Produkt Best.-Nr. ab Version CP 040 - RS232 040-1BA00 HW: 01 FW: V1.0.1 Dokumentation Das Handbuch ist im Rahmen der Nutzung des einschlägigen Yaskawa Produktes zugänglich zu machen für das einschlägige Fachpersonal in: ■ Projektierung ■ Installation ■ Inbetriebnahme ■...
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Allgemein System SLIO Über dieses Handbuch Piktogramme und Wichtige Textteile sind mit folgenden Piktogrammen und Signalwörtern hervorgehoben: Signalwörter GEFAHR − Unmittelbar drohende Gefahr für Leben und Gesundheit von Personen. − Bei Nichtbeachten sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge. VORSICHT −...
All rights reserved Dieses Dokument enthält geschützte Informationen von Yaskawa und darf außerhalb einer mit Yaskawa im Vorfeld getroffenen Vereinbarung und nur in Übereinstimmung mit dieser, weder offengelegt noch benutzt werden. Dieses Dokument ist durch Urheberrechtsgesetze geschützt. Ohne schriftliches Einver- ständnis von Yaskawa und dem Besitzer dieses Dokuments darf dieses Dokument bzw.
Allgemein System SLIO Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshin- GEFAHR weise Lebensgefahr durch Nichtbeachtung von Sicherheitshinweisen Das Nichtbeachten der Sicherheitshinweise im Handbuch kann schwere Ver- letzungen oder den Tod zur Folge haben. Der Hersteller ist nicht verantwort- lich für Verletzungen oder Schäden an der Ausrüstung. VORSICHT Vor Inbetriebnahme und Betrieb der in diesem Handbuch beschriebenen Komponenten unbedingt beachten:...
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Anlagen, Maschinen und Geräte geeignet ist. ■ Wenn das Yaskawa-Produkt auf eine Art und Weise verwendet wird, welche nicht in diesem Handbuch beschrieben ist, kann der durch das Yaskawa-Produkt gebotene Schutz beeinträchtigt werden und es bei dem Einsatz zu materiellen und immateriellen Schäden kommen.
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Yaskawa der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen und vorher- sehbaren Schaden. "Wesentliche Vertragspflichten" sind solche Verpflichtungen, deren Erfüllung den Vertrag prägt und auf die der Kunde von Yaskawa vertrauen durfte. (b) Für (i) die leicht fahrlässige Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis, die nicht Wesentliche Vertragspflichten sind, sowie (ii) höhere Gewalt, d.h.
Grundlagen und Montage System SLIO Sicherheitshinweise für den Benutzer Grundlagen und Montage Sicherheitshinweise für den Benutzer GEFAHR Schutz vor gefährlichen Spannungen − Beim Einsatz von System SLIO Baugruppen muss der Anwender vor dem Berühren von gefährlichen Spannung geschützt werden. − Sie müssen daher ein Isolationskonzept für Ihre Anlage erstellen, das eine sichere Trennung der Potentialbereiche der Schutzkleinspannung (ELV) von gefährlicher Spannung umfasst.
Grundlagen und Montage System SLIO Systemvorstellung > Übersicht Systemvorstellung 2.2.1 Übersicht Das System SLIO ist ein modular aufgebautes Automatisierungssystem für die Montage auf einer 35mm Tragschiene. Mittels der Peripherie-Module in 2-, 4-, 8- und 16-Kanal- ausführung können Sie dieses System passgenau an Ihre Automatisierungsaufgaben adaptieren.
Power-Module ■ Zubehör VORSICHT Beim Einsatz dürfen nur Yaskawa-Module kombiniert werden. Ein Mischbe- trieb mit Modulen von Fremdherstellern ist nicht zulässig! CPU 01xC Bei der CPU 01xC sind CPU-Elektronik, Ein-/Ausgabe-Komponenten und Spannungsver- sorgung in ein Gehäuse integriert. Zusätzlich können am Rückwandbus bis zu 64 Peri- pherie-Module aus dem System SLIO angebunden werden.
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Bitte beachten Sie, dass von manchen Modulen Zeilenanschaltungen systembedingt nicht unterstützt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Kompatibilitätsliste. Diese finden Sie im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com unter "System SLIO - Kompatibilitätsliste". Peripherie-Module Die Peripherie-Module gibt es in folgenden 2 Ausführungen, wobei jedes der Elektronik- Teile bei stehender Verdrahtung getauscht werden kann: ■...
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Grundlagen und Montage System SLIO Systemvorstellung > Komponenten Terminal-Modul Das Terminal-Modul bietet die Aufnahme für das Elektronik-Modul, beinhaltet den Rück- wandbus mit Spannungsversorgung für die Elektronik, die Anbindung an die DC 24V Leistungsversorgung und den treppenförmigen Klemmblock für die Verdrahtung. Zusätz- lich besitzt das Terminal-Modul ein Verriegelungssystem zur Fixierung auf einer Trag- schiene.
