In diesem Anwendungsbeispiel haben wir auf der linken Seite diverse digitale Quellen, die ein Musiksignal über beliebige digi-
tale Schnittstellen (wie z .B . AES3, S/P-DIF oder USB) an einen MUTEC MC3+ oder MC3+USB als Audio-Re-Clocker weitergeben .
Danach wird das Signal zur Wandlung an einen DAC ausgegeben, bevor die Musik schließlich über Lautsprecher wiedergegeben
wird . Dies ist ein in sich geschlossenes System, bei dem die Audiotaktrate der gesamten Kette durch die Quelle vorgegeben wird .
Alle folgenden Geräte (Audio-Re-Clocker und DAC) passen sich entsprechend an .
Dieses System kann nun durch den REF 10 oder REF10 SE120 an bis zu drei Stellen optimiert werden, je nach dem, wie viele der
existierenden digitalen Geräte über einen 10-MHz-kompatiblen Eingang verfügen . Im besten Fall können sowohl die digitalen
Quellen (Blue-Ray-Player, Streamer, Netzwerk Bridge), der Audio-Re-Clocker, und der DAC mit eigenen 10-MHz-Takten vom REF
10 oder REF10 SE120 versorgt werden .
Wichtig ist es zu verstehen, dass sich auch in diesem Fall nichts an der Hierarchie bezüglich des Audiotaktes, also der Taktrate
der Musik verändert . Das 10-MHz-Signal des REF 10 oder REF10 SE120 wird bei den angeschlossenen Geräten lediglich zur
Steigerung ihrer jeweiligen Audio-Performance genutzt . Die Quelle legt nach wie vor die Taktrate fest, was vor allem bei der
Wiedergabe von Musikfolgen mit gemischten Taktraten wichtig ist .
Selbstverständlich funktioniert dieses Anwendungsbeispiel auch ohne einen Audio-Re-Clocker wie dem MC3+ oder MC3+USB
zwischen Musikquelle und DAC . Auch in diesem Fall kann der REF 10 oder REF10 SE120 zu einer deutlichen Klangsteigerung
verhelfen, sofern mindestens eines der übrigen Geräte über einen 10-MHz-kompatiblen Takteingang verfügt .
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