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Inhaltsverzeichnis
PSE1.2 Li-Ion/
PSE1.2 Li-Ion (z)
Betriebsanleitung
de-DE
51938865
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11.21
PSE 1.2 Li-Ion
PSE 1.2 Li-Ion (z)
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Inhaltszusammenfassung für Ameise PSE1.2 Li-Ion

  • Seite 1 PSE1.2 Li-Ion/ PSE1.2 Li-Ion (z) Betriebsanleitung de-DE 51938865 10.21 11.21 PSE 1.2 Li-Ion PSE 1.2 Li-Ion (z)
  • Seite 3: Konformitätserklärung

    Konformitätserklärung Hersteller Noblelift Intelligent Equipment Co., Ltd., No. 528 Changzhou Road, 313100 Changxing, Huzhou, Zhejiang, Volksrepublik China Importiert von (für alle Länder außer China) / Genehmigt durch (für China) Jungheinrich AG, Friedrich-Ebert-Damm 129, D-22047 Hamburg, Deutschland Bezeichnung Flurförderzeug Option Serien-Nr. Baujahr PSE 1.2 Li-Ion PSE 1.2 Li-Ion (z)
  • Seite 5 Vorwort Hinweise zur Betriebsanleitung Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet und die Seiten sind durchgehend nummeriert. dieser Betriebsanleitung werden...
  • Seite 6 Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Jungheinrich Aktiengesellschaft Friedrich-Ebert-Damm 129 22047 Hamburg - Deutschland Telefon: +49 (0) 40/6948-0 www.jungheinrich.com...
  • Seite 7: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Bestimmungsgemäße Verwendung Allgemein Bestimmungsgemäßer Einsatz Zulässige Einsatzbedingungen Verpflichtungen des Betreibers Anbau von Anbaugeräten oder Zusatzausstattungen Demontage von Komponenten Windlasten Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Definition der Fahrtrichtung Baugruppen- und Funktionsbeschreibung Übersicht Baugruppen Funktionsbeschreibung Technische Daten Leistungsdaten Abmessungen Gewichte Bereifung EN-Normen Kennzeichnungsstellen und Typenschilder Kennzeichnungsstellen Typenschild Tragfähigkeitsschild des Flurförderzeugs...
  • Seite 8 Laden der Batterie Lagerung / Sicherer Umgang / Störungen 3.5.1 Lagerung der Batterie 3.5.2 Sicherheitshinweise zum sicheren Umgang 3.5.3 Störungen Entsorgung und Transport einer Lithium-Ionen Batterie 3.6.1 Hinweis zur Entsorgung 3.6.2 Angaben zum Transport Batterie laden Ladezustandsanzeige Batterie laden mit Einbauladegerät Batterie aus- und einbauen Bedienung Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeugs...
  • Seite 9 Betriebsmittel und Altteile Räder Hydraulikanlage Energiespeichernde Bauteile Hubketten Betriebsmittel und Schmierplan Sicherer Umgang mit Betriebsmitteln Schmierplan Betriebsmittel Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten Sicheres Anheben und Aufbocken des Flurförderzeugs Schutzeinrichtungen demontieren und montieren Fronthaube demontieren und montieren Reinigungsarbeiten 5.5.1 Reinigen des Flurförderzeugs 5.5.2 Reinigen der Baugruppen der elektrischen Anlage...
  • Seite 11: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Allgemein Flurförderzeug muss nach Angaben dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu Schäden bei Personen, Flurförderzeug oder Sachwerten führen. Bestimmungsgemäßer Einsatz VORSICHT! Gefahr durch zu hohe Lasten und falsche Lastverteilung Überlastung des Flurförderzeug und Gefährdung der Standsicherheit.
  • Seite 12: Zulässige Einsatzbedingungen

    Zulässige Einsatzbedingungen WARNUNG! Einsatz unter extremen Bedingungen Einsatz Flurförderzeugs unter extremen Bedingungen kann Fehlfunktionen und Unfällen führen. uFür Einsätze unter extremen Bedingungen, insbesondere in stark staubhaltiger oder Korrosion verursachender Umgebung, ist für das Flurförderzeug eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. uDer Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ist nicht zulässig.
  • Seite 13: Anbau Von Anbaugeräten Oder Zusatzausstattungen

    Anbau von Anbaugeräten oder Zusatzausstattungen Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit denen in die Funktionen des Flurförderzeugs eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Gegebenenfalls ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen. Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
  • Seite 15: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Die Flurförderzeuge PSE 1.2 Li-Ion und PSE 1.2 Li-Ion (z) sind selbstfahrende, deichselgeführte Elektrostapler mit elektrisch angetriebener Hubfunktion. Sie sind für den Transport von palettierten Lasten auf ebenem Boden und zum Stapeln der Lasten bis zur gewünschten Hubhöhe vorgesehen. Bei Ausführung als Doppelstock-Fahrzeug (nur PSE 1.2 Li-Ion (z)) können zwei Paletten übereinander aufgenommen werden.
  • Seite 16: Definition Der Fahrtrichtung

    Definition der Fahrtrichtung Für die Angabe von Fahrtrichtungen werden folgende Festlegungen getroffen: Pos. Bezeichnung Links Antriebsrichtung Lastrichtung Rechts...
  • Seite 17: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung Übersicht Baugruppen Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Hubgerüst Netzstecker des Einbauladegeräts Schutzscheibe (2-teilig) Anzeigeeinheit Service-Schnittstelle Lastaufnahmemittel Lade-LED Fronthaube Instrumentenhaube Antriebshaube (2-teilig) Auffahrsicherheitstaster Lasträder Schalter NOTAUS Antriebsrad Deichsel Deichselabdeckung Tastenfeld Lastteil Starttaster Stützrad...
  • Seite 18: Funktionsbeschreibung

    Funktionsbeschreibung Flurförderzeugkontur Eine geschlossene, glatte Flurförderzeugkontur mit runden Kanten ermöglicht eine sichere Handhabung des Flurförderzeugs. Die Räder sind von einem stabilen Rammschutz umkleidet. Die Flurförderzeugkontur darf nicht verändert werden. Gegebenenfalls den Kundendienst des Herstellers kontaktieren. Automatische Rückstellung der Bedienelemente Beim Loslassen drückt eine Gasdruckfeder die schwenkbare Deichsel nach oben und löst eine Bremsung aus, siehe Seite 72.
  • Seite 19 Fahrerplatz Alle Fahr- und Hubfunktionen sind ohne Umgreifen bedienbar. Betriebsstundenzähler Die Betriebsstunden werden gezählt, wenn das Flurförderzeug betriebsbereit ist und eines der folgenden Bedienelemente betätigt wurde: – Deichsel in Fahrbereich „F”, siehe Seite 74. – Taster „Langsamfahrt”, siehe Seite 76. –...
  • Seite 20: Technische Daten

    Technische Daten Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2189. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. Leistungsdaten PSE 1.2 Li-Ion Bezeichnung PSE 1.2 Li-Ion Tragfähigkeit 1200 Fahrgeschwindigkeit mit/ohne Nennlast 4,2 / 4,5 km/h Hubgeschwindigkeit mit/ohne Nennlast 0,11 / 0,16 Senkgeschwindigkeit mit/ohne Nennlast 0,13 / 0,11 max.
  • Seite 21: Abmessungen