Grundlagen und Montage System SLIO Systemvorstellung > Zubehör Terminal-Block Über den Terminal-Block werden Signal- und Versorgungsleitungen mit dem Modul ver- bunden. Bei der Montage des Terminal-Block wird dieser an der Unterseite der Elek- tronik-Einheit eingehängt und zur Elektronik-Einheit geklappt, bis dieser einrastet. Bei der Verdrahtung kommt eine "push-in"-Federklemmtechnik zum Einsatz.
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Anschluss-Stecker für System 5 Stück SLIO CPU 013C. VORSICHT Bitte beachten Sie, dass Sie die Ersatzteile ausschließlich mit Yaskawa- Modulen einsetzen dürfen. Der Einsatz mit Modulen von Fremdherstellern ist nicht zulässig! HB300 | CP | 040-1BA00 | de | 25-05...
Grundlagen und Montage System SLIO Abmessungen 2.2.4 Hardware-Ausgabestand ■ Hardware-Ausgabestand auf Auf jedem System SLIO Modul ist der Hardware-Ausgabestand aufgedruckt. der Front ■ Da sich ein System SLIO 8x-Peripherie-Modul aus Terminal- und Elektronik-Modul zusammensetzt, finden Sie auf diesen jeweils einen Hardware-Ausgabestand aufge- druckt.
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Grundlagen und Montage System SLIO Abmessungen CPU 01x Bus-Koppler und Zeilenan- schaltung SubDevice Zeilenanschaltung MainDevice HB300 | CP | 040-1BA00 | de | 25-05...
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Grundlagen und Montage System SLIO Abmessungen 8x-Peripherie-Modul Elektronik-Modul 16x-Peripherie-Modul 76.5 12.9 HB300 | CP | 040-1BA00 | de | 25-05...
Grundlagen und Montage System SLIO Montage 8x-Peripherie-Module Montage 8x-Peripherie-Module VORSICHT Voraussetzungen für den UL-konformen Betrieb − Verwenden Sie für die Spannungsversorgung ausschließlich SELV/PELV- Netzteile. − Das System SLIO darf nur in einem Gehäuse gemäß IEC61010-1 9.3.2 c) eingebaut und betrieben werden. VORSICHT Verletzungsgefahr durch Stromschlag und Geräteschaden möglich! Setzen Sie das System SLIO in einen sicheren, spannungslosen Zustand,...
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Auch bei vorhandener Kodierung am Terminal-Modul können Sie ein Elek- tronik-Modul ohne Kodierung stecken. Die Verantwortung bei der Verwendung von Kodierstiften liegt beim Anwender. Yaskawa übernimmt keinerlei Haftung für falsch gesteckte Elektronik-Module oder für Schäden, welche aufgrund fehlerhafter Kodierung entstehen!
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Grundlagen und Montage System SLIO Montage 8x-Peripherie-Module Montage Peripherie-Modul Montieren Sie die Tragschiene! Bitte beachten Sie, dass Sie von der Mitte der Trag- schiene nach oben einen Montageabstand von mindestens 80mm und nach unten von 60mm bzw. 80mm bei Verwendung von Schirmschienen-Trägern einhalten. Montieren Sie Ihr Kopf-Modul wie z.B.
Grundlagen und Montage System SLIO Montage 16x-Peripherie-Module Nachdem Sie Ihr Gesamt-System montiert haben, müssen Sie zum Schutz der Bus-Kontakte die Bus-Blende am äußersten Modul wieder stecken. Handelt es sich bei dem äußersten Modul um ein Klemmen-Modul, so ist zur Adaption der obere Teil der Bus-Blende abzubrechen.
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Grundlagen und Montage System SLIO Montage 16x-Peripherie-Module Clack Elektronik-Einheit und Ter- Jedes 16x-Peripherie-Modul besteht aus einer Elektronik-Einheit und einem Terminal- minal-Block Block. Elektronik-Einheit Terminal-Block Zum Austausch einer Elektronik-Einheit können Sie den Terminal-Block nach Betätigung der Entriegelung nach unten klappen und abziehen. Für die Montage des Terminal-Block wird dieser horizontal an der Unterseite der Elektronik-Einheit eingehängt und zur Elek- tronik-Einheit geklappt, bis dieser einrastet.
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Grundlagen und Montage System SLIO Montage 16x-Peripherie-Module Montage Peripherie-Modul Montieren Sie die Tragschiene! Bitte beachten Sie, dass Sie von der Mitte der Tragschiene nach oben einen Montageabstand von mindestens 80mm und nach unten 80mm einhalten. Montieren Sie Ihr Kopf-Modul wie z.B. CPU oder Feldbus-Koppler. Entfernen Sie vor der Montage der Peripherie-Module die Bus-Blende auf der rechten Seite des Kopf-Moduls, indem Sie diese nach vorn abziehen.
