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S-Klima SAS47RN2 Installations- Und Technisches Handbuch

Für luft-wasser-wärmepumpen mit kältemittel r32
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Inhaltsverzeichnis
Technisches Handbuch – Installation
SAS
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Kältemittel R32
Vor Gebrauch sorgfältig lesen!
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Ausgabe 03-07-2023 – 20007003 Deutsch
Stand 27-07-2023
Support-App von S-Klima – einfache Fehlerlösung via Smartphone
• Umfangreiche Fehlercodeanalyse – auch offline
• Kältemittelrechner für Inbetriebnahme und Neubefüllung
• QR-Code-Scanner zum Auslesen von Gerätedaten
• Support-Anfrage zur Anforderung eines Rückrufs
Kostenloser Download der App im Apple App Store, bei Google Play und im Microsoft Store.
Außengeräte
SAS47RN2
SAS115RS2
SAS70RN2
SAS124RS2
SAS75RN2
SAS140RS2
SAS82RN2
SAS170RS2
SAS115RN2
SAS210RS2
SAS124RN2
SAS260RS2
SAS140RN2
SAS295RS2
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für S-Klima SAS47RN2

  • Seite 1 SAS210RS2 SAS124RN2 SAS260RS2 SAS140RN2 SAS295RS2 Support-App von S-Klima – einfache Fehlerlösung via Smartphone • Umfangreiche Fehlercodeanalyse – auch offline • Kältemittelrechner für Inbetriebnahme und Neubefüllung • QR-Code-Scanner zum Auslesen von Gerätedaten • Support-Anfrage zur Anforderung eines Rückrufs Kostenloser Download der App im Apple App Store, bei Google Play und im Microsoft Store.
  • Seite 2 Aktuelle Updates der Technischen Dokumentation Die aktuellen Dokumentationen und Prospekte finden Sie unter: http://www.s-klima.de/downloads. Abbildung 1: QR-Code zur S-Klima-Website Support-App von S-Klima – einfache Fehlerlösung via Smartphone Kostenlos herunterladen und mobil nutzen: ganz einfach per App! • Umfangreiche Fehlercodeanalyse – auch offline •...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Zu diesem Dokument ....................8 1.1 Zweck........................8 1.2 Zielgruppe ......................8 1.3 Darstellungskonventionen..................8 1.4 Copyright....................... 8 1.5 Mitgeltende Unterlagen ..................8 Sicherheit ........................9 2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ..............10 2.2 Hinweise zum Umgang mit dem Kältemittel R32 ..........10 2.2.1 Allgemeine Hinweise ..................
  • Seite 4 3.5 Kabelfernbedienung .................... 26 3.5.1 Tasten auf der Kabelfernbedienung ..............26 3.5.2 Anzeigen auf der Kabelfernbedienung ............. 27 3.5.3 Benennungen in der Software der Kabelfernbedienung ........27 3.6 Lieferumfang ....................... 28 DIP-Schalter-Einstellungen..................29 Planung des Installationsortes................31 5.1 Installationsort wählen ..................31 5.1.1 Allgemeine Installationsanforderungen .............
  • Seite 5 7.2 Vorlaufleitung und Rücklaufleitung anschließen ..........48 7.2.1 SAS47-70RN2 ....................48 7.2.2 SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 ..............49 7.2.3 SAS170-295RS2 ....................50 7.3 Beispiel für hydraulischen Anschluss ..............51 7.4 Wasserkreislauf vor Frost schützen ..............52 7.4.1 Frostschutzmittel ....................52 7.4.2 Frostschutzventil ....................54 7.4.3 Strömungswächter ....................
  • Seite 6 10.2.3.4 Einstellungen des Automatikbetriebs ..........97 10.2.3.5 Einstellungen für die Regelungsart ..........97 10.2.3.6 Einstellungen des Bereichsthermostats .......... 99 10.2.3.7 Einstellungen für eine zusätzliche Heizquelle ....... 100 10.2.3.8 Einstellungen der Funktion Urlaubsreise ........103 10.2.3.9 Einstellungen für den Kundendienst ..........104 10.2.3.10 Wiederherstellung der Werkseinstellungen ........
  • Seite 7 11.19 Modbus-Register .................... 156 11.19.1 Befehle ......................157 11.19.2 Status ......................159 11.19.3 Status der kaskadierten Geräte ..............162 11.19.4 Alarme ......................164 11.19.5 Passwortgeschützte Geräteparameter ............167 12 Wartung ........................173 12.1 Servicearbeiten vorbereiten ................173 12.2 Servicearbeiten ausführen ................178 13 Fehlerdiagnose ......................
  • Seite 8: Zu Diesem Dokument

    Zu diesem Dokument Zu diesem Dokument 1.1 Zweck Dieses Technische Handbuch enthält detaillierte Informationen zu Installation und Service der SAS-Serie mit Kältemittel R32. Darauf achten, dass das Technische Handbuch ständig am Einsatzort verfügbar ist. Sicherstellen, dass die Verantwortlichen für den Betrieb des Produkts sowie Personen, die Arbei- ten am Produkt durchführen, diese Anleitung vollständig gelesen und verstanden haben.
  • Seite 9: Sicherheit

    Umwelt und die Anlage zur Folge und führt zum Verlust jeglicher Schadensersatzansprüche. Die Betriebssicherheit der Anlage ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung gewährleistet. Die in den technischen Daten aufgeführten Grenzwerte auf keinen Fall überschreiten. Bei Unklarheiten oder zusätzlichem Informationsbedarf das Service Center von S-Klima anrufen. GEFAHR Lebensgefahr durch Stromschlag.
  • Seite 10: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sicherheit VORSICHT Verletzungsgefahr durch das Berühren beweglicher Teile (Quetschungen) und heißer Ober- flächen (Verbrennungen). Das Gerät keinesfalls betreiben, wenn Paneele oder Schutzvorrichtungen entfernt wurden. ● Persönliche Schutzausrüstung tragen. ● VORSICHT Gefahr durch zerberstende Leitungen. Wenn Luft in den Kältekreislauf eintritt, steigt der Druck im Kältekreislauf zu stark an. Sicherstellen, dass keine Luft in den Kältekreislauf eintritt, wenn das Gerät installiert und be- ●...
  • Seite 11: Sicherheitshinweise

    Sicherheit Leitungen vor physischen Beschädigungen schützen. ● Nationale Vorschriften für Gasinstallationen beachten. ● Sicherstellen, dass mechanische Verbindungen für Wartungszwecke zugänglich sind. ● Darauf achten, dass die erforderlichen Lüftungsöffnungen nicht durch Hindernisse blockiert ● werden. Die Wartung ausschließlich gemäß den Empfehlungen des Herstellers durchführen. ●...
  • Seite 12: Spezialwerkzeuge

    ● 2.2.4 Spezialwerkzeuge Nur Werkzeuge verwenden, die für die Arbeiten mit dem Kältemittel R32 freigegeben sind. Weite- re Informationen zu R32 auf http://www.s-klima.de/downloads. 2.2.5 R32 entsorgen R32 nach den nationalen und örtlichen Richtlinien und Gesetzen entsorgen. 2.3 Hinweise beim Umgang mit brennbaren Kältemitteln 2.3.1...
  • Seite 13: Feuerlöscher

    Sicherheit Feuerlöscher Bei Arbeiten mit offener Flamme an Kältesystemen oder dazugehörigen Teilen eine geeignete ● Feuerlöschausrüstung bereithalten. Einen Feuerlöscher mit Trockenlöschmittel oder einen -Feuerlöscher in der Nähe des Befüllungsbereichs bereithalten. Keine Zündquellen Personen, die Arbeiten an einem Kältesystem mit freiliegenden Leitungen durchführen, dür- ●...
  • Seite 14: Reparaturen An Geschlossenen Komponenten

    Sicherheit Wenn sich der Fehler nicht sofort beheben lässt, der Betrieb aber fortgesetzt werden muss, ● eine geeignete vorläufige Lösung umsetzen. Dies ist dem Eigentümer der Anlage mitzuteilen, damit alle betroffenen Parteien unterrichtet werden. Anfängliche Sicherheitsprüfungen umfassen die folgenden Elemente: ●...
  • Seite 15: Verkabelung

    Sicherheit 2.3.4 Verkabelung Sicherstellen, dass die Verkabelung nicht durch Verschleiß, Korrosion, übermäßigen Druck, ● Vibrationen, scharfe Kanten oder andere unerwünschte Auswirkungen der Umgebung beein- trächtigt wird. Bei dieser Prüfung sind auch die Auswirkungen von Alterung oder dauerhaften Vibrationen durch Quellen, wie etwa Verdichter oder Lüfter, zu berücksichtigen. 2.3.5 Nachweis brennbarer Kältemittel Unter keinen Umständen potenzielle Zündquellen bei der Suche nach Kältemittelundichthei-...
  • Seite 16: Befüllungsverfahren

    Sicherheit Druckluft oder Sauerstoff eignen sich nicht zum Spülen von Kältemittelsystemen. ● Geräte mit brennbaren Kältemitteln werden gespült, indem das Vakuum im System mit OFN ● beseitigt wird und dann OFN bis zum Arbeitsdruck eingefüllt wird. Daraufhin wird es in die At- mosphäre abgelassen, um schließlich wieder ein Vakuum herzustellen.
  • Seite 17: Kennzeichnung

    Sicherheit – der Rückgewinnungsprozess jederzeit von einem kompetenten Mitarbeiter überwacht wird, – die Rückgewinnungsausrüstung und die Flaschen den relevanten Normen entsprechen. Das Kältesystem nach Möglichkeit evakuieren. ● Wenn sich kein Vakuum herstellen lässt, einen Verteiler anbringen, sodass Kältemittel aus ● verschiedenen Teilen des Systems abgelassen werden kann.
  • Seite 18: Sonstige Sicherheitshinweise

    Sicherheit Vor Verwendung der Rückgewinnungsanlage sicherstellen, dass sie einen zufriedenstellen- ● den Betriebszustand aufweist und ordnungsgemäß instandgehalten wurde, und dass alle Elektrokomponenten abgedichtet sind, um eine Entzündung im Fall der Freisetzung von Käl- temittel zu verhindern. In Zweifelsfällen Rücksprache mit dem Hersteller nehmen. Das abgelassene Kältemittel ist in einer geeigneten Rückgewinnungsflasche mit dem rele- ●...
  • Seite 19: Ersatzteile Und Zubehör

    Sicherheit der Dichtheitskontrolle von Einrichtungen, die fluorierte Treibhausgase in einer Menge von 5 t ● -Äquivalent oder mehr enthalten, die nicht Bestandteil von Schäumen sind, es sei denn, es handelt sich um eine hermetisch geschlossene Einrichtung, die als solche gekennzeichnet ist und fluorierte Treibhausgase in einer Menge von weniger als 10 t CO -Äquivalent enthält, Hinweis...
  • Seite 20: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Produktbeschreibung Bei der Geräteserie SAS handelt es sich um eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Monoblock-Bau- weise zum Kühlen, Heizen und zur Brauchwarmwasser-Erzeugung. Das Gerät ist für die Installa- tion im Freien konzipiert, bei der lediglich die Spannungsversorgung und die Wasserleitungen angeschlossen werden müssen. 3.1 Übersicht und Kälteschema SAS47-82RN2, SAS115-140RN2/RS2 Abbildung 3: Geräteaufbau Baugrößen SAS47-82RN2, SAS115-140RN2/RS2...
  • Seite 21 Produktbeschreibung Abbildung 5: Kälteschema Kühlen SAS47-82RN2, SAS115-140RN2/RS2, SAS170-295RS2 Bezeichnung Bezeichnung Druckwächter min. Ansaug-Temperaturfühler Verdichter Vorlauf-Temperaturfühler Verdichter Druckwächter max. Drucksensor Außenluft-Temperaturfühler (T4) Wärmetauscher-Temperaturfühler luftsei- Zweiphasen-Temperaturfühler Kältemittel (T2) tig (T3) Kältemittel-Temperaturfühler (T2B) Wasservorlauf-Temperaturfühler (Twout) Wasserrücklauf-Temperaturfühler (Twin) Manometer (nur Baugr. SAS170-295RS2) Flüssigkeitsabscheider Verdichter 4-Wege-Ventil Wärmetauscher luftseitig Ventilator...
  • Seite 22: Hydraulikmodul

    Produktbeschreibung 3.2 Hydraulikmodul SAS47-70RN2 Abbildung 6: Hydraulikmodul SAS47-70RN2 Bezeichnung Bezeichnung Automatisches Entlüftungsventil Ausdehnungsgefäß Sicherheitsventil Sauggasleitung interne Umwälzpumpe Wasserrücklaufleitung Wasservorlaufleitung Wasserrücklauf-Temperaturfühler Flüssigkeitsleitung Flüssigkeitstemperaturfühler Plattenwärmetauscher Sauggas-Temperaturfühler Wasservorlauf-Temperaturfühler Strömungswächter SAS75/82RN2, SAS115-140RN2/RS2 Abbildung 7: Hydraulikmodul SAS75/82RN2, SAS115-140RN2/RS2 Bezeichnung Bezeichnung Automatisches Entlüftungsventil Sicherheitsventil Wasservorlauf-Temperaturfühler Sauggasleitung Plattenwärmetauscher Wasservorlaufleitung Flüssigkeitsleitung...
  • Seite 23 Produktbeschreibung SAS170-295RS2 Abbildung 8: Hydraulikmodul SAS170-295RS2 Bezeichnung Bezeichnung Strömungswächter Sauggasleitung Elektrisches Heizband Flüssigkeitsleitung Wasservorlaufleitung Wasserrücklaufleitung Plattenwärmetauscher Manometer Sicherheitsventil interne Umwälzpumpe Ausdehnungsgefäß Automatisches Entlüftungsventil Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 24: Typenschild