    Abmessungen...
  • Seite 22 PSE 1.2 Li-Ion Bezeichnung PSE 1.2 Li-Ion Zweifach-Hubgerüst ... ZT Lastschwerpunktabstand Lastabstand Radstand 1147 Höhe Hubgerüst eingefahren 1780 1930 2080 2280 2514 2814 3114 3514 Höhe Hubgerüst ausgefahren 3037 3337 3637 4037 Initialhub Höhe gesenkt Höhe der Deichsel in 710 / 1150 Fahrstellung min./max.
  • Seite 23 PSE 1.2 Li-Ion Bezeichnung PSE 1.2 Li-Ion EInfach-Hubgerüst ... ZT Lastschwerpunktabstand Lastabstand Radstand 1147 Höhe Hubgerüst eingefahren 1930 2330 1514 1914 Höhe Hubgerüst ausgefahren 1930 2330 Initialhub Höhe gesenkt Höhe der Deichsel in 710 / 1150 Fahrstellung min./max. Gesamtlänge 1710 Lastgabellänge einschließlich Gabelrücken Gesamtbreite...
  • Seite 24 PSE 1.2 Li-Ion (z) Bezeichnung PSE 1.2 Li-Ion (z) Zweifach-Hubgerüst ... ZT Lastschwerpunktabstand Lastabstand 1264 / 1181 Radstand Höhe Hubgerüst eingefahren 1820 1970 2120 2320 2514 2814 3114 3514 Höhe Hubgerüst ausgefahren 3077 3377 3677 4077 Initialhub Höhe gesenkt Höhe der Deichsel in 710 / 1150 Fahrstellung min./max.
  • Seite 25: Gewichte

    Gewichte PSE 1.2 Li-Ion Bezeichnung PSE 1.2 Li-Ion Zweifach-Hubgerüst ... ZT Eigengewicht mit Batterie Achslast mit Last - vorn/hinten 560 / 1225 Achslast ohne Last - vorn/hinten 440 / 145 Batteriegewicht Bezeichnung PSE 1.2 Li-Ion Einfach-Hubgerüst ... ZT Eigengewicht mit Batterie Achslast mit Last - vorn/hinten 560 / 1225 Achslast ohne Last - vorn/hinten...
  • Seite 26: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel – PSE1.2 Li-Ion/PSE1.2 Li-Ion (z): < 70 dB(A) gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
  • Seite 27: Kennzeichnungsstellen

    Kennzeichnungsstellen Type XXX XX Option xx X xxxx Serial No. XXXXX Year of Manuf. MM/YYYY Load center Rated capacity XXXX kg XXX mm distance System voltage XX V Nominal power XXX kW Net weight Battery mass XXX kg XXX /XXX kg without battery min/max XXXX XXXC...
  • Seite 28 Pos. Bezeichnung Anschlagpunkt für Kranverladung Verbotsschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“ Warnschild „Quetschgefahr“ Hubhöhenmarkierungen entsprechend Tragfähigkeitsschild Traglastdiagramm Verbotsschild „Nicht durch das Hubgerüst greifen“ Typenschild Seriennummer Serviceschnittstelle Hinweisschild „Betriebsanleitung beachten“ Verbotsschild „Mitfahren verboten“ Kennzeichnung "NOTAUS" Öleinfüllung...
  • Seite 29: Typenschild

    Typenschild Type XXX XX Option xx X xxxx Serial No. XXXXX Year of Manuf. MM/YYYY Load center Rated capacity XXXX kg XXX mm distance System voltage XX V Nominal power XXX kW Net weight Battery mass XXX kg XXX /XXX kg without battery min/max XXXX XXXC...
  • Seite 30: Tragfähigkeitsschild Des Flurförderzeugs

    Tragfähigkeitsschild des Flurförderzeugs Lastschwerpunktabstand Der Lastschwerpunktabstand D des Lastaufnahmemittels wird horizontal von der Rückenvorderkante und vertikal von der Oberkante des Lastaufnahmemittels angegeben. Beide in der Abbildung dargestellten Abstände d und d zwischen dem Lastaufnahmemittel und dem tatsächlichen Schwerpunkt G der Last müssen kleiner oder gleich dem Lastschwerpunktabstand D sein (d  ≤ D und d  ≤ D) um...
  • Seite 31 PSE 1.2 Li-Ion Type PSE 1.2 N Mast 3600 h3 (mm) Q (kg) 3600 3200 1000 2900 2500 1200 1000 c (mm) Das Tragfähigkeitsschild gibt die maximale Tragfähigkeit Q [kg] des Flurförderzeugs für einen gegebenen Lastschwerpunkt [mm] entsprechende Hubhöhe H [mm] an. Beispiel: Bei einem Lastschwerpunktabstand c von 600 mm und einer Hubhöhe h3 von 3600 mm beträgt die maximale Tragfähigkeit Q 700 kg.
  • Seite 32: Tragfähigkeitsschild Doppelstockbetrieb

    Tragfähigkeitsschild Doppelstockbetrieb PSE 1.2 Li-Ion (z) Das Tragfähigkeitsdiagramm gibt die maximale Tragfähigkeit Q [kg] des Flurförderzeugs für einen gegebenen Lastschwerpunkt [mm] entsprechende Hubhöhe h3 [mm] an. Die weißen Markierungen am Hubgerüst zeigen an, ob die spezifischen Hubgrenzen erreicht sind. Beispiel: Bei einem Lastschwerpunktabstand c von 600 mm und einer Hubhöhe h3 von 3600 mm beträgt die maximale Tragfähigkeit Q 700 kg.
  • Seite 33: C Transport Und Erstinbetriebnahme

    C Transport und Erstinbetriebnahme Kranverladung WARNUNG! Gefahr durch nicht unterwiesenes Personal bei der Kranverladung Unsachgemäße Kranverladung durch nicht geschultes Personal kann zum Absturz des Flurförderzeugs führen. Aus diesem Grund besteht Verletzungsgefahr für das Personal sowie die Gefahr von Materialbeschädigungen am Flurförderzeug. uDas Verladen ist durch eigens dafür geschultes Fachpersonal durchzuführen.
  • Seite 34 Flurförderzeug mit Kran verladen Voraussetzungen – Flurförderzeug gesichert abstellen, siehe Seite 68. Benötigtes Werkzeug und Material – Hebezeug – Krangeschirr Vorgehensweise • Krangeschirr an den Anschlagpunkten (25) anschlagen. Das Flurförderzeug kann jetzt mit einem Kran verladen werden.
  • Seite 35: Transport

