Hersteller zugelassene Anwendungen eingesetzt werden. Detaillierte Angaben zum Einsatzbereich finden Sie im Kapitel „Produktbeschreibung". 1.5 Allgemeine Sicherheitshinweise Die Sicherheitshinweise der Betriebsanleitung sowie landesspezifische Installations-, Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten. Weitere technische Informationen entnehmen Sie bitte den Schmersal Katalogen bzw. dem Online-Katalog im Internet unter products.schmersal.com. 2-28...
2 Produktbeschreibung 2.1 Typenschlüssel Produkt-Typbezeichnung: RSS 36 (1)-(2)-(3)-(4)-(5)-(6) ohne Standard Codierung Individuelle Codierung Individuelle Codierung, mehrfach anlernbar ohne Ohne Diagnosefunktion (auf Anfrage Mit Diagnoseausgang Mit serieller Diagnosefunktion ohne Standardausführung ohne Rückführkreisüberwachung EDM (External Device Monitoring) EDM mit automatischem Reset EDM mit manuellem Reset ohne Ohne NOT-HALT Quittieren bei Eingangsfehler durch NOT-HALT...
nur für Ausführung -ST 2.2 Sonderausführungen Für Sonderausführungen, die nicht im Typenschlüssel aufgeführt sind, gelten die vor- und nachgenannten Angaben sinngemäß, soweit diese mit der serienmäßigen Ausführung übereinstimmen. 2.3 Bestimmung und Gebrauch Der berührungslos wirkende, elektronische Sicherheits-Sensor ist für den Einsatz in Sicherheitskreisen ausgelegt und dient der Stellungsüberwachung beweglicher Schutzeinrichtungen.
Die Bewertung und Auslegung der Sicherheitskette ist vom Anwender entsprechend der relevanten Normen und Vorschriften und in Abhängigkeit vom erforderlichen Sicherheitsniveau vorzunehmen. Sind an derselben Sicherheitsfunktion mehrere Sicherheits-Sensoren beteiligt, müssen die PFH-Werte der Einzelkomponenten addiert werden. Das Gesamtkonzept der Steuerung, in welche die Sicherheitskomponente eingebunden wird, ist nach den relevanten Normen zu validieren.
Einbaubedingungen (mechanisch) nicht bündig Topologie des Senors Reihenschaltungsgerät Werkstoff des Gehäuses Kunststoff, glasfaserverstärkter Thermoplast Reaktionszeit, maximum 100 ms Risikozeit, maximum 200 ms Reaktionszeit der Sicherheitsausgänge bei Abschaltung durch 100 ms Betätiger, maximum Reaktionszeit der Sicherheitsausgänge bei Abschaltung durch die 0,5 ms Sicherheitseingänge, maximum Bruttogewicht 80 g...
Hinweis (Mechanische Lebensdauer) Betätigungsgeschwindigkeit 0,25 m/s Schaltspiele bei Türmassen ≤ 5 kg Rastkraft, circa 18 N Befestigung Zur Montage der Sensoren sowie bei seitlicher Befestigung der Betätiger reichen 25 mm Schraubenlänge. Bei hochkant montiertem Betätiger sowie bei Verwendung der Dichtungsscheiben werden 30 mm lange Schrauben empfohlen. Ausführung der Befestigungsschrauben 2x M4 (Zylinderkopfschrauben mit Unterlegscheiben DIN 125A / Form A)
Umgebungstemperatur -28 ... +70 °C Lager- und Transporttemperatur -28 ... +85 °C Relative Feuchtigkeit, maximum 93 % Hinweis (Relative Feuchtigkeit) nicht kondensierend nicht vereisend Schwingfestigkeit 10 … 55 Hz, Amplitude 1 mm Schockfestigkeit 30 g / 11 ms Schutzklasse Zulässige Aufstellhöhe über NN, maximum 2.000 m Umgebungsbedingungen - Isolationskennwerte Bemessungsisolationsspannung U...
Bezeichnung, Sicherheitsausgänge Y1 und Y2 Bemessungsbetriebsstrom 250 mA Ausgangsstrom, maximum 0,25 A Ausführung der Schaltelemente kurzschlussfest, p-schaltend Spannungsfall U , maximum Reststrom I , maximum 0,5 mA Spannung, Gebrauchskategorie DC-12 24 VDC Strom, Gebrauchskategorie DC-12 0,25 A Spannung, Gebrauchskategorie DC-13 24 VDC Strom, Gebrauchskategorie DC-13 0,25 A...
