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Funktion
DE
Rivo™ I Municipal/Industrial / Rivo™ I Municipal/Industrial PC
Arbeitsweise der Verhältnissteuerung:
Anhand des Durchflusssensors mit linearem mA/V-Aus-
gangssignal wird die Durchflussmenge erfasst und die
Dosierleistung proportional dem Durchfluss angepasst.
Einstellungen zum Durchflusssignal sind über die „Appli-
cation Bar" vorzunehmen.
HINWEIS
Ist der Messbereichs-Endwert des Durchflussmessers
nicht identisch mit dem tatsächlichen maximalen Durch-
fluss, muss eine Anpassung des Durchflusssignales
erfolgen. Dazu ist ein oberer Kalibrierpunkt Eingang als
mA-Wert einzugeben, der dem mA-Signal bei max.
Durchfluss entspricht. Ein weiterer Wert ist als oberer
Kalibrierpunkt Ausgang einzugeben, der als max. Anzei-
gewert der Durchflussmessung angezeigt werden soll.
Beispiel:
Messbereich Durchflussmesser = 5000 l/h
tatsächlicher max. Durchfluss = 2500 l/h der Regel-
strecke (entspricht 50 % des Messbereiches des Durch-
flussmessers)
Eingangssignal = 4 ... 20mA (Ausgang Durchflussmes-
sung)
Oberer Kalibrierpunkt Eingangssignal = 12 mA (ent-
spricht rechnerisch 50% des mA Signalbereiches)
Oberer Kalibrierpunkt Ausgangssignal = 2500 l/h
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Das Verhältnis zwischen Steuergröße und Dosierausgang
wird über den internen Dosierfaktor festgelegt oder kann
auch über ein externes mA/V-Eingangssignal vorgegeben
werden.
Über den Digitaleingang kann zwischen internen und
externen Dosierfaktor umgeschaltet werden. Alternativ
kann ein externer Dosierfaktor auch über die optionalen
Schnittstellen vorgegeben werden.
Es besteht die Möglichkeit den Messwert direkt oder indi-
rekt proportional in den Reglerausgang mit einzubezie-
hen. Dazu ist der Parameter Prozess-Medium-Faktor =
ON einzustellen. Wie stark der Messwert in die Berech-
nung eingeht, wird über den Prozess-Medium-Faktor defi-
niert.
Die typische Anwendung der Verhältnissteuerung mit
zwei Steuergrößen ist der Einsatz bei Entchlorung.
W3T613932 Ausgabe 02-0724 | Evoqua Water Technologies GmbH