    Transport WARNUNG! Unkontrollierte Bewegungen während des Transports Unsachgemäße Sicherung des Flurförderzeugs während des Transports kann zu schwerwiegenden Unfällen führen. uDas Verladen ist nur durch eigens dafür geschultes Fachpersonal durchzuführen. Das Fachpersonal muss in der Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen und in der Handhabung mit Ladungssicherungshilfsmitteln unterwiesen sein. Die korrekte Bemessung und Umsetzung von Ladungssicherungsmaßnahmen muss in jedem Einzelfall festgelegt werden.
  • Seite 36 Flurförderzeug für den Transport sichern Voraussetzungen – Flurförderzeug ist verladen. – Flurförderzeug ist gesichert abgestellt, siehe Seite 68. Benötigtes Werkzeug und Material – Zurrgurte Vorgehensweise • Zurrgurte (50) am Flurförderzeug und am Transportfahrzeug anschlagen und ausreichend spannen. Das Flurförderzeug kann jetzt transportiert werden.
  • Seite 37: Erstinbetriebnahme

    Erstinbetriebnahme Wird das Flurförderzeug in mehreren Teilen angeliefert, darf nur ausgebildetes und autorisiertes Personal den Aufbau und die Inbetriebnahme durchführen. VORSICHT! Schlechte Sicht durch Schutzfolie Die Schutzfolie der Schutzscheibe kann die Sicht des Bedieners verschlechtern. uSchutzfolie (Transportsicherung) beidseitig von der Schutzscheibe entfernen. Erstinbetriebnahme durchführen Vorgehensweise •...
  • Seite 38: Schlüssellose Zugangssysteme

    Schlüssellose Zugangssysteme Zugangscode anpassen Das Flurförderzeug kann nur mit dem korrekten Zugangscode gestartet werden. Das Flurförderzeug wird mit dem Zugangscode 1234 ausgeliefert und kann damit sofort gestartet werden. Mit dem Administrator-Passwort 3232 kann ein neuer Zugangscode generiert werden. Die Eingabe erfolgt über das Tastenfeld (13). Zugangscode ändern Voraussetzungen –...
  • Seite 39: Id-Karte Einrichten

    ID-Karte einrichten Das Flurförderzeug kann mit gültigen ID-Karten gestartet werden. Die Anzahl der ID-Karten ist auf maximal 5 beschränkt. Zusätzliche ID-Karte einrichten Voraussetzungen – Flurförderzeug ist gesichert abgestellt, siehe Seite 68. Vorgehensweise • Zugangscode 3434 eingeben und RETURN-Taste (51) drücken. •...
  • Seite 41: D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel

    D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel Beschreibung der Lithium-Ionen Batterie Die 24 V Lithium-Ionen-Batterie ist eine wartungsfreie Batterie mit wiederaufladbaren Hochleistungsenergiezellen. Die tägliche Einsatzdauer der Batterie kann durch Zwischenladungen verlängert werden. Temperaturbereich für die Verwendung der Batterie Eine optimale Nutzungsdauer der Batterie wird bei Batterietemperaturen zwischen +5 °C und +40 °C erzielt.
  • Seite 42: Sicherheitshinweise, Warnhinweise Und Sonstige Hinweise

    Sicherheitshinweise, Warnhinweise und sonstige Hinweise Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Lithium-Ionen Batterien Keine Reparaturen an der Lithium-Ionen Batterie durchführen. Defekte Lithium-Ionen Batterie durch den Kundendienst austauschen lassen. WARNUNG! Ungeeignete Batterien ohne Herstellerzulassung für das Flurförderzeug können gefährlich sein. Die Bauform, das Gewicht und die Abmessungen der Batterie haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Flurförderzeugs, insbesondere auf seine Stabilität und Tragfähigkeit.
  • Seite 43: Mögliche Gefahren

    Mögliche Gefahren Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Gefahren zu erwarten. Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch können folgende Gefahren entstehen: – Mechanische Beschädigungen: Diese können durch Herunterfallen oder eine Deformation der Batterie durch Druck (z. B. Gabel des Flurförderzeugs durchdringt das Gehäuse der Batterie) entstehen.
  • Seite 44: Symbole - Sicherheit Und Warnungen

    3.2.1 Symbole - Sicherheit und Warnungen Gebrauchte Lithium-Ionen Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung. Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichneten Lithium-Ionen Batterien, dürfen nicht im Hausmüll zugegeben werden. Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist zum Beispiel gemäß Batterierichtlinie 2006/66/EG mit dem Hersteller zu vereinbaren.
  • Seite 45: Kennzeichnung Von Versandstücken Mit Lithium-Ionen Batterien

    3.2.2 Kennzeichnung von Versandstücken mit Lithium-Ionen Batterien Die Lithiumionenbatterie ist ein Gefahrgut. Beim Transport sind die geltenden ADR- Vorschriften zu beachten. ADR = Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) UN 3171 Pos.
  • Seite 46: Explosions- Und Brandgefahr

    3.2.3 Explosions- und Brandgefahr WARNUNG! Explosions- und Brandgefahr ist durch mechanische Beschädigung, thermische Einflüsse oder falsche Lagerung bei Auftreten eines Defektes möglich. Die Inhaltsstoffe der Batterie können brandfördernd sein.
  • Seite 47: Besondere Gefährdung Durch Verbrennungsprodukte

    3.2.3.1 Besondere Gefährdung durch Verbrennungsprodukte Die Lithium-Ionen Batterie kann durch einen Brand in der Nähe der Lithium-Ionen Batterie beschädigt werden. Bei der Brandbekämpfung einer brennenden Lithium- Ionen Batterie müssen folgende Gefahren und Hinweise berücksichtigt werden. WARNUNG! Gefahr durch Kontakt mit Verbrennungsprodukten Eine Verbrennung ist ein chemischer Vorgang, bei dem sich ein brennbarer Stoff unter Wärme und Lichterscheinung (Feuer) mit Sauerstoff verbindet.
  • Seite 48 3.2.3.2 Besondere Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung – Umluftunabhängiges Atemschutzgerät verwenden. – Vollschutzanzug tragen. 3.2.3.3 Zusätzliche Hinweise zur Brandbekämpfung Zum Verhindern von Sekundärbränden sollte die Lithium-Ionen Batterie von außen gekühlt werden. Keinesfalls dürfen Flüssigkeiten oder Feststoffe in die Lithium-Ionen Batterie geleitet werden. Geeignete Löschmittel –...
  • Seite 49: Austritt Von Inhaltsstoffen

    3.2.4 Austritt von Inhaltsstoffen WARNUNG! Gefahr durch Inhaltsstoffe in flüssiger oder gasförmiger Form aus der Batterie Bei einem technischen Defekt oder einer mechanischen Beschädigung an der Lithium-Ionen Batterie sowie einer überhitzten Lithium-Ionen Batterie kann Elektrolytflüssigkeit in flüssiger oder gasförmiger Form austreten. Elektrolytflüssigkeit ist gesundheitsschädlich.
  • Seite 50: Gefahr Durch Berührungsspannungen

    3.2.5 Gefahr durch Berührungsspannungen WARNUNG! Gefahr durch Berührungsspannung Bei technischem oder mechanischem Defekt einer Batterie können gefährliche Berührungsspannungen auftreten. Berührungsspannungen treten auch scheinbar entladenen Batterien auf. Bei der Berührung der Batteriepole oder spannungsführenden Anbauteilen (Batteriekabel, Batteriestecker ...) kann es zu einer gefährlichen Durchströmung des Körpers kommen.
  • Seite 51: Laden Der Batterie