Grundlagen und Montage System SLIO Verdrahtung 8x-Peripherie-Module Klappen Sie den Verriegelungshebel des Peripherie-Moduls wieder nach unten. Nachdem Sie Ihr Gesamt-System montiert haben, müssen Sie zum Schutz der Bus-Kontakte die Bus-Blende am äußersten Modul wieder stecken. Handelt es sich bei dem äußersten Modul um ein Klemmen-Modul, so ist zur Adaption der obere Teil der Bus-Blende abzubrechen.
Grundlagen und Montage System SLIO Verdrahtung 16x-Peripherie-Module Verdrahtung Vorgehens- Pin-Nr. am Steckverbinder weise Entriegelung für Schraubendreher Anschlussöffnung für Draht Zum Verdrahten stecken Sie, wie in der Abbildung gezeigt, einen passenden Schraubendreher leicht schräg in die rechteckige Öffnung. Zum Öffnen der Kontakt- feder müssen Sie den Schraubendreher in die entgegengesetzte Richtung drücken und halten.
Grundlagen und Montage System SLIO Verdrahtung Power-Module Daten Bitte verwenden Sie ausschließlich Kupferdraht! 30V DC Querschnitt fester Draht 0,25 ... 0,75mm Querschnitt mit Aderendhülse 0,14 ... 0,75mm 24 ... 16 Abisolierlänge 10mm Verdrahtung Vorgehens- Entriegelung weise Anschlussöffnung für Draht Draht stecken Die Verdrahtung erfolgt werkzeuglos.
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Grundlagen und Montage System SLIO Verdrahtung Power-Module Verdrahtung Vorgehens- Pin-Nr. am Steckverbinder weise Entriegelung für Schraubendreher Anschlussöffnung für Draht VORSICHT Verletzungsgefahr durch Stromschlag und Geräteschaden möglich! Setzen Sie das System SLIO in einen sicheren, spannungslosen Zustand, bevor Sie mit der Montage, Demontage oder Verdrahtung der System SLIO Module beginnen! VORSICHT Temperatur externer Kabel beachten!
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Grundlagen und Montage System SLIO Verdrahtung Power-Module Standard-Verdrahtung (1) DC 24V für Leistungsversorgung I/O-Ebene (max. 10A) (2) DC 24V für Elektronikversorgung Bus-Koppler und I/O-Ebene PM - Power Modul Für Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm bis 1,5mm Pos. Funktion Beschreibung nicht belegt DC 24V DC 24V für Leistungsversorgung...
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Grundlagen und Montage System SLIO Verdrahtung Power-Module ■ Absicherung Die Leistungsversorgung ist extern mit einer Sicherung entsprechend dem Maximal- strom abzusichern, d.h. max. 10A mit einer 10A-Sicherung (flink) bzw. einem Lei- tungsschutzschalter 10A Charakteristik Z und sollte UL-zugelassen sein. – Bei Modulen mit positiver Logik (PNP) legen Sie die Sicherung auf den positiven Anschluss.
Grundlagen und Montage System SLIO Schirmung Power-Modul 007-1AB10 (1) DC 24V für Leistungsversorgung I/O-Ebene (max. 10A) (2) DC 24V für Elektronikversorgung Bus-Koppler und I/O-Ebene (3) DC 24V für Leistungsversorgung I/O-Ebene (max. 4A) (4) DC 24V für Elektronikversorgung I/O-Ebene Schirmung Übersicht Für eine störungsfreie Signalübertragung ist eine Schirmung erforderlich.
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Grundlagen und Montage System SLIO Schirmung Schirm auflegen System SLIO Kopf- und 8x-Peripherie-Module besitzen an der Unterseite Auf- nehmer für Schirmschienen-Träger. Stecken Sie Ihre Schirmschienenträger, bis diese am Modul einrasten. Bei flacher Tragschiene können Sie zur Adaption den Abstandshalter am Schirmschienen-Träger abbrechen. Legen Sie Ihre Schirmschiene in den Schirmschienen-Träger ein.
Grundlagen und Montage System SLIO Demontage 8x-Peripherie-Module 2.10 Demontage 8x-Peripherie-Module Vorgehensweise Austausch eines Elektronik- VORSICHT Moduls Setzen Sie das System SLIO in einen sicheren, spannungslosen Zustand, bevor Sie mit der Demontage beginnen! Machen Sie Ihr System stromlos. Zum Austausch eines Elektronik-Moduls können Sie das Elektronik-Modul, nach Betätigung der Entriegelung an der Unterseite, nach vorne abziehen.
