigt. Sie können den Betriebsstatus jedes Parameters in den letzten 12 Stunden einsehen. •...
  • Seite 71: Auswahl Der Heiz- Und Kühlkennlinie

    7.3.19 AUSWAHL DER HEIZ- UND KÜHLKENNLINIE Interface-Beschreibung | Klimatemperatur-Kompensationskurve Beschreibung der Klimatemperatur-Kompensationskurve Berühren Sie die [Temperature Setting Curve]-Liste auf der Parameterabfrageseite, um die Tem- peratur-Einstellkurven-Seite zu öffnen, wie oben gezeigt. Der Benutzer berührt die [links und rechts] Pfeile unten, und der aktuell eingestellte [Modus]-Typ wird in der oberen linken Ecke der Seite angezeigt.
  • Seite 72: Systemeinstellungen

    7.3.20 SYSTEMEINSTELLUNGEN Interface-Beschreibung | Systemeinstellungen Schnittstellenbeschreibung Beschreibung der Systemeinstellungen-Schnittstelle • Berühren Sie das [System Settings]-Symbol auf der Startseite, um die Systemeinstellun- gen-Schnittstelle zu öffnen, wie oben gezeigt. Funktionen der Systemeinstellungen- Schnittstelle umfassen: Zeiteinstellungen, allgemeine Einstellungen, Temperaturschal- tung, Fabrikeinstellungen, Werksreset und Systemversion. Siehe Bild unten: Temperatur- Werksein- Allgemeine...
  • Seite 73: Datums- Und Uhrzeiteinstellungen

    7.3.21 DATUMS- UND UHRZEITEINSTELLUNGEN Interface-Beschreibung | Zeit- und Datumseinstellungen Zeit- und Datumseinstellungen • Berühren Sie die [Date and Time]-Liste auf der Seite der Systemeinstellungen, um die Schnittstelle für die Zeit- und Datumseinstellungen zu öffnen, wie oben gezeigt. Berühren Sie die Datumsnummer, um die Scroll-Schnittstelle zu öffnen, schieben Sie nach oben oder unten, um das entsprechende Datum auszuwählen, und berühren Sie „OK“, um die Einstel- lung abzuschließen.
  • Seite 74: Allgemeine Funktionseinstellungen

    7.3.22 ALLGEMEINE FUNKTIONSEINSTELLUNGEN Interface-Beschreibung | Anweisungen für die allgemeinen Einstellungen Anweisungen für die allgemeinen Einstellungen • Berühren Sie die [General Settings]-Liste auf der Seite der Systemeinstellungen, um die Schnittstelle für die allgemeinen Einstellungen zu öffnen, wie oben gezeigt. Funktionen um- fassen: Einstellungen der Bildschirmhelligkeit, Einstellungen für Interface-Töne und Sprach- einstellungen des Systems.
  • Seite 75: Parameter Werkseinstellungen

    7.3.23 PARAMETER WERKSEINSTELLUNGEN Interface-Beschreibung | Anweisungen zur Werkseinstellung der Parameter Anweisungen zur Wiederherstellung der Werkseinstellung (Parameter) • Berühren Sie die [Factory Parameter] -Liste auf der Seite der Systemeinstellungen, um die Passwort-Eingabeoberfläche aufzurufen. Geben Sie das Servicetechniker-Passwort ein, um die Seite zur Einstellung der Werkseinstellungen zu betreten, wie oben gezeigt. Die Werkseinstellungs-Liste enthält Daten wie Parametercode, Parametername, Parame- terwert und Parametereinheit (einige Parameter haben keine Einheit).
  • Seite 76: Zurücksetzen Auf Werkseinstellungen

    7.3.24 ZURÜCKSETZEN AUF WERKSEINSTELLUNGEN Interface-Beschreibung Anweisungen Zurücksetzen Werkseinstellungen Anweisungen zum Zurücksetzen auf Werkseinstellungen Berühren Sie die [Factory Restore]-Liste auf der Seite der Systemeinstellungen, um die Wiederher- stellungsbestätigungsoberfläche aufzurufen, wie oben gezeigt. Berühren Sie [Yes], um die Werks- einstellungen abzuschließen. Berühren Sie [No], um das Bestätigungsfenster zu schließen und das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen abzubrechen.
  • Seite 77: Abfrage Der Programmversion

    7.3.25 ABFRAGE DER PROGRAMMVERSION Interface-Beschreibung | Hinweise zur Systemversion Hinweise zur Systemversion • Berühren Sie die [System Version]-Liste auf der Seite der Systemeinstellungen, um die Wiederherstellungsbestätigungsoberfläche aufzurufen, wie oben gezeigt. • Die Versionsnummer der Hauptplatine gibt die Systemversionsnummer der Hauptsteuerpla- tine des Geräts an, wie z.
  • Seite 78: Parameterstatusabfrage Im Linkage Modus