    Laden der Batterie WARNUNG! Beschädigungen oder sonstige Mängel Einbauladegerät oder spannungsführenden Anbauteilen können zu Unfällen führen Wenn Beschädigungen oder sonstige Mängel Einbauladegerät oder spannungsführenden Anbauteilen (Stromabnehmer, Netzkabel, Stecker, ...) festgestellt werden, darf Flurförderzeug ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht mehr eingesetzt werden. uFestgestellte Mängel unverzüglich dem Vorgesetzten mitteilen. uZuständigen Kundendienst des Herstellers oder einen vom Hersteller autorisierten Kundendienst informieren.
  • Seite 52: Lagerung / Sicherer Umgang / Störungen

    Lagerung / Sicherer Umgang / Störungen 3.5.1 Lagerung der Batterie HINWEIS Beschädigung der Batterie durch Entladung Bei langer Nichtbenutzung der Batterie entstehen Schäden an der Batterie durch Entladung. uVor längerer Nichtbenutzung muss die Batterie vollständig geladen werden. uUm eine lange Lebensdauer der Batterie zu gewährleisten, wird empfohlen, die Batterie bei Nichtbenutzung alle 4 Wochen zu prüfen und zu laden.
  • Seite 53: Entsorgung Und Transport Einer Lithium-Ionen Batterie

    Entsorgung und Transport einer Lithium-Ionen Batterie 3.6.1 Hinweis zur Entsorgung HINWEIS Lithium-Ionen Batterien müssen sachgerecht nach den geltenden nationalen Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. uFür die Entsorgung von Lithium-Ionen Batterien den Kundendienst des Herstellers kontaktieren. Gebrauchte Lithium-Ionen Batterien sind wiederverwertbare Wirtschaftsgüter. Diese Batterien sind besonders überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung.
  • Seite 54: Angaben Zum Transport

    3.6.2 Angaben zum Transport Die Lithiumionenbatterie ist ein Gefahrgut. Beim Transport sind die geltenden ADR- Vorschriften zu beachten. ADR = Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) 3.6.2.1 Transport von funktionsfähigen Batterien Funktionsfähige Batterien können unter Berücksichtigung folgender Bestimmungen...
  • Seite 55 Klassifizierung nach IATA UN 3480 Lithium-Ionen Batterien Klasse 9 (Flugtransport) - Gefahrzettel Expositionsszenario Nicht bestimmt. Stoffsicherheitsbeurteilung Nicht bestimmt. Erzeugnis, nach EG-Richtlinien / GefStoffV Kennzeichnung nichtkennzeichnungspflichtig. HINWEIS Die Lithium-Ionen Batterie wird im Neuzustand mit einem Ladezustand von mindestens 60...70 % transportiert. 3.6.2.2 Transport von defekten Batterien Für den Transport dieser defekten Lithium-Ionen Batterien muss der Kundendienst...
  • Seite 56: Batterie Laden

    Batterie laden Ladezustandsanzeige 100% 100% Die Ladezustandsanzeige der Batterie ist in die Anzeigeeinheit (16) auf dem Deichselkopf (63) integriert. Der Ladezustand wird in zehn Stufen angezeigt. Jede Stufe wird durch ein Rechteck dargestellt und entspricht 10% der Batterieladung. Wenn die Batterie entladen wird, werden diese Stufen nacheinander ausgeblendet. Besondere Zustände werden in der Anzeigeeinheit als Fehlercode dargestellt.
  • Seite 57: Batterie Laden Mit Einbauladegerät

    Batterie laden mit Einbauladegerät Netzanschluss Netzspannung: 230 V Netzfrequenz: 50 Hz Netzkabel und Netzstecker (64) des Ladegeräts sind in einem Ablagefach in der Fronthaube (18) verstaut. Starten des Ladevorgangs mit Einbauladegerät Batterie laden Voraussetzungen – Flurförderzeug ist gesichert abgestellt, siehe Seite 68. Vorgehensweise •...
  • Seite 58 Flurförderzeug ist einsatzbereit.
  • Seite 59: Batterie Aus- Und Einbauen

    Batterie aus- und einbauen Batterie ausbauen Voraussetzungen – Das Flurförderzeug ist gesichert abgestellt, siehe Seite 68. – Schalter NOTAUS ist betätigt, siehe Seite 71. – Fronthaube ist demontiert, siehe Seite 108. Vorgehensweise • Zuerst den Minuspol (68) der Batterie demontieren. •...
  • Seite 60 Batterie einbauen Vorgehensweise • Batterie (69) am Batteriegriff (67) heben und in das Gehäuse einsetzen. • Halterahmen (65) der Batterie montieren. Anziehdrehmoment 17 Nm ± 10 % • Pluspol (66) der Batterie montieren. Anziehdrehmoment 17 Nm ± 10 % • Minuspol (68) der Batterie montieren. Anziehdrehmoment 17 Nm ±...
  • Seite 61: E Bedienung

    E Bedienung Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeugs Fahrerlaubnis Das Flurförderzeug darf nur von Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind, gegebenenfalls sind nationale Vorschriften zu beachten.
  • Seite 62 Gefahrenbereich WARNUNG! Unfall- / Verletzungsgefahr im Gefahrenbereich des Flurförderzeugs Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeugs, seiner Lastaufnahmemittel oder der Last gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallende Last oder eine absinkende / herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
  • Seite 63: Beschreibung Der Anzeige- Und Bedienelemente

    Beschreibung der Anzeige- und Bedienelemente Bedienelemente...
  • Seite 64 Pos. Bezeichnung Funktion LED-Ladeanzeige Zeigt den Ladestatus während des Ladens der Batterie an, siehe Seite 56. Auffahrsicherheitstaster Sicherheitsfunktion Wird der Auffahrsicherheitstaster aktiviert, fährt das Flurförderzeug zum Schutz des Bedieners eine kurze Strecke in Lastrichtung vom Bediener weg. Danach wird das Flurförderzeug abgebremst, siehe Seite 18.
  • Seite 65: Anzeigeeinheit

    Anzeigeeinheit 100% Pos. Bezeichnung Funktion Anzeigeeinheit Zeigt Symbole an für - Batterieladezustand, - Langsamfahrt, - Stundenzähler, - Wartungs- und Störungsmeldungen. Ladezustandsanzeige Zeigt den Ladezustand der Batterie an, siehe Seite 56. Stundenglas Blinkt, wenn der Stundenzähler aktiv ist. Schildkröte Wird nur angezeigt, wenn der Fahrmodus Langsamfahrt aktiv ist.
  • Seite 66: Flurförderzeug In Betrieb Nehmen

    Flurförderzeug in Betrieb nehmen Sichtprüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme WARNUNG! Beschädigungen oder sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät (Zusatzausstattungen) können zu Unfällen führen. Wenn bei den nachfolgenden Prüfungen Beschädigungen oder sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät (Zusatzausstattungen) festgestellt werden, darf das Flurförderzeug bis zur ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht mehr eingesetzt werden.
  • Seite 67: Betriebsbereitschaft Herstellen