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Grundlagen und Montage System SLIO Demontage 8x-Peripherie-Module Ziehen Sie das Modul nach vorne ab. Zur Montage klappen Sie den Verriegelungshebel des zu montierenden Moduls nach oben. Stecken Sie das zu montierende Modul in die Lücke zwischen die beiden Module und schieben Sie das Modul, geführt durch die Führungsleisten auf beiden Seiten, auf die Tragschiene.
Grundlagen und Montage System SLIO Demontage 16x-Peripherie-Module Stecken Sie die zu montierende Modulgruppe in die Lücke zwischen die beiden Module und schieben Sie die Modulgruppe, geführt durch die Führungsleisten auf beiden Seiten, auf die Tragschiene. Klappen Sie alle Verriegelungshebel wieder nach unten. Stecken Sie wieder das zuvor entnommene Elektronik-Modul.
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Grundlagen und Montage System SLIO Demontage 16x-Peripherie-Module Im Gegensatz zu 8x-Peripherie-Modulen können Sie 16x-Peri- pherie-Module direkt demontieren und montieren. Klappen Sie den Verriegelungshebel des zu tauschenden Moduls nach oben. Ziehen Sie das Modul nach vorne ab. Zur Montage klappen Sie den Verriegelungshebel des zu montierenden Moduls nach oben.
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Grundlagen und Montage System SLIO Demontage 16x-Peripherie-Module Im Gegensatz zu 8x-Peripherie-Modulen können Sie 16x-Peri- pherie-Module direkt demontieren und montieren. Klappen Sie alle Verriegelungshebel der zu tauschenden Modulgruppe nach oben. Ziehen Sie die Modulgruppe nach vorne ab. Zur Montage klappen Sie alle Verriegelungshebel der zu montierenden Modul- gruppe nach oben.
Grundlagen und Montage System SLIO Easy Maintenance 2.12 Easy Maintenance Übersicht Terminal-Modul Elektronik-Modul Als Easy Maintenance wird die Unterstützung des Tauschs eines Elektronik-Moduls wäh- rend des Betriebs bezeichnet, ohne das System neu starten zu müssen. Hierbei gibt es folgendes Verhalten am Beispiel einer CPU: ■...
Grundlagen und Montage System SLIO Hilfe zur Fehlersuche - LEDs 2.13 Hilfe zur Fehlersuche - LEDs Allgemein Jedes Modul besitzt auf der Frontseite die LEDs RUN und MF. Mittels dieser LEDs können Sie Fehler in Ihrem System bzw. fehlerhafte Module ermitteln. In den nachfolgenden Abbildungen werden blinkende LEDs mit ☼...
Industrielle Sicherheit in der Informationstechnologie Aktuellste Version Dieses Kapitel finden Sie auch als Leitfaden "Industrielle IT-Sicherheit" im "Download Center" unter www.yaskawa.eu.com Gefahren Datensicherheit und Zugriffsschutz wird auch im industriellen Umfeld immer wichtiger. Die fortschreitende Vernetzung ganzer Industrieanlagen mit den Unternehmensebenen und die Funktionen zur Fernwartung führen zu höheren Anforderungen zum Schutz der...
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Grundlagen und Montage System SLIO Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Industrielle Sicherheit in der Informationstechnologie 2.14.1.1 Absicherung von Hardware und Applikationen ■ Maßnahmen Integrieren Sie keine Komponenten bzw. Systeme in öffentliche Netzwerke. – Setzen Sie bei Einsatz in öffentlichen Netzwerken VPN "Virtual Private Networks" ein.
Grundlagen und Montage System SLIO Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Aufbaurichtlinien 2.14.1.2 Absicherung von PC-basierter Software Maßnahmen Da PC-basierte Software zur Programmierung, Konfiguration und Überwachung ver- wendet wird, können hiermit auch ganze Anlagen oder einzelne Komponenten manipu- liert werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten! ■...
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Grundlagen und Montage System SLIO Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Aufbaurichtlinien Was bedeutet EMV? Unter Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) versteht man die Fähigkeit eines elekt- rischen Gerätes, in einer vorgegebenen elektromagnetischen Umgebung fehlerfrei zu funktionieren, ohne vom Umfeld beeinflusst zu werden bzw. das Umfeld in unzulässiger Weise zu beeinflussen.
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Grundlagen und Montage System SLIO Industrielle Sicherheit und Aufbaurichtlinien > Aufbaurichtlinien – Achten Sie darauf, dass die Schirm-/Schutzleiterschiene impedanzarm mit dem Schrank verbunden ist. – Verwenden Sie für geschirmte Datenleitungen metallische oder metallisierte Steck- ergehäuse. ■ Setzen Sie in besonderen Anwendungsfällen spezielle EMV-Maßnahmen ein. –...