    7.3.26 PARAMETERSTATUSABFRAGE IM KASKADEN-MODUS Berühren Sie in der Hauptoberfläche, um die Abfrageseite für Statusparameter aufzurufen. Berühren Sie die Parameter- abfrageliste. Wählen Sie die Gerätenummer aus, die abgefragt Hinweis: Das werden soll. graue hinterlegte Symbol zeigt an, dass das Gerät off- line ist, wie auf der linken Seite ge- zeigt: Geräte Nr.
  • Seite 79: Sicherheitsüberwachung Während Des Betriebs

    SICHERHEITSÜBERWACHUNG WÄHREND DES BETRIEBS Während des Betriebs der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 sind mehrere Sicherheitsmechanis- men aktiv, um potenzielle Gefahren zu minimieren: Überhitzungsschutz: Die Wärmepumpe ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet, der die Ma- schine bei einer Überschreitung der zulässigen Betriebstemperatur automatisch abschaltet. Drucküberwachung: Sensoren überwachen kontinuierlich den Druck im Kältemittelkreislauf.
  • Seite 80: Wartung Und Inspektion

    WARTUNG UND INSPEKTION Die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 ist unerläss- lich, um einen sicheren Betrieb und eine lange Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten. Durch die Befolgung der nachstehenden Wartungsrichtlinien können Sie die Effizienz der Wärmepumpe sicher- stellen und das Risiko von Störungen oder Schäden minimieren.
  • Seite 81: Jährliche Wartungsarbeiten

    Überprüfung der Kondensatleitung: Stellen Sie sicher, dass die Kondensatleitung nicht verstopft oder blockiert ist und das Wasser ordnungsgemäß abgeleitet wird. Eine Verstopfung kann zu Wasserschä- den oder einer Betriebsstörung führen. 8.2.4 JÄHRLICHE WARTUNGSARBEITEN Dichtheitsprüfung: Führen Sie mindestens einmal jährlich eine umfassende Dichtheitsprüfung des Kältemittelkreislaufs durch.
  • Seite 82: Reinigung Der Wärmepumpe

    REINIGUNG DER WÄRMEPUMPE Gehäuse reinigen: Reinigen Sie das Gehäuse der Wärmepumpe regelmäßig mit einem weichen, feuchten Tuch, um Staub und Schmutz zu entfernen. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmit- tel oder Hochdruckreiniger, da diese die Oberfläche und die internen Bauteile beschädigen könnten. Lüfter und Wärmetauscher: Entfernen Sie Schmutz oder Ablagerungen von den Lüfterblättern und den Wärmetauschern, um die Effizienz des Luftstroms und der Wärmeübertragung sicherzustellen.
  • Seite 83: Störungen Und Fehlerbehebung

    STÖRUNGEN UND FEHLERBEHEBUNG In diesem Kapitel werden häufig auftretende Probleme bei der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 beschrieben, sowie Hinweise zur Fehlerbehebung. Im Falle von Störungen oder Fehlermeldungen ist es wichtig, diese systematisch zu analysieren und zu beheben. Nur qualifiziertes Fachpersonal sollte komplexe oder sicherheitsrelevante Reparaturen durchführen.
  • Seite 84 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Ist der Druckschalter beschädigt oder falsch verkabelt? 2. Zu viel Kältemittel im System 3. Funktioniert der Ventilator der Einheit ordnungsgemäß Fehler des Hochdruck- und ist der Nenndurchfluss im Wasserkreislauf ordnungs- E 05 schalters 1 gemäß...
  • Seite 85 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Ist der Druckschalter beschädigt und die Verkabelung korrekt? 2. Kältemittel fehlt im System Fehler des Hochdruck- 3. Funktioniert der Ventilator der Einheit ordnungsgemäß E 08 schalters 2 und ist der Nenndurchfluss im Wasserkreislauf ordnungs- gemäß...
  • Seite 86 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Sensorleitung unterbrochen oder kurzgeschlossen Fehler des Rücklauftem- 2. Sensor beschädigt peraturfühlers E 15 3. Hauptplatinenanschluss beschädigt 1. Sensorleitung unterbrochen oder kurzgeschlossen Fehler Spulen- E 16 2. Sensor beschädigt sensors 1 3. Hauptplatinenanschluss beschädigt 1.
  • Seite 87 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Sensorleitung unterbrochen oder kurzgeschlossen Fehler des Umgebungs- E 21 2. Sensor beschädigt sensors 3. Hauptplatinenanschluss beschädigt 1. Überprüfen Sie, ob der wasserkreislaufseitige Durch- fluss zu niedrig ist oder kein Wasserfluss vorhanden ist Überkühlungsschutz für E 23 2.
  • Seite 88 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Sensorleitung unterbrochen oder kurzgeschlossen 2. Sensor beschädigt E 30 Fehler des Rückluftsen- sors 2 3. Hauptplatinenanschluss beschädigt 1. Verkabelungsfehler des Wasserdruckschalters Fehler Wasser- E 31 druckschalters 2. Wasserdruckschalter defekt Zu hoher Vorlauftemper- 1.
  • Seite 89 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Der Vor- oder Rücklauffühler ist beschädigt Schutz gegen zu große 2. Der Vor- oder Rücklauffühler befindet sich nicht an der E 37 Spreizung zwischen Vor- richtigen Position und Rücklauftemperatur 3. Unzureichende Durchfluss im Wasserkreislauf Schutz gegen zu große E 38 Spreizung zwischen Vor-...
  • Seite 90 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 3. Hauptplatinenanschluss beschädigt Fehler des Economizer- E 49 Siehe Fehlercode E47 Vorlauffühlers 1 Fehler des Economizer- E 50 Siehe Fehlercode E48 Vorlauffühlers 2 Überhöhter Hochdruck- E 51 Siehe Fehlercode E05 schutz 1 Zu niedriger Hochdruck- E 52 Siehe Fehlercode E06 schutz 1...
  • Seite 91 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Eingangsversorgungsspannung < 165V 2. Eingangsversorgungsspannung > 265V Der Wasserkreislauf der E 94 Hauptpumpe steht unter 3. Elektronische Komponenten auf der Pumpenantriebs- platine sind beschädigt oder durch Feuchtigkeit beein- Über- oder Unterdruck trächtigt. 4.
  • Seite 92 Fehlercode Fehlerbeschreibung Fehlerbehebung und Ursachen des Fehlers 1. Schlechter Kontakt oder Signalunterbrechung 2. Elektronische Komponenten auf der Hauptsteuerpla- tine sind beschädigt oder durch Feuchtigkeit beeinträch- tigt.. Kommunikationsstörung E 98 zwischen Lüftertreiber 1 3. Elektronische Komponenten auf der Lüftertreiberpla- und Hauptsteuerplatine tine sind beschädigt oder durch Feuchtigkeit beeinträch- tigt.
  • Seite 93: Tabelle 3: Fehlermeldungen Der Fehlercodes Der Fehlermeldungen E88 Und E89

