1.2.2 Urheberschutz Diese Dokumentation, einschließlich aller darin befindlichen Abbildungen, ist urheberrechtlich geschützt. Urhe- ber ist die solvimus GmbH, Ilmenau. Die Verwertungsrechte liegen ebenfalls bei der solvimus GmbH. Jede Wei- terverwendung, die von den urheberrechtlichen Bestimmungen abweicht, ist nicht gestattet. Die Reproduktion, Übersetzung in andere Sprachen, sowie die elektronische und fototechnische Archivierung und Veränderung...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 1.2.6 Markenrechtliche Hinweise Alle Produkte, Firmennamen, Marken- und Warenzeichen sind das Eigentum ihrer Eigentümer. Sie dienen nur der Beschreibung bzw. der Identifikation der jeweiligen Firmen, Produkte und Dienstleistungen. Ihr Gebrauch impliziert keinerlei Zugehörigkeit zu, Geschäftsbeziehung mit oder Billigung durch diese Firmen.
Während des Umgangs mit den Komponenten ist auf gute Erdung der Umgebung (Personen, Arbeitsplatz und Verpackung) zu achten. Elektrisch leitende Bauteile, z. B. Datenkontakte, nicht berühren. 1.7 Gültigkeitsbereich Diese Dokumentation beschreibt das auf dem Titelblatt angegebene Gerät der solvimus GmbH, Ilmenau. 1.8 Abkürzungen Abkürzung Bedeutung Mobilfunkstandard, Synonym für GSM bzw.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 2 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Abkürzung Bedeutung Broadcast Distribution Table Certification Authority CHAP Challenge Handshake Authentication Protocol Control Information (Steuerinformation) Command line interface (Kommandozeile) COSEM COmpanion Specification for Energy Metering Central Processing Unit (Zentrale Recheneinheit)
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 2 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Abkürzung Bedeutung Most Significant Word (höchstwertigstes Datenwort) Multi Utility Communication, MUC-Controller NB-IoT Narrow Band Internet of Things OBIS Object Identification System Original Equipment Manufacturer Open Metering System Password Authentication Protocol...
(Modbus TCP Client) über eine Netzwerkverbindung die Daten der Zähler direkt abrufen. Diese sind in Modbus-Registern verfügbar. Das MBUS-GEM wird je nach Ausführung in einem 2 TE (Teilungseinheiten) breiten oder 3 TE breiten Ge- häuse geliefert und ist für die Hutschienenmontage (DIN Tragschiene 35 mm) vorgesehen.
Die dreipolige Klemmenleiste unterhalb des RJ45-Anschlusses der 3 TE breiten Geräte ist für zukünftige Anwendungen reserviert. Schließen Sie nichts an diesen Klemmen an. 2.4 Status-LEDs Das MBUS-GEM verfügt je nach Ausführung über bis zu 5 Status-LEDs. Diese zeigen folgende Zustände an: Seite 12/109 Version: 1.1 Frank Richter, 21.
2.5 Erste Schritte 2.5.1 Spannungsversorgung Das MBUS-GEM wird mit externer Spannung von 24 VDC versorgt. Das MBUS-GEM startet nach dem An- schluss der Versorgungsspannung selbstständig. Standardmäßig erfolgen folgende Aufrufe beim Systemstart: • Konfiguration der Netzwerkschnittstelle (Ethernet) per DHCP oder statische Konfiguration •...
Abbildung 3: WinSCP Hauptfenster nach Verbindungsaufbau 2.6 Spezifische Fehlerbehebung Für den Fall, dass das MBUS-GEM nicht wie in diesem Dokument beschrieben arbeitet, ist es sinnvoll, das Fehlverhalten entsprechend einzugrenzen, um Abhilfe zu schaffen und die volle Funktionalität wieder herzu- stellen.
Schalten Sie die Spannungsversorgung aus und entnehmen Sie das Gerät aus der Einbausituation. Entfernen Sie alle Kabel und Antennen. Testen Sie den MBUS-GEM unter Laborbedingungen, d.h. isoliert an einem separaten Messplatz. Schalten Sie dazu die Spannungsversorgung am separaten Messplatz zu. Diese muss den Eigenschaften im Abschnitt 2.8.2 genügen.
3 Tool Netdiscover 3.1 Allgemeines Die solvimus GmbH stellt ihren Kunden das Tool Netdiscover zur einfacheren Integration der Produkte im Kundennetzwerk zur Verfügung. Dieses Tool, verfügbar für Windows und Linux, ermöglicht das Auffinden von Geräten der solvimus GmbH im lokalen Netzwerk und zu deren Verwaltung.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch • Web: öffnet den Standard-Browser mit der IP des Geräts. Es sollte sich das webbasierte Frontend öffnen (siehe Kapitel 4). • FTP: startet WinSCP mit der IP des Geräts oder allgemein. Vor Verbindungsaufbau zum FTP/SFTP- Server des Geräts müssen die Login-Daten oder auch dessen IP eingetragen werden.