    Betriebsbereitschaft herstellen Flurförderzeug einschalten Voraussetzungen – Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme wurden durchgeführt, siehe Seite 66. – Last ist ordnungsgemäß palettiert und gesichert, siehe Seite 81. Vorgehensweise • Schalter NOTAUS (11) lösen, siehe Seite 71. • Flurförderzeug einschalten. Dazu: •...
  • Seite 68: Flurförderzeug Gesichert Abstellen

    Flurförderzeug gesichert abstellen WARNUNG! Unfallgefahr durch ungesichertes Flurförderzeug Das Abstellen des Flurförderzeugs an Steigungen, ohne eingefallene Bremsen oder mit angehobenem Lastaufnahmemittel ist gefährlich und grundsätzlich nicht erlaubt. uFlurförderzeug auf ebenem Boden abstellen. In Sonderfällen das Flurförderzeug z. B. durch Keile sichern. uLastaufnahmemittel vollständig absenken.
  • Seite 69: Arbeiten Mit Dem Flurförderzeug

    Arbeiten mit dem Flurförderzeug Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb Fahrwege und Arbeitsbereiche Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. Das Flurförderzeug darf ausschließlich in Arbeitsbereichen bewegt werden, in denen ausreichend Beleuchtung vorhanden ist, um eine Gefährdung von Personen und Material zu verhindern.
  • Seite 70 Befahren von Steigungen und Gefällen Das Befahren von Steigungen oder Gefällen (zulässige Steiguns- und Gefällewerte siehe Seite 20) ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrswege ausgewiesen sind. Die Steigungen oder Gefälle müssen sauber und griffig sein und gemäß den technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden können. Die Fahrtrichtung beim Befahren von Steigungen und Gefällen ist von verschiedenen Faktoren abhängig, siehe Seite 84.
  • Seite 71: Notaus

    NOTAUS Schalter NOTAUS betätigen Vorgehensweise • Schalter NOTAUS (11) drücken. Alle elektrischen Funktionen sind abgeschaltet. Das Flurförderzeug wird bis zum Stillstand mit maximaler Bremsleistung abgebremst. Schalter NOTAUS lösen Vorgehensweise • Schalter NOTAUS (11) durch Ziehen entriegeln. Vorausgesetzt, dass das Flurförderzeug vor dem Betätigen des Schalters NOTAUS betriebsbereit war, sind nun alle elektrischen Funktionen wieder eingeschaltet.
  • Seite 72: Bremsen

    Bremsen WARNUNG! Kollisionsgefahr wegen defekter Deichsel Die Bedienung des Fahrzeugs mit defekter Deichsel kann zu Zusammenstößen mit Personen und Gegenständen führen. uWenn die Deichsel nur langsam oder überhaupt nicht in die Bremsposition zurückkehrt, muss das Fahrzeug außer Betrieb genommen werden, bis der Grund dieses Fehlers behoben ist.
  • Seite 73 Das Flurförderzeug kann auf verschiedene Arten gebremst werden: Bremsart Aktion Wirkung Betriebsbremse Fahrschalter (71) in die neutrale "0"- Die generatorische Bremse wird Stellung bringen. aktiviert. Das Flurförderzeug wird bis zum Stillstand abgebremst. Fahrschalterumkehr Fahrschalter (71) in die Die generatorische Bremse wird entgegengesetzte Richtung drehen.
  • Seite 74: Fahren

    Fahren WARNUNG! Verletzungsgefahr bzw. Quetschgefahr durch das Flurförderzeug Beim Fahren und Lenken, insbesondere außerhalb der Fahrzeugkontur, ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Es besteht die Gefahr von Verletzungen bzw. Quetschungen im Bein und Fußbereich des Bedieners. uPersönliche Schutzausrüstung tragen (z.B. Sicherheitsschuhe, ...). uIm Mitgängerbetrieb auf ausreichend Abstand zum Flurförderzeug achten.
  • Seite 75: Fahrtrichtungswechsel Während Der Fahrt

    Fahrtrichtungswechsel während der Fahrt VORSICHT! Gefahr beim Fahrtrichtungswechsel während der Fahrt Fahrtrichtungswechsel führt einer starken Bremsverzögerung Flurförderzeugs. Bei einem Fahrtrichtungswechsel kann es zu einer hohen Geschwindigkeit in die entgegengesetzte Fahrtrichtung kommen, wenn der Fahrschalter nicht rechtzeitig losgelassen wird. uFahrschalter nach dem Einsetzen der Fahrt in die entgegengesetzte Fahrtrichtung nur leicht oder nicht mehr betätigen.
  • Seite 76: Langsamfahrt

    Langsamfahrt 100% Flurförderzeug mit langsamer Geschwindigkeit fahren Voraussetzungen – Flurförderzeug wurde in Betrieb genommen, siehe Seite 67. Vorgehensweise • Langsamfahrt bei Deichsel (12) in Fahrbereich "F": • Taster "Langsamfahrt" (72) drücken. • Fahrschalter (71) in die gewünschte Richtung betätigen. • Taster "Langsamfahrt" erneut drücken, um mit Normalgeschwindigkeit weiter zu fahren.
  • Seite 77: Lenken

    Lenken Vorgehensweise • Deichsel (12) nach links oder rechts schwenken. Das Flurförderzeug wird in die gewünschte Richtung gelenkt.
  • Seite 78: Heben Oder Senken Des Lastaufnahmemittels

    Heben oder Senken des Lastaufnahmemittels WARNUNG! Unfallgefahr während des Hebens und Senkens Im Gefahrenbereich des Flurförderzeugs können Personen zu Schaden kommen. Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch Bewegungen des Flurförderzeugs inklusive der Lastaufnahmemittel, usw. gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallende Last, Arbeitseinrichtungen, usw.
  • Seite 79: Lastaufnahmemittel Heben

    4.8.1 Lastaufnahmemittel heben Voraussetzungen – Betriebsbereitschaft des Flurförderzeugs hergestellt, siehe Seite 67. Lastaufnahmemittel heben • Taster „Lastaufnahmemittel heben” (73) betätigen, bis die gewünschte Hubhöhe erreicht ist. Das Lastaufnahmemittel wird angehoben. 4.8.2 Lastaufnahmemittel senken Voraussetzungen – Flurförderzeug betriebsbereit, siehe Seite 67. Vorgehensweise •...
  • Seite 80: Radarme Heben

    4.8.3 Radarme heben PSE 1.2 Li-Ion (z) Voraussetzungen – Betriebsbereitschaft des Flurförderzeugs hergestellt, siehe Seite 67. Vorgehensweise • Taste „Radarme heben” (75) betätigen, bis gewünschter Radarmhub erreicht ist. Die Radarme werden angehoben. 4.8.4 Radarme senken PSE 1.2 Li-Ion (z) Voraussetzungen –...
  • Seite 81: Aufnehmen, Transportieren Und Absetzen Von Lasten

