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Modell Studio Telemaster AKRO Bauanleitung Seite 6

Bauanleitung Telemaster
Bespannung
Die Tragfläche ist fest genug für eine Folienbespannung.
Ich empfehle bei Ihrer Wahl für eine Folienbespannung unsere besonders günstige Solartex
Superschrink Polyester Folie mit 4m Länge oder 2x2m Rollen mit unterschiedlichen Farben.
Natürlich ist auch eine Bespannung mit Japanseide oder Nylongewebe Koverall und
Spannlack möglich. Hierzu eine kleine Anleitung:
Für eine Seiden- oder Nylon Bespannung (Koverall) muss das mit der Bespannung in
Berührung kommende Gerippe mindestens 2-mal mit füllmittelhaltigem Einlassgrund
gestrichen werden. Nach jedem Anstrich mit Schleifpapier glattschleifen.
Dann erfolgt ein Anstrich mit Spannlack oder Klebelack. Diesen nicht mehr schleifen.
Das Seiden- oder Nylongewebe mit Übermaß zuschneiden.
Man beginnt mit der Unterseite der Tragflächen. Das Gewebe überdeckt vorn etwa 1/3 der
Nasenleiste, an der Endleiste wird es über den hinteren Rand nach oben geklappt und so
abgeschnitten, dass die Endleiste oben noch mindestens 5mm in Flugricht. überdeckt wird.
Dann das Gewebe mit eine Sprühpistole mit Wasser anfeuchten, so dass es leicht „klebt" und
das Bespanngewebe durch ziehen gerade ausrichten.
Sitzt alles richtig wird der Rahmen (Nasenleiste, Randbogen, Wurzelrippe und Endleiste) mit
Spannlack eingestrichen. Dabei wird der zuvor aufgebrachte Spann- oder Klebelack auf dem
Gerippe wieder angelöst und verklebt das Gewebe mit dem Flächenrahmen.
Alles gut trocknen lassen, wobei sich weiße Schlieren in der Bespannung bilden werden.
Keine Angst, es ist nur vom vorangegangenen wässern und bei den weiteren späteren
Spannlackanstrichen nach kompletter Bespannung der Tragfläche verflüchtigen sich diese
Schlieren wieder.
Dann die Bespannung für die Oberseite der Tragflächen zuschneiden.
An der Endleiste wird das Gewebe hinten bündig angelegt.
An der Nasenleiste wird es so zugeschnitten, das es die Nasenleiste ganz umschließt, also
nach unten herumgeführt wird. Dies ist erforderlich um ein Ablösen der Bespannung zu
verhindern wenn die Kante gegen die Flugrichtung gerichtet ist und kleinste Ecken anfange zu
flattern und letztlich die gesamte Bespannung im Flug abgerissen werden könnte.
Die Leitwerke werden genau so bespannt.
Beim Rumpf beginnt man mit dem Rumpfboden und arbeitet sich über die Seitenwände nach
oben durch. Dabei zeigen die überlappenden Schnittkanten des Gewebes immer nach unten.
Gerade an diesen Kannten sammelt sich auf Dauer ein leichter Schmutzrand, der wirklich
nicht schön aussieht und durch geschicktes Bespannen mit den Nahtstellen nach unten
zeigend nahezu unsichtbar bleibt.
Nachdem das Wasser weg getrocknet ist wird die Bespannung komplett mit einem
Spannlackanstrich versehen. Dabei den Pinsel in den Spannlack tauchen und am Dosenrand
abstreichen, so dass kein Spannlack mehr unkontrolliert heraustropft.
WICHTIG:
Den Pinsel nun fast waagerecht halten und den Spannlack auf das Gewebe ohne
viel Druck dünn aufstreichen, eher aufreiben.
Wenn der Pinsel senkrecht gehalten wird kann der Spannlack aus dem Pinsel nach unten
durch das Gewebe laufen und unter der Bespannung eine richtig fette Insel bilden, die nach
dem Trocknen allerdings brüchig wird.
Den Spannlackanstrich mindestens 1-mal, besser 2-mal dünn wiederholen.
Ein so bespanntes Modell hat natürlich eine höhere Festigkeit und Lebensdauer als ein
folienbespanntes Modell.
Bitte beachten Sie auch die von mir empfohlenen Antriebssätze oder Verbrennungsmotoren
und die Zubehörbeutel für Elektro- oder Verbrennerantrieb sowie meine Servosets zu
günstigsten Konditionen. Bei Fragen und Anregungen, für die ich immer dankbar bin, bitte
einfach mailen oder anrufen. Ich helfe gern weiter!
Mit Holm- und Rippenbruch
Modellstudio Wolfgang Liening
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