Falls das webbasierte Frontend sich nicht öffnet, folgen Sie bitte der Anleitung im Abschnitt 4.14. 3.5 Zugriff auf das Dateisystem per FTP Auf die Geräte der solvimus GmbH kann per FTP zugegriffen werden, um direkt auf Dateisystem-Ebene zu arbeiten. Dadurch sind Updates, spezielle Konfigurationen und Funktionserweiterungen durchführbar (siehe Kapitel 9).
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Gerät dessen Authentizität anhand hinterlegter Zertifikate geprüft. Im Normalfall erhalten die Geräte der solvimus GmbH ein individuelles, selbstsigniertes Zertifikat bei Auslieferung. Dieses Zer- tifikat wird in der Regel von Ihrem PC als nicht vertrauenswürdig eingestuft. Daher wird eine Sicherheitsabfrage mit Informationen zum Zertifikat des Geräts angezeigt.
Bei SSH wird beim Verbindungsaufbau zu einem bestimmten Gerät dessen Authentizität anhand hinterlegter Zertifikate geprüft. Im Normalfall erhalten die Geräte der solvimus GmbH ein individuelles, selbstsigniertes Zer- tifikat bei Auslieferung. Dieses Zertifikat wird in der Regel von Ihrem PC als nicht vertrauenswürdig eingestuft.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 10: Sicherheitsabfrage zum Zertifikat des Geräts für SSH-Zugriff Es öffnet sich nun der Putty -Client, bei dem zunächst die SSH-Zugangsdaten des admin-Nutzers eingegeben werden müssen. Danach ist die Kommandozeile per SSH für Eingaben bereit. Das Kennwort wird nicht auf dem Bildschirm angezeigt.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 12: Geräteauswahl und Aufruf der Massenverwaltung Mit dem Befehl Deploy aus dem Kontextmenü im Tool Netdiscover öffnet sich ein weiterer Tab für die Massenverwaltung. Abbildung 13: Massenverwaltung über das Tool Netdiscover Hier stehen folgende Eingabefelder und Schaltflächen zur Verfügung: •...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 3.8 Import einer Geräteliste Nicht immer können Geräte automatisiert gefunden werden. Firewalls, Routing-Einstellungen oder auch das Deaktivieren der Funktion Network discovery active im Tab Security (siehe Abschnitt 4.9) sind mögliche Ursachen. Um Geräte dennoch über das Tool Netdiscover verwalten zu können, kann eine Geräteliste importiert werden.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Prüfen Sie die physische Netzwerkverbindung zwischen Gerät und PC, ob die Kabel korrekt verbunden bzw. eingesteckt sind. Der Netzwerkanschluss muss mittels der Buchse für Ethernet erfolgen. Direkt am Netzwerkanschluss muss die Link-LED dauerhaft gelb leuchten und die Active-LED von Zeit zu Zeit grün aufleuchten.
4 Webbasiertes Frontend 4.1 Allgemeines Viele Produkte der solvimus GmbH, speziell Datenkonzentratoren und Gateways für Smart Metering, verfügen über einen integrierten Webserver und stellen über diesen eine Konfigurationswebseite zur Verfügung. Über diese Webseite lassen sich die Geräte nutzerfreundlich und einfach konfigurieren. Auf der Webseite lassen sich Geräteparameter, Zählerkonfiguration sowie auch Service-Dienste darstellen bzw.
Druckversion der Webseite über die Schaltfläche Print (siehe Abbildung 16, unten rechts) aufgerufen werden. Details sind zu finden in Abschnitt 4.13. Die solvimus GmbH stellt auf den Geräten ein Handbuch als PDF-Datei zur Verfügung. Dieses kann über die Schaltfläche Help (siehe Abbildung 16, unten rechts) abgerufen werden.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 16: Tab General Folgende Parameter können hier eingesehen bzw. verändert werden: Feldname Beschreibung Device name Gerätename (Zuordnung im Tool Netdiscover, max. 50 Zeichen) Serial number Seriennummer des Geräts (MAC-Adresse), nicht editierbar DHCP Automatische Netzwerkkonfiguration aktivieren. Ist für die Netzwerkkonfiguration kein DHCP-Server verfügbar, wird das Häkchen als inaktiv angezeigt und die Netzwerkschnitt-...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Datum und Uhrzeit werden stets als UTC-Zeit (ohne Zeitzonenverschiebung) verarbeitet. Bei der Dar- stellung auf der Website rechnet der Browser diese entsprechend der lokal eingestellten Zeitzone des Rechners um. In Mitteleuropa ist dies beispielsweise die Mitteleuropäische Zeit bzw. die Mitteleuro- päische Sommerzeit.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 10 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Spaltenname Beschreibung Link Primäradresse des Zählers für M-Bus bzw. Empfangsqualität (RSSI, in Schritten von -0,5 dBm) für wM-Bus Value Zählerstand bzw. Messwert (unskaliert) Scale Skalierungsfaktor (wissenschaftliche Notation). Es wird ein Wert ausgegeben gemäss Value Value·Scale...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Der Listen-Modus listet alle empfangenen Zähler zunächst nur auf, ohne deren Konfiguration dauerhaft zu speichern. Die Anordnung der Zählerwerte bei M-Bus und wM-Bus-Zählern entspricht der Reihenfolge der Daten im M-Bus- oder wM-Bus-Protokoll. Damit kann die Bedeutung der Werte mit dem Datenblatt des jeweiligen Zählers direkt verglichen werden.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Mit der Schaltfläche Export kann im Mode Meter list die Zählerliste als CSV-Datei exportiert werden oder im Mode Log data (all meters) bzw. Log data (selected meters), sofern Reporting im Tab Server aktiviert ist, der Datensatz zu einem bestimmten Zeitpunkt entsprechend der Einstellungen als CSV-, XML-, JSON- oder User-Datei heruntergeladen werden.