    Aufnehmen, Transportieren und Absetzen von Lasten WARNUNG! Unfallgefahr durch Lastschwerpunkt außerhalb des Lastschwerpunktabstands Liegt der Lastschwerpunkt G einer aufgenommenen Last horizontal oder vertikal außerhalb des zum Lastaufnahmemittel angegebenen Lastschwerpunktabstands D, können unter ungünstigen Umständen die aufgenommene Last und auch das Flurförderzeug beim Arbeiten ins Kippen kommen.
  • Seite 82 WARNUNG! Unfallgefahr durch nicht vorschriftsgemäß gesicherte und aufgesetzte Lasten Bevor eine Last aufgenommen wird, hat sich der Bediener davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert und die zugelassene Tragfähigkeit des Flurförderzeugs nicht überschritten ist. uPersonen aus dem Gefahrenbereich des Flurförderzeugs weisen. Die Arbeit mit dem Flurförderzeug sofort einstellen, wenn die Personen den Gefahrenbereich nicht verlassen.
  • Seite 83: Last Aufnehmen

    4.9.1 Last aufnehmen Voraussetzungen – Last ordnungsgemäß palettiert. – Gewicht der Last entspricht der Tragfähigkeit des Flurförderzeugs. – Lastaufnahmemittel bei schweren Lasten gleichmäßig belastet. Vorgehensweise • Flurförderzeug langsam an die Last heranfahren. • Lastaufnahmemittel langsam in die Last einführen, bis die Last hinten am Lastaufnahmemittel anliegt.
  • Seite 84: Last Transportieren

    4.9.2 Last transportieren Voraussetzungen – Last ordnungsgemäß aufgenommen. – Hubgerüst für ordnungsgemäßen Transport abgesenkt (ca. 150 - 300 mm über dem Boden). Fahren mit angehobener Last (> 300 mm) ist verboten. Im Doppelstockbetrieb: Lastaufnahmemittel soweit wie möglich abgesenkt, jedoch ohne die untere Last zu berühren, siehe Seite 87. –...
  • Seite 85: Last Absetzen

    4.9.3 Last absetzen VORSICHT! Lasten dürfen nicht Verkehrs- Fluchtwegen, nicht Sicherheitseinrichtungen nicht Betriebseinrichtungen, jederzeit zugänglich sein müssen, abgestellt werden. HINWEIS Hartes Aufsetzen der Last vermeiden, um die Last, das Lastaufnahmemittel und die Regalauflage nicht zu beschädigen. Voraussetzungen – Lagerstelle für Lagerung der Last geeignet. Vorgehensweise •...
  • Seite 86: Zwei Palettierte Lasten Aufnehmen

    4.9.4 Zwei palettierte Lasten aufnehmen VORSICHT! Gefährdung der Standsicherheit Um die Standsicherheit nicht zu gefährden, muss beim Transport von zwei Paletten auf das Gewicht geachtet werden, damit das Flurförderzeug nicht kippt. uDie schwerste Palette muss immer unten transportiert werden, um die Standsicherheit nicht zu gefährden.
  • Seite 87: Zwei Palettierte Lasten Übereinander Transportieren

    4.9.5 Zwei palettierte Lasten übereinander transportieren VORSICHT! Gefährdung der Standsicherheit Um die Standsicherheit nicht zu gefährden, muss beim Transport von zwei Paletten auf das Gewicht geachtet werden, damit das Flurförderzeug nicht kippt. uDie schwerste Palette muss immer unten transportiert werden, um die Standsicherheit nicht zu gefährden.
  • Seite 88: Zwei Palettierte Lasten Nacheinander Absetzen

    4.9.6 Zwei palettierte Lasten nacheinander absetzen Voraussetzungen – Lagerstelle ist für die Lagerung der Last geeignet. Vorgehensweise • Flurförderzeug vorsichtig an die erste Lagerstelle heranfahren. • Radarme (84) soweit absenken, dass die Last steht. • Flurförderzeug vorsichtig aus der Palette fahren.
  • Seite 89: Verwendung Als Hubarbeitstisch

    4.9.7 Verwendung als Hubarbeitstisch WARNUNG! Unfallgefahr durch angehobenes Lastaufnahmemittel Ein stehendes Flurförderzeug mit angehobenem Lastaufnahmemittel stellt eine mögliche Gefahr in Arbeitsbereichen dar. uGefährdung von Personen und Material verhindern. uLasten angehobenem Lastaufnahmemittel niemals gefährlichen, unübersichtlichen oder nicht ausreichend beleuchteten Bereichen manuell be- oder entladen.
  • Seite 90 WARNUNG! Verletzungsgefahr durch herabfallende Lasten Herabfallende Lasten können zu Verletzungen führen. uNiemals unter das angehobene Lastaufnahmemittel treten und sich darunter aufhalten. uNiemals Lasten, die auf den Bediener herabfallen können, ohne zusätzliche Schutzvorrichtungen in Höhen von mehr als 1800 mm manuell be- oder entladen. uLasten nur so beladen, dass sie nicht herabfallen oder sich unbeabsichtigt verschieben können.
  • Seite 91: Störungshilfe

    4.10 Störungshilfe Dieses Kapitel ermöglicht dem Bediener, einfache Störungen oder die Folgen von Fehlbedienungen selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Abhilfemaßnahmen vorzugehen. Konnte das Flurförderzeug nach Durchführung der folgenden „Abhilfemaßnahmen“ nicht in den betriebsfähigen Zustand versetzt werden, oder wird eine Störung bzw.
  • Seite 92 Flurförderzeug startet nicht Ursache Abhilfemaßnahme Einbauladegerät ist noch Batterie komplett laden und das Einbauladegerät an die Stromversorgung von der Stromversorgung trennen, siehe Seite 51. angeschlossen. Batterie ist nicht korrekt Korrekten Sitz der Batterie im Batterieanschluss verbunden. und korrekte Verriegelung der Batterie prüfen und bei Bedarf korrigieren, siehe Seite 59.
  • Seite 93: Flurförderzeug Ohne Eigenantrieb Bewegen

    Flurförderzeug startet plötzlich Ursache Abhilfemaßnahme Steuerung ist defekt. Kundendienst des Herstellers kontaktieren. Der Fahrschalter Kundendienst des Herstellers kontaktieren. schwenkt nicht in die neutrale Position zurück. 4.11 Flurförderzeug ohne Eigenantrieb bewegen WARNUNG! Unkontrollierte Bewegung des Flurförderzeugs Beim Lösen der Bremse muss das Flurförderzeug auf ebenem Boden abgestellt sein, da keine Bremswirkung mehr vorhanden ist.
  • Seite 94: Notabsenkung Lastaufnahmemittel

    4.12 Notabsenkung Lastaufnahmemittel WARNUNG! Notabsenken des Lastaufnahmemittels uPersonen während Notabsenkung Gefahrenbereich Flurförderzeugs weisen. uNiemals unter angehobene Lastaufnahmemittel treten oder sich darunter aufhalten. uDas Notabsenkventil nur neben dem Flurförderzeug stehend betätigen. uWenn sich das Lastaufnahmemittel im Regal befindet, ist das Notabsenken nicht zulässig.
  • Seite 95: F Instandhaltung Des Flurförderzeugs