Dieses Gerät hält beim Betrieb in einem Mindestabstand von 100 mm die Grenzwerte für die Nervenstimulation (ISED SPR-002) ein. Änderungen oder Anpassungen, die von der K.A. Schmersal GmbH & Co. KG nicht ausdrücklich genehmigt wurden, können dazu führen, dass die Berechtigung des Benutzers zum Betrieb des Geräts erlischt.
Der Betätiger ist durch geeignete Maßnahmen (Verwendung von Einwegschrauben, Verkleben, Aufbohren von Schraubenköpfen, Verstiften) an der Schutzeinrichtung unlösbar zu befestigen und gegen Verschieben zu sichern. Um eine systembedingte Beeinflussung und eine Reduzierung der Schaltabstände zu vermeiden, bitte folgende Hinweise beachten: Metallteile in der Nähe des Sensors können den Schaltabstand verändern.
4.4 Schaltabstand Schaltabstände in mm gemäß IEC 60947-5-3 Typischer Schaltabstand s Gesicherter Schaltabstand s Gesicherter Ausschaltabstand s Aufgrund von notwendigen technischen Änderungen (ab V2), ergeben sich neue Schaltabstände gemäß unten stehender Tabelle. Bitte überprüfen Sie die Konstruktion Ihrer Schutzeinrichtung nach der Installation auf die Einhaltung der gesicherten Schaltabstände (≤...
Die Seitenfläche erlaubt einen max. Höhenversatz (X) von Sensor und Betätiger um ± 8 mm (z.B. Montagetoleranz oder durch Absacken der Schutztür). Der Querversatz (Y) beträgt max. ± 18 mm. Rastende Versionen X ± 5 mm, Y ± 3 mm. Versatz reduziert die Rastkraft.
Anforderungen an eine nachgeschaltete Auswertung: Zweikanaliger Sicherheitseingang, geeignet für p-schaltende Sensoren mit Schließerfunktion Information zur Auswahl geeigneter Sicherheitsauswertungen entnehmen Sie bitte den Schmersal-Katalogen bzw. dem Online-Katalog im Internet unter products.schmersal.com. Alternativ zu einer Auswertung können auch Sicherheits-Sensoren der Reihen RSS 36...F0 bzw. RSS 36...F1 zur direkten Ansteuerung und Überwachung von Sicherheitsschützen als erster Sensor einer Reihenschaltung...
Zur komfortablen Verdrahtung und Reihenschaltung von SD-Geräten stehen die SD-Verteiler PFB-SD-4M12-SD-V2 (Variante für die Feldebene) und PDM-SD-4CC-SD (Variante für den Schaltschrank, aufschiebbar auf Tragschiene) sowie weiteres umfangreiches Zubehör zur Verfügung. Detailinfo im Internet unter products.schmersal.com. 5.3 Anschlussbeispiele zur Reihenschaltung Der Aufbau einer Reihenschaltung ist möglich. Bei einer Reihenschaltung bleibt die Risikozeit unverändert und die Reaktionszeit erhöht sich um die Summe der in den technischen Daten angegebenen Reaktionszeit der Eingänge...
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Y1 und Y2 = Sicherheitsausgänge → Auswertung SD-IN → Gateway → Feldbus Anschlussbeispiel 3: Reihenschaltung mit RSS 36…F0 Der Sicherheits-Sensor RSS 36…F0 steuert zwangsgeführte Hilfsschütze oder Relais direkt an. Die Überwachung der externen Schütze oder Relais wird durch den Rückführkreis ermöglicht, der aus den Öffner-Kontakten von K1, K2 gebildet wird.
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Anschlussbeispiel 4: Reihenschaltung mit RSS 36...F1-Q als Master mit EDM Der Sicherheits-Sensor RSS 36...F1 steuert zwangsgeführte Hilfsschütze oder Relais direkt an. Die F1 Funktion überwacht zusätzlich zu den Rückführkontakten eine fallende Flanke des Reset-Tasters. Der Sensor schaltet mit dem Loslassen des Tasters ein. Er kann zur manuellen Rückstellung an hintertretbaren Schutzeinrichtungen eingesetzt werden.
