5.6.1 So tauchen Sie mit Ihrem SEABOB
Rescue
1. Erhöhen Sie die Fahrleistung auf Power Level 2.
2. Winkeln Sie die Arme an und ziehen Sie sich weiter auf
dem SEABOB Rescue nach vorne.
3. Drücken Sie den SEABOB Rescue mit dem Bug nach un-
ten. Durch die Geschwindigkeit überwindet der SEABOB
Rescue seinen Auftrieb und taucht ab.
4. Passen Sie die Fahrleistung nach dem Abtauchen auf die
für Sie angenehme Geschwindigkeit an.
5. Zum Auftauchen ziehen Sie den Bug des SEABOB Rescue
mit gestreckten Armen an den Controlgrips nach oben.
Je höher die dabei gefahrene Geschwindigkeit ist, desto
leichter gelingen die Steuermanöver, da der Körper in
der Wasserströmung wie ein Steuerruder wirkt.
Achten Sie unbedingt darauf, dass sich beim Auf-
tauchen über Ihnen keine Schwimmer, Wasserfahr-
zeuge oder Gegenstände befinden. Kollisions- und Verlet-
zungsgefahr!
Werkseitig ist eine maximale Tauchtiefe von 2,5 m einge-
stellt. Diese können Sie mit der Owner-PIN stufenweise bis
zu maximal 40 m verändern. Bei Unterschreiten der ein-
gestellten maximalen Tauchtiefe schaltet der Motor auto-
matisch ab. Der SEABOB Rescue selbst hat einen positiven
Auftrieb, kehrt also ohne Einwirkung an die Wasseroberflä-
che zurück. Liegt die aktuelle Tauchtiefe wieder oberhalb
der jeweils eingestellten maximalen Tauchtiefe, so schaltet
sich der Motor wieder an und Sie können Ihren Einsatz fort-
setzen.
So tauchen Sie mit Ihrem SEABOB Rescue
5.7 Tauchfahrten über 2,5 m Tauchtiefe
Beachten Sie zusätzlich zu den für Über
wasserfahrten und Tauchfahrten bis 2,5 m
Tauchtiefe geltenden Sicherheitshinweisen und Er
läuterungen die folgenden Sicherheitshinweise:
• Nur Taucher mit entsprechender Tauchausbildung dür-
fen den SEABOB Rescue für Tauchfahrten in Tauchtiefen
über 2,5 m verwenden.
• Tauchen Sie nur, wenn Sie bei voller Gesundheit sind.
Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt.
• Tauchen Sie möglichst nie allein. Führen sie keine Tauch-
gänge in Höhlen oder anderen Unterwasserobjekten
durch.
• Tauchen Sie nur mit vollständiger und funktions-
fähiger Tauchausrüstung, insbesondere einer Tau-
cherbrille.
• Kontrollieren Sie zu Beginn jeder Tauchfahrt den Tie-
fensensor auf seine Funktion.
• Verlassen Sie sich bei Tauchgängen niemals auf die
Anzeige des Tiefensensors, denn dieser hat nur rein
informativen Charakter. Der Tiefensensor darf insbe-
sondere nicht zur Berechnung z. B. der Dekompressi-
onszeiten eingesetzt werden, da er nicht kalibriert ist.
• Halten Sie die zulässigen Ab- und Aufstiegsgeschwin-
digkeiten für Tauchgänge ein. Beachten Sie die De-
kompressionszeiten.
• Beachten Sie stets die Restbetriebsdauer und kalkulie-
ren Sie Reserven mit ein. Sie sollten jederzeit in der Lage
sein, auch selbst und ohne die Hilfe des SEABOB Rescue
aus eigener Kraft aufzutauchen und zum Ausgangs-
punkt zurückzukehren.