Audio Processing (Audioverarbeitungs-Sektion)
In der
Audio-Processing-
die sich auf die analog-zu-digital/digital-zu-analog-Konvertierung Ihres Audio-Interfaces bezie-
hen. Diese hat zwei Menüpunkte:
▪ Sample-Rate: Wählen Sie eine Sample-Rate, die zu Ihrer Musikanwendung kompatibel ist
und zur Leistungsfähigkeit Ihres Computers passt. Eine höhere Sample-Rate führt zu ei-
ner verbesserten Audioqualität, verursacht aber auch eine größere CPU-Beanspruchung.
Als Standard ist die Sample-Rate auf 44100 Hz (CD-Qualität) eingestellt.
Die Sample-Rate definiert, wie viele Samples eines Sounds pro Sekunde wiedergegeben/auf-
genommen werden. Eine höhere Sample-Rate führt zwar zu einer besseren Audioqualität,
aber 44100 Hz (wird für die Herstellung von Audio-CDs verwendet) ist ein gängiger Wert, der
für die meisten Anwendungen absolut ausreichend ist. Wenn Sie eine CD erstellen möchten,
sollten Sie diese Einstellung verwenden oder ein Vielfaches davon (88200 Hz). Zum bessern
Verständnis: 48000 Hz wird für DAT-Recorder verwendet und für DVD-Aufnahmen (Filme).
96000 Hz ist ein typischer Wert für DVD-, HD-DVD- und Blu-ray-Disc-Aufnahmen. Sie soll-
ten aber im Hinterkopf behalten, dass eine höhere Sample-Rate auch eine größere CPU-Be-
anspruchung mit sich bringt.
Wenn mehrere Software-Programme gleichzeitig auf das Gerät zugreifen sollen, denken Sie
bitte daran, dass diese die gleiche Sample-Rate verwenden müssen.
Process Buffer
(Verarbeitungspuffer): Verringern Sie die Puffergröße, um die Reaktionszeit
▪
Ihres Computers auf Ausführungen an einem MIDI-Controller oder der Software zu verkür-
zen.
Bei der Konvertierung von Audioinformationen in digitales Format und umgekehrt muss der
Audio-Treiber die Daten in einem Puffer zwischenspeichern (Audio Buffer) und dann weiter
an die CPU leiten. Je größer dieser Pufferspeicher ist, umso länger dauert es, bis das Signal
am Ausgang hörbar zur Verfügung steht. Sie können dies als Zeitverzögerung wahrnehmen,
die zwischen dem Drücken einer Taste auf Ihrem Controller, der eine Musik-Software auf Ih-
rem Computer steuert, und der erfolgten Audiowiedergabe auftritt. Diese Verzögerung wird
Latenz genannt. Als Faustregel gilt: Eine niedrige Buffergröße führt zu einer niedrigen La-
tenz. Es gibt jedoch noch weitere Faktoren als die Puffergröße, die die Latenz bestimmen
(zum Beispiel CPU-Geschwindigkeit und RAM-Größe). Sie sollten mit höheren Pufferwerten
beginnen und diese schrittweise verringern, bis Sie einen gutes Verhältnis zwischen der
Spielbarkeit und der Audioqualität für Ihr System gefunden haben. Wenn Sie Störgeräusche
in der Audiowiedergabe wahrnehmen, ist die Puffergröße für die Leistungsfähigkeit der CPU
Ihres Computers wahrscheinlich zu niedrig gewählt, da niedrige Puffergrößen eine höhere
CPU-Beanspruchung mit sich bringen.
(Audioverarbeitungs-) Sektion können Parameter eingestellt werden,
Erweiterte Einstellung unter Windows
RIG KONTROL 3 - Benutzerhandbuch - 38
Experteneinstellung