Bei MwW- "der LVW- Empfang kein es 'vorkomineh: nee bei.
eingeschaltetem 'Wonbandgerit, das auf ''Aufnahme" steht,
eine Harmonische der Léschoszillatorfrequenz mit dem:
empfangenen Senciesignal interferiert.
_
a
Wenn dieser Fall
eintritt, ist keine. 'einwandfreie "Aigidhins"
modglich, da dann
auch der Interferenzton aufgenommen wird.
Um das zu verhimdern, enthilt das Gerit eine Schaltung, die,
hie wenn Interferenz
durch eine Harmonische der Léschfrequenz
- auftritt, die Lésc hoscillatorfrequenz um ca. 5 kHz verlegt,
go
dass der Interferenzton nicht mehr hérbar ist.
_. Im nachstehenders wird eine ek
ei
der Wirkungsweise |
- dieser Schaltung gegeben.
:
In den Stellungen
MW und LW wird, wenn der Wellenbéreich-
schalter ganz eingedriickt ist, (Dur chdriickstellung) liber C12
—
das Léschoszillatorsignal in die Antennenkoppelspule (S11)
geleitet, damit ee
gegebenenfalls stark —
genug durchkommien.
wird nimlich durch die ALR geregelt. Die Spannungsdinderung
an R12 dient nun. zur Steuerung der automatischen Frequenz—
umschaltung der Léschoszillatorfrequenz. —
der zur Umschaltung dient. Zuerst die Schaltung von TS2 und
TS4,
die einen sog.
Schmitt- -Trigger bilden; Siehe Abb. 1.
Er wirkt so:
Ohne Eingangssignal ist die Basis von TS3 tiber R22 stark
Kollektorstrom.
Die Kollektorspannung von TS3 hat ihren
kleinsten Wert exrreicht und ist gleich der Emitterspannung
plus der Kollektor/Emitter-Kniespannung von TS3. Gleich-
zeitig wird die Basis von TS4 positiv gesteuert und fiihrt TS4
deshalb keinen E mitter- und Kollektorstrom. Das erklirt
sich folgendermassen:
Die Emitterspannung von TS4 ist gleich der Emitterspannung
yon TS3, die Basisspannung von TS4 ist jedoch gleich der
Kollektorspannung von TS3, multipliziert mit dem see ~
vores
von R27 a R25, in der Fcrmel
Mee
t a t
(RST
Vpa ~ Ra7+ R25 * Vos
In. der 'Sehaltung ist das ca. 0,3 Veg.
Wenn wir nun die Kniespannung von TS3 vernachlissigen, dann
ist Vc3% ~
VE3 "<
TS4 hat nun fino. eine positive Basisspannung von Vo3 -
0,3 Vcg, also 0,7 Vcg. TS4 fiihrt dann keinen Emitter- und
. Kollelvorstrom:
Schliessen wir nun an den Eingang eine nega-
tive Spannung an, z.B. die Emitterspannung von TS2, indem
-
wir die Mittelwellen-
oder Langwellenschaltertaste durch-
- driicken, dann tritt einer der beiden folgenden Zustiénde ein:
a. Es ist keine Interferenz wounanecues a Ta metaiain
b. Es ist eine Interferenz vocianden = taie Himitterspannung
von TS2 ist klein,
|
Im Fall "a" geschieht nichts mit dem Schmitt- ndseats In
'Fall "b'' wird TS3 aber viel weniger ausgesteuert.