Standardmäßig können nur die S0-Eingänge und der Digitalausgang des Systemzählers geschaltet werden. Informationen zum Systemzähler sind im Abschnitt 4.4.1 zu finden. Bei Bedarf kann diese Einstellung erweitert werden über die Konfigurationsdatei chip. ini (siehe Abschnitt 9.3). Unter der Gruppe [SOLVIMUS] muss hierzu der Parameter MUC_SETDEVICES gesetzt werden.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 21: Tab Configuration Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung Generelle Auslese- und Anzeigeparameter Readout cycle mode Format der Angabe des Standardauslesezyklus (für alle Zähler, sofern nicht anders für einzelne Zähler im Tab Meter über den Parameter Cycle angegeben).
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 12 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Readout cycle date (local) Tag der ersten Auslesung für tägliche bis jährliche Angabe des Standardauslesezyklus, je nach Intervallformat wird die Monatsangabe genutzt, die Jahresangabe wird nicht genutzt Readout cycle time (local) Zeitpunkt der Auslesung für tägliche bis jährliche Angabe des Standardauslesezyklus...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 12 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung M-Bus reset mode Modus des M-Bus Reset (vor Scan- und Auslesevorgängen): • None: Kein Reset • Standard: SND_NKE an die Primäradresse des Zählers bzw. an die Broadcast- Adresse 0xFF bei Sekundäradressierung...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 12 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung DLMS transparent mode: Modus für den transparenten DLMS-Proxy DLMS transparent port: Netzwerk-Port für die transparente Kommunikation über DLMS *sofern Gerät über diese Schnittstelle/Funktion verfügt Tabelle 12: Felder im Tab Configuration Das Speichern der Konfiguration erfolgt über die Schaltfläche Save.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 22: Tab WAN Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung WAN active Aktivierung des WAN-Moduls SIM PIN PIN der SIM-Karte Name des Zugangspunkts (APN) APN auth mode Authentifizierungsmode am APN APN username Nutzername für die Authentifizierung am APN APN password Passwort für die Authentifizierung am APN...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 13 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Reconnect Monitor Zusätzliche Überwachung der Mobilfunkverbindung und Zwangstrennung sowie Neuaufbau der Mobilfunkverbindung, falls die Bedingung nicht erfüllt ist. Die folgenden Modi stehen zur Verfügung: • off : keine zusätzliche Überwachung •...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Die notwendigen WAN-Verbindungsparameter sollten Sie zusammen mit der verwendeten SIM-Karte vom Mobilfunkanbieter erhalten haben. Bitte prüfen Sie, ob der Mobilfunkvertrag die zu erwartende Datenmenge abdeckt, da sonst erhöhte Kosten bzw. eine Sperrung der SIM-Karte folgen können. Bitte prüfen Sie die Parameter auf Korrektheit. Die Eingabe fehlerhafter Parameter kann zu erhöhten Mobilfunkkosten bzw.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 14 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Report mode Betriebsart bzw. Deaktivierung der jeweiligen Instanz. Es stehen diese Modi zu Auswahl: • TLS: Übermittlung per aktivem Daten-Push über verschlüsselten TCP-Kanal zum angegebenen Server • TCP: Übermittlung per aktivem Daten-Push über unverschlüsselten TCP-Kanal zum angegebenen Server •...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 14 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Filter Readouts Auswahl für zyklische Reports, ob in einem Report alle Werte, oder nur der neueste, oder nur der älteste Wert aus dem Zeitraum übermittelt werden soll. Dies ist hilfreich bei häufigem Auslesen, wenn ein Report häufig aufgerufen wird oder die Werte auch über Modbus zur...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 4.9 Tab Security Der Tab Security ermöglicht die Parametrierung der Netzwerkdienste des Geräts. Abbildung 24: Tab Security Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung HTTP server active Aktivierung des internen HTTP-Server des Geräts. Deaktivierung nur über HTTPS möglich HTTPS server active Aktivierung des internen HTTPS-Server des Geräts.
