An der Markise dürfen keine Spielzeuge, Gegenstände oder Gewichte befestigt
werden. Auch das Anlegen von Gegenständen wie z.B. einer Leiter ist nicht erlaubt.
Bei Arbeiten an der Markise oder im Ausfahrbereich einer Wintergartenmarkise sowie
an Fassaden und Fenstern im Umkreis, muss die automatische Steuerung (Wind-,
Sonnensteuerung) ausgeschaltet werden, damit die Wintergartenmarkise nicht
automatikgesteuert ausfahren kann. Die Stromzufuhr ist zu unterbrechen (z.B.
Sicherungen ausschalten).
Markisen dürfen längere Zeit nicht unbeaufsichtigt benutzt werden und sollten
abends und vor einer Abwesenheit eingefahren werden.
Bei Vereisung, Frost, Schnee oder starkem Wind dürfen Fassaden-/Klemmmarkisen
nicht benutzt werden. Markisen sind begrenzt als Regenschutz einsetzbar.
Die Markise muss dabei vollständig ausgefahren sein und die Mindestneigung
beträgt 14° (25%).
Die unbeaufsichtigte Nutzung als Regenschutz ist nicht zulässig,
da eine Wassersackbildung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.
Fahren Sie die Markise bei aufkommenden starkem Wind, Sturm und Regen ein.
Prüfen Sie die Markise regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß, Lockerungen und
Beschädigungen. Sollten Sie derartiges feststellen, veranlassen Sie unverzüglich eine
Instandsetzung durch Fachpersonal.
Beschädigte Markisen dürfen nicht benutzt werden, Unfallgefahr!
Bei Markisen an Gebäuden mit mehreren Nutzern muss eine vorrangig schaltende
Verriegelungsvorrichtung jegliches Ein- und Ausfahren der Markise unmöglich
machen (kontrollierte Stromunterbrechung von außen).
Sollte das Markisentuch feucht oder sogar nass geworden sein, muss die die Markise
sobald wie möglich zum Trocknen des Markisentuches ausgefahren werden (Gefahr
der Flecken- und Schimmelbildung, Beschädigung des Markisenstoffes und der
Nähte)
7.2 Fassaden-/Klemmmarkisen mit Kurbelantrieb bedienen
a) Baureihe mit Schneckengetriebe: Nano 100 Fallarm, Nano 200, Nano 300 Markisolette
Achtung: Das Kurbelgetriebe der Fassaden-/Klemmmarkisen besitzt keinen Endanschlag. Das
verkehrte Aufwickeln des Tuches kann zu Fehlfunktionen führen.
Markise ausfahren:
Handkurbel in Getriebeöse einhängen und durch Drehen der Kurbel im Uhrzeigersinn
Markise ausfahren.
Markise einfahren:
Handkurbel gegen den Uhrzeigersinn drehen bis die Markise geschlossen ist.
Beim Einfahren der Markise darauf achten, dass die Bespannung (Tuch) immer auf die Hinterseite
der Tuchwelle aufgewickelt wird (Ausnahme: Rhodos ohne Kassette).
Handkurbel beim Erreichen der Endposition innen nicht gewaltsam weiterdrehen. Es besteht die
Gefahr von Schäden am Getriebe bzw. der Überdehnung oder Faltenbildung des Tuches.
b) Baureihe mit Schneckengetriebe und Kardangelenk: Nano 100 Fallarm, Nano 200,
Nano 300 Markisolette
Achtung: Das Getriebe mit Kardangelenk der Fassadenmarkisen besitzt keinen Endanschlag.
Das verkehrte Aufwickeln des Tuches kann zu Fehlfunktionen führen.