    F Instandhaltung des Flurförderzeugs Ersatzteile Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Original- Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Original-Ersatzteile des Herstellers entsprechen den Herstellerspezifikationen und garantieren die höchstmögliche Qualität an Sicherheit, Maßhaltigkeit und Material. Der Einbau oder die Verwendung von nicht Original-Ersatzteilen können die vorgegebenen Eigenschaften des Produkts negativ beeinflussen und dadurch die Sicherheit beeinträchtigen.
  • Seite 96 HINWEIS Nur Originalersatzteile unterliegen der Qualitätskontrolle des Herstellers. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu verwenden. Aus Sicherheitsgründen dürfen im Bereich des Rechners, der Steuerungen und der IF-Sensoren (Antennen) nur solche Komponenten in das Flurförderzeug eingebaut werden, die vom Hersteller speziell auf dieses Flurförderzeug abgestimmt wurden.
  • Seite 97: Sicherheitsvorschriften Für Die Instandhaltung

    Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung Personal für die Wartung und Instandhaltung Der Hersteller verfügt über einen speziell für diese Aufgaben geschulten Kundendienst. Der Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem Hersteller unterstützt einen störungsfreien Betrieb. Die Wartung und Instandhaltung des Flurförderzeugs sowie der Wechsel auszutauschender Teile dürfen nur durch Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 98: Arbeiten An Der Elektrischen Anlage

    Arbeiten an der elektrischen Anlage WARNUNG! Unfallgefahr durch elektrischen Strom An der elektrischen Anlage darf nur im spannungsfreien Zustand gearbeitet werden. Die in der Steuerung verbauten Kondensatoren müssen vollständig entladen sein. Die Kondensatoren sind nach ca. 10 min. vollständig entladen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten an der elektrischen Anlage: uArbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden.
  • Seite 99: Räder

    Räder WARNUNG! Unfallgefahr durch Benutzung von Rädern, die nicht der Herstellerspezifikation entsprechen Die Qualität der Räder beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeugs. ungleichmäßigem Verschleiß verringert sich Standfestigkeit Flurförderzeugs und der Bremsweg verlängert sich. uBeim Wechseln von Rädern darauf achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeugs entsteht.
  • Seite 100: Hydraulikanlage

    Hydraulikanlage WARNUNG! Unfallgefahr durch undichte Hydraulikanlagen Aus einer undichten und defekten Hydraulikanlage kann Hydrauliköl austreten. uFestgestellte Mängel unverzüglich dem Vorgesetzten mitteilen. uDefektes Flurförderzeug kennzeichnen und stilllegen. uFlurförderzeug erst nach Lokalisierung und Behebung des Defekts wieder in Betrieb nehmen. uAusgelaufenes Hydrauliköl sofort mit einem geeigneten Bindemittel entfernen. uDas aus Bindemittel und Betriebsmitteln bestehende Gemisch unter Einhaltung geltender Vorschriften entsorgen.
  • Seite 101: Energiespeichernde Bauteile

    Energiespeichernde Bauteile VORSICHT! Unfallgefahr aufgrund energiespeichernder Bauteile Die Deichsel enthält Bauteile, die mechanische Energie speichern. Unsachgemäßes Öffnen kann zu einem Unfall führen. uDie Deichsel nicht auseinanderbauen. uDie Deichsel darf nur von autorisiertem Kundendienstpersonal demontiert werden. Hubketten WARNUNG! Unfallgefahr durch nicht geschmierte und falsch gereinigte Hubketten Hubketten sind Sicherheitselemente.
  • Seite 102: Betriebsmittel Und Schmierplan

    Betriebsmittel und Schmierplan Sicherer Umgang mit Betriebsmitteln WARNUNG! Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt Betriebsmittel können brennbar sein. uBetriebsmittel nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen. uBetriebsmittel nur in vorschriftsmäßigen gekennzeichneten Behältern lagern. uBetriebsmittel nur in saubere Behälter füllen. uBetriebsmittel verschiedener Qualitäten nicht mischen.
  • Seite 103: Schmierplan

    VORSICHT! Betriebsmittel und Altteile sind umweltgefährdend Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht Ihnen der speziell für diese Aufgaben geschulte Kundendienst des Herstellers zur Verfügung. uBeachten Sie die Sicherheitsvorschriften im Umgang mit diesen Stoffen. Schmierplan A, B Pos.
  • Seite 104: Betriebsmittel

    Vorgehensweise • Schmierstellen (s) gemäß Schmierplan schmieren. Einige Schmierstellen werden nur bei Bedarf geschmiert. • Hydraulikölstand prüfen und bei Bedarf Hydrauliköl nachfüllen (S), siehe Seite 112. • Flurförderzeug in Betrieb nehmen, siehe Seite 66. Flurförderzeug ist abgeschmiert. Betriebsmittel Code Bestell-Nr. Bezeichnung Verwendung für Füllmenge...
  • Seite 105: Beschreibung Der Wartungs- Und Instandhaltungsarbeiten

    Beschreibung der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten Vorgehensweise • Flurförderzeug entladen. • Flurförderzeug gesichert abstellen, siehe Seite 68. • Verbindung zur Batterie trennen, siehe Seite 59 Sicheres Anheben und Aufbocken des Flurförderzeugs WARNUNG! Unfallrisiken Arbeiten unter Lastaufnahmemittel Hubeinrichtung uBei der Arbeit unter einem Flurförderzeug mit angehobenem Lastaufnahmemittel...
  • Seite 106 Sicheres Heben und Aufbocken des Fahrzeugs Voraussetzungen – Flurförderzeug ist für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereitet, (siehe Seite 105). Benötigtes Werkzeug und Material – Wagenheber – Hartholzblöcke Vorgehensweise • Wagenheber am Auflagepunkt ansetzen. Beim Aufbocken des Flurförderzeugs darauf achten, dass tragende Teile des Flurförderzeugs als Auflagepunkt des Wagenhebers verwendet werden (z.
  • Seite 107: Schutzeinrichtungen Demontieren Und Montieren

    Schutzeinrichtungen demontieren und montieren Schutzscheibe demontieren Voraussetzungen – Flurförderzeug ist gesichert abgestellt, siehe Seite 68 Vorgehensweise • Halteclips (94) der Schutzscheibe (6) demontieren. • Schutzscheibe herausheben und sicher abstellen. Schutzscheibe ist demontiert. Schutzscheibe montieren Vorgehensweise • Schutzscheibe (6) einsetzen. • Schutzscheibe mit Halteclips (94) sichern. Schutzscheibe ist montiert.
  • Seite 108: Fronthaube Demontieren Und Montieren

    Fronthaube demontieren und montieren Fronthaube demontieren Voraussetzungen – Flurförderzeug ist für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereitet, siehe Seite 105. Benötigtes Werkzeug und Material – Innensechskantschlüssel, Schlüsselweite 6 mm Vorgehensweise • Schraubverbindungen (95) der Fronthaube (18) demontieren. • Fronthaube aus der Verbindung lösen, leicht ankippen und gedreht über die Deichsel (12) abnehmen.
  • Seite 109: Reinigungsarbeiten