    Tabelle 3: Fehlermeldungen der Fehlercodes der Fehlermeldungen E88 und E89 Fehlerbehebung des Kompressor-Frequenzumrichter-Platinensystems E88 (System 1)/ E89 (System 2) System 1/2 Kompressorantriebsausfall/Soft- waresteuerungsanomalie/Kompressor außer Takt System 1/2 Kompressorantriebsausfall/Soft- waresteuerungsanomalie/Kompressor außer Takt System 1/2 Kompressor Überstrom System 1/2 Eingangsspannung fehlt eine Phase (Einzelphase ist ungültig) System 1/2 IPM Strommessfehler Überhitzung der Leistungsbauteile von System...
  • Seite 94 Fehlerbehebung des Kompressor-Frequenzumrichter-Platinensystems E88 (System 1)/ E89 (System 2) Kommunikationsfehler zwischen DSP und Kommunikationsplatine für System 1/2 Kommunikationsanomalie zwischen System 1/2 und Hauptsteuerplatine Kompressor Überstromalarm für System 1/2 Kompressor Feldschwächungsschutzalarm für System 1/2 IPM Überhitzungsalarm für System 1/2 PFC Überhitzungsalarm für System 1/2 AC-Eingang Überstromalarm für System 1/2 EEPROM-Fehleralarm für System 1/2 n.a.
  • Seite 95 Fehlerbehebung des Kompressor-Frequenzumrichter-Platinensystems E88 (System 1)/ E89 (System 2) n.a. n.a. n.a. IPM-Modul Überhitzung und Abschaltung für System 1/2 Kompressor Phasenausfall für System 1/2 Kompressor Überlastung für System 1/2 Eingangsstrom Messfehler für System 1/2 IPM Versorgungsspannungsausfall für System Spannungsausfall im Vorladekreis für System EEPROM-Fehler für System 1/2 AC-Eingangsüberspannung Fehler für System Mikroelektronik Fehler für System 1/2...
  • Seite 96: Probleme Mit Der Leistung Der Wärmepumpe

    PROBLEME MIT DER LEISTUNG DER WÄRMEPUMPE 9.3.1 DIE WÄRMEPUMPE HEIZT NICHT RICHTIG Mögliche Ursachen: Lösung: • • Falsche Einstellungen der Vorlauf- Überprüfen Sie die Einstellungen am Bedienfeld und temperatur. erhöhen Sie die Vorlauftemperatur. • • Unzureichender Wasserdurchfluss Stellen Sie sicher, dass das Heizsystem korrekt entlüf- im Heizkreislauf.
  • Seite 97: Probleme Mit Der Elektrik

    PROBLEME MIT DER ELEKTRIK 9.4.1 DIE WÄRMEPUMPE STARTET NICHT Mögliche Ursachen: Lösung: • • Keine Stromversorgung oder de- Überprüfen Sie die Stromversorgung und alle elektri- fekte Sicherungen. schen Anschlüsse. Ersetzen Sie defekte Sicherungen. • • Defekter Hauptschalter. Testen Sie den Hauptschalter und lassen Sie ihn bei Bedarf durch einen Techniker austauschen.
  • Seite 98: Außerbetriebnahme Und Entsorgung

    10 AUßERBETRIEBNAHME UND ENTSORGUNG In diesem Kapitel werden die erforderlichen Schritte zur sicheren Außerbetriebnahme und umweltge- rechten Entsorgung der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 beschrieben. Eine fachgerechte Stillle- gung und Entsorgung ist nicht nur für den Schutz der Umwelt, sondern auch aus Sicherheitsgründen von größter Bedeutung.
  • Seite 99: Entsorgung