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Das Administratorkennwort kann nur über die Schaltfläche Change password geändert werden, wenn der Nutzer admin selbst einloggt ist. Bei Verlust des Administratorkennworts kann das Gerät nur im Hause der solvimus GmbH zurückgesetzt werden, da ein Zugriff auf die Dateien auf dem Gerät aus Sicherheitsgründen nur begrenzt möglich ist.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 26: Eingabemaske für das Hinzufügen eines Nutzers Neben dem Nutzernamen und dem Passwort lässt sich festlegen, wie oft sich ein Nutzer parallel einloggen darf (-1=keine Einschränkung). Es kann neben dem Nutzer admin ein weiterer Nutzer einen FTP-Zugriff auf das Gerät erhalten.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 27: Tab Log Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung Log source Auswahl der Quelle der Log-Einträge • System log: Anzeige der Log-Einträge des Systems (Linux) und der Applikation • Application: Anzeige der Log-Einträge der Applikation •...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 28: Tab Service Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung Product name Produktname Hardware version Versionsstand der Hardware OS version Versionsstand des Betriebssystems Software version Versionsstand der Software Website version Versionsstand der Webseite M-Bus load profile Falls vorhanden und markiert: Lizenz für Lastgang aktiv...
Durch Betätigen der Schaltfläche Update firmware öffnet sich ebenfalls ein Dateiauswahlfenster. Hier kann eine Update-Datei ausgewählt werden. Die solvimus GmbH stellt in regelmäßigen Abständen Update-Dateien als *. enc -Datei bereit. Diese können so auf das Gerät aufgespielt werden. Nach erfolgreichem Upload wird der Updateprozess automatisch durchgeführt und das Gerät anschließend neu gestartet.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch plus Abbildung 30: Druckseite des Geräts (Auszug), hier am Beispiel des MUC.easy 4.14 Fehlersuche beim Frontend Der Zugriff über einen Standard-Webbrowser auf den Webserver des Geräts bietet eine einfache und intuitive Möglichkeit der Bedienung. Hierbei kann es dennoch zu Beeinträchtigungen oder ungewolltem Verhalten kommen.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Sie Ihren Administrator. Alternativ können Sie auch DHCP nutzen, um dem Gerät eine gültige IP-Adresse geben zu lassen (siehe Tool Netdiscover in Kapitel 3). Zwei Beispiele einer gültigen Konfiguration: • Gerät: 192.168.1.101 (Standard-IP), Subnetz-Maske: 255.255.255.0 PC: 192.168.1.xxx (xxx = 0-254, außer 101 und andere bereits genutzte IP-Adressen), empfohlen für direkten Anschluss 1:1 Gerät und...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 4.14.5 Export der Zählerdaten eines/mehrerer Zähler ist leer Zählerdaten werden zur Optimierung des Speichers nur gespeichert, wenn ein Report aktiv ist. Prüfen Sie im Tab Server , ob ein Report aktiv ist. Prüfen Sie den Zeitbereich für den Export. Der gewählte Zeitpunkt des Reports muss vor einer gültigen Aus- lesung liegen.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 5 Auslesung von Zählern über M-Bus 5.1 Allgemeines Eine weitverbreitete Schnittstelle zur automatisierten Erfassung von Zählerdaten ist der drahtgebundene M-Bus (Meter-Bus). Dieser wurde ursprünglich in der EN 1434-3 spezifiziert. Mit der EN 13757 erhielt er eine eigene Normenreihe: •...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch seitens der Slaves ist nicht zulässig. In der M-Bus-Norm werden bestimmte Begrifflichkeiten genutzt. Die Grundlagen der Kommunikation stammen aus der IEC 60870-5-101. Wesentliche Begriffe sind in der folgenden Tabelle erklärt: Begriff Beschreibung ACKnowledge, Bestätigung eines Befehls, beim M-Bus als Einzelzeichen-Telegramm mit Inhalt 0xE5 übermittelt.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Die Transparent-Modi ermöglichen die Nutzung der Physik der M-Bus-Schnittstelle über einen TCP- bzw. UDP-Port. Der Datenstrom wird somit von der M-Bus-Schnittstelle auf eine IP-Schnittstelle (Netzwerk (LAN) oder Mobilfunk (WAN)) weitergeleitet. Das Gerät arbeitet dann vergleichbar wie ein Ethernet-M-Bus-Umsetzer oder auch ein Mobilfunkrouter mit M-Bus-Schnittstelle.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 32: Beispiel der Primär- und Sekundäradressierung im Vergleich Bei der Sekundäradressierung werden zudem Platzhalter (Wildcards) unterstützt. Dies erlaubt z. B. die alleinige Nutzung der 8-stelligen Sekundär-ID zur Selektion. Die anderen Teile werden mit dem Platzhalter 0xFF (255) bzw.
Zusätzlich kann über den Parameter M-Bus request mode im Tab Configuration vor der eigentlichen Aus- lesung noch eine explizite Selektion der auszulesenden Daten erfolgen. Bei den Geräten der solvimus GmbH gibt es so die Möglichkeit, eine sogenannte Globale Ausleseanforderung vor der eigentlichen Abfrage an den Zähler zu senden.