    Produktbeschreibung 3.3 Typenschild Das Typenschild enthält die wichtigsten Daten zur Identifizierung des Geräts und zu den Einsatzgrenzen. Die Angaben auf dem Typenschild werden benötigt: für einen sicheren Gebrauch des Geräts, ● bei Fragen an das Service Center. ● Sicherstellen, dass das Typenschild dauerhaft am Gerät angebracht ist. 0036 TIPO/ TYPE/ SAS115RN2/2...
  • Seite 25: Modellbezeichnung

    Gesamte Kältemittelfüllmenge Kältemittel-Nachfüllmenge Internationale Schutzklasse Kältemittel Herstellungsjahr Modellbezeichnung Hersteller-Logo WEEE-Kennzeichen 3.4 Modellbezeichnung Stelle Code Beschreibung S-Klima Air to Water Water to Water SMALL LARGE eXtension Kühlleistung kW x 10 Wärmepumpe nur Kühlen Spannung 230 V Spannung 400 V Kältemittel R410A Kältemittel R32...
  • Seite 26: Kabelfernbedienung

    Produktbeschreibung Stelle Code Beschreibung EIN/AUS-Pumpe Inverter-Pumpe Speicher BA/BE Beschichtung (Acryl/EnergyGuard) 3-Wege-Ventil Brauchwasser vorkonfiguriert Standard (ohne Einbauoption) Beispiel: SAS47RN2 Stelle Code 3.5 Kabelfernbedienung 3.5.1 Tasten auf der Kabelfernbedienung Temperaturfühler NTC 5 k 1 % ● Leistungsaufnahme < 1 W ● RS485, RTU, Modbus, Kabelfernbedienung ●...
  • Seite 27: Anzeigen Auf Der Kabelfernbedienung

    Verkabelung MAX. Länge 100 m Produktbeschreibung Das Gerät ist mit einer vor Ort zu installierenden Benutzerschnittstelle (MMS) zur Verwaltung der Funktionen und mit einem integrierten Temperaturfühler für den möglichen Einsatz als Thermostat ausgestattet. Die Benutzerschnittstelle verfügt standardmäßig über 16 wählbare Sprachen: Italienisch / Englisch / Französisch / Spanisch / Polnisch / Portugiesisch / Deutsch / Niederländisch / Rumänisch / Russisch / Türkisch / Griechisch / Schwedisch / Slowenisch / Tschechisch / Slowakisch.
  • Seite 28: Lieferumfang

    Produktbeschreibung Parameter Beschreibung Umwälzpumpe des Solarkreislaufs Verdampfungsdruck beim Kühlbetrieb oder Verflüssigungsdruck beim Heizbetrieb 3-Wege-Ventil Anlage/Brauchwarmwasser 3-Wege-Ventil für Anlagen mit 2 Bereichen 3-Wege-Ventil für gemischten Bereich Wasservorlauf-Temperaturfühler der zusätzlichen Wärmequelle (bei elektrischer Zusatz- heizung (IBH) oder Heizkessel (AHS)) Temperaturfühler des Kältemittels, das am Plattenwärmetauscher im Kühlbetrieb eintritt oder im Heizbetrieb austritt Temperaturfühler des Kältemittels, das am luftseitigen Wärmetauscher im Kühlbetrieb austritt oder im Heizbetrieb eintritt...
  • Seite 29: Dip-Schalter-Einstellungen

    DIP-Schalter-Einstellungen DIP-Schalter-Einstellungen Die DIP-Schalter befinden sich auf der Hydraulik-Steuerplatine. DIP-Schalter und Pins Beschreibung Gerät mit elektrischer Zusatzheizung (Werkseinstellung): IBH (elektrische Zusatzheizung) mit 3 kW = 1 OFF, 2 OFF 1, 2 IBH mit 6 kW = 1 OFF, 2 ON IBH mit 9 kW = 1 ON, 2 ON IBH (elektrische Zusatzheizung) und AHS (zusätzlicher Heizkessel) fehlen = 3 OFF, 4 OFF...
  • Seite 30: Beschreibung

    DIP-Schalter-Einstellungen DIP-Schalter und Pins Beschreibung 3: ON: Das Gerät ist ein Backup-Master, OFF: Das Gerät 3, 4 ist kein Backup-Master 4: Reserviert Konfiguration der kaskadierten Geräte 1, 2 Slave = 1 OFF, 2 OFF Master = 1 ON, 2 ON Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 31: Planung Des Installationsortes

    Planung des Installationsortes Planung des Installationsortes 5.1 Installationsort wählen 5.1.1 Allgemeine Installationsanforderungen Der Installationsort muss folgende Anforderungen erfüllen: Sicherstellen, dass der Aufstellbereich gut belüftet ist und für den entsprechenden Austausch ● der behandelten Luft sorgen. Das Gerät darf die Nachbarschaft nicht stören. Die TA Lärm beachten. ●...
  • Seite 32: Freiraum Für Installation Und Wartung Planen

    Planung des Installationsortes 5.2 Freiraum für Installation und Wartung planen 5.2.1 SAS47-70RN2 Abbildung 12: Installations- und Wartungsfreiräume für SAS47-70RN2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Installations- und Wartungsfreiräume Ventilator Luftauslass Auflagepunkt Gewicht SAS47-70RN2 W1/W2 12 kg 17,2 kg 14,6 kg W5/W6 15,1 kg Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 33: Sas75-140Rn2, Sas115-140Rs2

    Planung des Installationsortes 5.2.2 SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 Abbildung 13: Installations- und Wartungsfreiräume für SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Installations- und Wartungsfreiräume Ventilator Luftauslass Auflagepunkt Gewicht SAS75-140RN2 Gewicht SAS115-140RS2 W1/W2 12 kg 20,2 kg 17,2 kg 28,8 kg 14,6 kg 24,5 kg W5/W6 15,1 kg...
  • Seite 34: Sas170-295Rs2

    Planung des Installationsortes 5.2.3 SAS170-295RS2 Abbildung 14: Installations- und Wartungsfreiräume für SAS170-295RS2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Installations- und Wartungsfreiräume Ventilator Luftauslass Auflagepunkt Gewicht bei SAS170-295RS2 W1/W2 26,6 kg 31,9 kg W4/W5/W6 30,7 kg 5.2.4 Freiräume bei Standardinstallation Abbildung 15: Freiräume bei Standardinstallation Modell A (mm)
  • Seite 35 >300 Planung des Installationsortes Lufteinlass >6 Lufteinlass >300 Luftauslass Lufteinlass >600 Luftauslass Lufteinlass Abbildung 16: Freiräume bei Standardinstallation (Maße in mm) Bei Installation von zwei oder mehr Geräten die Angaben in der folgenden Abbildung beachten. >6000 >3000 >1000 >4000 >300 >6000 >3000 >1000...
  • Seite 36: Freiräume Bei Starkem Wind

    Planung des Installationsortes 5.2.5 Freiräume bei starkem Wind Wenn die Windrichtung vorhersehbar ist, die folgende Abbildung beachten. Die Luftauslassseite in Richtung Wand, Begrenzungselement oder Gebäudeabschirmung drehen. Abbildung 19: Freiräume bei starkem Wind Modell A (mm) SAS47-70RN2 ≥ 1000 SAS75/82RN2, SAS115/124/140RN2/RS2 ≥ 1500 SAS170-295RS2 ≥...
  • Seite 37: Installation

    Installation Installation 6.1 Gerät transportieren Folgende Vorgaben beachten: Prüfen, ob die gesamte Ausrüstung, die für den Transport und zum Heben verwendet wird, ● den vor Ort geltenden Sicherheitsvorschriften entspricht (Kran, Gabelstapler, Seile, Haken usw.). Sicherstellen, dass das Personal die für die jeweilige Situation geeignete persönliche Sicher- ●...
  • Seite 38: Verpackung Entfernen

    Installation Handhabung mit Kran 1. Die Gurte für die Schlinge des Geräts durch die Aussparungen der Palette führen. 2. Vorsichtig anheben und plötzliche Bewegungen vermeiden. 3. Das Gerät in der Nähe des Installationsorts abstellen. Handhabung mit Gabelstapler Die Palette mit dem Gerät kann auch mit einem Gabelstapler bewegt werden. Dazu die Gabeln des Gabelstaplers durch die Aussparungen der Palette führen.
  • Seite 39: Gerät Montieren

    Installation 6.2 Gerät montieren 6.2.1 Montage bei starkem Wind Das Gerät auf keinen Fall an einem Ort installieren, an dem die Ansaugseite direkt dem Wind ● ausgesetzt ist. Das Gerät so installieren, dass die Ausblasrichtung im 90°-Winkel zur Windrichtung steht. ●...
  • Seite 40: Montage Bei Starkem Regen Oder Schnee

    Installation 6.2.3 Montage bei starkem Regen oder Schnee Ein Schutzdach vorsehen, das das Gerät vor Regen und Schnee schützt. Sicherstellen, dass ● der Wärmetauscher keinem Schnee ausgesetzt ist. Gegebenenfalls eine seitliche Über- dachung vorsehen. Sicherstellen, dass die Luftzirkulation im Bereich des Geräts nicht eingeschränkt wird. ●...
  • Seite 41 Installation 6× M12 WARNUNG Verletzungsgefahr durch Einklemmen. Das Gerät ist schwer. Persönliche Schutzausrüstung tragen. ● Vorsichtig sein beim Transport. ● 1. Das Gerät mit Gurten am Installationsort positionieren. Spreizdübel (10 Ø mm) (mm) Schwingungs- dämpfer Sockel oder Dach Sockel aus 80 mm min.
  • Seite 42: Wandmontage

    Installation Abbildung 29: Montiertes Gerät 6.2.5 Wandmontage Min. 900 mm Abbildung 30: Wandmontage Baugröße von 2.1 bis 3.1 Beschreibung Beschreibung Baugröße von 9.1 bis 14.1 STS-KW Kondensatwanne STS-WK Wandkonsole Kondensatleitung (kundenseitig) Kondensatanschluss ø 30 mm Frostgrenze Kies- oder Schotterschicht Bei lang anhaltenden extremen Außentemperaturen kann das Kondenswasser des Außenge- ●...
  • Seite 43: Wasserleitungen Anschließen

    Installation EINRASTMONTAGE MITGELIEFERTE BEFESTIGUNGSHALTERUNGEN DETAIL A DETAIL B Abbildung 31: Befestigung des Geräts an der Wand (alle Maße in mm) Zur Befestigung des Geräts an der Wand sind zwei Bausätze vorhanden: Halterungsbausatz. Die Befestigungen für die Halterung in Pos. A sind im Lieferumfang ent- ●...
  • Seite 44: Anforderungen An Wasserleitungen

    Installation 6.3.2 Anforderungen an Wasserleitungen Das Gerät ist mit Auslass- und Einlassverbindungen zum Anschluss an ein hydraulisches Ver- ● teilersystem ausgestattet. Sicherstellen, dass autorisierte Techniker den Anschluss vorneh- men und dieser den geltenden Gesetzen und Vorschriften entspricht. Bevor das Gerät an die Wasserleitung angeschlossen wird, die Anlage sorgfältig mit Produk- ●...
  • Seite 45: Filter Installieren

    Auf der Anlagenseite den mitgelieferten Siebfilter am Anlagenrücklauf installieren, der für klei- ● ne Partikel vorgesehen ist. Es wird empfohlen, zusätzlich den von S-Klima vertriebenen mag- netischen Schlammabscheider oder einen gleichwertigen Filter zum Auffangen von Schlamm und eisenhaltigen Rückständen im Anlagenkreislauf zu installieren. Wenn beide Filter verwen- det werden, den Siebfilter an der Rücklaufleitung vorschalten.
  • Seite 46: Brauchwarmwasser-Speicher Anschließen

    Installation Die Kondensatleitungen an den Kondensatablauf anschließen, um das Kondensat abzuführen. Dabei beachten: Insbesondere Siphons und Biegungen mit kurzem Radius vermeiden, da sie den Ablauf er- ● schweren können. Darauf achten, versehentliche Behinderungen während des Betriebs zu vermeiden. Der Kondensatablauf (siehe Pos. A in „Abbildung 34: Kondensatablauf am Gerät“) ist mit ei- ●...
  • Seite 47 Die Länge der Leitung zwischen Gerät und Brauchwarmwasser-Speicher darf maximal 10 m ● betragen. S-Klima empfiehlt geeignete Brauchwarmwasser-Speicher und Zubehör und ordnet diese zu, ● um die Kompatibilität mit dem Gerät sicherzustellen. Für Informationen zu kompatiblen Mo- Boiler mit doppelter Heizschlange für Solaranwendungen dellen auch das Technische Handbuch Planung SAS R32 beachten.
  • Seite 48: Hydraulischer Anschluss