    Leeren des Wasserkreislaufs • Lassen Sie das Wasser aus dem Heiz- oder Kühlsystem ab. Stellen Sie sicher, dass der gesamte Wasserkreislauf entleert ist, um Frostschäden oder Korrosion nach der Außerbetriebnahme zu ver- hindern. • Entsorgen Sie das Wasser gemäß den geltenden Umweltrichtlinien, insbesondere wenn es Chemi- kalien oder Additive enthält.
  • Seite 100: Gefährliche Stoffe

    10.2.4 GEFÄHRLICHE STOFFE Entsorgen Sie Schmierstoffe, Kühlflüssigkeiten und andere Chemikalien als ge- fährliche Abfälle. Überprüfen Sie die geltenden Vorschriften in Ihrer Region, um sicherzustellen, dass diese Stoffe ordnungsgemäß behandelt werden. 10.3 RECYCLING UND WIEDERVERWERTUNG Die Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50 enthält eine Vielzahl von Materialien, die recycelt und wie- derverwendet werden können.
  • Seite 101: Risikobeurteilung Und Restgefahren

    11 RISIKOBEURTEILUNG UND RESTGEFAHREN Die Risikobeurteilung und die Identifikation von Restgefahren sind wesentliche Schritte bei der sicheren Verwendung der Wärmepumpe Modell #R2NT_GW_50. Obwohl bei der Konstruktion und dem Betrieb der Wärmepumpe umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen implementiert wurden, können nicht alle Risi- ken vollständig beseitigt werden. In diesem Kapitel werden die möglichen Restrisiken beschrieben, so- wie Maßnahmen, um diese Gefahren zu minimieren.
  • Seite 102: Elektrische Gefährdungen

    Gefährdung Maßnahme Gefahr durch Frostschutzmittel oder Maßnahme: Tragen Sie geeignete Schutzaus- Schmierstoffe: Diese Substanzen können bei rüstung (Handschuhe, Atemschutz) bei der Hautkontakt oder Einatmen gesundheitsschäd- Handhabung dieser Stoffe. Bewahren Sie die lich sein. Substanzen in sicheren, gekennzeichneten Be- hältern auf. 11.1.3 ELEKTRISCHE GEFÄHRDUNGEN Gefährdung Maßnahme...
  • Seite 103: Restgefahr Durch Heiße Oder Kalte Oberflächen

    11.2.2 RESTGEFAHR DURCH HEIßE ODER KALTE OBERFLÄCHEN Beschreibung Sicherheitsmaßnahme Die Oberflächen von Heiz- und Kühlkomponen- Installieren Sie Isolierungen an den entsprechen- ten können im Betrieb sehr heiß oder sehr kalt den Komponenten und markieren Sie heiße oder werden. Ein Kontakt mit diesen Oberflächen kann kalte Oberflächen mit Warnhinweisen gemäß...
  • Seite 104: Notfallmaßnahmen

    11.4 NOTFALLMAßNAHMEN Im Falle eines Zwischenfalls oder bei Erkennung einer Restgefahr sind sofortige Maßnahmen notwen- dig: Kältemittelleck Schalten Sie die Wärmepumpe ab, evakuieren Sie den Bereich und lüften Sie den Raum. Vermeiden Sie Zündquellen und informieren Sie den Tech- niker zur Behebung des Lecks. Elektrische Störung Schalten Sie das Gerät sofort vom Netz und wenden Sie sich an einen qua- lifizierten Elektriker.
  • Seite 105: Anhänge

    13 ANHÄNGE Seite 104 von 152 Abbildung 5: Explosionszeichnung der Wärmepumpe #R2NT_GW_50...
  • Seite 106: Tabelle 4: Legende Zur Explosionszeichnung Der Wärmepumpe

    Tabelle 4: Legende zur Explosionszeichnung der Wärmepumpe Nr. Beschreibung Nr. Beschreibung Nr. Beschreibung Nr. Beschreibung Rückschlagven- Erdungs-Kup- Chassiskompo- Gitter nenten til 9,52 ferschiene Verdichter- Elektronisches Verdampfer- Verdichter-Steu- Schalldämpfer- Expansionsven- Dichtplatte 2 erplatine gehäuse Vordere untere Verdampfer- Gas-Flüssig- Lüfter-Steuer- Abdeckung Dichtplatte 3 keitsabscheider platine Abdeckung des...
  • Seite 107 Nr. Beschreibung Nr. Beschreibung Nr. Beschreibung Nr. Beschreibung Kältemittelfüll- Vordere linke ventil Hoch- Filter 15,88 Stütze druckseite Hochdruck- Siebenfach- Oberrahmen schalter klemme Lüfterkompo- Niederdruck- Elektrischer nenten sensor Kasten Seite 106 von 152...
  • Seite 108: Komponentenliste