Falls die Daten eines Zählers nicht in ein einzelnes Telegramm passen (maximal 255 Byte Nutzdaten), gibt es die Möglichkeit, diese Daten auf mehrere logisch zusammenhängende, aufeinander folgende Telegramme aufzuteilen. Für die Auslesesequenz nutzt man den FCB-Mechanismus nach IEC 60870-5-2. Bei der solvimus GmbH wird dieses Verfahren „Multipaging“ genannt.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 33: Fehlersuche beim M-Bus durch Messung mit Multimeter 5.4.2 M-Bus-Zähler werden nicht gefunden Prüfen Sie die Kabel zwischen dem Gerät und Zähler, und tauschen Sie ggf. fehlerhafte Kabel aus. Messen Sie, während das Gerät eingeschaltet ist, die M-Bus-Spannung (ca. 30-40 V) zwischen den beiden M-Bus- Anschlüssen am Gerät und auch am Zähler.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abschnitt 9.3), bei der Suche nur die 8stellige Seriennummer durchsucht wird. Dies kann jedoch auch auf Her- steller, Medium und Version des Zählers mit anderen Werten für MBUS_SELECTMASK erweitert werden. Aktivieren Sie den Rohdatenlog mit Raw data log im Tab Configuration (siehe Abschnitt 4.6). Mit diesem Rohdatenlog lässt sich der Kommunikationsverlauf sehr gut analysieren.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Secondary address mask). Teilen Sie ggf. für die Suche den M-Bus auf und durchsuchen Sie die Busab- schnitte nacheinander. Lässt sich der Fehler nicht beheben, wenden Sie sich an unseren Support: E-Mail: support@solvimus.de Telefon: +49 3677 7613065 Frank Richter, 21.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 6 Auslesung von Zählern über wM-Bus 6.1 Allgemeines Eine weitverbreitete Schnittstelle zur automatisierten Erfassung von Zählerdaten ist der drahtlose M-Bus (wM-Bus, wireless M-Bus, wireless Meter-Bus). Dieser ist, wie der drahtgebundene M-Bus, in der Normenreihe EN 13757 spezifiziert: •...
Zeit antworten, um den Empfänger aktiv zu halten, sonst wird dieser wieder abgeschaltet. Die Geräte der solvimus GmbH sind für den unidirektionalen Betrieb vorgesehen und dienen daher nur dem Empfang von Zählerdaten. 6.3 Einrichtung der Schnittstelle im webbasierten Frontend Der Parameter wM-Bus mode im Tab Configuration aktiviert die wM-Bus-Schnittstelle und legt die grund- sätzliche Funktionalität fest:...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Falls ein weiterer wM-Bus-Zähler verfügbar ist, können Sie zur Eingrenzung der Fehlerquelle den Kommunika- tionstest mit diesem Zähler ggf. mit geändertem Kommunikationsmode erneut durchführen. Aktivieren Sie den Rohdatenlog mit Raw data log im Tab Configuration. Mit diesem Rohdatenlog lässt sich der Kommunikationsverlauf sehr gut analysieren.
Die Einrichtung eines Zählers mit Modbus-Schnittstelle ist nur manuell möglich. Während die Ethernet- Schnittstelle bei den Geräten der solvimus GmbH stets aktiviert ist und somit Modbus TCP stets genutzt werden kann, muss die serielle Schnittstelle für Modbus RTU zunächst aktiviert und parametriert werden.
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Die Zuordnung der Zählerwerte bei Modbus erfolgt auf Basis von Funktionscodes und Adressen. Die Geräte der solvimus GmbH unterstützen die Funktionscodes 0x03 (Read Holding Register ) und 0x04 (Read Input Register ) zur Erfassung von Zählerdaten. Der Adressbereich bei Modbus ist 0..65535.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Auf dieser Basis wird das Feld Modbus register address konfiguriert. Zur Nutzung des Funktionscodes 0x03 (Read Holding Register ) wird die gewünschte Adresse direkt eingetragen oder zur gewünschten Adresse die Zahl 300000 addiert. Zur Nutzung des Funktionscodes 0x04 (Read Input Register ) wird zur gewünschten Adresse die Zahl 400000 addiert.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Abbildung 37: Verfügbare Encode Types bei Modbus Die Parameter Unit und Scale sollten ebenfalls entsprechend dem Datenblatt eingestellt werden. Wir empfehlen die Nutzung der Grundeinheiten wie Wh und einen Skalierungsfaktor Scale von 1e+3 gegenüber der oft verwendeten Standardeinheit für Energiezähler kWh mit Faktor 1e+0 .
Im Gegensatz zu M-Bus-Zählern ist das automatische Anlegen von Zählerdaten bei Modbus nicht möglich. Um dennoch eine schnelle Integration zu ermöglichen, bieten Geräte der solvimus GmbH die Möglichkeit, mit Templates eine bestimmte Zählerwertkonfiguration automatisch zu einem neu angelegten Zähler zuzuordnen.