    Hydraulischer Anschluss Hydraulischer Anschluss 7.1 Wasserleitungen isolieren Alle Leitungen des Wasserkreislaufs isolieren, um die Bildung von Kondenswasser während des Kühlbetriebs, die Reduzierung der abgegebenen Leistung und das Einfrieren der außen verlegten Leitungen im Winter zu vermeiden. Das Isoliermaterial gemäß den Anforderungen der nachstehenden Tabelle wählen und sicherstel- len, dass es mindestens der Brandschutzklasse B1 sowie den geltenden Vorschriften entspricht.
  • Seite 49: Sas75-140Rn2, Sas115-140Rs2

    Hydraulischer Anschluss Bezeichnung Bezeichnung Wasservorlauf 1 1/4“ AG Wasserrücklauf 1 1/4“ AG Ablauföffnung für Sicherheitsventil Hoch- druck Wasser 7.2.2 SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 Abbildung 38: Vorlaufleitung und Rücklaufleitung an SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 (Maße in mm) Maße in mm Bezeichnung Bezeichnung Ablauföffnung für Sicherheitsventil Hochdruck Wasservorlauf 1 1/4“...
  • Seite 50: Sas170-295Rs2

    Hydraulischer Anschluss 7.2.3 SAS170-295RS2 Abbildung 39: Vorlaufleitung und Rücklaufleitung an SAS170-295RS2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Wasservorlauf 1 1/4“ AG Wasserrücklauf 1 1/4“ AG Ablauföffnung für Sicherheitsventil Hochdruck Wasserablauf 3/4“ Wasser Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 51: Beispiel Für Hydraulischen Anschluss

    Hydraulischer Anschluss 7.3 Beispiel für hydraulischen Anschluss Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für einen hydraulischen Anschluss mit 2 Außengeräten, Brauchwarmwasser-Anwendung und Regelung für 2 Bereiche. Außen Innen Abbildung 40: Hydraulischer Anschluss mit 2 Außengeräten, BWW-Anwendung und Regelung für 2 Bereiche Bezeichnung Bezeichnung Hydraulischer Verbraucherkreis Brauchwarmwasser-Speicher Zirkulationspumpe...
  • Seite 52: Wasserkreislauf Vor Frost Schützen

    Hydraulischer Anschluss 7.4 Wasserkreislauf vor Frost schützen Das Gerät ist für die Installation im Freien ausgelegt und kann daher Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt sein. Wenn sich das Gerät im Standby-Modus befindet, aktiviert die Soft- ware die Wärmepumpe durch spezielle Funktionen, um das gesamte System vor dem Einfrieren zu schützen.
  • Seite 53 Hydraulischer Anschluss Sorgfältig prüfen, dass – das Glykol mit den in der Anlage verwendeten Materialien kompatibel ist, – das Wasser fachgerecht von einem dazu entsprechend qualifizierten Fachmann behandelt wird, – das gewählte Glykol Korrosionsinhibitoren aufweist, um eine durch die Oxidation verursachte Säurebildung zu verhindern, –...
  • Seite 54: Frostschutzventil

    Hydraulischer Anschluss Tabelle für Propylenglykol Mindest- Glykol- Korrekturfaktoren außen- konzent- Kühlleistung Stromaufnahme Wasserfestig- Wasserdurch- temperatur ration keit fluss 0°C -4°C 10 % 0,976 0,996 1,071 -12°C 20 % 0,961 0,992 1,189 1,016 -20°C 30 % 0,948 0,988 1,380 1,034 Je nach gewähltem Glykoltyp können die Konzentrationen von den Werten in den Tabellen abwei- chen.
  • Seite 55: Strömungswächter

    Hydraulischer Anschluss 7.4.3 Strömungswächter Beim Entleeren der Anlage (manuell oder mit automatischem Frostschutzventil) kann eine geringe Menge Wasser im Strömungswächter verbleiben, das nicht von den Ventilen abgelassen wird. Bei niedrigen Temperaturen der Außenluft kann dieses Wasser gefrieren. In diesem Fall den Strö- mungswächter gemäß...
  • Seite 56: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss 8.1 Spannungsversorgung Beim Stromanschluss generell beachten: Sicherstellen, dass in die feste Verkabelung ein Schutzschalter oder eine andere Trennvor- ● richtung eingebaut ist, die den Kontakt aller Pole unterbricht. Darauf achten, dass diese den geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften entsprechend installiert sind. Der Schutz muss gemäß...
  • Seite 57 Elektrischer Anschluss Wenn in der Anlage ein 3-Wege-Ventil erforderlich ist, den optional mitgelieferten Bausatz ● verwenden. Ein Kugelventil wählen, um eine vollständige Trennung zwischen dem Brauch- warmwasser-Kreislauf und dem der Anlage zu gewährleisten. In jedem Fall sollten Ventile mit geringer Leckage verwendet werden. Bei Verwendung eines 2- oder 3-Wege-Ventils im Kreis- lauf darauf achten, dass die maximale Schaltzeit des Ventils weniger als 60 Sekunden be- trägt.
  • Seite 58: Anschlüsse Am Gerät

    Elektrischer Anschluss 8.2 Anschlüsse am Gerät 8.2.1 SAS47-70RN2 Maße in mm Abbildung 45: Elektrische Anschlüsse an SAS47-70RN2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Elektrische Anschlüsse Spannungsversorgung 8.2.2 SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 Maße in mm Abbildung 46: Elektrische Anschlüsse an SAS75-140RN2, SAS115-140RS2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Elektrische Anschlüsse Spannungsversorgung...
  • Seite 59: Sas170-295Rs2

    Elektrischer Anschluss 8.2.3 SAS170-295RS2 Maße in mm Abbildung 47: Elektrische Anschlüsse an SAS170-295RS2 (Maße in mm) Bezeichnung Bezeichnung Elektrische Anschlüsse Spannungsversorgung Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 60: Allgemeiner Schaltplan

    Elektrischer Anschluss 8.2.4 Allgemeiner Schaltplan Abbildung 48: Allgemeiner Schaltplan Benennung Benennung Wärmepumpe Solarbausatz (nicht im Lieferumfang) Raumthermostat (nicht im Kabelfernbedienung Lieferumfang) Umwälzpumpe des Solarkreislaufs Heizkessel (nicht im Lieferumfang) (nicht im Lieferumfang) Umwälzpumpe des Sekundärkreislaufs Externe Umwälzpumpe (nicht im gemischter Bereich (nicht im Lieferumfang) Lieferumfang) Zirkulationspumpe (nicht im Lieferumfang) 3-Wege-Ventil (nicht im Lieferumfang)
  • Seite 61 Elektrischer Anschluss Benennung Benennung Steuerkabel Umwälzpumpe des Solarkreis- Steuerkabel Umwälzpumpe mit laufs P_s Mischventil Steuerkabel Umwälzpumpe Steuerkabel der Zirkulationspumpe Steuerkabel des 2-Wege-Ventils Steuerkabel des 3-Wege-Ventils Temperaturfühler Brauchwarmwasser-Speicher Steuerkabel des integrierten elektri- schen Heizwiderstands Stromkabel der elektrischen Netzkabel des Geräts Zusatzheizung Stromversorgung des Sekundärkreis- Stromversorgung der Solaranlage laufs gemischter Bereich...
  • Seite 62: Steuerplatine Des Hydraulikmoduls

    Elektrischer Anschluss 8.2.5 Steuerplatine des Hydraulikmoduls Abbildung 49: Steuerplatine des Hydraulikmoduls Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 63 Elektrischer Anschluss Temperaturfühler T1 (zusätzliche Wärmequelle) CN24 Tbt1 (hydraulische Weiche) CN13 T5 (Brauchwarmwasser-Speicher) CN15 Tw2 (Vorlauf gemischter Bereich) CN18 Tsolar (Solarthermie) Externe Signale CN31 Bereichsthermostat (Niederspannung) oder 0-10-V-Signal für Kesselverwaltung CN35 SG (Smart Grid) und EVU (Photovoltaik) CN36 Fern-EIN/AUS-Funktion Extern CN11 1-2 (230 V) Eingang SL1/SL2 (Steuerung Solarthermie) 3-4-15 (230 V)
  • Seite 64 Elektrischer Anschluss Steuersignal Typ 1 Potenzialfreier Kontakt ohne Spannung. Last Sicherung Läuft Abbildung 50: Steuersignal Typ 1 Steuersignal Typ 2 Der Anschluss liefert das Signal mit einer Spannung von 220 V. Kabelquerschnitt: 0,75 mm² Wenn der Strom des Verbrauchers < 0,2 A ist, kann der Verbraucher direkt an den Anschluss angeschlossen werden.
  • Seite 65 Elektrischer Anschluss Brauchwarmwasser Abbildung 53: Brauchwarmwasser Der Stromanschluss des 3-Wege-Ventils (SV1 - 3-Wege-Ventil) unterscheidet sich von dem der NC-Ventile (normal geschlossen) und der NO-Ventile (normal offen). Vor dem Anschließen auf- merksam das Bedienungs- und Installationshandbuch des 3-Wege-Ventils lesen und das Ventil dann gemäß...
  • Seite 66 Elektrischer Anschluss Zirkulationspumpe (P_d) Steuersignal Typ2 Abbildung 56: Zirkulationspumpe (P_d) Anlage mit zwei Bereichen Abbildung 57: Anlage mit zwei Bereichen Externe Umwälzpumpe - Umwälzpumpe des Sekundärkreislaufs P_o (Bereich 1) Steuersignal Typ2 Abbildung 58: Umwälzpumpe des Sekundärkreislaufs (P_o) 2-Wege-Ventil (SV2) Freigabe und Konfiguration auf der Kabelfernbedienung. Abbildung 59: 2-Wege-Ventil (SV2) Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 67 Elektrischer Anschluss Anlage mit zwei gemischten Bereichen Abbildung 60: Abbildung mit zwei gemischten Bereichen Umwälzpumpe von Bereich 2 (P_c) Steuersignal Typ2 Abbildung 61: Umwälzpumpe von Bereich 2 (P_c) 3-Wege-Ventil (SV3) Steuersignal Typ2 Abbildung 62: 3-Wege-Ventil (SV3) Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 68 Elektrischer Anschluss Raumthermostat Freigabe und Konfiguration auf der Kabelfernbedienung. Abbildung 63: Raumthermostat Externe elektrische Zusatzheizung Aktivierung am DIP-Schalter; Konfiguration auf der Kabelfernbedienung. IBH1 IBH1 (IBHX) Abbildung 64: Elektrische Zusatzheizung (IBH) Klemmenleiste CN7 Signal der Betriebseinheit Steuersignal Typ2 Abbildung 65: Signal der Betriebseinheit Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 69 Elektrischer Anschluss Abtaustatus oder Alarmstatus Steuersignal Typ1 Freigabe und Konfiguration auf der Kabelfernbedienung. Sicherung Abbildung 66: Abtaustatus/Alarmstatus Frostschutzwiderstand für Leitungen Steuersignal Typ2 Abbildung 67: Frostschutzwiderstand für Leitungen Heizkessel Abbildung 68: Heizkessel Der Heizkessel kann auf zwei Arten gesteuert werden. 1. Steuerung EIN-AUS. Der Sollwert muss auf der Kabelfernbedienung für den Brauchwarm- wasser-Speicher eingestellt werden.
  • Seite 70 Elektrischer Anschluss Option A Anlage mit einem Bereich mit Bereichsthermostat, das EIN/AUS und die Änderung des Gerätebe- triebs steuert. CN11 HEIZEN KÜHLEN STROMEIN. Abbildung 69: Anschluss des Bereichsthermostats - Option A Einstellung der Kabelfernbedienung: THERMOSTAT und EINSTELLUNG ZIMMERMODUS auf JA RAUMTHERMOSTAT = MOD.
  • Seite 71: Schaltkasten

    Elektrischer Anschluss CN11 STROMEIN. STROMEIN. Abbildung 71: Anschluss des Bereichsthermostats - Option C Das Hydraulikmodul ist mit zwei externen Temperaturreglern verbunden. Bereich 1 Ein-Aus von Eingang H - L1 ● Bereich 2 Ein-Aus von Eingang C - L1 ● Heizen/Kühlen über die Kabelfernbedienung ●...
  • Seite 72: Elektrische Anschlüsse

    Elektrischer Anschluss 8.3 Elektrische Anschlüsse GEFAHR Bei Berührung spannungsführender Teile besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Strom- schlag Alle elektrotechnischen Arbeiten ausschließlich von autorisierten Elektrofachkräften durchfüh- ● ren lassen (siehe „2.4 Qualifikationsanforderungen des Personals“ auf Seite 18). Vor Beginn der elektrotechnischen Arbeiten die Gesamtanlage spannungsfrei schalten und ● für die Dauer der Bearbeitung gegen Wiedereinschalten sichern. SAS47-140RN2 Abbildung 73: Elektrische Anschlüsse für SAS47-140RN2 SAS115-295RS2...
  • Seite 73 Elektrischer Anschluss SAS47 SAS70 SAS75 SAS82 SAS115 SAS124 SAS140 Modell Nennbetriebsstrom FLA (A) Maximale Aus- lösung Schutz (A) Kabelquerschnitt (mm²) SAS115 SAS124 SAS140 SAS170 SAS210 SAS260 SAS295 Modell Nennbetriebsstrom 24,5 28,5 FLA (A) Maximale Aus- lösung Schutz (A) Kabelquerschnitt (mm²) Die Auslegung der Stromversorgungsleitung und der zugehörigen Schutzmaßnahmen liegt in der Verantwortung des Elektrokonstrukteurs der Anlage.
  • Seite 74 Elektrischer Anschluss GEFAHR Bei Berührung spannungsführender Teile besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Strom- schlag Alle elektrotechnischen Arbeiten ausschließlich von autorisierten Elektrofachkräften durchfüh- ● ren lassen (siehe „2.4 Qualifikationsanforderungen des Personals“ auf Seite 18). Vor Beginn der elektrotechnischen Arbeiten die Gesamtanlage spannungsfrei schalten und ● für die Dauer der Bearbeitung gegen Wiedereinschalten sichern. Die meisten der vor Ort auszuführenden elektrischen Anschlüsse werden an der Klemmenleiste im Schaltkasten vorgenommen.
  • Seite 75: Smart Grid Und Photovoltaik