    13.1 KOMPONENTENLISTE Abbildung Beschreibung Funktion Der Kompressor ist die zentrale Kompo- nente des Wärmepumpensystems. Er ist Gleichstrom- eine "Dampfpumpe", die Niedertemperatur- Inverter-Kom- und Niederdruckdampf in Hochtemperatur- pressor und Hochdruckdampf komprimiert, um die Zirkulation des Kältemittels im Wärmepum- pensystem zu ermöglichen. Der Gehäusewärmetauscher ist ein Wär- metauscher auf der Wasserseite und fun- giert als Kondensator und Verdampfer.
  • Seite 109 Abbildung Beschreibung Funktion Während des Betriebs der Wärmepumpen- einheit ändert sich das Kältemittelumlauf- volumen im System aufgrund von Betriebs- bedingungen oder bei der Anpassung der Flüssigkeits- Kühlleistung. Mit dem Flüssigkeitsbehälter behälter kann die Flüssigkeitskapazität ausgegli- chen und stabilisiert werden, sodass die Wärmepumpeneinheit stets effizient und zuverlässig arbeiten kann.
  • Seite 110 Abbildung Beschreibung Funktion Hochdruckschalter: Wenn der Abgasdruck des Wärmepumpensystems über dem Hochdruckschutzwert liegt, schaltet der Hochdruckschalter ab und zwingt die Ein- heit, zu stoppen, um Schäden zu vermei- Druckschalter den. Niederdruckschalter: Wenn der An- saugdruck des Wärmepumpensystems un- ter dem Niederdruckschutzwert liegt, schal- tet der Niederdruckschalter ab und zwingt die Einheit, zu stoppen, um Schäden zu vermeiden.
  • Seite 111: Modellzerlegung Und Teileübersicht

    13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Rechte Seite der Maschine Kompressorsys- tem. Die gleiche Po- sition auf der linken Verwenden Sie einen Kreuzschlitz-Schraubendreher oder ein Elektrowerk- Seite ist das 2# Sys- zeug, um das Panel zu entfernen und den elektrischen Steuerkasten zu öff- nen.
  • Seite 112 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Linke Seite der Maschine 2# Kompres- sorsystem Die Rückseite der Einheit ist die Seite der Wasserzulauf- und -ablaufrohre. Entfernen Sie die Abdeckung mithilfe eines Kreuzschlitzschrau- bendrehers oder eines Elektrowerkzeugs. Seite 111 von 152...
  • Seite 113 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Demontage des elektrischen Schaltkastens Entfernen Sie die Front- platte und öffnen Sie den Motor oben elektrischen Schaltkasten Leistungsklemmleiste Entfernen Sie das Luftauslassgitter mit Verwenden einen einem verstellbaren Kreuz-Schraubendreher oder elektrisches Schraubenschlüssel Kreuz-Werkzeug; R\S\T wird an die strom- führende Leitung ange- schlossen N wird an den Nullleiter...
  • Seite 114 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT ① 1# Kompressor Wärmetauschereinheit ② 1# Gas-Flüssigphasenabscheider ① Vorlaufanschluss ③ 2# Kompressor ② Rücklaufanschluss ④ 2# Gas-Flüsiggphasenabscheider ③ Wärmetauscher ⑤ Wärmetauscher Seite 113 von 152...
  • Seite 115 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Kompressoreinheit ① Heizmanschette: 220 V ② Kompressor ① Automatisches ⑥ Lüfter Überdruckventil (elektrische Steuerplatinenkühlung) ② 2# Kompressor ⑦ Elektronisches Expansionsventil ③ 2# 4-Wege-Ven- ⑧ Absperrventil (mit Funktion zum Befüllen von Fluor und Druckmessung) ④ 1# Drosselspule ⑨...
  • Seite 116 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Wärmetauscher Vorlaufanschluss Electronic expansion valve ① Wärmetauscher Vorlaufanschluss ① Elektronisches Expansionsventil ② Wasserdruchfluss Schalter ② Gas-Flüssigphasenabscheider ③ Automatisches Überdruckventil Seite 115 von 152...
  • Seite 117 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT ① Flüssigkeitsspeichertank Temperatursensor an der Heizspule des Verdampfers (5K) ② Gas-Flüssigkeits-Abscheider (Ein- und Auslassrichtungen sind vorgegeben, nicht falsch anschließen) Seite 116 von 152...
  • Seite 118 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Hochdruckschalter: Befindet sich auf der Abgasseite des Ver- dichters. Installieren Sie den Vorlauffühler am Vorlaufanschluss des Wärmetauschers (5K). Seite 117 von 152...
  • Seite 119 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT Hochdruckschalter: Installiert auf der Rückluftseite. AP3: Filterplatine Nr. 2 AP4: Filterplatine Nr. 1 Seite 118 von 152...
  • Seite 120 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT AP2: Schaltnetzteil AP1: Hauptsteuerplatine Seite 119 von 152...
  • Seite 121 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT AP6: Antrieb für Verdichter Nr. 1 AP5: Antrieb für Verdichter Nr. 2 Seite 120 von 152...
  • Seite 122 13.2 MODELLZERLEGUNG UND TEILEÜBERSICHT ① Phasenfolgedetektions- ⑥ Temperatursensor-Eingang Eingang ② Elektronischer Steueraus- ⑦ Schnittstelle für kabelgebun- AP7: Lüftersteuerplatine gang 220V denen Controller ③ Programmier-Schnittstelle ⑧ Zentralsteuerung und andere Kommunikationsanschlüsse ④ Signal-Eingangsanschluss ⑨ Schnittstelle für elektroni- sches Expansionsventil ⑤ DIP-Schalter Seite 121 von 152...
  • Seite 123: Schnittstellenübersicht

