3 TRAGEKONSTRUKTION UND MONTAGE
3.1 TRAGEKONSTRUKTION / MONTAGE
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Bei der Berechnung der Stärke und Steifigkeit der Unterstützung muss von einer statischen
Belastung durch das Gewicht des Rotapanels (angegeben unten rechts auf der von Rotapanel
gelieferten Zeichnung) und vor allem von dynamischen Belastungen, z. B. durch den Wind,
ausgegangen werden. Außerdem muss auf eventuelle Bodensetzungen und Versackungen infolge
von Temperaturänderungen geachtet werden.
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Nach der Montage müssen die unteren und oberen Aluminiumbalken eines Rotapanels parallel
zueinander sein, sie müssen in horizontaler und vertikaler Richtung nivelliert aufgestellt werden und
ausreichend gerade bleiben und kaum oder nicht tordieren. Sehe die Zeichnungen 1 bis 5 auf den
Seiten 7 bis 11. Nur 10 % der Toleranzen darf auf dynamische Symptome wie Wind und
Temperaturänderungen zurückzuführen sein.
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Bei einer Breite von mehr als 200 cm und einer Höhe von mehr als 200 cm ist der
Aluminiumrahmen der Rotapanels nicht selbsttragend. Oberhalb dieser Abmessungen muss das
Rotapanel unterstützt werden und muss eine dahinter befindliche Stahlkonstruktion eingesetzt
werden; bei Wandmontage können die Unterstützungsprofile an der Wand angebracht werden.
Unebenheiten bei der Unterstützung können mit Ausgleichsscheiben korrigiert werden. Außerdem
muss die Unterstützung so stark und steif sein, dass die Anforderung an die Formgenauigkeit beim
Rotapanel unter allen Umständen (z. B. bei Wind und schwankenden Temperaturen) erfüllt werden.
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Es muss dafür gesorgt werden, dass der Aluminiumrahmen des Rotapanels in Bezug auf die
Stahlkonstruktion frei ausdehnen und schrumpfen kann, um auftretende Ausdehnungsdifferenzen
zwischen Stahl und Aluminium aufzufangen. Eine Prinzipskizze finden Sie in Kapitel 3.3
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Um einen Antrieb durch den Wind zu verhindern, muss dafür gesorgt werden, dass der Wind
nicht durch das Rotapanel wehen kann. Wenn das Rotapanel nicht gegen eine geschlossene Wand
oder Mauser montiert wird, muss eine geschlossene Rückwand montiert werden. Die Rückwand
muss 5 bis 10 cm von den Lamellen/Prismen entfernt angebracht werden, so dass diese unter allen
Umständen (z. B. bei Windstößen) frei drehen können. Nach der Montage der Rückwand entstehen
links und rechts vertikale Öffnungen, auch diese vertikalen Seiten der Rückwand sind abzudichten.
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Bei Verwendung einer stählernen Tragkonstruktion muss eine elektrische Isolierung zwischen
dem Rotapanel-Rahmen aus Aluminium und dem Stahl der Tragkonstruktion angebracht werden, um
eine elektrochemische Korrosion zu verhindern. Thermisch verzinkte Tragkonstruktionen sind durch
die Zinkschicht ausreichend isoliert. Die Montagemittel müssen aus rostfreiem Stahl bestehen, es sei
denn, sie kommen nicht mit dem Rotapanel-Rahmen aus Aluminium in Kontakt.
Niemals Lampen oder Lampenstützen am Rotapanel-Rahmenbalken aus Aluminium oder direkt an
der stählernen Tragkonstruktion montieren, an der das Rotapanel montiert ist. Diese verbotene
Vorgehensweise kann bei harten Winden unzulässige Verformungen verursachen. Zur
Lampenbefestigung daher immer die dahinter befindliche Konstruktion oder Wand verwenden.
Ein Rotapanel niemals mit den Lamellen/Prismen im Rahmen umstellen/montieren. Zuerst den
Aluminiumrahmen auf oder in die Konstruktion montieren und anschließend die Lamellen
Warnung:
Warnung:
einsetzen.
- Versie 4.1 – 25. März 2008 -
© Rotapanel Int. 2008
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