    Elektrischer Anschluss 8.4 Smart Grid und Photovoltaik SMART GRID (NIEDERSPANNUNG) Abbildung 75: Smart Grid und Photovoltaik Beschreibung EVU-Kontakt SG-Kontakt (Photovoltaik) (EVU Smart Grid) Das Gerät arbeitet normal. Das Gerät wird ausgeschaltet. Das Gerät wird zwangsweise in den Brauchwarmwasser-Modus versetzt, auch wenn es ausgeschaltet ist, mit Sollwert = T5S + 3 °C.
  • Seite 76 Elektrischer Anschluss SAS47-140RN2 Master-Einheit Slave-Einheit Ein geschirmtes Kabel verwenden. Die Abschirmung muss geerdet werden. Master-Einheit Slave-Einn h eit 1 Slave-Einheit x Slave-Einheit 2 Nur die neueste Inneneinheit erfordert das Hinzufügen des Schalter Siche- Siche- Siche- Siche- Bauwiderstands bei H1 und H2. rungen rungen rungen...
  • Seite 77 Elektrischer Anschluss Kabelschuh- klemme Isolier- schlauch Netzkabel Abbildung 78: Kabelschuhklemme Beim Anschluss an die Stromversorgungsklemme die Kabelschuhklemme mit Isolierhülse ver- wenden. Ein den Spezifikationen entsprechendes Netzkabel verwenden und das Netzkabel sicher an- schließen. Sicherstellen, dass das Netzkabel richtig befestigt ist, um zu verhindern, dass es durch äußere Einwirkungen beschädigt wird.
  • Seite 78: Installation Der Kabelfernbedienung

    Installation der Kabelfernbedienung Installation der Kabelfernbedienung Zum Gerät gehört eine Kabelfernbedienung, die vor Ort installiert und zur Bedienung verwendet wird. Die Kabelfernbedienung hat einen integrierten Temperaturfühler für den möglichen Einsatz als Thermostat. 9.1 Installation vorbereiten Nicht in Räumen installieren, in denen größere Mengen an Öl, Dampf oder gasförmigen Sulfiden vorhanden sind.
  • Seite 79: Untere Gehäusehälfte Montieren

    Installation der Kabelfernbedienung 9.1.1 Untere Gehäusehälfte montieren 1. Einen Schlitzschraubendreher in die Aussparung unten an der Kabelfernbedienung schieben und die untere Gehäusehälfte damit anheben. In die richtige Richtung abhebeln, ansonsten besteht die Gefahr, dass die untere Gehäusehälfte beschädigt wird. 2. Mit drei M4 x 20-Schrauben die untere Gehäusehälfte direkt an der Wand montieren. Alterna- tiv mit zwei M4 x 25-Schrauben die untere Gehäusehälfte an der 86x86 mm-Abzweigdose montieren und dann mit einer M4 x 20-Schraube an der Wand befestigen.
  • Seite 80: Obere Gehäusehälfte Montieren

    Installation der Kabelfernbedienung Installation an der 86x86 mm-Abzweigdose Drei Öffnungen für Wandschrauben, Tre fori per vite a muro utilizzare M4X20 M4 x 20 verwenden Drei Öffnungen für Wandschrauben, Coperchio untere Tre fori per vite a muro utilizzare M4X20 M4 x 20 verwenden Gehäusehälfte posteriore Fori per le viti da installare sulla scatola elettrica 86...
  • Seite 81: Kabelfernbedienung Elektrisch Installieren

    Installation der Kabelfernbedienung 3. Die vordere Abdeckung an der hinteren Abdeckung fest einrasten lassen. Abbildung 86: Obere Gehäusehälfte montieren 9.2 Kabelfernbedienung elektrisch installieren Abbildung 87: Kabelfernbedienung elektrisch installieren Bauteil Kabel geschirmt, 5-adrig Kabelquerschnitt (mm²) 0,75 - 1,25 maximale Kabellänge (m) Eingangsspannung (A/B) 13,5 VAC Technisches Handbuch - Installation SAS R32 | Ausgabe 03-07-2023 | Stand 27-07-2023 | 20007003...
  • Seite 82 Installation der Kabelfernbedienung GEFAHR Bei Berührung spannungsführender Teile besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Strom- schlag Alle elektrotechnischen Arbeiten ausschließlich von autorisierten Elektrofachkräften durchfüh- ● ren lassen (siehe „2.4 Qualifikationsanforderungen des Personals“ auf Seite 18). Vor Beginn der elektrotechnischen Arbeiten die Gesamtanlage spannungsfrei schalten und ● für die Dauer der Bearbeitung gegen Wiedereinschalten sichern. Sicherstellen, dass der Fernbedienungstemperaturfühler nicht mit Feuchtigkeit in Kontakt ●...
  • Seite 83: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 10 Inbetriebnahme 10.1 System mit Wasser füllen Beachten: – Sicherstellen, dass ein eventuell vorhandener Brauchwarmwasser-Speicher erst vor dem Start des Geräts gefüllt wird. – Vor dem Starten der Anlage sicherstellen, dass die schwarze Kunststoffabdeckung nicht am Entlüftungsventil oben am Gerät angebracht ist. Um Luft aus dem System abzulassen, das Entlüftungsventil öffnen und es mindestens zweimal vollständig gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  • Seite 84: Erstes Einschalten Und Sprachauswahl

    Inbetriebnahme Sicherstellen, dass Fachpersonal die folgenden Einstellungen vornimmt. Zur Bedeutung der Tas- ten und Anzeigen auf der Kabelfernbedienung siehe „3.5.1 Tasten auf der Kabelfernbedienung“ auf Seite 26 und „3.5.2 Anzeigen auf der Kabelfernbedienung“ auf Seite 27. 10.2.1 Erstes Einschalten und Sprachauswahl Beim ersten Einschalten der Kabelfernbedienung initialisiert diese das System und zeigt den Fortschritt (1 % ~ 99 %) an.
  • Seite 85: Ersteinstellungen Durch Fachpersonal

    Inbetriebnahme 10.2.3 Ersteinstellungen durch Fachpersonal Das Menü FÜR TECHNIKER enthält die Einstellungen, die das Fachpersonal bei der Erstinbe- triebnahme des Geräts anpassen kann. FÜR TECHNIKER Password eingeben: EING. ÄNDERN Abbildung 91: Menü Für Techniker 1. Das Menü FÜR TECHNIKER wählen. 2.
  • Seite 86: Einstellungen Für Den Brauchwarmwasser-Modus

    Inbetriebnahme FÜR TECHNIKER Möchten Sie die Parameter bestätigen und den Vorgang beenden? NEIN EING. Abbildung 93: Parameter bestätigen 5. Menüpunkt JA wählen und mit bestätigen. Die Einstellungen werden gespeichert und das Menü verlassen. Nach dem Beenden wird die Kabelfernbedienung ausgeschaltet. 10.2.3.1 Einstellungen für den Brauchwarmwasser-Modus MENÜ...
  • Seite 87 Inbetriebnahme tank MIN(T5S,T5stop) MIN(T5S,T5stop) dt5_ON Zeit t_DHWHP t_DHWHP _MAX _RESTRICT Abbildung 95: Funktion WW-PRIO. ZEIT SETZEN 1 WW MODUSEINST. 1.6 dT5_ON 5°C 1.7 dT1S5 10°C 1.8 T4DHWMAX 43°C 1.9 T4DHWMIN -10°C 1.10 t_INTERVAL_DHW 5 MIN ANPAS. Abbildung 96: Funktionen 1.6 bis 1.10 im Brauchwarmwasser-Modus 1.6 dT5_ON (Standard: 10 - einstellbar: 1/30) Den Brauchwarmwasser-Anforderung regeln und das Intervall zwischen der Solltemperatur des Brauchwarmwassers (T5S) und der Temperatur des Brauchwarmwasser-Speichers (T5) festle-...
  • Seite 88 Inbetriebnahme T4 [°C] Baugröße 10 bis 15 15 bis 20 20 bis 25 25 bis 30 30 bis 35 35 bis 40 40 bis 43 SAS47-82RN2, SAS115-140RN2/ SAS170/210/260/ 295RS2 T4 [°C] Baugröße < -20 -20 bis -15 bis -10 bis -5 -5 bis 0 0 bis 5 5 bis 10 SAS47-82RN2,...
  • Seite 89 Inbetriebnahme 1.10 t_INTERVAL_WW (Standard: 5 - nicht einstellbar) Definiert die minimale Anzahl von Minuten zwischen der Abschaltung des Verdichters und seiner anschließenden erneuten Aktivierung im Brauchwarmwasser-Modus. Aktivierungslogik der Wärmepumpe und des Heizwiderstand des Speichers im Brauchwarmwas- ser-Modus. Die Aktivierungslogik des integrierten elektrischen Heizwiderstands des Brauchwarmwasser-Spei- chers (TBH) wird automatisch durch das Gerät verwaltet. 1 WW MODUSEINST.
  • Seite 90 Inbetriebnahme 1.13 t_TBH_DELAY (Standard: 30 - einstellbar: 0/240) Definiert die minimale Anzahl an Minuten des Verdichterbetriebs, über die hinaus der integrierte elektrische Heizwiderstand (TBH) aktiviert werden kann, wenn das Gerät nicht dafür sorgen kann, dass der Brauchwarmwasser-Speicher die Solltemperatur erreicht. Aktivierungslogik der Funktion DESINF. (Legionellenschutz). TANK T5S + dT5_TBH_OFF T5stop MIN(T5S,T5stop) - dt5_ON...
  • Seite 91 Inbetriebnahme 1 WW MODUSEINST. 1.16 t_DI_MAX 210 MIN 1.17 t_DHWHP_RESTRICT 30 MIN 1.18 t_DHWHP_MAX 120 MIN 1.19 WWPUMPZEIT LAUF 1.20 PUMPENLAUFZEIT 5 MIN ANPAS. Abbildung 102: Funktionen 1.16 bis 1.20 im Brauchwarmwasser-Modus 1.16 t_DI_MAX (Standard: 210 - einstellbar: 90/300) Definiert die maximale Anzahl an Minuten, für die das Gerät die Funktion DESINF. (Legionellen- schutz) aktiv halten kann.
  • Seite 92: Einstellungen Des Kühlbetriebs

    Inbetriebnahme 1.22 DHW-FUNKTION (Standard: NEIN - einstellbar: JA/NEIN) Reservierter Parameter. Nicht ändern. 1.23 t_ANTILOCK (Standard: 5 - einstellbar: 0/60) Ermöglicht einen Sicherheitskreis zur Öffnung aller Anlagenventile (SV1, SV2, SV3) und definiert, wie viele Minuten sie geöffnet werden, wenn sie länger als 24 Stunden geschlossen sind. 10.2.3.2 Einstellungen des Kühlbetriebs MENÜ > FÜR TECHNIKER > 2 WW KÜHLMODUSEINST. 2.1 KÜHLMODUS (Standard: JA - einstellbar: JA/NEIN) Aktiviert/deaktiviert den Kühlbetrieb.
  • Seite 93 Inbetriebnahme 2.6 dTSC (Standard: 2 - einstellbar: 1/10) Definiert das Intervall zwischen der Raumtemperatur (Ta) und der Solltemperatur (TS), innerhalb dem das Gerät mit dem Kühlbetrieb beginnt. Die Wärmepumpe wird aktiviert, wenn Ta ≥ TS + dTSC, und sie stoppt, wenn Ta ≤ TS. RAUM TS + dTSC ZEIT STANDBY STANDBY...
  • Seite 94: Einstellungen Des Heizbetriebs

    Inbetriebnahme 2.12 ZONE1 C-EMISSION (Standard: CRP (2.1-8.1) / CVC (9.1-14.1) - einstellbar: CRP/CVC/ RAD) Legt die Art des Verteilungssystems im Kühlbetrieb von Bereich 1 der Anlage fest. CRP: Flächenheizelement CVC: Gebläsekonvektoren RAD: Heizkörper 2.13 ZONE2 C-EMISSION (Standard: CRP (2.1-8.1) / CVC (9.1-14.1) - einstellbar: CRP/CVC/ RAD) Legt den Typ des Verteilersystems im Kühlbetrieb von Bereich 2 der Anlage fest. CRP = Heizelement CVC = Gebläsekonvektoren RAD = Heizkörper (T1S)
  • Seite 95 Inbetriebnahme WASSER Zeit ZEIT T1S - dT1SH Standby Standby STANDBY STANDBY Abbildung 107: Funktion DT1SH Die Angabe wird stark durch die zulässige Mindestwassermenge im Kreislauf beeinflusst. Bei einer größeren Wassermenge ist ein schmaleres Regelband akzeptabel. 3.6 dTSH (Standard: 2 - einstellbar: 1/10) Definiert das Intervall zwischen der Raumtemperatur (Ta) und der Solltemperatur (TS), innerhalb dem das Gerät weiter im Heizbetrieb betrieben wird.
  • Seite 96 Inbetriebnahme 3.7 t_INTERVAL_H (Standard: 5 - nicht einstellbar) Definiert die minimale Anzahl an Minuten zwischen der Deaktivierung des Verdichters und seiner anschließenden erneuten Aktivierung im Heizbetrieb. Unter den Klimakurven, die für den Heizbetrieb einstellbar sind, kann eine anpassbare Kure aus- wählt werden mit einer Logik gemäß der Abbildung. (T1S) Wasserversor- water supply...
  • Seite 97: Einstellungen Des Automatikbetriebs