    13.2 SCHNITTSTELLENÜBERSICHT AP1 Hauptsteuerplatine PCB AP3, AP4 Filterplatine PCB XT1, XT2 Anschlussklemme AP2 Schaltnetzplatine PCB AP5, AP6 Kompressor Antriebsplatine PCB AP7 Lüfterantriebspla- tine PCB Abbildung 6: Layout der elektrischen Steuerbox der Außeneinheit Seite 122 von 152...
  • Seite 124: Abbildung 7: Diagramm Der Anschlussdefinition Der Haupteinheit (Ap1)

    Abbildung 7: Diagramm der Anschlussdefinition der Haupteinheit (AP1) Port Description Port Description Port Description reserviert Durchflussschalter Niederdrucksensor 1 4-Wege-Ventil Externe Spulentemperatur Hochdruckschalter 1 Flüssigkeitsein- Hochdruckschalter 1 Rücklufttemperatur 1 spritzventil 1 Wasserstand, allgemeiner reserviert Abgastemperatur 1 Anschluss 4-Wege-Ventil Hoher Wasserstand (Heiß- Temperatur an Kältespule 1 wasser) Flüssigkeitsein-...
  • Seite 125 Port Description Port Description Port Description Gehäusehei- reserviert Außentemperatur zung Wassertemperatur Elektroheizung reserviert Rücklauf Drossel-By- Externe Spulentemperatur Niederdrucksensor 2 pass-Ventil Ventil für Fuß- Treibermodul Rücklufttemperatur 2 bodenheizung Klimaventil LCD-Bedienmodul Abgastemperatur 2 Enthalpiezu- GPRS-Modul Temperatur an Kältespule 2 satzventil 2 Enthalpiezu- PC-Steuerung Hilfsventil (EVI) 1 satzventil 1...
  • Seite 126 Port Description Port Description Port Description reserviert Stromversorgung Phase S Nullleiter Hauptsteue- Stromversorgung Phase R rungsschalter Seite 125 von 152...
  • Seite 127: Abbildung 8: Diagramm Der Anschlussdefinition Des Schaltnetzteils (Ap2)

    Sicherung 3. 15 A/ 250 VAC Sekundäre Gleich- Stromeingang spannung 12 V 1 230 VAC Sekundäre Gleich- spannung 12 V 2 Abbildung 8: Diagramm der Anschlussdefinition des Schaltnetzteils (AP2) Lüfteranschluss Gleich- spannung 310 V (DC) Stromeingang N (VAC 230 V) Stromeingang L (VAC 230 V) RS485-Kommunikationsschnittstelle (verbindet die Haupt-...
  • Seite 128: Abbildung 10: Diagramm Der Anschlussdefinition Der Verdichter-Treiberplatinen (Ap5 Und Ap6)

    RS485-Kommunikationsschnittstelle (verbindet die Haupt- steuerplatine AP1) Sekundäre Gleich- spannung 12 V Verdichter Verbin- dungsport W Verdichter Verbin- dungsport V Stromeingang R 380 VAC Stromeingang Drosselspule Verdichter Verbindungsport T 380 VAC Stromeingang S 380 VAC Abbildung 10: Diagramm der Anschlussdefinition der Verdichter-Treiberplatinen (AP5 und AP6) Stromausgang R´...
  • Seite 129: Tabelle 5: Vergleichstabelle Für Systemlegendenbeschreibung Und Legenden-Code

    Tabelle 5: Vergleichstabelle für Systemlegendenbeschreibung und Legenden-Code Bauteil Bauteil Wärmepumpe - Hauptgerät Pufferspeicher Elektrischer Nacherhitzer Entlüftung Warmwasserbereitung Durchflussschalter Umschaltventil Heizen/ Kühlen Sicherheitsventil Rücklauftemperaturfühler Ausdehnungsgefäß Vorlauftemperaturfühler T15 Absperrventil Umwälzpumpe Filter Umwälzpumpe Sekundärkreis Rückflussverhinderer Zwischenrelais KM1- Bypassventil Wechselstrom-Schütz Hinweis: Die Installationsdiagrammbeispiele in diesem Kapitel entsprechen den oben in der Tabelle beschriebenen.
  • Seite 130: Abbildung 12: Installationsdiagramm Des Wassersystems Im Fußbodenheizungsmodus - Zeichnung

    Abbildung 12: Installationsdiagramm des Wassersystems im Fußbodenheizungsmodus - Zeichnung Abbildung 13: Installationsschema des Wassersystems im Fußbodenheizungsmodus - Schaltanschlussübersicht Seite 129 von 152...
  • Seite 131: Abbildung 14: Installationsdiagramm Des Wassersystems Im Heiz- Oder Kühlmodus - Zeichnung

