RT2-10 Temperaturregelgerät
1.3.3
Gefährdung durch Niederspannung (42V bis 1000V)
Erste Hilfe bei Stromschlägen
•
Bergung
•
Notfalldiagnose stellen und
•
entsprechende lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen
•
gegebenenfalls Verbrennungen keimfrei verbinden
•
Notruf (112 in Deutschland, 144 in Österreich)
Jeder Stromverletzte muss, auch wenn er äußerlich unverletzt erscheint und bei vollem Bewusstsein ist, wegen
der Möglichkeit von Herzrhythmusstörungen unbedingt von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden.
Unfälle mit geringer Stromeinwirkung bleiben zumeist ohne Folgen. Kommt es jedoch zur Beeinträchtigung des
Allgemeinbefindens, vor allem mit Symptomen seitens des Herzens, ist Vorsicht geboten. Schädigungen des
Reizleitungssystems
am
Herzrhythmusstörungen führen. Körperliche Belastungen sollten nach dem Unfall vermieden werden. Der
Verunfallte muss unverzüglich einem Arzt zur weiteren Abklärung vorgestellt werden.
Bei schwerwiegenden Stromunfällen sind die Rettungskräfte zu verständigen und Bewusstsein und Atmung zu
kontrollieren. Je nach Bewusstseinslage und Kreislaufzustand des Verletzten kann bis zum Eintreffen der
Rettungskräfte eine stabile Seitenlagerung oder Schocklagerung notwendig werden. Brandwunden müssen
keimfrei abgedeckt werden.
Bei Stillstand der Atmung und des Herzkreislaufsystems sind sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten,
bis herbeigerufene Rettungskräfte die weitere Versorgung übernehmen können.
Wirkung elektrischer Niederspannungsströme 50 Hz (z.B. Steckdose)
•
<5 mA Geringe Wirkung
•
bis 15 mA Verkrampfung der Muskulatur, Loslassen des Kontaktes noch möglich
•
25-50 mA Beginnende Herzrhythmusstörungen, selbstständige Bewegung stark eingeschränkt, über
50 mA Bewusstlosigkeit.
•
ab 80 mA Lebensbedrohliche bzw. tödliche Herzrhythmusstörungen
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Herzen
können
noch
nach
Bedienanleitung Stand 01/2008
Stunden
zu
plötzlichen,
lebensbedrohlichen
10