Verwendungsbereich
Der SYRomat ist eine speziell zur Rationalisierung der Montage
im Bereich von Trinkwasserversorgungsanlagen geschaffene
Einheit und wird in Anlagen mit dezentraler Druckreduzierung
verwendet.
Ausführung
SYRomat als Kompakteinheit zur Versorgung einzelner
Wohnungen. Bestehend aus Absperrventil, Druckminderer
mit koaxial angeordnetem Sieb und entlastetem Einsitzventil
sowie Manometer-Anschlußstutzen.
Gehäuse aus G-CuSn5ZnPb-DIN 50930-6
Eingangsdruck:
max. 16 bar
Ausgangsdruck:
1,5 bis 6 bar, werksseitig: 4 bar
Betriebstemperatur: max. 60°C
Einbaulage:
beliebig
Medien:
Trinkwasser (kalt und warm)
Zubehör:
Manometer Typ 10
Montage
1. Rohrleitungen vor Einbau des SYRomaten gut durch-
spülen.
2. Hartschaumverpackung des SYRomaten entfernen.
3. Den SYRomat unter Beachtung der durch Pfeil gekenn-
zeichneten Durchflußrichtung spannungsfrei in die
Installation einbauen. Der SYRomat muss zum Absper-
ren wie auch zur späteren Wartung einwandfrei zugäng-
lich sein.
4. Hartschaumverpackung wieder auf den SYRomat auf-
setzen und verkleben (Abb. 1).
5. Hartschaumverpackung erst wieder entfernen, wenn der
Raum fertig verputzt und verfliest ist. Hierzu über-
stehenden Teil der Hartschaumverpackung wegschnei-
den (Abb. 2).
6. Die Revisionsplatte, das Kappenoberteil des Absperr-
ventils und die Übersteckhülse für die Druckminderer
kappe montieren (Abb. 3).
Abb. 1
Abb. 2
Sollte die Achse der Armatur nicht mit der Fliesenfuge überein-
stimmen, so läßt sich vor Aufsetzen der Übersteckhülse dies
durch Versetzen der Zentrierhülse korrigieren.
1. Den Stopfen der Überflutsicherung leicht lösen und die
Revisionsplatte so ausrichten, daß sie mit der Fuge fluch-
tet.
2. Stopfen der Überflutsicherung wieder befestigen.
3. Übersteckhülse aufschieben.
Sollte die Armatur sehr tief in der Wand liegen, sind Ver-län-
gerungsteile für das Absperrventil erhältlich. Die Verwendung
der Übersteckhülse wird in diesem Fall dadurch erreicht, daß
die Zentrierhülse nach Herausdrehen der Überflutsicherung
abgenommen und mit der offenen Seite nach vorne neu be-
festigt wird.
Ausgangsdruck einstellen
Der SYRomat ist werkseitig auf 4 bar Ausgangsdruck eingestellt.
Damit erübrigt sich in den meisten Fällen eine Einstellung auf
der Baustelle.
Sollte aus betriebstechnischen Gründen ein anderer Ausgangs-
druck gewünscht werden, so ist folgendermaßen vorzugehen:
1. Der zur Verfügung stehende Eingangsdruck muss min-
destens 1 bar höher sein als der gewünschte Ausgangs-
druck.
2. Am Manometerstutzen zur Kontrolle ein Manometer
montieren.
3. Stopfen der Überflutsicherung entfernen.
4. Mit einem Inbusschlüssel (SW 12) die Stellschraube in
der Schraubkappe so verstellen, daß sich der gewünsch-
te Ausgangsdruck ergibt: Durch rechts drehen Druck
erhöhen; durch links drehen Druck erniedrigen.
Abb. 3
Wartung
Der SYRomat bedarf unter normalen Umständen keiner
besonderen Wartung. In bestimmten Zeitabständen, je
nach Wasserverhältnissen halbjährlich bis jährlich, sollte die
Druckmindererkartusche gereinigt und das Ventilsystem auf
einwandfreie Gängigkeit überprüft werden:
1. Den Zulauf durch Schließen des Absperrventils absper-
ren und Druckminderer durch Öffnen einer Entnahme
stelle drucklos machen.
2. Übersteck
hülse, Absperrgriff und Revisionsplatte de-
montieren.
3. Unter Zuhilfenahme eines Montageschlüssels (SW 50)
die Kartusche aus dem Druckminderer herausdrehen
und reinigen.
Bei einem evtl. Verschleiß der Dichtelemente oder des Sitzes
sollte die Kartusche durch eine Austauschkartusche ersetzt
werden. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
6. Nach erfolgter Montage kann der Druckminderer wieder
auf den gewünschten Ausgangsdruck eingestellt wer-
den. (Werkseitige Voreinstellung 4 bar).
Bei einer Beschädigung des Absperrventils kann ebenfalls die
komplette Absperreinheit ausgetauscht werden.
Abb. 4:
Austauschkartusche mit
komplettem Kappenoberteil
0308.00.002
9.0003.03
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