    Abbildung 14: Installationsdiagramm des Wassersystems im Heiz- oder Kühlmodus – Zeichnung Abbildung 15: Installationsschema des Wassersystems im Heiz- oder Kühlmodus – Schaltanschlussübersicht Seite 130 von 152...
  • Seite 132 5K Sensor Widerstandswertetabelle Temp. Widerst. Temp. Widerst.. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) 108.4 26.2913 7.7643 2.7692 1.1413 0.5196 0.2677 102.3 25.033 7.4506 2.6735 1.1008...
  • Seite 133 5K Sensor Widerstandswertetabelle Temp. Widerst. Temp. Widerst.. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) 63.7306 16.323 5.1978 1.9656 0.8441 0.406 0.2127 60.3223 15.5886 1.9016 0.8196 0.3958...
  • Seite 134 5K Sensor Widerstandswertetabelle Temp. Widerst. Temp. Widerst.. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) 37.3992 10.4399 3.562 1.4206 0.632 0.3165 35.5274 9.9995 3.434 1.3763 0.6144 0.3089...
  • Seite 135 50K Sensor Widerstandswertetabelle Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) 1588 306.29 75.001 22.648 8.0903 3.312 1.5165 1489 290.06 71.625 21.773 7.8193...
  • Seite 136 50K Sensor Widerstandswertetabelle Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) 959.9 199.98 52.253 16.616 6.189 2.6218 1.2349 903.1 189.86 16.001 5.9894 2.5479...
  • Seite 137 50K Sensor Widerstandswertetabelle Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. Temp. Widerst. (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (KΩ) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) (℃) 538.03 120.72 34.007 11.487 4.4931 1.9814 0.9649 507.74 114.96 32.619 11.083 4.3552...
  • Seite 138: Fehlerbehebung - Bildbeschreibungen

    13.3 FEHLERBEHEBUNG – BILDBESCHREIBUNGEN 13.3.1 E01 PHASENFEHLER-SCHUTZ Reparaturmethode: • Ersetzen Sie zwei der drei stromführenden Leitungen R, S und T beliebig miteinander (schalten Sie die Stromversorgung nach dem Austausch wieder ein). Hinweis: Bei 220-V-Maschinen tritt dieser Fehler nicht auf. Seite 137 von 152...
  • Seite 139: E02 Phase Loss Fault

    13.3.2 E02 PHASENAUSFALL-FEHLER Reparaturmethode: Verbindung prüfen: Überprüfen Sie, ob die Stromkabelverbindungen fest und sicher angeschlossen sind. Spannung messen (Nullleiter): Verwenden Sie ein Multimeter, um zu prüfen, ob zwischen dem Neutralleiter und jeder strom- führenden Leitung (R, S, T) eine Spannung von 20 V anliegt. (Die Messung muss bei einge- schalteter Stromversorgung durchgeführt werden.) Spannung messen (Stromführende Leitungen): Verwenden Sie ein Multimeter, um zu prüfen, ob zwischen den drei stromführenden Leitungen...
  • Seite 140: E03 Flow Switch Failure Or Low Water Flow Protection

    13.3.3 E03 WASSERFLUSSSCHALTER-FEHLER ODER NIEDRIGWASSERFLUSS - SCHUTZ Reparaturmethode: Überprüfung der Absperrungen: Stellen Sie sicher, dass die Absperrungen vollständig geöffnet sind und der Wasserfluss un- gehindert erfolgen kann. Überprüfung des Durchflussschalters: Prüfen Sie, ob der Durchflussschalter korrekt installiert ist (nicht rückwärts) und ob das Mo- dell des Schalters mit den Anforderungen übereinstimmt.
  • Seite 141: E05 High Pressure Switch Failure

    Externe Hilfspumpe: Überprüfen Sie, ob die externe Hilfspumpe richtig herum installiert ist und nicht in die falsche Richtung läuft. 13.3.4 E05 FEHLER DES HOCHDRUCKSCHALTERS Schritt 1: Überprüfen Sie, ob der Hochdruckschalter defekt ist Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse korrekt verbunden sind. Der Hochdruckschalter befindet sich am Port D11 (rot markiert).
  • Seite 142 Schritt 4: Prüfen der Spannungsversorgung der Umwälzpumpe Starten Sie die elektronisch gesteuerte Umwälzpumpe. Verwenden Sie den Spannungsbereich eines Multimeters, um zu prüfen, ob die Stromversorgung der Umwälzpumpe eine Ausgangsspannung von 220 V hat. Überprüfung der Steuerung und Verkabelung Bestätigen Sie, ob die elektronische Steuerung ordnungsgemäß funktioniert und ob die Verkabelung korrekt angeschlossen ist.
  • Seite 143 Schritt 5: Überprüfung auf Verkalkung des wasserführenden Wärmetauschers Stellen Sie fest, ob sich im Wärmetauscher erhebliche Kalkablagerungen gebildet haben. 13.3.5 E06 FEHLER DES HOCHDRUCKSCHALTERS Schritt 1: Überprüfen Sie, ob der Niederdruckschalter defekt ist Stellen Sie sicher, dass der Schalter ordnungsgemäß funktioniert und keine Beschädigungen vorliegen. Überprüfen Sie, ob die Anschlussposition korrekt ist.
  • Seite 144 Schritt 2: Systemdruck prüfen Schließen Sie ein Manometer am Prüfanschluss an, um zu messen, ob im System Kältemittel fehlt. Leckprüfung durchführen Füllen Sie Kältemittel nach, falls erforderlich. Überprüfen Sie anschließend mit Seifenlauge oder Schaum, ob an den Kupferrohr-Schweißverbindungen Kältemittel austritt. Achten Sie auf Blasenbil- dung, die auf Undichtigkeiten hinweisen kann.
  • Seite 145 Schritt 4: Prüfen auf Systemblockaden Verwenden Sie ein Manometer, um die Hochdruck- und Niederdruck-Prüfanschlüsse gleichzeitig zu verbinden. Messung des Systembetriebsdrucks Messen Sie, ob der Betriebsdruck des Systems im normalen Bereich liegt. Abweichungen vom nor- malen Druck können auf Blockaden im System hinweisen, wie z. B. Verstopfungen durch Schmutz, Ablagerungen oder Kältemittelprobleme.
  • Seite 146: E12 Abgastemperatur Zu Hoch