• SML • Modbus RTU Die Geräte der solvimus GmbH unterstützen sowohl SML als auch EN 62056-21 (Mode A und Mode C). Wäh- rend SML nur als Empfangsstrom verarbeitet wird (Data-Push des Zählers), kann bei EN 62056-21 sowohl der Data-Push verarbeitet werden, als auch Daten vom Zähler aktiv angefragt werden (Data-Request).
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Die Modi DLDE und Modbus RTU aktiveren die Auslesung von Zählern durch das Gerät selbst. Damit erfolgt die Protokollbehandlung direkt im Gerät und der Zähler muss entsprechend angelegt werden (siehe Abschnitt 8.3). Unabhängig vom Modus müssen die Parameter zu Baudrate, Bitdarstellung und Timeouts passend eingestellt werden (siehe Abschnitt 8.2.2).
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Das Serial full timeout gibt an, wann spätestens der Empfang abgebrochen wird, um die empfangenen Zäh- lerdaten zu verarbeiten. Dieser Parameter beendet den Empfang auch, wenn das Serial idle timeout nicht erreicht wird, weil kontinuierlich Daten eingehen (ohne Ruhe, z. B. bei Störungen).
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Die Zuordnung der Zählerwerte bei EN 62056-21 (DLDE) erfolgt auf Basis von OBIS-Codes. Dieser 6-stellige Code ist weltweit standardisiert und beschreibt eindeutig den Messwert. Daher ist die Vergabe des korrekten Werts im Parameter OBIS-ID (A-B:C.D.E*F) zwingend. Die Parameter Unit und Scale sollten ebenfalls entsprechend dem Zähler eingestellt werden.
Rechte auf den Dateizugriff (lesen, schreiben oder ausführen). Bei den Geräten der solvimus GmbH ist neben dem Nutzer root auch der Nutzer admin angelegt. Dieser hat Schreib- und Leserechte auf die Partitionen app und ext und kann dortige Dateien ausführen. Für den Anwender ist der Nutzer admin der Nutzer, der das Gerät komplett konfigurieren kann.
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• xsltproc: Durchführung von XSL-Transformationen solcmd Befehlsinterpreter Für spezielle Applikationsfunktionen der solvimus GmbH gibt es auf Grund der Systemzugriffsrechte einen Befehlsinterpreter solcmd. Dieser kann mit diversen Parametern aufgerufen werden und bietet dadurch den Zugriff auf die Applikation und deren Steuerung.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch • stop-transparent-tty : Beenden der transparenten Datenweiterleitung einer seriellen Schnittstelle auf einen Ethernet-Port • start-virtual-tty : Aktivieren einer virtuellen Schnittstelle über einen Ethernet-Port • stop-virtual-tty : Beenden einer virtuellen Schnittstelle über einen Ethernet-Port • update-rtc: Schreiben der Systemzeit in die gepufferte Echtzeituhr •...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard NAME_SERVER2 IP-Adresse des sekundären DNS- Text, max. 255 Zeichen Nicht gesetzt Servers, IP oder Host-Name Gruppe [VPN] CONFIGFILE Pfad OpenVPN- Text, max. 255 Zeichen vpn/config.ovpn...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard DLDERS_DEVPATH Linux-Pfad für die serielle DLDE- Text, max. 255 Zeichen Nicht gesetzt Schnittstelle DLDERS_ENABLE Aktivierung der seriellen DLDE- 0, 1 Schnittstelle DLDERS_FIRSTTIMEOUT Request-Modus: Wartezeit bis er-...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBMSTMETER_ Anzahl der Wiederholversuche für 0-255 MAXRETRY eine Modbus-Anfrage an den Zäh- ler (Master RTU) MBMSTMETER_PARITY Parität für die serielle Modbus- Kommunikation (Master RTU): 0: keine,...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUS_LOADPROFILE Aktivierung der Lastgangausle- DISABLED, DIZH, DIZG DISABLED MODE sung für Elektrizitätszähler über M-Bus MBUS_MAXMULTIPAGE Beschränkt Anzahl 0-255 Multipage-Anfragen MBUS_MAXPRIMARY Obere Adresse für die M-Bus-...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUS_SPXMETER Aktivierung der herstellerspezi- 0, 1 CONVERT fischen Dekodierung (Hersteller- kürzel SPX) MBUS_STOPBITS Stoppbits für M-Bus- 1, 2 Kommunikation MBUS_TIMEOUT Wartezeit bis erste Daten vom...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUSSLVMETER_PORT Netzwerk-Port für die Zugriff auf 0-65535 5040 die M-Bus-Slave-Schnittstelle via TCP oder UDP MBUSSLVMETER_ Aktiviert die Weiterleitung von 0, 1 WMBUSALLOW verschlüsselten wM-Bus-Zählern ENCRYPTED über die M-Bus-Slave Schnittstel-...