Der
-
Emitter- und. Kollektorstrom. von TS3 wird dadurch kleiner.
|
Die Kollektorspannung von TS3 wird grésser. Dieses Spannungs -
-Underung wird iiber R25 der Basis von TS4 zugeftihrt. Die
Basis von. TS4 wurde positiv gesteuert, erhilt nun aber eine
negative Spannung, und TS4 fuhrt nun einen Emitter- und Kol-
lektorstrom.: Durch die Emitterstromzunahme von TS4 nimmt
die Spannung am gemeinsamen
Emitterwiderstand
(R26) zu,
wodurch TS3 gezwungen wird, einen noch kleineren Emitter-
~ und Kollektorstrom Zu fihren. Die Kollektorspannung von TS3
'kann dadurch noch weiter zunehmen, so dass TS4 noch stirker
-ausgesteuert wird. Dadurch nimmt auch der Emitter- und
-* Kollektorstrom von TS4 noch weiter zu usw. Dieser ganze ©
Vorgang geht so weiter, bis TS4 den maximalen und TSS tiber-
. -haupt keinen Emitter- ind. Kollektorstrom fithrt. Ist das der .
Fall, dann ist die Schaltung wieder stabil.
ee
--. Wenn die Eingangsspannung nun wieder tiber einen bestimmnten
... Wert ansteigt, dann geschieht das vorstehend Beschriebene,
jetzt aber mit umgekehrten Vorzeichen, mitdem Ergebnis,
.
.. dass. der. erste. 'Zustand wieder eintritt. TS3 fiihrt also wieder
os. maximalen. und. TS4. minimalen. Emitter- und Kollektorstrom.
.
"Die
beschriebenen: Vorginge: vollziehen sich wihrend des:
ag 'Umschaltens sehr rasch,: Am Kollektor von TS4 treten nun yes |
oe
jeweils beim: Umschalten. Spannungsspriinge auf, wie sie. in |
hee
A bbe 2! dargestellt sind:. Fiihrt: TS3 Strom und TS4 nicht, :
Peg
oe ee dann ist die. Kollektorspannung von TS4 so, wie bei a. angege- oe be
os
ben ist.. Ftihrt TS3: keinen Strom und TS4, wohl, dann H enlepricht:.
oe die Spenaung: Fall! be
co
|
|
ae
Strom fiihrt, dann ist das ganz willktirlich, doch kann nur —
-- weise TS5 Strom, dann ist die Kollektorspannung von TS5
~ ~
klein.
Uber den Basisspannungsteiler R31 und R35 wird nun ©
negative Spannung. TS6 fiihrt dann seinen Mindeststrom, die
_.. Kollektorspannung von TS6 ist also maximal. Uber den Basis-
. spannungsteiler R32 und R29 wird dann die Basis von TSS.
~
~maximal peeetly ausgesteuert; TS5 fihrt dadurch maximalen
Strom.
- Auf den stromlosen Transistor TS6 hat dieser Impuls keinerlei
- Basis von TS6. Die Basis von TS6 erhdlt nun eine negative
| frequenz des Oszillatorkreises ist, wird nun von: TS602 ver-
| siert so die Amplitude des Oszillatorsignals.. Wie beschrieben,
. Oszillatorkreises.
(K1, C602, C604, C605 und C606.).
Durch die beschriebene elektronische Steuerschaltung wird
So
er
oe
:
BP
ty
ihe a y
me
ee
Cre
nun C603 im einen Fall parallel zum Oszillatorkreis geschaltet
ee.
ee
See
co K1}
C
CT
| __entsteht die gewiinschte ee
die ¢ ca. 5: eee
. eae
.
: Diese Scsuiingaspitings wenden dixroh C ces 'ima R28 ¢ zu 1 Nadel- _
impulsen differenziert - siehe Abb, 2
-,die nun weiter ver-
~ wendet werden zur Aussteuerung der Schaltung von TS5 und
:
. TS6
(siehe Abb.
3), 'eines sog. bistabilen Multivibrators.
. —
Nachstehend beschreiben wir die Funktion dieser Schaltung.
.
Wenn wir annehmen, dass TS5 maximalen und TS6 minimalen ;
einer der beiden Transistoren Strom fiihren, Fuhrt a
die Basis von TS6 positiv gesteuert,
denn der Emitter, von |
TS6,
der mit dem Emitter von TS5 verbunden ist, fiihrt eine
Wird jetzt dem. Eingang (dem notenpuakt der Anoden von GR2
und GR3) ein positiver Impuls zugefiihrt, der vom Schmitt-
BO
Trigger kommt, dann.wird.dieser Impuls iiber GR2 andie
Basis von TS5. und tiber GR3 an die Basis von TS6 geleitet..
