Reedkontakte
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Verbindungsbrücke
Gleiskontakte
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Standardmäßig werden durch die 4 Kontakte folgende Sounds ausgelöst:
Kontakt 1: Fahrender Schienenbus
Kontakt 2: Lokhupe
Kontakt 3: Kirchenglocken
Kontakt 4: Orgelmusik
Wird einer der 4 Kontakte kurz ausgelöst, wird das entsprechende Geräusch
abgespielt. Soll ein Geräusch für längere Zeit ertönen, z.B. die blökende
Schafherde, solange ein Zug in der Nähe ist, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Das Geräusch (z.B. Schafherde) wird, wie bereits beschrieben, als Dauer-
geräusch programmiert. Mit der ersten Kontaktauslösung wird das Geräusch
ein-, mit der zweiten Kontaktauslösung wieder ausgeschaltet. Das heißt,
man kann Reed- oder Gleiskontakte am Anfang und Ende der Strecke, bei
deren Zugdurchfahrt das Geräusch ertönen soll, installieren und auf den glei-
chen Kontakteingang (z.B. zur Auslösung des Schafblökens) führen. Über-
fährt die Lok den ersten Gleiskontakt, wird das Geräusch gestartet, durch
Überfahren des zweiten Kontaktes wieder beendet (Das Geräusch wird nicht
abrupt mit Überfahren des 2. Kontaktes beendet, sondern es wird die ange-
fangene Geräuschschleife noch zu Ende gespielt.).
2. Der Kontakteingang kann statt durch einen Impuls, auch z.B. durch eine
Relaisschaltung dauernd geschaltet werden. Das Relais muss dann so ge-
steuert werden, dass es geschlossen ist (und damit den Sound auslöst), so-
lange der Zug z.B. für die Durchfahrt der entsprechenden Strecke benötigt.
Wird der Dauerkontakt geöffnet, wird das Geräusch nicht sofort abgebro-
chen, sondern es wird noch die vorgegebene Anzahl von Geräusch-Wie-
derholungen (Loops) abgespielt.
Den Eingängen können durch Umprogrammierungen beliebige Sounds
zur Auslösung zugewiesen werden.
Kurzdarstellung der Programmierung:
[PGM] [5]
Soundauswahl:
Eingänge verwenden:
Zuordnung Eingang-Nr.:
Beispiel: Das Martinshorn soll durch Kontakt 2 ausgelöst werden. Hierfür
sind folgende Tasteneingaben notwendig:
4
Anschluss von Reedkontakten
Anschluss von Gleiskontakten
Trafo-Anschluss
Fahrspannung: + rot B
Trafo-Anschluss
Fahrspannung: – braun 0
[Sound 1] / [Sound 2] [1]...[8]
[Sound 1]
[1]...[4]
[PGM] [5]
Abbildung 4
Soundauswahl Martinshorn:
Eingänge verwenden:
Zuordnung Eingang-Nr.:
Wird jetzt der Kontakt 2 betätigt, wird das Martinshorn ausgelöst.
Anmerkung: Den Kontakteingängen 1 bis 4 und den Zufallsgeneratoren 1
bis 4 kann jeweils nur ein Sound zur Auslösung zugeordnet werden.
Ausgänge zum Schalten von
Lampen, Leuchtdioden, Relais usw.
Bitte unbedingt Schaltskizzen beachten! Glühlampen, LEDs, Relais
usw., die an die Ausgänge des Soundmoduls angeschlossen werden,
dürfen keine weiteren Verbindungen zu Trafo-Spannungen haben!
Abbildung 5
Zerstörungsgefahr!
Das Sound-Modul hat 7 Ausgänge, an welche Glühlampen, Leuchtdio-
den oder Relais angeschlossen werden können. Die Ausgänge liefern eine
Spannung von ca. 16 V Gleichspannung (abhängig von der Betriebsspan-
nung). Jeder Ausgang kann mit einem Strom von maximal 300 mA belastet
werden (eine Glühlampe benötigt ca. 50 mA, d.h. pro Ausgang können ma-
ximal ca. 6 Glühlampen angeschlossen werden; eine Leuchtdiode benötigt
im Vergleich nur ca. 20 mA). Sind alle 7 Ausgänge eingeschaltet, darf die
Gesamtbelastung 1.000 mA (ca. 20 Glühlampen) nicht überschreiten. Wird
der Stromverbrauch von 300 mA pro Ausgang bzw. von 1.000 mA gesamt
überschritten, werden die Ausgänge abgeschaltet und die LED leuchtet
dauernd, um die Überlast zu signalisieren. In diesem Fall das Sound-Mo-
dul sofort von der Trafo-Spannung trennen und einen Teil der angeschlos-
senen Glühlampen (oder andere Verbraucher) entfernen.
Während der Anschlussarbeiten an den Ausgängen das Sound-Modul
unbedingt von der Trafo-Spannung trennen. Dies ist notwendig, da bei
der Verwendung eines leistungsfähigen Trafos bei einem versehentli-
chen Kurzschluss die Ausgangsschaltungen zerstört werden können.
Um die Funktion der Ausgänge kennen zu lernen, sollten 7 Glühlampen
(für Spannungen von 14-16 Volt) entsprechend Abbildung 6 angeschlos-
sen werden (falls Leuchtdioden verwendet werden, sind die beigegebenen
1 KOhm Widerstände als Vorwiderstände dazwischen zu schalten).
Nachdem alle Glühlampen an das Sound-Modul angeschlossen wurden,
dieses wieder an den Trafo anschließen. Wird jetzt die Taste [Licht] be-
tätigt, wechselt das Blinksignal der LED in ein Dreifach-Blinken. Durch
Betätigen der Taste [1] wird die erste Lampe (am Ausgang 1) eingeschal-
tet. Durch nochmaliges Betätigen der Taste [1] kann die Lampe wieder
abgeschaltet werden. Entsprechend können auch die Ausgänge 2-7 mit den
Tasten [2] – [7] ein- und ausgeschaltet werden. Es können auch mehrere
Ausgänge gleichzeitig eingeschaltet sein.
Wird die Taste [8] betätigt, wechselt das Modul in den „Lichtprogramm-
Modus", d.h. folgende, voreingestellte Lichtprogramme können über die
Tasten [1] – [7] abgerufen werden (Tabelle 2):
Gemeinsamer
Plus-Pol (+)
Ausgang Nr.:
Abbildung 6: Anschluss von Glühlampen
[Sound 1] [4]
[Sound 1]
[2]
Glühlampen
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