Grundlagen und Montage System SLIO Allgemeine Daten für das System SLIO 2.15 Allgemeine Daten für das System SLIO Konformität und Approbation Konformität 2014/35/EU Niederspannungsrichtlinie 2014/30/EU EMV-Richtlinie RoHS (EU) 2011/65/EU Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten UKCA 2016 No.
Grundlagen und Montage System SLIO Allgemeine Daten für das System SLIO > Einsatz unter erschwerten Betriebsbedingungen Norm Bemerkungen Störaussendung EN 61000-6-4 Class A (Industriebereich) Störfestigkeit EN 61000-6-2 Industriebereich Zone B EN 61000-4-2 8kV bei Luftentladung (Schärfegrad 3), 4kV bei Kontaktentladung (Schärfegrad 2) EN 61000-4-3 HF-Einstrahlung (Gehäuse) 80MHz …...
Hardwarebeschreibung System SLIO Leistungsmerkmale Hardwarebeschreibung Leistungsmerkmale ■ Eigenschaften Serielle RS232-Schnittstelle (potenzialgetrennt zum Rückwandbus) ■ Übertragungsrate von 150Bit/s bis maximal 115,2kBit/s ■ Serielle Kommunikation über RS232 ■ Protokolle – ASCII – STX/ETX – 3964(R) – Modbus (Master/Slave mit ASCII und RTU short & long) mit einer Telegrammlänge von 250Byte ■...
Hardwarebeschreibung System SLIO Aufbau Aufbau 040-1BA00 Verriegelungshebel Terminal-Modul Beschriftungsstreifen Rückwandbus LED-Statusanzeige DC 24V Leistungsversorgung Elektronik-Modul Terminal-Modul Verriegelungshebel Elektronik-Modul Anschlussklemmen Statusanzeige Beschreibung grün Bus-Kommunikation ist OK Modul-Status ist OK Bus-Kommunikation ist OK Modul-Status meldet Fehler Bus-Kommunikation nicht möglich Modul-Status meldet Fehler Fehler Busversorgungsspannung Konfigurationsfehler "Hilfe zur Fehlersuche - LEDs"...Seite 41...
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Hardwarebeschreibung System SLIO Aufbau Anschlüsse Für Drähte mit einem Querschnitt von 0,08mm bis 1,5mm Pos. Funktion Beschreibung Sendedaten Request to send RTS auf "1": CP sendebereit RTS auf "0": CP sendet nicht Data carrier detect Daten können empfangen werden Data set ready Modem signalisiert Betriebsbereitschaft Empfangsdaten Clear to send...
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Hardwarebeschreibung System SLIO Aufbau RS232-Verkabelung ohne Hardware-Handshake HB300 | CP | 040-1BA00 | de | 25-05...
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Hardwarebeschreibung System SLIO Aufbau RS232-Verkabelung mit Hardware-Handshake HB300 | CP | 040-1BA00 | de | 25-05...
Einsatz System SLIO Schnelleinstieg Einsatz Schnelleinstieg Übersicht Der Kommunikationsprozessor 040-1BA00 für das System SLIO ermöglicht die serielle Prozessankopplung zu verschiedenen Ziel- oder Quellsystemen. Hierbei wird der CP als Peripherie-Modul betrieben und über den Rückwandbus mit Betriebsspannung versorgt. Parameter Zur Parametrierung können dem CP Parameterdaten übergeben werden, die je nach gewähltem Protokoll entsprechend belegt sind.
Einsatz System SLIO Ein-/Ausgabe-Bereich Ein-/Ausgabe-Bereich Übersicht Abhängig vom übergeordneten System belegt der CP für Ein- und Ausgabe jeweils folgende Anzahl an Bytes im Adress-Bereich. ■ PROFIBUS: 8Byte, 20Byte oder 60Byte wählbar ■ PROFINET: 20Byte oder 60Byte wählbar ■ CANopen: 8Byte ■...
Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Daten senden Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation 4.3.1 Daten senden ■ Beim Senden sind vom übergeordneten System die auszugebenden Daten in den Ausgabebereich einzutragen und mit dem Control-Byte an den CP zu übergeben. ■ Der CP reagiert bei jedem Telegramm mit einer Quittierung, indem er Bit 3...0 von Byte 0 des Ausgabebereichs in Bit 7...4 von Byte 0 des Eingabebereichs kopiert oder über dieses Byte eine entsprechende Statusmeldung zurückschickt.
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Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Daten senden Prinzip der Übertragung mit Bei der fragmentierten Übertragung werden mit dem 1. Telegramm (Header) die Anzahl Fragmentierung der Nutzdaten und schon ein Teil der Nutzdaten übermittelt. Danach folgen die Fragment- Telegramme. Der CP reagiert bei jedem Telegramm mit einer Quittierung, indem er Bit 3...0 von Byte 0 des Ausgabebereichs in Bit 7...4 von Byte 0 des Eingabebereichs kopiert oder über dieses Byte eine entsprechende Statusmeldung zurückschickt.