    Inbetriebnahme 3.14 t_VERZÖGER. PUMPE (Standard: 2 - einstellbar: 0,5/20) Legt die Dauer der Verzögerung zwischen der Abschaltung des Verdichters und der Abschaltung der Pumpe in Minuten fest. 10.2.3.4 Einstellungen des Automatikbetriebs MENÜ > FÜR TECHNIKER > 4 AUTO. MODUSEINST. 4.1 T4AUTOCMIN (Standard: 25 - einstellbar: 20/29) Definiert die minimale Außentemperatur, unterhalb der die Wärmepumpe im Automatikbetrieb nicht kühlt.
  • Seite 98 Inbetriebnahme MENÜ > FÜR TECHNIKER > TEMP:-TYPEINST. Der Aufruf des Geräts kann durch den integrierten Temperaturfühler über die Kabelfernbedienung oder ein elektromechanisches Thermostat erfolgen. Im zweiten Fall kann das Bereichsthermostat die Änderung des Heiz-/Kühlbetriebs nur steuern, wenn es mit einem Doppelrelais ausgestattet ist. Andernfalls die Kabelfernbedienung zur Steuerung verwenden. 5.1 WASSERFLUSSTEMP. (Standard: JA - einstellbar: JA/NEIN) Aktiviert/deaktiviert die Regelung des Geräts auf der Grundlage der Wasservorlauftemperatur (T1).
  • Seite 99: Einstellungen Des Bereichsthermostats

    Inbetriebnahme Bereich 1 hat die Solltemperatur T1S und Bereich 2 die Solltemperatur T1S2. Auf dem Display der Kabelfernbedienung erscheinen die folgenden Anzeigen: STARTSEITE BEREICH 1 STARTSEITE BEREICH 2 01-01-2021 23:59 01-01-2021 23:59 T1S2 Abbildung 113: F unktion DOPPELZONE Bereich 1 und Bereich 2 Bereich 1 Bei Regelung entsprechend der Wasservorlauftemperatur (T1) und Bereich 2 mit Regelung ent- sprechend der Raumtemperatur (Ta): Parameter 5.1 WASSERFLUSSTEMP.
  • Seite 100: Einstellungen Für Eine Zusätzliche Heizquelle

    Inbetriebnahme KEIN = kein Bereichsthermostat. MOD. SETZEN = Anlage mit einem Bereich mit Doppelrelais-Bereichsthermostat, um den Aufruf für das Gerät einzustellen und den saisonalen Modus zu ändern (siehe Option A im Abschnitt „Bereichsthermostat“ auf Seite 69. EINZ-ZONE = Anlage mit einem Bereich mit Bereichsthermostat, um den Aufruf für das Gerät zu verwalten (siehe Option B im Abschnitt „Bereichsthermostat“...
  • Seite 101 Inbetriebnahme (T4) solo Pompa di Calore nur Wärmepumpe T4_IBH_ON T4_AHS_ON Pompa di Calore Wärmepumpe + + Resistenza zusätzliche Wärmequelle T4DHWMIN solo Resistenza nur zusätzliche Wärmequelle Abbildung 116: Funktionen zur Aktivierung zusätzlicher Wärmequellen Beachten: – Damit die zusätzliche Wärmequelle das Gerät ersetzt, den Parameter auf den gleichen Wert wie T4HMIN einstellen.
  • Seite 102 Inbetriebnahme 7.2 t_IBH_DELAY (Standard: 30 - einstellbar: 15/120) Definiert die minimale Anzahl an Minuten zwischen dem Start des Verdichters und der Aktivierung der elektrischen Zusatzheizung. 7.3 T4_IBH_ON (Standard: -5 - einstellbar: -15/30) Definiert die Außentemperatur, unterhalb der die elektrische Zusatzheizung verwendet werden kann. Wenn die Außentemperatur höher als T4_IBH_ON ist, kann die elektrische Zusatzheizung nicht verwendet werden.
  • Seite 103: Einstellungen Der Funktion Urlaubsreise

    Inbetriebnahme 7.12 GAS_COST (Standard: 0,85 - einstellbar: 0/5) Definiert die Kosten des zum Betrieb des Kessels verwendeten Brenngases (in €/Smc - Wert gemäß Rechnung). Wenn dieser Wert fehlt, ihn mit Daten aus den letzten Rechnungen mit einer vereinfachten Formel schätzen: Energiekosten = (Gesamtbetrag der Rechnungen [€]) / (Gesamt- betrag der verbrauchten Energie [Smc]).
  • Seite 104: Einstellungen Für Den Kundendienst

    Inbetriebnahme 10.2.3.9 Einstellungen für den Kundendienst MENÜ > FÜR TECHNIKER > 9 SERVICEANRUF Bei Bedarf die Kontaktdaten des Kundendienstes speichern, damit sie dem Kunden zur Verfü- gung stehen. TEL. NR. Eine Telefonnummer speichern. MOBIL. NR. Eine Mobiltelefonnummer speichern. Um die Zahlen über die Tastatur zu ändern, die Tasten verwenden.
  • Seite 105: Umwälzpumpe Läuft

    Inbetriebnahme 11.2 LUFTSPÜL Aktiviert den Entlüftungszyklus, der die im Wasserkreislauf vorhandene Luft ablässt, die zu Fehl- funktionen des Geräts führen kann. Das Entlüftungsventil öffnen, bevor die Funktion aktiviert wird. 11 TESTLAUF Test an. Luftspülung an. BESTÄT. Abbildung 118: Testlauf mit Entlüftungszyklus Ablauf der Logik: Das 3-Wege-Ventil (SV1) öffnet sich und das 2-Wege-Ventil (SV2) schließt sich.
  • Seite 106: Kühl-Modus Läuft

    Inbetriebnahme Die Pumpe stoppt. Nach 60 Sekunden schließt sich das 3-Wege-Ventil, und das 2-Wege-Ven- ● til öffnet sich. Nach 60 Sekunden werden die interne Umwälzpumpe des Primärkreislaufs (P_i) und die Um- ● wälzpumpe des Sekundärkreislaufs (P_o) aktiviert. Nach 2 Minuten prüft der Strömungswächter erneut den Wasserdurchfluss. Wenn der Was- ●...
  • Seite 107: Ww-Modus Läuft

    Inbetriebnahme Ablauf der Logik: Das Gerät wird im Heizbetrieb aktiviert bei einem Sollwert der Wasservorlauftemperatur von ● 35 °C. Die tatsächliche Wasservorlauftemperatur wird nach 10 Minuten auf dem Display der Kabel- ● fernbedienung angezeigt: – Falls vorhanden, wird der Heizkessel (AHS) zur Unterstützung der Wärmepumpe akti- viert.
  • Seite 108: Vorheizung Für Boden

    Inbetriebnahme 12.1 VORHEIZUNG FÜR BODEN Diese Funktion kann nützlich sein, wenn das Verteilersystem aus einem Fußboden mit Fußbo- denheizung besteht. Wenn die Heizung auf einem Fußboden aktiviert wird, der noch eine erhebli- che Menge Wasser enthält, kann der Fußboden sich verformen oder Risse können sich bilden. Um den Fußboden zu schützen, einen Vorheizzyklus durchführen, bei dem die Temperatur des zum Boden geleiteten Wassers allmählich erhöht wird.
  • Seite 109: Bodentrocknung

    Inbetriebnahme 12.2 BODENTROCKNUNG Die Funktion kann bei Neuinstallationen von Fußbodenheizungen nützlich sein. Während der Erstinbetriebnahme beim Heizen kann sich Kondenswasser in der Platte oder im Unterboden bilden, was zu Verformungen oder einer Beschädigung des Bodens führen kann. Um den Fußboden zu schützen, bei der ersten Inbetriebnahme einen Trocknung durchführen, bei dem die Temperatur des zum Fußboden geleiteten Wassers wie in der folgenden Abbildung dar- gestellt angepasst wird.
  • Seite 110: Einstellungen Für Automatischen Neustart

    Inbetriebnahme 10.2.3.13 Einstellungen für automatischen Neustart MENÜ > FÜR TECHNIKER > 13 AUTONEUSTART Das Gerät speichert die Benutzereinstellungen auch nach einem Stromausfall. Die Funktion legt fest, ob das Gerät bei der Wiederherstellung der Stromversorgung nach einem Stromausfall auto- matisch neu starten oder im Standby-Modus bleiben soll. Parameter, die für diese Funktion eingestellt werden können: 13.1 KÜHL/HEIZMODUS (Standard: JA - einstellbar: JA/NEIN) Definiert, ob die automatische Neustartfunktion für die Betriebsarten Kühlen und Heizen aktiv ist.
  • Seite 111: Einstellungen Für Kaskadierte Anlagen

    Inbetriebnahme SMART-NETZ (Standard: NEIN - einstellbar: JA/NEIN) Aktiviert/deaktiviert die Smart Grid-Funktion (siehe „8.4 Smart Grid und Photovoltaik“ auf Sei- te 75). Tw2 (Standard: NEIN - einstellbar: JA/NEIN) Aktiviert/deaktiviert den Empfang des Signals des Wasservorlauf-Temperaturfühlers des Sekun- därkreislaufs (Tw2). Tbt1 (Standard: NEIN - einstellbar: JA/NEIN) Aktiviert/deaktiviert den Empfang des Signals des Trägheitsspeicher-Temperaturfühlers Tbt1. Tbt2 (Standard: NEIN - einstellbar: JA/NEIN) Reservierter Parameter, nicht ändern. Ta (Standard: NEIN - einstellbar: JA/NEIN) Aktiviert/deaktiviert den Empfang des Signals des Umgebungsluft-Temperaturfühlers in der Kabel- fernbedienung (Ta).
  • Seite 112: Andere Einstellungen Für Die Kabelfernbedienung

    Inbetriebnahme Der Prozentsatz bezieht sich auf die Gesamtanzahl der Geräte im kaskadierten System ein- schließlich Master- und Slave-Geräten. 16.2 ZEIT_ANPAS (Standard: 5 - einstellbar: 1/60) Definiert die Dauer in Minuten, nach der das Master-Gerät prüft, ob ein Slave-Gerät aktiviert/ deaktiviert werden soll. 16.3 ADRESSE ZURÜCKSETZEN (Standard: FF - einstellbar: 0/15) Definiert die Geräteadresse (nur für Slave-Geräte). Die Slave-Einheiten nehmen eine Selbstadressierung vor.
  • Seite 113 Inbetriebnahme Im Kühlbetrieb muss die latente Kühllast durch Entfeuchtung korrigiert werden. Daher sollte der Betrieb mit Flächenkühlelementen bzw. RLT-Anlagen oder Gebläsekonvektoren mit einer festen Solltemperatur des Wasservorlaufs automatisch geregelt werden. Eine der voreingestellten Klimakurven kann zur Optimierung des Systems über die Kabelfernbedienung verwendet werden. Heizbetrieb für Anlagen mit Flächenheizelementen Abbildung 127: Heizbetrieb für Anlagen mit Flächenheizelementen Werkseinstellung: Klimakurve 3 (Energiesparmodus 6)
  • Seite 114 Inbetriebnahme (T1S) IMP. TEMP. AMBIENTE Wasserversor- water supply gung TIPO IMP. TEMP. CLIM. WETTERTEMP. EINST WETTERTEMP. EINST. TYP T1SETH1 T1SETH2 ONFERMA BESTÄT. T4H1 T4H2 (T4) Abbildung 129: Klimakurve im Heizbetrieb und Parameter Außentemperatur und Wasservorlauf Kühlbetrieb für Anlagen mit Flächenkühlelementen Abbildung 130: Heizbetrieb für Anlagen mit Flächenkühlelementen Werkseinstellung: Klimakurve 4 ●...
  • Seite 115: Einstellung Der Netzwerkkonfiguration

    Inbetriebnahme Eine anpassbare Klimakurve ist verfügbar, die die Parameter Außentemperatur (T4C1, T4C2) und Wasservorlauf (T1SETC1, T1SETC2) berücksichtigt. Siehe folgende Abbildung. (T1S) IMP. TEMP. AMBIENTE Wasserversor- water supply gung TIPO IMP. TEMP. CLIM. WETTERTEMP. EINST WETTERTEMP. EINST. TYP T1SETC1 T1SETC2 ONFERMA BESTÄT.
  • Seite 116 Inbetriebnahme Registrierung/Anmeldung Die App öffnen und auf der Startseite ein neues Konto erstellen oder sich anmelden. • Registrazione • Registrierung compilare e cliccare su Sign up per ausfüllen und Sign up Clicca Wählen creare un account wählen, um ein Konto zu erstellen •...
  • Seite 117 Inbetriebnahme Auf dem Smartphone: Verbindung zum WLAN-Netzwerk herstellen. Zum Abschluss Clicca Complete Complete per terminare Clicca su wählen Connect your Connect appliance to Wifi your appliance wählen to WiFi In den Geräteeinstellungen das Dalle impostazioni del dispositivo, WLAN-Netzwerk XXX_c3_xxxx Die App erfordert, dass das Gerät selezionare la rete La App richiede di collegare wählen...
  • Seite 118: Konfiguration