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard METER_TIME Zykluszeit für die Zählerauslesung 1-4294967295 (Einheit entsprechend METER_ CYCLEMODE), Achtung: kleinen Zykluszeiten und grö- ßeren Zählerbeständen können erhebliche Logdaten anfallen METER_ Anordnung des VIF-Strings im...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MODBUS_VENDOR Herstellerinformation innerhalb Text, max. 255 Zeichen [Branding] der Device Identification MODBUS_VENDORURL Webseiteninformation zum Her- Text, max. 255 Zeichen [Branding] steller innerhalb der Device Iden-...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MUC_SETDEVICES Aktivierung des Setzens von Zäh- INTERNAL, INTERNAL lerwerten. Sofern das Setzen von INTERNALORDIGTAL- Zählerwerten aktiviert ist, muss OUT, dies vom Zähler unterstützt wer- ALL, den.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WAN_FLOWCONTROL Flusssteuerung für die WAN- 0, 1, 2, 8, 9 Kommunikation: 0: keine, 1: XON/XOFF beim Senden, 2: RTS/CTS, 8: XON/XOFF beim Empfangen, 9: XON/XOFF beim Senden und...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WATCHDOG_READOUT Watchdog-Timeout während der 1-4294967295 4-facher Readout-Zyklus, Auslesung (in s) mindestens: WATCH- DOG_PROCESS WATCHDOG_SCAN Watchdog-Timeout während des 1-4294967295 43200000 Scanvorgangs (in s) WEBCOM_PASSWORD Nicht gesetzt...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WMBUS_STOPBITS Stoppbits für wM-Bus- 1, 2 Kommunikation WMBUS_TRANSPARENT Aktivierung transparenten NONE, TCP, UDP NONE Weiterleitung wM-Bus- Schnittstelle an einen Netzwerk- Port: NONE: Weiterleitung deaktiviert, TCP: Weiterleitung auf einen...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WMBUS2_ Aktivierung der Integration ei- 0, 1 TRANSPARENT nes Start- und Stoppbytes im STARTSTOP Transparentmodus der wM-Bus- Schnittstelle (Kanal 2) MODBUS_TLSENABLE MODBUS_CA_FILE MODBUS_CERT_FILE MODBUS_KEY_FILE MODBUS_INSECURE...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUSSLV2METER_ TLSENABLE MBUSSLV2METER_CA_ FILE MBUSSLV2METER_ CERT_FILE MBUSSLV2METER_KEY_ FILE MBUSSLV2METER_ INSECURE Gruppe [REPORT_x]* MODE Modus der Report-Instanz bzw. DISABLED Deaktivierung FORMAT Genutztes Format der Report- Nicht gesetzt...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 21 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard RETRY_INTERVAL Intervall für die Wiederholung von -1, 0, beliebige positive fehlgeschlagenen Reports: Ganzzahl -1: nicht Wiederholen, fehlge- schlagene Reports werden nicht erneut gesendet, 0: automatisch (bei zyklischen...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Die Datei Device_ Handle. cfg kann unter Berücksichtigung der angeschlossenen Zähler via FTPS auf ein anderes Gerät übertragen werden. Die Datei ist eine XML-Datei und hat folgende Struktur: Elternelement Element Beschreibung Standard Beispiel root Wurzel-Element root version...
Tabelle 22: Struktur der Device_Handle.cfg 9.5 OpenVPN Client Um einen verschlüsselten Fernzugriff auf die Geräte der solvimus GmbH zu ermöglichen und somit einen komfortablen Weg der Konfiguration und Bedienung der Geräte aus der Ferne zu schaffen, ist ein OpenVPN- Client implementiert. Die Konfiguration auf den Geräten selbst ist sehr einfach und intuitiv.
Knoten des Baums verarbeitet werden und wie sich daraus der neue Inhalt ergibt. Dabei können auch bedingte Anweisungen und Schleifen genutzt werden. Die Nutzung von XSLT auf den Geräten der solvimus GmbH ist für die Erzeugung nutzerspezifischer Daten- formate vorgesehen. Intern nutzt das Gerät ein proprietäres XML-Format für die Bereitstellung der Zähler- daten.
9.7.2 Report-Script Neben dem Anwender kann auch die Applikation selbst über die Kommandozeile verschiedene Befehle absetzen (siehe Abschnitt 9.1.2). Auf den Geräten der solvimus GmbH kann dies genutzt werden um nutzerspezifische Abläufe zu realisieren. Wenn der Modus einer Report-Instanz auf User gestellt wird, kommt diese Funktion zum tragen. Statt der fest programmierten Abläufe wie TCP oder FTP wird nun das hinterlegte BASH-Script aufgerufen.