Wirkung, aber TS5, der seinen maximalen Strom fithrt, wird
durch diesen Impuls positiv gesteuert,
Der Kollektorstrom
von TS5 sinkt also ab, Die Spannungsdnderung am Kollektor
von TS5, die dadurch bewirkt wird, gelangt iiber R31 an die.
Steuerspannung. Die dadurch bewirkte Kollektorspannungs-
'dnderung von TS6 wird nun tiber R32 der Basis von TS5 zuge-
fuhrt. Es ergibt sich eine kumulative Wirkung.
Dadurch fliesst in sehr kurzer Zeit durch TS6 der héchste und
durch TS5 der geringste Strom, und es ist wieder ein stabiler
Zustand entstanden.
Wenn dem Eingang wieder ein positiver Impuls yugent! 'dann
ist klar, dass das Vorstehende
nun mit umgekehrten Vorzeichen
stattfindet, so dass die Schaltung wieder in die Anfangsstellung
gelangt. Die Schmitt-Trigger-Schaltung liefert ausser positiven
auch negative Impulse tiber R28, die gecech durch die Dioden
GR2 und GR3 blockiert werden.
In der Kollektorleitung von TS6 liegt der Widerstand R601.
Wenn TS6 keinen Strom fiihrt, ist an diesem Widerstand prak-_
tisch keine Spannung vorhanden.
Ist TS6 aber stromfiihrend,
dann entsteht an diesem Widerstand eine betrdchtliche Spannung.
Die Spannung an R601 wird nun verwendet zur Aussteuerung von
TS601.
Es ist klar, dass die Impedanz zwischen Kollektor und
Emitter bei TS601
sehr hoch ist, wenn die Basis/ Emitterspannung
dieses Transistors gleich Null ist (TS6 fiihrt keinen Strom).
Hat TS601 aber eine Basis/Emitterspannung (TS6 fiihrt SurOm) :
dann ist die Impedanz von Kollektor und Emitter von TS601 -
sehr niedrig. TS601 ist somit als Schalter anzusehen, der ~
C603 mit. dem Oszillatorstromkreis verbindet, oder von ihm.
trennt; siehe Abb. 4.
Der Oszillator arbeitet nach dem sog.
Colpitts-Prinzip, dénn
die Anzapfung des Oszillatorkreises eno euree soe.
Teilung.
Fig.2
B,TS 601
Die Wirkungsweise des Oszillators
se
wifatpecgetecsc®
es
|
s
&. o o
< 4
C63
Durch die Wirme entstehen im Oszillatorkreis Reuschapan=
a
|
wee
R28
nungen mit sehr breitem Frequenzspektrum. Diese Rausch-
ee
|
Spannungen werden tiber R603 der Basis von TS602 zugeleitet.
,
Nur die Rauschspannung,
deren Frequenz. gleich der Resonanz-
Fig. 3
'stirkt,
denn ein Teil des Oszillatorkreises liegt in der Emitter-
schaltung. Dieser Kreis hat nimlich nur ftir seine Resonanz-
frequenz eine hohe Impedanz. Das von TS602:verstirkte Signal, -
das in diesem Teil des Oszillatorkreises entsteht, wird nun
wieder in der richtigen Phase tiber R603 der Basis von TS602
zugeleitet, durch TS602 versturkt usw. Das Signal im Oszilla-
torkreis wird so stindig grésser,
aber wenn es eine bestimmte
Groésse erreicht hat, arbeitet GR601 als Begrenzer und stabili-
C606.
a
en
= e
(50K
R603
ist die Oszillatorfrequenz gleich der Resonanzfrequenz des
e
G
me) 603 uo dee gal.
605]
und im anderen Fall.vom Oszillatorkreis abgeschaltet. Dadurch
on
'
eke
) Ske 150K =