    Konfiguration 11 Konfiguration 11.1 Übersicht aller Menüs auf der Kabelfernbedienung Zur Bedeutung der Tasten und Anzeigen auf der Kabelfernbedienung siehe „3.5.1 Tasten auf der Kabelfernbedienung“ auf Seite 26 und „3.5.2 Anzeigen auf der Kabelfernbedienung“ auf Sei- te 27. 3 s lang die Taste zum Entsperren auf der Kabelfernbedienung drücken. MENÜ...
  • Seite 119 Konfiguration Die Hauptseite ändert sich je nach Art der Anlage. Anlage 1 - Ein Bereich Steuerung der Kabelfernbedienung: ● MENÜ > FÜR TECHNIKER > RAUMTHERMOSTAT > KEIN Thermostatsteuerung: ● MENÜ > FÜR TECHNIKER > RAUMTHERMOSTAT > EINZ-ZONE 01-01-2021 9:00 8:00 Abbildung 141: Startseite bei einem Bereich Anlage 2 Bereiche Tastatursteuerung:...
  • Seite 120: Startbildschirm

    Konfiguration 01-01-2021 9:00 Abbildung 142: Startseite bei zwei Bereichen 11.2 Startbildschirm Der Startbildschirm ist der Ausgangspunkt bei allen Einstellungen. Er kann abhängig von der Anlage und den Einstellungen des Fachpersonals bei der Erstinbetriebnahme unterschiedlich aussehen. Beispiel für eine Anlage mit einem Bereich 01-01-2021 9:00 8:00 Anlagenein- EIN/ WW-Ein- stellungen...
  • Seite 121: Menüstruktur

    Konfiguration 11.3 Menüstruktur Die Menüs sind so aufgebaut, dass auch die Einstellungen, die nicht für die regelmäßige Nutzung vorgesehen sind, geprüft und konfiguriert werden können. Im Folgenden werden die angezeigten Informationen und die möglichen Einstellungen in den Menüs bzw. Funktionen erläutert. MENÜ...
  • Seite 122 Konfiguration 01-01-2021 9:00 Abbildung 147: Gesperrte Tastatur mit blinkendem Symbol für Tastatursperre Die Kabelfernbedienung wird automatisch gesperrt, wenn sie für längere Zeit nicht verwendet wird. Die voreingestellte Zeit ist ca. 120 Sekunden. Sie kann auf der Kabelfernbedienung jedoch geändert werden, siehe Menü FÜR TECHNIKER in „10.2.3 Ersteinstellungen durch Fachperso- nal“...
  • Seite 123: Kabelfernbedienung Ein-/Ausschalten

    Konfiguration 11.5 Kabelfernbedienung ein-/ausschalten Der schwarze Auswahlcursor darf beim Aus- und Einschalten der Kabelfernbedienung nicht ange- zeigt werden. Die Taste auf der Kabelfernbedienung zum Ein-/Ausschalten 5 Sekunden lang drücken. 01-01-2021 9:00 Abbildung 149: Kabelfernbedienung ein-/ausschalten 11.6 Bedienelemente ein-/ausschalten Auf der Kabelfernbedienung können der Heiz- und der Kühlbetrieb des Geräts ein- und ausge- schaltet werden.
  • Seite 124 Konfiguration 01-01-2021 9:00 01-01-2021 9:00 Abbildung 150: Bedienelemente ein-/ausschalten Wenn WARMWASSER (WW) auf AUS steht, wird diese Funktion auf den folgenden Seiten nicht angezeigt. 01-01-2021 9:00 01-01-2021 9:00 Abbildung 151: Anzeige ohne Brauchwarmwasser-Funktion Mit dem Raumthermostat kann das Gerät zum Heizen oder Kühlen des Raums ein- oder ausge- schaltet werden.
  • Seite 125 Konfiguration Das Raumthermostat kann eingestellt sein auf: • DOPPELZONE, EINZ-ZONE: Das Gerät kann über das Raumthermostat ein- und ausgeschaltet werden. Wenn die Taste gedrückt wird, wird die folgende Abbildung angezeigt. 01-01-2021 9:00 Kühl- oder Heizmodus gesperrt. Modus durch Raumthermostat entsperren. BESTÄT.
  • Seite 126 01-01-2021 9:00 Konfiguration 1. Um den schwarzen Cursor auf der Anzeige einzublenden, die Taste drücken. 2. Wenn der Cursor auf der Seite der Anlagentemperatur steht, die Taste drücken, um die Flächenheizelemente ein-/auszuschalten. 01-01-2021 9:00 01-01-2021 9:00 01-01-2021 9:00 Abbildung 154: Flächenheizelemente ein-/ausschalten Durch die Kabelfernbedienung kann die Brauchwarmwasser-Erzeugung ein- und ausgeschaltet werden.
  • Seite 127: Temperatur Einstellen

    01-01-2021 9:00 Konfiguration 11.7 Temperatur einstellen 1. Um den schwarzen Cursor auf der Anzeige einzublenden, die Taste oder drücken. 01-01-2021 9:00 Abbildung 156: Cursor einblenden 2. Wenn der Cursor auf der Temperaturanzeige steht, die Taste oder zur Auswahl drücken oder , um die Temperatur einzustellen.
  • Seite 128: Betriebsart Wählen

    Konfiguration 01-01-2021 9:00 01-01-2021 9:00 Abbildung 158: Temperatur einstellen 11.8 Betriebsart wählen 1. Die Betriebsart auf der Kabelfernbedienung wählen über MENÜ > BETRIEBSMODUS. 2. Die Taste drücken. BETRIEBSMODUS Einstell. Betriebsmod: WARM KALT AUTO BESTÄT. Abbildung 159: Betriebsart wählen Symbol Bedeutung Beschreibung Heizbetrieb Kühlbetrieb...
  • Seite 129: Solltemperaturen Einstellen

    Konfiguration Drei Betriebsarten stehen zur Verfügung: WARM für den Heizbetrieb, KALT für den Kühlbetrieb und AUTO für die automatische Wahl der Betriebsart. Der Automatikbetrieb ist nur unter bestimm- ten Voraussetzungen möglich. Siehe „10.2.3.4 Einstellungen des Automatikbetriebs“ auf Sei- te 97. 1.
  • Seite 130 Konfiguration SOLLTEMPERATUR VOREIN WETTER TEMP. TEMPEINST MOD. ZEIT TEMP. 00:00 25°C 00:00 25°C 00:00 25°C SOLLTEMPERATUR VOREIN- WETTER TEMP. TEMPEINST MOD. ZEIT TEMP. 00:00 25°C 00:00 25°C 00:00 25°C Abbildung 161: Einstellbare Solltemperaturen SOLLTEMPERATUR VOREIN WETTER TEMP. TEMPEINST MOD. ZEIT TEMP.
  • Seite 131: Automatische Einstellung Der Wasservorlauftemperatur

    Konfiguration 01-01-2021 9:00 9:00 Abbildung 164: Eingestellte Solltemperatur Die Zeiträume im Bereich SOLLTEMPERATUR können z. B. wie folgt eingestellt werden. Uhrzeit Temperatur 8:00 35 °C 9:00 25 °C 12:00 35 °C 18:00 25 °C 20:00 35 °C 23:00 25 °C TEMP.
  • Seite 132 Konfiguration Die Auswahl hängt von den Einstellungen unter MENÜ > FÜR TECHNIKER > KÜHLMODUS- EINST. und > HEIZMODUSEINST. ab. Wenn die Klimakurven gewählt sind, kann die Solltempe- ratur nicht eingestellt werden. SOLLTEMPERATUR VOREIN WETTER TEMP. TEMPEINST MOD. ZONE1 C-MOD. NIED. TEMP ZONE1 H-MOD.
  • Seite 133: Eco-Modus

    Konfiguration JA wählen und mit bestätigen, um die Funktion zu deaktivieren. Wettertemp. funktion ist an. Ausschalten? NEIN BESTÄT. Abbildung 169: Wasservorlauftemperatur ein-/ausschalten 11.11 ECO-Modus Die Funktion wählen über MENÜ > SOLLTEMPERATUR > ECO MOD. Die Funktion ECO-MODUS ist aktiv, wenn DOPPELZONE auf NEIN eingestellt ist. Wenn DOP- PELZONE auf JA eingestellt ist, ist die Funktion ECO-MOD.
  • Seite 134: Brauchwarmwasser-Erzeugung

    Konfiguration SOLLTEMPERATUR WETTER VOREIN TEMPEINST TEMP. MOD. AKT. STATUS ECO TIMER ANFANG 08:00 ENDE EING. Abbildung 172: ECO-Modus einstellen SOLLTEMPERATUR WETTER VOREIN TEMPEINST TEMP. MOD. AKT. STATUS ECO TIMER ANFANG 08:00 ENDE 19:00 Abbildung 173: Uhrzeiten im ECO-Modus einstellen Beachten: Wenn ECO-MOD.
  • Seite 135 Konfiguration Beispiel: Der Tag ist auf Freitag und der Anfang auf 23:00 Uhr eingestellt. Die Desinfektionsfunktion wird am Freitag um 23:00 Uhr aktiviert. TUT ist die Tägliche Desinfektionsfunktion. WARMWASSERBEREIT. (WW) DISIN- SCHN TANK FEKT HEIZER PUMPE AKT. STATUS BEDIENTAG ANFANG 08:00 EING.
  • Seite 136 Konfiguration WARMWASSERBEREIT. (WW) DISIN- SCHN TANK FEKT HEIZER PUMPE AKT. STATUS EING. WARMWASSERBEREIT. (WW) DISIN- SCHN TANK FEKT HEIZER PUMPE AKT. STATUS EING. Abbildung 176: Schnelle Brauchwarmwasser-Erzeugung Integrierter elektrischer Heizwiderstand (TANK HEIZER) Mit der Funktion kann die Brauchwarmwasser-Erzeugung im Brauchwarmwasser-Speicher über den integrierten elektrischen Heizwiderstand erzwungen werden, wenn die Wärmepumpe für die Heizfunktion oder Kühlfunktion aktiv ist, aber dennoch Brauchwarmwasser benötigt wird.
  • Seite 137 Konfiguration WARMWASSERBEREIT. (WW) DISIN- SCHN TANK FEKT HEIZER PUMPE AKT. STATUS EING. Abbildung 177: Integrierter elektrischer Heizwiderstand Falls AKT. STATUS auf AUS steht, ist die Funktion TANK HEIZER deaktiviert. Wenn der Tempe- raturfühler T5 des Brauchwarmwasser-Speichers defekt ist, kann sich der integrierte elektrische Heizwiderstand nicht einschalten.
  • Seite 138: Zeiteinstellung

    Konfiguration WARMWASSERBEREIT. (WW) DISIN- SCHN TANK FEKT HEIZER PUMPE ANFANG ANFANG 00.00 00.00 00.00 00.00 00.00 00.00 Abbildung 180: Funktion Zirkulationspumpe 3. Den Cursor auf die betreffende Zeile in der Spalte N. bewegen. Dazu den Cursor mit den Tas- bewegen. 4.
  • Seite 139 Konfiguration Timer (TIMER) Wenn die Funktion WÖCHENT. ZEITPLAN aktiv ist (EIN) und die Funktion TIMER nicht aktiv ist (AUS), hat die aktive Einstellung Vorrang. Wenn die Funktion TIMER aktiviert ist, wird auf der Hauptseite das Symbol eingeblendet. 6 Zeiträume können eingestellt werden. 1.
  • Seite 140 Konfiguration Beispiel: 6 Zeiträume werden eingestellt. Anfang Ende Betrieb Temperatur 1:00 3:00 50 °C 7:00 9:00 WARM 28 °C 11:30 13:30 KALT 20 °C 14:30 16:30 WARM 28 °C 15:00 19:00 KALT 20 °C 18:00 23:30 50 °C Abbildung 185: Eingestellte Zeiträume Die Funktionen der Steuerung entsprechend der Programmierung sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
  • Seite 141 Konfiguration Um die Funktion WÖCHENT. ZEITPLAN zu aktivieren, müssen mindestens zwei Tage pro- ● grammiert sein. 1. Die Funktion wählen über MENÜ > ZEITPLAN > WÖCHENT. ZEITPLAN 2. Zur Auswahl drücken. 3. Den Cursor mit der Taste oder bewegen. 4. Um einen Wochentag zu wählen oder nicht mehr zu wählen, die Taste drücken.
  • Seite 142 Konfiguration ZEITPLAN WÖ- ZEITPLAN ABBRUCH TIMER CHENT. TEST TIMER ZEITPLAN ANFANG ENDE MOD. TEMP. 00.00 00.00 WARM 0°C 00.00 00.00 WARM 0°C 00.00 00.00 WARM 0°C ZEITPLAN WÖ- ZEITPLAN ABBRUCH TIMER CHENT. TEST TIMER ZEITPLAN ANFANG ENDE MOD. TEMP. 00.00 00.00 WARM 0°C...
  • Seite 143 Konfiguration Löschen (ABBRUCH TIMER) Mit dieser Funktion können der Timer (TIMER) und der Wochenplan (WÖCHENT. ZEITPLAN) gelöscht werden. 1. Die Funktion wählen über MENÜ > ZEITPLAN > ABBRUCH TIMER. 2. Zur Auswahl die Taste drücken. 3. Um den Timer und den Wochenplan zu löschen, JA wählen und die Taste drücken.
  • Seite 144: Optionen