9.8 Medientypen, Messtypen und Einheiten In der Norm EN 13757-3 sind Medientypen, Messtypen (Messwertbeschreibungen) und Einheiten vordefiniert. Dies wird in den Geräten der solvimus GmbH genutzt, um die einheitliche Datendarstellung zu ermöglichen. Folgende Tabelle enthält die vordefinierten Werte für Medien:...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 23 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Index Englische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung Unknown medium Unbekanntes Medium 16-19 Reserved Reserviert Calorific value Heiz-/Brennwert Hot water Heißwasser Cold water Kaltwasser Dual register (hot/cold) water meter Doppelregister-Wasserzähler (warm/kalt) Pressure...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 24 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Index Englische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung Device type Gerätetyp Manufacturer Hersteller Parameter set identification Identifikation des Parametersatzes Model / Version Modell/Version Hardware version Hardware-Versionsnummer Metrology (firmware) version Versionsnummer der Messtechnik (Firmware)
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 25 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Index Einheit Zeichen Englische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung Binary Binär Local currency units Örtliche Währungseinheit Volt Volt Ampere Ampere Watt hour Wattstunden Joule Joule Cubic meter Kubikmeter Kilogram Kilogramm Second...
überwacht eventuell auftretende Timeouts (keine Antwort des adressierten Geräts). Die angeschlossenen Ge- räte dürfen nur nach Anforderung durch den Master Telegramme versenden. Die Geräte der solvimus GmbH sind, wenn Option verfügbar, ein Modbus TCP-Server und daher ein Mod- bus TCP-Slave.
TCP erfolgt die Adressierung vorrangig direkt über die IP-Adresse des Geräts. Daher ist die Slave-Adresse dann im Regelfall ungenutzt. Es empfiehlt sich, bei Modbus TCP daher die 0xFF (255) zu nutzen. Die Geräte der solvimus GmbH prüfen die Slave-Adresse in der Standardkonfiguration nicht, sondern antworten immer, wenn die IP-Adresse übereinstimmt.
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Tabelle 28 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Adresse Bezeichnung Datenbreite Beschreibung/Bemerkung Zeitstempel 32 Bit Aktueller Unix-Zeitstempel der Systemzeit des Geräts. Hierfür muss die Uhrzeit im Gerät korrekt gesetzt sein (manuell oder SNTP). Reserviert Reserviert Typfeld/Reserviert 16 Bit Das Typfeld (Wert = 1 für Geräte-Eintrag) wird im höherwertigen Byte...
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MBUS-GEM - Benutzerhandbuch Bei String-Werten (z. B. Kundenname) über M-Bus ist alles 0. Der Skalierungsfaktor enthält nur den Exponenten. Für S0-Zähler mit bestimmten Implusverhältnissen (Mantisse ungleich 1) ist somit der vollständige Umrechnungsfaktor nicht enthalten. Beispiel: Skalierung 0,01 m /Puls Scale = 1e-2...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 10.4 Konfiguration über webbasiertes Frontend Die Modbus-Funktion wird über den Tab Server aktiviert und konfiguriert. Die Parameter sind im Abschnitt 4.8 beschrieben. Im Folgenden werden die Einstellungen im Detail erklärt. 10.4.1 Modbus mode und Modbus port Über den Paramter Modbus mode lässt sich die Modbus-Funktion aktivieren und auf Modbus TCP oder Modbus UDP einstellen.
DCBA Tabelle 33: Daten-Reihenfolge beim Modbus am Beispiel Die Bits und Bytes im Register werden immer gemäß des Modbus-Standards, bei Geräten der solvimus GmbH jeweils im Format big endian dargestellt. Die Register selbst werden entweder most significant word first (MSW) bei nicht aktivem Modbus swap (Standard-Modus) oder als least significant word first (LSW) bei aktivem Modbus swap dargestellt.
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch der Spalte Register im Tab Meter beim Zähler-Eintrag angezeigt und kann dort angepasst werden (siehe Abschnitt 4.4). Die Zählerwert-Einträge zeigen die entsprechenden Modbus-Registeradressen innerhalb dieses virtuellen Modbus-Slaves. Nach Aktivierung oder Deaktivierung der Multi-Slave Funktionalität ist eine erneute Zuordnung der Adressen notwendig, sofern Zähler in der Zählerliste vorhanden sind.
Der Registersatz des Zählerwert-Eintrags enthält u. a. die Einheit und die Skalierung des Wertes. Eine Erläu- terung findet sich in Tabelle 30. 10.5.5 Wie viele Modbus-Master können zeitgleich Daten abrufen? Die Geräte der solvimus GmbH erlauben in der Standardkonfiguration bis zu 5 zeitgleiche Modbus TCP- Verbindungen. 10.5.6 Wie lassen sich die Daten automatisch zuordnen? Jeder Registersatz, also Gerät-Eintrag, Zähler-Eintrag und Zählerwert-Eintrag, enthält ein Typfeld (siehe...
MBUS-GEM - Benutzerhandbuch 10.6 Fehlersuche beim Modbus-Slave 10.6.1 Warum weicht der Wert im Modbus vom Wert auf der Webseite ab? Wertabweichungen können diverse Ursachen haben. Eine Auflistung soll die häufigsten Fehlerursachen erläu- tern: • Wenn die Webseite bzw. der Tab Meter bereits eine gewisse Zeit offen ist, dann zeigt diese ggf. nicht mehr die aktuellsten Werte an.