    13.3.7 E12 ABGASTEMPERATUR ZU HOCH Schritt 1: System auf Blockaden oder Kältemittelmangel überprüfen Verbinden Sie ein Manometer gleichzeitig mit den Hochdruck- und Niederdruck-Prüfanschlüssen des Systems. Messung des Betriebsdrucks Überprüfen Sie, ob der Betriebsdruck des Systems im normalen Bereich liegt. Ein zu hoher oder zu niedriger Druck kann auf Blockierungen im System oder einen Mangel an Kältemittel hinweisen.
  • Seite 147: E15 Fehler Des Rücklauftemperaturfühlers

    13.3.8 E15 FEHLER DES RÜCKLAUFTEMPERATURFÜHLERS Fehleranalyse und Prüfmethoden: Leitungsunterbrechung prüfen Überprüfen Sie, ob die Anschlussleitung des Sensors unterbrochen oder abgetrennt ist. Sensor auf Defekte prüfen Stellen Sie sicher, dass der Sensor selbst nicht beschädigt ist. Sichtprüfung und Funktionstests durch- führen. Hauptplatinenanschluss prüfen Kontrollieren Sie, ob der Anschluss der Hauptplatine (Port T8, weiß...
  • Seite 148 13.3.9 E16 FEHLER DES SPULENSENSORS Fehleranalyse und Prüfmethoden: Leitungsunterbrechung prüfen Überprüfen Sie, ob die Anschlussleitung des Sensors unterbrochen oder abgetrennt ist. Sensor auf Defekte prüfen Stellen Sie sicher, dass der Sensor selbst nicht beschädigt ist. Führen Sie eine Sichtprüfung und gegebenenfalls Funktionstests durch.
  • Seite 149 13.3.10 E18 FEHLER DES ABGASSENSORS Fehleranalyse und Prüfmethoden: Leitungsunterbrechung prüfen Überprüfen Sie, ob die Verbindungsleitung des Sensors unterbrochen oder abgetrennt ist. Sensor auf Beschädigungen prüfen Kontrollieren Sie den Sensor auf äußere Schäden oder Fehlfunktionen. Hauptplatinenanschlüsse prüfen Überprüfen Sie die Anschlüsse der Hauptplatine an den Ports T3 und T11, um sicherzustellen, dass diese nicht beschädigt sind.
  • Seite 150 13.3.11 E37 SCHUTZ GEGEN ZU GROßE R SPREIZUNG ZWISCHEN VOR- UND RÜCKLAUFTEMPERATUR Prüfschritte: Ventil der Rohrleitung prüfen Stellen Sie sicher, dass das Rohrleitungsventil vollständig geöffnet ist, um einen ungehinderten Was- serfluss zu gewährleisten. Funktion der Umwälzpumpe überprüfen Kontrollieren Sie, ob die Umwälzpumpe ordnungsgemäß arbeitet und keine Fehlfunktionen aufweist. Förderhöhe und Durchflussrate prüfen Überprüfen Sie die Nennförderhöhe der Umwälzpumpe.
  • Seite 151: Abbildung 16: Wärmekapazität In Abhängigkeit Zur Umgebungstemperatur Für Das Kühlmittel R290

    13.4 LEISTUNGSDIAGRAMME Abbildung 16: Wärmekapazität in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur für das Kühlmittel R290 Seite 150 von 152...
  • Seite 152: Abbildung 17: Coefficient Of Performance In Abhängigkeit Zur Umgebungstemperatur Des Kühlmittels

    Abbildung 17: Coefficient of Performance in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur des Kühlmittels R290 Abbildung 18: Kühlkapazität in Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur des Kühlmittels R290 Seite 151 von 152...
  • Seite 153: Abbildung 19: Energieeffizienzverhältnis In Abhängigkeit Zur Außentemperatur Des Kühlmittels R290

    Abbildung 19: Energieeffizienzverhältnis in Abhängigkeit zur Außentemperatur des Kühlmittels R290 Seite 152 von 152...

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