    Konfiguration Wenn die Funktionen TIMER und WÖCHENT. ZEITPLAN gelöscht sind, wird das Symbol auf ● der Hauptseite nicht mehr angezeigt. 01-01-2021 9:00 Abbildung 193: Anzeige ohne Symbol Timer 11.14 Optionen Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: Silent-Modus (LEISE MODUS) ● Urlaubsreise (URLAUB WEG) ● Urlaub zu Hause (URLAUB HOME) ●...
  • Seite 145 Konfiguration OPTIONEN LEISE URLAUB URLAUB RESERVE MODUS HOME HEIZER AKT. STATUS LEISER PEGEL LEVEL 1 TIMER1 START 12:00 TIMER1 ENDE 15:00 ANPAS. OPTIONEN LEISE URLAUB URLAUB RESERVE MODUS HOME HEIZER AKT. STATUS LEISER PEGEL LEVEL 2 TIMER1 START 12:00 TIMER1 ENDE 15:00 ANPAS.
  • Seite 146 Konfiguration 3. Zum Einschalten bzw. Ausschalten der Funktion die Taste drücken. 4. Den Cursor mit den Tasten bewegen und die Werte einstellen. Beispiel: Das aktuelle Datum ist der 31.01.2024, und die Abreise in den Urlaub ist für den 02.02.2024 geplant. Zu beachten ist: Die Abreise ist in 2 Tagen und der Urlaub dauert 2 Wochen.
  • Seite 147 Konfiguration Wenn die Funktion DESINF aktiviert ist, wird das Gerät um 23:00 Uhr am letzten Tag desinfi- ● ziert. Wenn der Modus URLAUB WEG aktiv ist, werden die zuvor eingestellten Klimakurven deakti- ● viert. Die Klimakurven werden wieder aktiviert, wenn der eingestellte Zeitraum abgelaufen ist. Die Solltemperatur wird in dem Zeitraum nicht berücksichtigt, in dem die Funktion URLAUB ●...
  • Seite 148 Konfiguration 12. Den Cursor auf die betreffende Zeile in der Spalte N. bewegen. 13. Um eine Checkbox zu wählen oder abzuwählen, drücken. Wenn die Checkbox gewählt ist, wird angezeigt, und das Programm ist aktiviert. Andernfalls wird angezeigt, und das Programm ist deaktiviert. OPTIONEN LEISE URLAUB...
  • Seite 149: Kindersicherung

    Konfiguration Elektrische Heizung bzw. Heizkessel (RESERVE HEIZER) Die elektrische Heizung ist als Zubehör oder Konfiguration erhältlich. Durch die Funktion kann ein zusätzliches Heizelement aktiviert werden. 1. Die Funktion wählen über MENÜ > OPTIONEN > RESERVE HEIZER. 2. Zur Auswahl die Taste drücken. Wenn die elektrische Zusatzheizung (IBH) und der Heizkessel (AHS) durch DIP-Schalter auf der Steuerplatine des Hydraulikmoduls nicht aktiviert sind, wird die folgende Seite angezeigt.
  • Seite 150 Konfiguration KINDERSICH Passwort eingeben: EING. ANPAS. Abbildung 203: Passworteingabe bei Kindersicherung 3. Zur Auswahl die Taste bzw. drücken. 4. Zum Sperren bzw. Entsperren einer Betriebsart SPER bzw. ENTSPER wählen. KINDERSICH ENTSPER KÜHL/HEIZTEMP. ANPAS. KÜHL/HEIZMODUS AN/AUS ENTSPER WW-TEMP. ANPAS ENTSPER WW MODUS AN/AUS ENTSPER SPER/ENTSPER Abbildung 204:...
  • Seite 151: Informationen Für Den Kundendienst

    Konfiguration Die Brauchwarmwasser-Temperatur kann nicht eingestellt werden, wenn die Funktion WW-TEMP. ANPAS gesperrt ist. In dem Fall wird die folgende Seite angezeigt. 01-01-2021 9:00 WW-Temp-Anpassfunktion ist gesperrt. Entsperren? NEIN BESTÄT. Abbildung 207: Anzeige bei Sperre der Brauchwarmwasser-Temperatur Der Brauchwarmwasser-Modus kann nicht aktiviert oder deaktiviert werden, wenn die Funktion WW MODUS AN/AUS gesperrt ist.
  • Seite 152 Konfiguration SERVICE ANRUF Auf der Seite SERVICE ANRUF kann die Telefonnummer des Kundendiensts oder eine Mobiltele- fonnummer eingegeben werden. Der Service-Partner kann hier seine Telefonnummer eintragen. Siehe Menü „10.2.3 Ersteinstellungen durch Fachpersonal“ auf Seite 85. SERVICE-INFOS SERVICE FEHLER ANZEI- PARAME- ANRUF CODE TEL.
  • Seite 153 Konfiguration 2. Um die Bedeutung eines Fehlercodes zu sehen, die Taste erneut drücken. 01-01-2021 9:00 E8 Wasserflussfehler Bitte Händler kontaktieren. BESTÄT. Abbildung 213: Anzeige eines Fehlercodes PARAMETER Mit der Funktion PARAMETER können die wesentlichen Parameter auf zwei Seiten angezeigt werden. SERVICE-INFOS FEHLER PARA-...
  • Seite 154: Betriebsparameter

    Konfiguration ANZEIGE Mit dieser Funktion wird die Kabelfernbedienung eingestellt. 1. Um eine Funktion zu wählen, die Taste drücken. 2. Um den Cursor zu bewegen, die Tasten drücken. Um die Werte einzustellen, die Tasten bzw. drücken. SERVICE-INFOS FEHLER ANZEI- PARAME- SERVICE CODE ZEIT 9:00...
  • Seite 155 Konfiguration BETRIEBSPARAMETER BETRIEBSPARAMETER ONLINE-GERÄTENUMMER ODU MODEL 0 kW BETRIEBSM. KOMPRESSORSTROM SV1 STAT. KOMP. FREQUENZ 0 Hz SV2 STAT. KOMP LAUFZEIT 0 MIN SV3 STAT. KOMP GESAMTLAUFZEIT 0 STD PUMP_I EXPANSIONVENTIL BETRIEBSPARAMETER BETRIEBSPARAMETER PUMP_0 LÜFT. GSCH 0 R/MIN PUMP_C IN. G SOLL-FREQUENZ 0 Hz PUMP_S FREQUENZBEGRENZTER TYP...
  • Seite 156: Kaskadensystem

    Konfiguration 11.18 Kaskadensystem Nur ein Gerät als Master des Systems konfigurieren. In einem Master/Slave-Netzwerk nur ein Gerät als Master konfigurieren. SW9 wie in „Abbildung 77: Anschlussschema des Kaskadensystems SAS115-295RS2“ auf Seite 76 konfi- gurieren. Nur das Master-Gerät kann die Master-Fernbedienung verbinden. Backup-Master-Gerät Ein Gerät kann als Backup-Master konfiguriert werden, wodurch die Unterbrechung einiger Funk- tionen bei Ausfall des Masters verhindert wird.
  • Seite 157: Befehle

    Konfiguration 11.19.1 Befehle Adress- Bedeutung Beschreibung register BIT15 Reserviert BIT14 Reserviert BIT13 Reserviert BIT12 Reserviert BIT11 Reserviert BIT10 Reserviert BIT9 Reserviert BIT8 Reserviert BIT7 Reserviert EIN/AUS BIT6 Reserviert BIT5 Reserviert BIT4 Reserviert 0 = aus (T2S); 1 = ein (T2S) (Steuerung WAS- BIT3 SERFLUSSTEMP.
  • Seite 158 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register BIT15 Reserviert BIT14 Reserviert 1 = BEREICH 2 Klimakurve aktiviert; BIT13 0 = Bereich 2 Klimakurve deaktiviert 1 = BEREICH 1 Klimakurve aktiviert; BIT12 0 = Bereich 1 Klimakurve deaktiviert Zirkulationspumpe mit Rücklaufwasser mit kons- BIT11 tanter Temperatur BIT10...
  • Seite 159: Status

    Konfiguration 11.19.2 Status Adress- Bedeutung Beschreibung register Betriebsfrequenz des Verdichters in Hz. Betriebsfrequenz Messwert = Istwert Betriebsart des Geräts 0: Abschalten Betriebsart 2: Kühlbetrieb 3: Heizbetrieb Ventilatordrehzahl in der Einheit U/min. Ventilatordrehzahl Messwert = Istwert Drehzahl Öffnung elektronisches Expansionsventil Außengerät, Einheit P.
  • Seite 160 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register Tbt1, Einheit: °C. Tbt1 Messwert = Istwert Tbt2, Einheit: °C. Tbt2 Messwert = Istwert Betriebszeit des Verdichters, Einheit: Stunde. Betriebszeit des Verdichters Messwert = Istwert Das Register 200 steht für die Leistungsgröße 4 bis 30 kW Gerät (Heizleistung).
  • Seite 161 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register BIT15 Abtauung BIT14 Externe Wärmequelle BIT13 Verdichter eingeschaltet BIT12 ALARM BIT11 Umwälzpumpe des Solarkreislaufs P_s BIT10 HEIZEN4 BIT9 BIT8 Umwälzpumpe von Bereich 2 P_c Befüllung Ausgang BIT7 Zirkulationspumpe P_d Umwälzpumpe des Sekundärkreislaufs P_o oder BIT6 Bereich 1 BIT5 BIT4...
  • Seite 162: Status Der Kaskadierten Geräte

    Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register Versorgungsausgang Heiz- Messwert = Ist-Wert * 10 (Einheit: V) kessel (AHS) 11.19.3 Status der kaskadierten Geräte Adress- Bedeutung Beschreibung register 1000 Betriebsart Betriebsart, 2: Kühlbetrieb, 3: Heizbetrieb; 0: AUS 1001 Verdichterdrehzahl Verdichter rps, Einheit: Hz, (Messwert = Istwert) Twin, Einheit: °C Wasserrücklauftemperatur;...
  • Seite 163 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register BIT7 HEIZEN 4 Verdichterheizung 1: Ein, 0: Aus Reserviert BIT5 Abtauung 1: Ein, 0: Aus BIT4 RUN 1: Ein, 0: Aus 1009 Innengerät Last BIT3 PUMP_I 1: Ein, 0: Aus Reserviert BIT1 IBH2 = 1: Ein, 0: Aus BIT0 IBH1 = 1: Ein, 0: Aus Reserviert...
  • Seite 164: Alarme

    Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register 1025 Innengeräteleistung (Messwert = Istwert) * 100, Einheit: kW 1026 Ventilator U/min. Ventilatordrehzahl, (Messwert = Istwert) Öffnungsgrad des Expansionsventils des Außengeräts, Ein- 1027 heit: Impulse (Messwert = Istwert) Es werden nur Vielfache von 8 angezeigt. 1028 Kondensatortemperatur in °C, Messwert = Istwert 1029...
  • Seite 165 Konfiguration Fehler- Beschreibung Modbus-Code code Störung Temperaturfühler Tbt1 Trägheitsspeicher Störung Wasserdurchfluss (wird dreimal angezeigt und kann nach Minuten zurückgesetzt werden) Störung Temperaturfühler Th Störung Temperaturfühler Tp Gerät Störung Temperaturfühler Tsolar Störung Temperaturfühler Tbt Störung Wasserrücklauf-Temperaturfühler Twin am Plattenwärmetauscher Störung EEPROM Hydraulikmodul Niederdruckschutz Schutzvorrichtung Schalter für die Regelung der Heißgastemperatur/ Hochdruck...
  • Seite 166 Konfiguration Fehler- Beschreibung Modbus-Code code Drei aufeinanderfolgende Störungen Schutzvorrichtung PP und Temperatur- fühler Twout < 7°C, Neustart bei Stromausfall Kommunikationsfehler zwischen Slave und Master (Fehler tritt auf, wenn mehrere Geräte parallel geschaltet sind) Kommunikationsfehler zwischen Steuerplatine des Hydraulikmoduls und Kabelfernbedienung EEPROM-Fehler Gerät Störung H6 10 aufeinanderfolgende Male innerhalb von 120 Minuten (Reset nach Abschalten)
  • Seite 167: Passwortgeschützte Geräteparameter

