VERWENDUNG DES AML PRO
Das AML Pro verfügt über sehr
empfindliche Technik. Wir empfehlen,
an einem bekannten unterirdischen
Objekt zu testen (z.B. eine
Leitung oder einen Kanal). Ist die
Funktionsweise des AML Pro klar, ist
der Einsatz mit etwas Übung relativ
einfach. Training vom Hersteller oder
vom Händler ist möglich und wird
empfohlen.
Die Tiefe der vom AML Pro
gesendeten Signale variiert
je nach Bodenmaterial. Das
Gerät kann bei verschiedenen
Bodenbeschaffenheiten eingesetzt
werden, wie z.B. Wasser,
Schnee, Lehm und hat nicht die
Beschränkungen eines Bodenradars
(GPR).
Das AML Pro hat 32
Empfindlichkeitseinstellungen, wobei
32 die höchste ist (siehe Bild 22-1).
Die Dichte des Materials beeinflusst
jedoch die Tiefe des gesendeten
Signals. Das Signal durchdringt
hochreflektierende Materialien besser
(und damit tiefer), wie z.B. Beton,
Lehm, Asphalt oder verdichtete
Erde. Niedrigere Tiefen werden bei
Sand, körnigem Boden oder kürzlich
aufgefüllter Erde erreicht, da ein
Teil des zurückkehrenden Signals
absorbiert wird (Bild 22-3).
WICHTIG: Das AML Pro ist
wassergeschützt, aber nicht
wasserdicht. Bedecken Sie das Gerät
mit einer Plastiktüte, wenn Sie in
nasser Umgebung arbeiten.
22
Bild 22-1
Bemerkung: Stufe 32 ist die höchste
Empfindlichkeitseinstellung, 1 die
niedrigste.
Bild 22-2
Bemerkung: Die Signale erreichen
bei dichten und gut reflektierenden
Materialen höhere Tiefen.
Bild 22-3