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Zentralregelung Inklusive Mittelwertbildung; Master-Slave-Regelung; Begriffserklärungen Zur Master-Slave-Regelung - Alre Ktfrd Serie Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis

10.4 Zentralregelung inklusive Mittelwertbildung

Das System ist wie unter dem vorangegangenen Punkt 10.5 zu installieren. Zusätzlich können innerhalb einer Zentralregelung weitere Funk-
Raumtemperaturfühler ohne Sollwertsteller (Istwertgeber) angelernt werden. Die Gesamtanzahl beträgt maximal 7 Istwertgeber je Kanal. Aus
den Istwertgebern wird der Mittelwert gebildet und zur Regelung verwendet. Durch die DIP-Schalter-Einstellung auf „Zentralregelung" wird der
Istwert des zentralen Funk-Raumtemperaturfühlers mit Sollwertsteller nicht berücksichtigt.
Achtung!
DIP-Schalter setzen!
Ø
central
Siehe Seite 4, Punkt 4.8
Raum 2
.......................................................................
Raum 3
Mittelwertbildung Kanal 3
mit zentraler Sollwertvor-
gabe
.......................................................................
Die gestrichelt ausgeführten Pfeile symbolisieren die notwendigen Anlernvorgänge für dieses System.

10.5 Master-Slave-Regelung

10.5.1 Begriffserklärungen zur Master-Slave-Regelung
Master (Meister, technisch Hauptregler, auch Pilotregler) – ist ein übergeordneter Regler mit höherer Priorität als der Slave-Regler, der
sowohl die Temperaturregelung des Raumes beeinflusst, in dem er installiert ist, als auch für Energiesparzeiten und Sonderfunktionen in allen
Räumen verantwortlich ist, in denen er zusätzlich angelernt wurde.
Slave (Sklave, technisch Folgeregler, auch Satellitenregler) – ist ein untergeordneter Regler mit geringerer Priorität als der Master-Regler, der
nur die Temperaturregelung des Raumes beeinflusst, in dem er installiert ist.
Energiesparzeiten – sind Zeiten, in denen im Heizbetrieb auf eine geringere und im Kühlbetrieb auf eine höhere Raumtemperatur geregelt wird,
um Energie zu sparen. Üblicherweise liegen die Energiesparzeiten während der regelmäßigen Abwesenheit oder Ruhephasen von Personen und
können somit als Uhrenprogramm am Master eingegeben werden.
ECO-Temperatur – ECO, auch bekannt als ECON leitet sich aus dem Englischen „economy" ab und bedeutet Einsparen. In Bezug auf eine Raum-
temperaturregelung wird Energie eingespart, indem bei Abwesenheit oder Ruhephasen von Personen, nicht mehr auf den Komforttemperatur-
wert geregelt wird, sondern auf einen Wert, bei dem durch selteneres Ansteuern der Verbraucher Energie eingespart wird.
Sonderfunktionen – sind Funktionen, die das Master-Gerät auslöst. Zu diesen Funktionen gehören die Urlaubs- und Partyfunktion, Ein/Aus-
Funktion, Betriebsartenumschaltung, Selbstlernfunktion, sowie der Ventil- und Pumpenschutz. Diese Funktionen sind in der Bedienungs- bzw.
Installationsanleitung des Masters beschrieben.
Funk-Temperaturregler (umgangssprachlich auch kurz „Empfänger") – ist ein Temperaturregler, der die Soll- und Isttemperaturwerte sowie
Sonderfunktionen über Funksignale erhält und die sich daraus ergebene Temperaturregelung des Raumes übernimmt.
Funk-Raumtemperaturfühler (umgangssprachlich auch kurz „Sender") – ist ein Temperaturfühler, der die Raumtemperatur erfasst und diese
als Funksignal an den Funk-Temperaturregler sendet. Funk-Raumtemperaturfühler sind in der Regel mit einem Sollwertsteller zum Einstellen der
Wunschtemperatur ausgestattet. Ausnahme sind Funk-Raumtemperaturfühler, die der Mittelwertbildung der Raumtemperatur bei ungleichmäßi-
ger Raumerwärmung dienen (Istwertgeber). Funk-Raumtemperaturfühler mit Uhr dienen der Einzelraum-Temperaturregelung mit zeitgesteuerter
Energiesparfunktion und können als Master eingesetzt werden.
Raum 1
.............................................................................................................................................................................................
Raum 4
Mittelwertbildung Kanal 8 mit zentraler Sollwertvorgabe
.............................................................................................................................................................................................
..................................................................................................
Mittelwertbildung im Führungsraum
für Kanal 5
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12
Raum 5
Raum 6
Raum 7
Raum 8
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