    Reinigungsarbeiten 5.5.1 Reinigen des Flurförderzeugs Reinigungsarbeiten dürfen nur an dafür vorgesehenen Plätzen erfolgen, die den Bestimmungen des Anwenderlandes entsprechen. VORSICHT! Brandgefahr durch Verwendung brennbarer Reinigungsmittel Die Verwendung brennbarer Reinigungsmittel erhöht die Brandgefahr. uBei der Reinigung keine brennbaren Reinigungsmittel verwenden. uVor Beginn der Reinigungsarbeiten Sicherheitsmaßnahmen gegen Funkenbildung (z.
  • Seite 110: Reinigen Der Baugruppen Der Elektrischen Anlage

    5.5.2 Reinigen der Baugruppen der elektrischen Anlage HINWEIS Gefahr von Beschädigungen an der elektrischen Anlage Das Reinigen der Baugruppen (Steuerungen, Sensoren, Motoren, usw.) der elektronischen Anlage mit Wasser kann zu Schäden an der elektrischen Anlage führen. uElektrische Anlage nicht mit Wasser reinigen. uElektrische Anlage mit schwacher Saug- oder Druckluft (Kompressor mit Wasserabscheider verwenden) und nicht leitendem, antistatischem Pinsel reinigen.
  • Seite 111: Antriebsrad Und Lasträder Prüfen

    Antriebsrad und Lasträder prüfen Räder dürfen nur durch autorisiertes Servicepersonal gewechselt werden. Vorgehensweise • Flurförderzeug auf ebener Fläche abstellen. • Flurförderzeug aufbocken, siehe Seite 105. • Lastschlitten ca. 1 m anheben, um den Inspektionsdeckel freizulegen. • Lastschlitten gegen ungewolltes Absinken sichern.
  • Seite 112: Hydraulikölstand Prüfen

    Hydraulikölstand prüfen HINWEIS Auf dem Hydrauliktank befinden sich Markierungen. Den Hydraulikölstand nur bei vollständig abgesenktem Lastaufnahmemittel ablesen Ölstand prüfen Voraussetzungen – Lastaufnahmemittel ablassen. – Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten, siehe Seite 105. Vorgehensweise • Fronthaube demontieren, siehe Seite 108. •...
  • Seite 113: Elektrische Sicherungen Prüfen

    Elektrische Sicherungen prüfen Pos. Bezeichnung Wert Pos. Bezeichnung Wert FU 2 1,5 A FU 02 60 A FU 1 10 A FU 01 150 A Sicherungen prüfen Voraussetzungen – Flurförderzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereitet, siehe Seite 105. – Fronthaube demontiert, siehe Seite 108. Vorgehensweise •...
  • Seite 114: Wiederinbetriebnahme Des Flurförderzeugs Nach Wartungs- Und Instandhaltungsarbeiten

    Wiederinbetriebnahme des Flurförderzeugs nach Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten Vorgehensweise • Flurförderzeug gründlich reinigen, siehe Seite 109. • Flurförderzeug nach Schmierplan abschmieren, siehe Seite 103. • Batterie laden, siehe Seite 56. • Flurförderzeug in Betrieb nehmen, siehe Seite 66. 5.10 Stilllegung des Flurförderzeugs Wird das Flurförderzeug länger als einen Monat stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden.
  • Seite 115: Erforderliche Maßnahmen Während Der Stilllegung

    5.10.2 Erforderliche Maßnahmen während der Stilllegung HINWEIS Beschädigung der Batterie durch Tiefenentladung Durch Selbstentladung der Batterie kann es zur Tiefentladung kommen. Tiefenentladungen verkürzen die Nutzungsdauer der Batterie. uVor längerem Stillstand muss die Batterie vollständig geladen werden. uDie Batterie muss mindestens alle 12 Wochen geladen werden, siehe Seite 56. 5.10.3 Wiederinbetriebnahme des Flurförderzeugs nach Stilllegung Vorgehensweise...
  • Seite 117: G Wartung, Inspektion Und Wechsel Auszutauschender Wartungsteile

    G Wartung, Inspektion und Wechsel auszutauschender Wartungsteile WARNUNG! Unfallgefahr durch vernachlässigte Wartung Eine Vernachlässigung der regelmäßigen Wartung und Inspektion kann zum Ausfall des Flurförderzeugs führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. uEine gründliche und fachgerechte Wartung und Inspektion ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeugs.
  • Seite 118: Inhalte Der Instandhaltung Pse 1

    Inhalte der Instandhaltung PSE 1.2 Erstellt am: 2021-08-12 08:00 Betreiber Durchzuführen alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche. 1.1.1 Wartungsinhalte 1.1.1.1 Serienausstattung Bremsen Bremse auf Funktion testen. Hyd. Bewegungen Lastketten schmieren. Füllstand des Hydrauliköls korrigieren. Lenken Deichselrückstellung auf Funktion testen. 1.1.2 Inspektionsinhalte 1.1.2.1...
  • Seite 119: Zusatzausstattung

    Ladegerät Netzstecker und Netzkabel auf Beschädigung 1.1.2.2 Zusatzausstattung Folgende Punkte sind zu prüfen: Kundendienst Durchzuführen gemäß Wartungsintervall PSE 1.2 alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Jahr. 1.2.1 Wartungsinhalte 1.2.1.1 Serienausstattung Bremsen Bremse auf Funktion bei maximaler senkrechter und waagerechter Deichselstellung testen.
  • Seite 120: Inspektionsinhalte

    Ladegerät Losfahrschutz bei Flurförderzeugen mit Einbauladegerät auf Funktion testen. Potentialmessung am Rahmen bei laufendem Ladevorgang durchführen. 1.2.2 Inspektionsinhalte Folgende Punkte sind zu prüfen: 1.2.2.1 Serienausstattung Elektrik Kabel- und Motorbefestigung auf festen Sitz und Beschädigung Warn- und Sicherheitseinrichtungen gemäß der Betriebsanleitung Anzeigen und Bedienelemente auf Funktion Schalter NOTAUS auf Funktion und Beschädigung Schaltschütze und/oder Relais auf Verschleiß...
  • Seite 121: Wartungsteile

    Hyd. Bewegungen Lastketten und Kettenführung auf Verschleiß und Beschädigung Lastkettenbefestigungselemente und Kettenbolzen auf Verschleiß und Beschädigung Mastrollen und deren Laufflächen auf Verschleiß und Beschädigung Hydraulikanlage auf Funktion Hydraulische Anschlüsse, Schlauch- und Rohrleitungen auf festen Sitz, Leckage und Beschädigung Gabelzinken oder Lastaufnahmemittel auf Verschleiß und Beschädigung Mast- und Gabelträgeranschläge auf Vorhandensein und festen Sitz Zug- / Druckstangen auf gleichmäßige Einstellung, Verschleiß...

Diese Anleitung auch für:

Pse1.2 li-ion z

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