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Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Daten senden Quittierung Status Bit 3...0 Reserviert für den Empfang ■ Bit 7...4 8h: Quittierung: Leerlauf ■ 9h: Quittierung: Fragmentierte Übertragung gestartet ■ Ah: Quittierung: Daten ohne Fragmentierung erhalten ■ Ch: Status: Reset wurde auf CP durchgeführt ■...
Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Daten empfangen Control-Byte ■ Bit 3...0 8h: Leerlauf - keine Daten vorhanden ■ Ah: Übertrage letztes Fragment ■ Bh: Führe einen Reset auf dem CP aus Bit 7...4 Reserviert für den Empfang Nutzdaten Geben Sie hier die Nutzdaten für die serielle Kommunikation an.
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Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Daten empfangen Info-Byte ■ Bit 3...0 8h: Leerlauf - keine Daten vorhanden ■ 9h: Daten werden fragmentiert übertragen ■ Ah: Daten wurden ohne Fragmentierung übertragen Bit 7...4 Reserviert für Senden Telegramm-Info-Byte 00h: Das Telegramm beinhaltet keine zusätzlichen Offset-Angaben. 04h: Das Telegramm beinhaltet zusätzliche Offset-Angaben, welche als Wort der Länge nachgestellt sind.
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Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Daten empfangen Prinzip der Übertragung mit Übergeordnetes System Fragmentierung Byte Funktion Byte Funktion Info-Byte Telegramm-Info-Byte Länge High-Byte Länge Low-Byte Offset High-Byte Offset Low-Byte 6...n-1 Nutzdaten mit n = Anzahl der belegten Bytes im Adressbereich (IO-Size) Nachdem Sie die Daten in Ihrem übergeordneten System entsprechend verarbeitet haben, müssen Sie dem CP den Empfang quittieren, indem Sie Bit 3...0 von Byte 0 des Eingabebereichs in Bit 7...4 von Byte 0 des Ausgabebereichs kopieren.
Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Beispiele Offset Sofern das Telegramm-Info-Byte den Wert 04h hat, wird zusätzlich ein Offset einge- tragen. Ansonsten befindet sich hier RetVal. Berechnung des Offset bei fragmentierter Übertragung: Daten_Offset = (Fragmentzähler + 1) × (IO_Size-1) -7 + Offset ■...
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Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Beispiele Übergeordnetes System Byte Funktion Byte Funktion A0h Quittierung Empfangen: IO-Size = 60Byte, Länge = 40Byte Übergeordnetes System Byte Funktion Byte Funktion 0Ah Fragment-Info 00h Telegramm-Info 00h Länge High-Byte 2Ah Länge Low-Byte 00h RetVal High-Byte 00h RetVal Low-Byte 6...45 Nutzdaten Byte 0...39...
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Einsatz System SLIO Prinzip der Rückwandbus-Kommunikation > Beispiele 2. Fragment übergeordnetes System Byte Funktion Byte Funktion 01h Fragment 1...19 Nutzdaten Byte 22...47 10h Quittierung Letztes Fragment übergeordnetes System Byte Funktion Byte Funktion 0Ah Kommando 1, 2 Nutzdaten Byte 48, 49 3...19 wird nicht verwendet A0h Quittierung...
Einsatz System SLIO Kommunikation über Hantierungsbausteine > Übersicht Letztes Fragment übergeordnetes System Byte Funktion Byte Funktion 0Ah Fragment-Info 1...17 Nutzdaten Byte 33...49 A0h Quittierung Kommunikation über Hantierungsbausteine Kommunikation Für die Verarbeitung der Verbindungsaufträge auf SPS-Seite ist ein Anwenderprogramm in der CPU erforderlich. Beim Einsatz einer System SLIO CPU verwenden Sie zur Kommunikation FB 65 SEND_RECV.
4.4.2 Controls Library Näheres zum Einsatz dieser Bausteine finden Sie im Handbuch "Serial Communication - SW90GS0MA" im "Download Center" von www.yaskawa.eu.com unter "SW90GS0MA". Diagnosedaten Übersicht Sie haben die Möglichkeit, einen Diagnosealarm für den CP zu aktivieren. Mit dem Auslösen eines Diagnosealarms werden vom Modul Diagnosedaten für Diagnose kommend bereitgestellt.
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Einsatz System SLIO Diagnosedaten Name Bytes Funktion Default ERR_C reserviert ERR_D Diagnose CHTYP Kanaltyp NUMBIT Anzahl Diagnosebits pro Kanal NUMCH Anzahl Kanäle des Moduls CHERR reserviert CH0ERR reserviert CH1ERR... reserviert 0Bh ... 11h CH7ERR DIAG_US µs-Ticker ERR_A Diagnose Byte Bit 7 ... 0 ■...