Freigabesperre abgelaufen ist und der neue Betätiger erfasst wurde. Bei Spannungsunterbrechung während des Zeitablaufs startet die 10 Minuten Manipulationsschutzzeit anschließend wieder neu. 7 Wirkprinzip und Diagnosefunktion 7.1 Arbeitsweise der Sicherheitsausgänge Die Sicherheitsausgänge können direkt zur Verschaltung im sicherheitsrelevanten Teil der Anwendersteuerung genutzt werden.
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Ergänzend signalisiert ein Diagnoseausgang den Betriebszustand des Sicherheitsschaltgerätes. Seine Signale können in einer nachgeschalteten Steuerung genutzt werden. Der kurzschlussfeste Diagnoseausgang OUT kann für zentrale Anzeigen oder Steuerungsaufgaben, z.B. in einer SPS, herangezogen werden. Der Diagnoseausgang ist kein sicherheitsrelevanter Ausgang. Fehler Fehler, die die sichere Funktion des Sicherheitsschaltgerätes nicht mehr gewährleisten (interne Fehler), führen zur Abschaltung der Sicherheitsausgänge innerhalb der Risikozeit.
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Tabelle 1: Beispiele für die Diagnosefunktion des Sicherheits-Sensors mit konventionellem Diagnoseausgang Sensorfunktion LEDs Diagnose- Sicherheits- Bemerkung ausgang ausgänge grün gelb Y1, Y2 Versorgungssp Spannung annung liegt an, keine Bewertung der Spannungsqua lität Bedämpft 24 V 24 V Die gelbe LED signalisiert immer einen Betatiger im...
Dieses SD-Gateway wird als Slave in ein vorhandenes Feldbus-System eingebunden. Die Diagnosesignale können auf diese Weise mit einer SPS ausgewertet werden. Die notwendige Software zur Einbindung der SD-Gateways steht im Internet unter products.schmersal.com zur Verfügung. Die Antwort- und Diagnosedaten werden für jeden Sicherheits-Sensor in der Reihenschaltungskette automatisch und kontinuierlich jeweils in ein dem jeweiligen Sensor zugeordnetes Eingangsbyte der SPS geschrieben.
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Diagnose Fehler(-warnung) Wird im Antwort-Byte eine Fehler(-warnung) signalisiert, kann hierüber eine weiterführende Fehlerinformation ausgelesen werden. Detailinformationen zum Einsatz der seriellen Diagnose sind in den Betriebsanleitungen des PROFIBUS-Gateways SD-I-DP- V0-2 und des Universal-Gateways SD-I-U-... aufgeführt. Tabelle 2: Funktion der Diagnose-LEDs, der seriellen Statussignale und der Sicherheitsausgänge an einem Beispiel System LEDs Sicher...
Tabelle 3: Tabellarische Übersicht von Statussignalen, Warnungen oder Fehlermeldungen (Beschriebener Zustand ist erreicht, wenn Bit = 1) Kommunikationsrichtung Aufruf-Byte: von der SPS zum lokalen Sicherheits-Sensor Antwort-Byte: vom lokalen Sicherheits-Sensor an die SPS Warnungs-/Fehlerbyte: vom lokalen Sicherheits-Sensor an die SPS ...
Funktionsprüfung nach Montage und Anschluss des RSS 36…-F0/-F1 Zum Start des Tests sind alle Schutzeinrichtungen zu schließen. Der Rückführkreis muss geöffnet sein. Aktion zum Test der Reaktion RSS 36 Ausführung Reaktion RSS 36 Ausführung Funktionsweise Betriebsspannung einschalten Die gelbe LED blinkt mit 5 Hz Die gelbe LED blinkt mit 5 Hz und die Relais sind abgeschaltet und die Relais sind abgeschaltet...
Das Sicherheitsschaltgerät ist entsprechend der nationalen Vorschriften und Gesetze fachgerecht zu entsorgen. 28-28 Schmersal France SAS, BP 18, 38181 Seyssins Cedex Die genannten Daten und Angaben wurden sorgfältig geprüft. Abbildungen können vom Original abweichen. Weitere technische Daten finden Sie in der Betriebsanleitung.