    Konfiguration 11.19.5 Passwortgeschützte Geräteparameter Das Gerät wird mit Standardeinstellungen geliefert, die für den Großteil der Installationen geeig- net sind. Das System kann durch Einstellungen angepasst werden. Im Folgenden ist eine Liste aller Parameter des Geräts mit verfügbaren Einstellungen aufgeführt. Je nach Konfiguration des Geräts sind einige Parameter sichtbar oder ausgeblendet.
  • Seite 168 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register BIT15 Aktivierung/Deaktivierung Brauchwarmwasser Integrierter elektrischer Heizwiderstand TBH (nur BIT14 lesen) BIT13 Desinfektionsfunktion BIT12 Zirkulationspumpe; 1 = aktiviert, 0 = deaktiviert BIT11 Reserviert Zirkulationspumpe unterstützt die Desinfektion BIT10 von Rohrleitungen BIT9 Aktivierung Kühlbetrieb T1S Regelung der hohen/niedrigen Kühltempera- BIT8 tur (nur Lesen) Bereich 1 Parametereinstellung 1...
  • Seite 169 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register Brauchwarmwasser (Freigabe für doppeltes BIT15 Brauchwarmwasser) 1: Ja; 0: Nein Potenzialfreier Kontakt M1M2 AHS-Steuerung BIT14 (Heizkessel) 1: Ja; 0: Nein RT_Ta_PCNEn (Aktivieren des BIT13 Raumthermostats) BIT12 Aktivierung Temperaturfühler Tbt2 1: Ja; 0: Nein BIT11 Auswahl der Leitungslängen 1: > 10 m; 0: <10 m BIT10 Anschluss für Solarenergie 1: CN18;...
  • Seite 170 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register Werkseinstellung: 30 min, einstellbarer Bereich: 0 bis 240 t_TBH_delay min, in Schritten von 5 min Werkseinstellung: 5 °C, einstellbarer Bereich: 0 bis 10 °C, in dT5S_TBH_off Schritten von 1 °C Werkseinstellung: 5 °C, einstellbarer Bereich: -5 bis 50 °C, T4_TBH_on in Schritten von 1°C Einstellung der Temperatur des Brauchwarmwasser-Spei-...
  • Seite 171 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register Raumtemperatur zum Einschalten des zusätzlichen Heizkes- TT4_AHS_on sels (AHS), einstellbarer Bereich -15 bis 30 °C Werkseinstellung: 10 °C. Temperaturdifferenz zum Einschalten des zusätzlichen Heiz- dT1_AHS_on kessels (AHS). Werkseinstellung: 5, einstellbarer Bereich: 2 bis 20 °C dT1_AHS_off Reserviert Betriebszeit des Verdichters vor dem Einschalten der zusätz-...
  • Seite 172 Konfiguration Adress- Bedeutung Beschreibung register Tage der Bodentrocknung. Werkseinstellung 5 Tage, einstell- t_HIGHPEAK barer Bereich: 3 bis 7 Tage Kühltage, Werkseinstellung 5 Tage, einstellbarer Bereich: 4 t_DRYD bis 15 Tage Max. Temperatur der Bodentrocknung, Werkseinstellung T_DRYPEAK 45 °C, einstellbarer Bereich: 30 bis 55 °C Zeitraum der ersten Anwendung der Fußbodenheizung.
  • Seite 173: Wartung

    Wartung 12 Wartung 12.1 Servicearbeiten vorbereiten GEFAHR Bei Berührung spannungsführender Teile besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Strom- schlag Alle elektrotechnischen Arbeiten ausschließlich von autorisierten Elektrofachkräften durchfüh- ● ren lassen (siehe „2.4 Qualifikationsanforderungen des Personals“ auf Seite 18). Vor Beginn der elektrotechnischen Arbeiten die Gesamtanlage spannungsfrei schalten und ● für die Dauer der Bearbeitung gegen Wiedereinschalten sichern. Vor Arbeiten an einer Anlage, die brennbares Kältemittel enthält, sind Sicherheitsprüfungen erfor- derlich, um eine möglichst geringe Zündgefahr sicherzustellen.
  • Seite 174 Wartung Gute Belüftung von Bereichen Bevor Eingriffe an der Kälteanlage oder Arbeiten mit Wärmeentwicklung durchgeführt werden, sicherstellen, dass sich der Bereich im Freien befindet oder angemessen belüftet ist. Während der Arbeiten für einen konstanten Luftaustausch sorgen. Die Belüftung muss das eventuell aus- tretende Kältemittel sicher verteilen und möglichst nach außen in die Atmosphäre ableiten. Prüfen der Kälteanlage Wenn elektrische Komponenten ausgetauscht werden, sicherstellen, dass die Ersatzteile für den Verwendungszweck geeignet sind und die richtigen Kenndaten aufweisen.
  • Seite 175 Wartung Reparatur von abgedichteten Komponenten Sicherstellen, dass bei der Reparatur von abgedichteten Komponenten alle Stromabnehmer vom Gerät getrennt werden, bevor dichte Abdeckungen usw. abgenommen werden. Falls während der Reparatur eine Stromversorgung unbedingt erforderlich ist, sicherstellen, dass an der kritischsten Stelle ein unterbrechungsfrei messendes Lecksuchgerät verfügbar ist, um Gefahren zu vermei- den.
  • Seite 176 Wartung des Kältemittels einstellen und für das betreffende Kältemittel kalibrieren. Prüfen, ob die richtige Gaskonzentration (maximal 25 %) gemessen wird. Lecksuchflüssigkeiten sind für die meisten Kältemittel geeignet. Chlorhaltige Reiniger vermeiden, da Chlor mit dem Kältemittel reagieren und Kupferrohre korrodieren kann. Falls eine undichte Stelle besteht, alle offenen Flammen entfernen beziehungsweise löschen.
  • Seite 177: Kennzeichnung

    Wartung Außerbetriebnahme Vor den hiermit verbundenen Arbeiten ausführlich mit dem Gerät und dessen technischen Details vertraut machen. Das gesamte Kältemittel sicher absaugen. Bevor mit den weiteren Schritten fort- gefahren wird, eine Öl- und eine Kältemittelprobe entnehmen. Das Kältemittel vor der erneuten Verwendung untersuchen. Vor der Außerbetriebnahme prüfen, ob die Anlage mit Strom versorgt ist.
  • Seite 178: Servicearbeiten Ausführen

    Wartung die Rückgewinnung von brennbaren Kältemitteln geeignet sind. Gewährleisten, dass ein Satz funktionstüchtiger, geeichter Waagen vorhanden ist. Vor der Absaugung des Kältemittels sicherstellen, dass die Leitungen leckagefrei und ihre An- ● schlüsse in einem guten Zustand sind. Prüfen, ob das Gerät korrekt funktioniert, gewartet wurde und die elektrischen Komponenten versiegelt sind, damit eventuell entweichendes Käl- temittel sich nicht entzündet.
  • Seite 179 Wartung Kontrolle Beschreibung Häufigkeit Prüfen, ob der Wasserdruck über 1 bar liegt. Falls erforderlich, Wasserdruck Wasser hinzufügen, bis 1,5 bis 1,8 bar erreicht sind. Wasserfilter Den Wasserfilter prüfen und reinigen. Prüfen, ob das Sicherheitsventil einwandfrei funktioniert. Hierzu den schwarzen Drehgriff oben am Ventil gegen den Uhrzeigersinn drehen: Sicherheits- Wenn kein Einrasten zu hören ist, an den Händler vor Ort wenden.
  • Seite 180: Fehlerdiagnose

    Fehlerdiagnose 13 Fehlerdiagnose In diesem Bereich sind wichtige Informationen für die Diagnose und Behebung einiger Störungen aufgeführt, die am Gerät auftreten könnten, enthalten. Die Fehlerdiagnose und die entsprechenden Korrekturmaßnahmen dürfen ausschließlich von dem Fachpersonal vor Ort durchgeführt werden. Allgemeiner Leitfaden Bevor die Fehlersuche gestartet wird, das Gerät einer Sichtprüfung unterziehen und nach offen- sichtlichen Defekten, zum Beispiel lockeren Verbindungen oder defekten elektrischen Anschlüs- sen, suchen.
  • Seite 181: Übersicht Der Fehlermeldungen

    Fehlerdiagnose 13.1 Übersicht der Fehlermeldungen Problem Ursache Lösung Die Solltemperatur mit der Kabelfernbedienung prüfen: T4HMAX, T4HMIN im Heizbetrieb. ● Die Solltemperatur T4CMAX, T4CMIN im Kühlbetrieb. ● ist nicht korrekt. T4DHWMAX, T4DHWMIN im ● Brauchwarmwasser-Modus. Prüfen, ob die Absperrventile des Wasserkreislaufs kom- ●...
  • Seite 182 Fehlerdiagnose Problem Ursache Lösung In der Anlage befin- Entlüften. det sich Luft. Am Manometer prüfen, ob der Wasserdruck ausreicht. ● Der Wasserdruck muss höher als 1 bar sein (kaltes Wasser). Die Pumpe ist laut Prüfen, ob das Manometer ordnungsgemäß funktioniert. ●...
  • Seite 183 Fehlerdiagnose Problem Ursache Lösung Prüfen, ob die Option für eine zusätzliche Wärmequelle ● aktiviert ist, siehe „10.2.3.7 Einstellungen für eine zusätz- liche Heizquelle“ auf Seite 100 und „8.4 Smart Grid und Photovoltaik“ auf Seite 75. Die elektrische Sicherstellen, dass der Überhitzungsschutz der zusätzli- ●...
  • Seite 184: Fehlercodes

    Fehlerdiagnose Problem Ursache Lösung Manuelle Aktivie- rung der Funktion für schnelle Brauchwarmwas- ser-Erzeugung. Manuelle Aktivierung der Funktion für die schnelle Erzeu- ● Nachdem das gung von Brauchwarmwasser (SCHNELL-WW). Brauchwarmwasser den Anforderungen Aus dem Heizbe- entspricht, schaltet trieb kann nicht die Wärmepumpe direkt in den nicht in den Brauchwarmwas-...
  • Seite 185 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Die Kabelfernbedienung und das Gerät sind nicht miteinander verbun- ● den. Die Kabel anschließen. Kommunikations- Die Datenübertragungskabel sind nicht in der richtigen Reihenfolge ● fehler zwischen angeschlossen. Die Kabel in der richtigen Reihenfolge anschließen. Ein starkes Magnetfeld oder elektrische Störungen können vorliegen, ●...
  • Seite 186 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Prüfen, ob die Absperrventile des Wasserkreislaufs vollständig geöffnet sind. Prüfen, ob der Wasserfilter sauber ist. ● Siehe „10.1 System mit Wasser füllen“ auf Seite 83. ● Prüfen, ob Luft in der Anlage ist. Ggf. die Anlage entlüften. ●...
  • Seite 187 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Stromversorgung trennen und nach 5 Minuten wieder herstellen und ● Fehler PED auf prüfen. der Platine Platine ersetzen, wieder einschalten und prüfen. ● Inverter-Platine ersetzen. ● Das Kabel zwischen der Steuerplatine des Geräts und der Steuerpla- ●...
  • Seite 188 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Prüfen, ob die Stromversorgungswerte im vorgesehenen Bereich ● liegen. Ausfall der Span- Das Gerät wurde mehrmals in kurzem Abstand ein- und ausgeschal- ● nung in der tet. Das Gerät für mindestens 3 Minuten ausgeschaltet lassen und es Hauptschaltung danach erneut einschalten.
  • Seite 189 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Nieder- druck-Schutz (Pe < 0,6) wurde innerhalb von Siehe Fehlercode P0. einer Stunde 3 ausgelöst Kein Kältemittel in der Anlage. Kältemittel einfüllen, bis die geforderte ● Menge erreicht ist. Im Heizbetrieb oder Brauchwarmwasser-Modus ist der äußere Wär- ●...
  • Seite 190 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Siehe Fehlercode P1. ● Schutz vor Die Kältemittelmenge in der Anlage ist nicht ausreichend. Die gefor- ● überhöhter derte Menge an Kältemittel einfüllen. Heißgastempera- Der Temperaturfühler Twout ist locker. Wieder fest anschließen. ● Der Temperaturfühler T1 ist locker. Wieder fest anschließen. ●...
  • Seite 191 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Schutz vor hoher Die Abdeckung des Wärmetauschers ist angebracht. ● Austrittstempera- Der Wärmetauscher ist verschmutzt oder seine Oberfläche verkrustet. ● tur des Kältemit- Der Platz um das Gerät reicht für den Wärmeaustausch nicht aus. ● tels am Die Installation prüfen.
  • Seite 192 Fehlerdiagnose Fehler- Ursache Lösung code Fehler Invertermodul Verdichter Niederspan- nungsschutz am Bus des Invertermoduls Hochspannungs- schutz am Bus Invertermoduls Nieder- oder Hochspannungs- Prüfen in der folgenden Reihenfolge: schutz DC-Bus Betriebsdruck des Verdichters. ● oder Überstrom- Wicklungswiderstände des Verdichters. ● schutz Software Reihenfolge U V W zwischen Inverter-Platine und Verdichter.
  • Seite 193: Entsorgung

    Entsorgung 14 Entsorgung Elektronische Geräte entsprechend der Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte entsorgen. Entsprechend der EU-Richtlinie 2006/66/EG Artikel 20 Anhang II: Batterien, am Ende ihrer Lebensdauer, getrennt vom allgemeinen Haushaltsmüll entsorgen. Wenn ein Chemikaliensymbol unter dem links gezeigten Symbol aufge- druckt ist, weist dieses darauf hin, dass die Batterien Schwermetalle in bestimmter Konzentration enthalten.
  • Seite 196 Notizen Mehr Informationen erhalten Sie unter www.s-klima.de www.s-klima.de Stulz GmbH / Geschäftsbereich S-Klima Holsteiner Chaussee 283 / 22457 Hamburg www.s-klima.de...

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