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Einsatz System SLIO Diagnosedaten NUMCH Kanäle Byte Bit 7 ... 0 Anzahl der Kanäle eines Moduls (hier 01h) CHERR, CH0ERR ... Byte Bit 7 ... 0 CH7ERR Bit 7 ... 0: reserviert DIAG_US µs-Ticker Byte Bit 7 ... 0 0...3 Wert des µs-Ticker bei Auftreten der Diagnose µs-Ticker Im System SLIO-Modul befindet sich ein 32-Bit Timer (µs-Ticker), welcher mit NetzEIN...
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO ASCII > Grundlagen ASCII Serielle Kommunikationsprotokolle Übersicht Serielle Übertragung eines Die Punkt-zu-Punkt-Kopplung zwischen zwei Kommunikationspartnern ist die einfachste Zeichens Form des Informationsaustauschs. Hierbei bildet der CP die Schnittstelle zwischen einem übergeordneten System und einem seriell angebundenen Kommunikationspartner. Die Datenübertragung erfolgt seriell.
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO ASCII > Parametrierdaten bei ASCII 5.2.2 Parametrierdaten bei ASCII DS - Datensatz für Zugriff über CPU, PROFIBUS und PROFINET - Index für Zugriff über CANopen SX - Subindex für Zugriff über EtherCAT mit Index 3100h + EtherCAT-Slot Näheres hierzu finden Sie im Handbuch zu Ihrem Bus-Koppler.
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO ASCII > Parametrierdaten bei ASCII BAUD: Übertragungsrate Geschwindigkeit der Datenübertragung in Bit/s (Baud). Sie haben folgende Einstellbe- reiche; andere Werte sind nicht zulässig. Wertebereich: Baud Baud Baud 9600 2400 38400 4800 57600 7200 76800 9600 115200 1200 14400 109700...
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO STX/ETX > Grundlagen STX/ETX Stopbits Die Stopbits werden jedem zu übertragenden Zeichen nachgesetzt und kennzeichnen das Ende eines Zeichens. Flusskontrolle Mechanismus, der den Datentransfer synchronisiert, wenn der Sender schneller Daten schickt, als der Empfänger verarbeiten kann. Die Flusskontrolle kann hardware- oder softwaremäßig (XON/XOFF) erfolgen.
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO STX/ETX > Parametrierdaten bei STX/ETX Telegrammaufbau Sie können bis zu 2 Anfangs- und Endezeichen frei definieren. Auch hier kann eine ZNA für den Sender vorgegeben werden. 5.3.2 Parametrierdaten bei STX/ETX DS - Datensatz für Zugriff über CPU, PROFIBUS und PROFINET - Index für Zugriff über CANopen SX - Subindex für Zugriff über EtherCAT mit Index 3100h + EtherCAT-Slot Näheres hierzu finden Sie im Handbuch zu Ihrem Bus-Koppler.
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO STX/ETX > Parametrierdaten bei STX/ETX BAUD: Übertragungsrate Geschwindigkeit der Datenübertragung in Bit/s (Baud). Sie haben folgende Einstellbe- reiche; andere Werte sind nicht zulässig. Wertebereich: Baud Baud Baud 9600 2400 38400 4800 57600 7200 76800 9600 115200 1200 14400 109700...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO STX/ETX > Parametrierdaten bei STX/ETX Stopbits Die Stopbits werden jedem zu übertragenden Zeichen nachgesetzt und kennzeichnen das Ende eines Zeichens. Flusskontrolle Mechanismus, der den Datentransfer synchronisiert, wenn der Sender schneller Daten schickt, als der Empfänger verarbeiten kann. Die Flusskontrolle kann hardware- oder softwaremäßig (XON/XOFF) erfolgen.
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO 3964(R) > Grundlagen 3964(R) OPTION12, 13: Endeken- ASCII-Wert des Endezeichens, das nach einem Telegramm folgt und das Ende einer nung 1, 2 Übertragung kennzeichnet. Sie können 1 oder 2 Endezeichen verwenden. Bei Einsatz von 2 Endezeichen müssen Sie unter "Anzahl Endekennungen" eine 2 eintragen. Endekennung 1, 2: Bereich: 0 ...
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO 3964(R) > Parametrierdaten bei 3964(R) Time-out-Zeiten QVZ wird überwacht zwischen STX und DLE sowie zwischen BCC und DLE. ZVZ wird während des gesamten Telegramm-Empfangs überwacht. Bei Verstreichen der QVZ nach STX wird erneut STX gesendet, nach 5 Versuchen wird ein NAK gesendet und der Verbindungsaufbau abgebrochen.
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO 3964(R) > Parametrierdaten bei 3964(R) Name Bytes Funktion Default OPTION4 ZNA (x 20ms) 3106h OPTION5 ZVZ (x 20ms) 3107h OPTION6 QVZ (x 20ms) 3108h OPTION7 BWZ (x 20ms) 3109h OPTION8 STX Wiederholungen 310Ah OPTION9 310Bh OPTION10 Priorität 310Ch OPTION11...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO 3964(R) > Parametrierdaten bei 3964(R) OPTION3: Zeichenrahmen Byte Bit 7 ... 0 ■ Bit 1, 0: Datenbits – 00b = 5 Datenbits – 01b = 6 Datenbits – 10b = 7 Datenbits – 11b = 8 Datenbits ■...
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Modbus > Grundlagen Modbus OPTION7: BWZ Die Blockwartezeit (BWZ) ist die maximale Zeitdauer zwischen der Bestätigung eines Anforderungstelegrams (DLE) und STX des Reaktionstelegramms. Die BWZ wird als Faktor von 20ms-Schritten angegeben. Wertebereich: 0 ... 255 ■ Default: 10 OPTION8: STX-Wiederho- Maximale Anzahl der Versuche des CP, eine Verbindung aufzubauen.
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Modbus > Parametrierdaten bei Modbus ASCII-, RTU Modus Bei Modbus gibt es zwei unterschiedliche Übertragungsmodi: ■ ASCII-Modus: – Jedes Byte wird im 2 Zeichen ASCII-Code übertragen. Die Daten werden durch Anfang- und Ende-Zeichen gekennzeichnet. Dies macht die Übertragung transpa- rent, aber auch langsam.
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Modbus > Parametrierdaten bei Modbus PROTOCOL Geben Sie hier das Protokoll an, das verwendet werden soll. Diese Einstellung beein- flusst den weiteren Aufbau. Wertebereich unter Modbus: 0Ah: Modbus Master ASCII 0Bh: Modbus RTU 0Ch: Modbus Slave ASCII short 0Dh: Modbus Slave RTU short 1Ch:...
SPS-Programm erforderlich. Hierbei erfolgt die Kommunikation über Hantierungsbau- steine, die Sie in Form der Controls Library Fx000011_Vxxx.zip in Ihr Konfigurations- tool einbinden können. Sie finden diese auch unter www.yaskawa.eu.com im Download Center. HB300 | CP | 040-1BA00 | de | 25-05...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Einsatz - Modbus > Modbus - Übersicht 5.6.1.1 Kommunikationsmöglichkeiten Nachfolgend sollen die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Modbus Master und Modbus Slave an folgenden Kombinationsmöglichkeiten gezeigt werden: ■ CP 040 Modbus Master n CP 040 Modbus Slave short ■ CP 040 Modbus Master n CP 040 Modbus Slave long Master n Slave short Modbus Master...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Einsatz - Modbus > Modbus - Übersicht Die Kommunikation im Master-Modus erfolgt über Datenbausteine unter Einsatz der Han- tierungsbausteine FB 60 - SEND und FB 61 - RECEIVE (oder FB 65 SEND_RECV). Hier können Sie bis zu 250Byte Nutzdaten pro Telegramm übertragen. Modbus Slave long Im Modbus Slave long Modus wird nur ein geänderter Datenbereich beginnend bei 0 mit FB 61 - RECEIVE an die CPU übertragen.
Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Einsatz - Modbus > Modbus - Funktionscodes 5.6.2 Modbus - Funktionscodes Namenskonventionen Für Modbus gibt es Namenskonventionen, die hier kurz aufgeführt sind: ■ Modbus unterscheidet zwischen Bit- und Wortzugriff; Bits = "Coils" und Worte = "Register". ■...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Einsatz - Modbus > Modbus - Funktionscodes Übersicht Mit folgenden Funktionscodes können Sie von einem Modbus-Master auf einen Slave zugreifen. Die Beschreibung erfolgt immer aus Sicht des Masters: Code Befehl Beschreibung Read n Bits n Bit lesen von Master-Ausgabe-Bereich 0x Read n Bits n Bit lesen von Master-Eingabe-Bereich 1x Read n Words...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Einsatz - Modbus > Modbus - Funktionscodes Slave-Adresse Die Slave-Adresse muss identisch sein mit der parametrierten Slave- Adresse (OPTION4). Read n Bits 01h, 02h Code 01h: n Bit lesen von Master-Ausgabe-Bereich 0x Code 02h: n Bit lesen von Master-Eingabe-Bereich 1x Kommandotelegramm Slave- Funktions-...
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Serielle Kommunikationsprotokolle System SLIO Einsatz - Modbus > Modbus - Fehlermeldungen Folgende Fehlermeldungen sind möglich: ERROR01 NO DATA Error no data Innerhalb der Wartezeit wurde kein Telegramm empfangen. ERROR02 D LOST Error data lost Es liegen keine Daten vor, da entweder der Empfangspuffer voll ist oder ein Fehler im Empfangsteil aufgetreten ist.