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Betriebs- und Wartungsanleitung Mobile Heizungsbefülleinheit Aqua Mobil Seriennummer: ......Stand 01/2007 | Technische Änderungen vorbehalten...
Inhalt Seite EG-Konformitätserklärung Allgemeines Aufbau der Dokumentation Gewährleistung und Garantie Anlagenbeschreibung Allgemeines Bestimmungsgemäße Verwendung Funktionsbeschreibung Transport und Lagerung Besondere Sicherheitshinweise Montage und Aufstellung Einsatzort Lieferumfang Anschluss- und Leistungsdaten Montage Inbetriebnahme Prüfung Druckminderventil mit Regeldruckanzeige Steuerventil Heizungsbefüllung Regeneration Beseitigung von Störungen Kontrolle und Wartung Ersatzteile und Zubehör Zeichnungen...
Hiermit erklären wir, dass die nachstehend bezeichnete Anlage in ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der zutreffenden EG-Richtlinie entspricht. Bezeichnung der Anlage: Befülleinheit Anlagentyp: Aqua Mobil Anlagennummer: siehe Typenschild Richtlinien/Vorschriften: DruckbehV Druckbehälterverordnung vom 23.06.1999 TrinkwV Trinkwasserverordnung vom 20.07.2000...
2. Allgemeines 2.1 Aufbau der Dokumentation In dieser Betriebs- und Wartungsanleitung finden Sie alle wichtigen Informationen für den Benutzer der beschriebenen Anlage : - Sicherheitshinweise - Anweisungen zur Montage Inbetriebnahme Bedienung Wartung Verhalten bei Störungen - Technische Daten Die Betriebs- und Wartungsanleitung ist zusammen mit den übrigen technischen Unterlagen der Anlage griffbereit aufzubewahren.
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Mangelnder Wartung Mutwilliger Beschädigung oder fahrlässigem Umgang mit der Anlage Eigenmächtige Veränderungen sind aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Originalteile und Zubehör sind speziell für die Anlage "Aqua Mobil" konzipiert. Benutzen Sie nur Originalersatzteile. Wichtig für alle Rückfragen und Ersatzteilbestellungen sind: Gerätebezeichnung...
3. Anlagenbeschreibung 3.1 Allgemeines Die Mobile Heizungsbefülleinheit "Aqua Mobil" ist eine kompakte Enthärtungsanlage, die für den mobilen Einsatz konzipiert worden ist. Sie ist für den Einsatz als mobile Heizungswasser-Füllanlage vorgesehen. 3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung Von diesem Gerät können Gefahren ausgehen, wenn es unsachgemäß behandelt, nicht regelmäßig gewartet, oder nicht zum bestimmungsgemäßen Gebrauch eingesetzt wird.
Eine Regeneration ist erforderlich wenn die Harzkapazität erschöpft ist (Ausführungen hierzu siehe Kapitel 8). Bei Anlagen des Typs "Aqua Mobil" ist zu berücksichtigen, dass bei der Regeneration der Anlage, der Salzbehälter möglichst nahe an der Anlage aufgestellt wird. Stand 01/2007 | Technische Änderungen vorbehalten...
Einfrieren zu vermeiden. Frost kann das Harz, den Druckbehälter oder wassergefüllte Armaturenteile zerstören. 4.2 Lagerung Ist die "Aqua Mobil" längere Zeit nicht im Einsatz, sollte sichergestellt sein, dass sich kein größerer Luftraum im Drucktank befindet. Feuchte Luft begünstigt Schimmelbildung! Die Anlage kann sowohl im gebrauchten als auch im regenerierten Zustand gelagert werden.
5. Besondere Sicherheitshinweise Die Anlage wurde unter sorgfältiger Beachtung der einzuhaltenden harmonisierten Normen sowie weiterer technischer Spezifikationen konstruiert und gefertigt. Sie entspricht damit dem Stand der Technik und ermöglicht ein Höchstmaß an Sicherheit im Laufe aller Betriebszustände. Die Anlagensicherheit kann in der betrieblichen Praxis jedoch nur dann umgesetzt werden, wenn alle dafür erforderlichen Maßnahmen getroffen werden.
6. Montage und Aufstellung Die "Aqua Mobil" – Enthärtungsanlage ist für den mobilen Einsatz konfektioniert und vorgesehen. Die Einsatzbereitschaft ist sofort gegeben. 6.1 Einsatzort Die Enthärtungsanlage ist in einem frostsicheren Raum aufzustellen. Die Raumtemperatur darf 5 ° C nicht unterschreiten und 40 ° C nicht überschreiten.
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Typ Regulan-GK-21 (5 kg - Best.-Nr.290.005 oder 25 kg – Best.-Nr. 290.002), wenn erforderlich Messbesteck Gesamthärte Zur Bestimmung der Gesamthärte Messbereich 1 bis 40 ° dH (Best.-Nr. 500.007) "Aqua Mobil" wird in betriebsbereitem Zustand geliefert und ist sofort einsatzbereit! Stand 01/2007 | Technische Änderungen vorbehalten...
6.3 Anschluss- und Leistungsdaten Heizungswasser- Füllanlage Typ "Aqua Mobil" Kapazität bei Vollbesalzung bis x °dH Salzverbrauch je Regeneration Salzvorrat im Solebehälter ca. 70 Ionenaustaucherharz Nennleistung bei einer Belastung m3/h von 40 BV BV = Bettvolumen: 40 BV entspricht einer Belastung von 40 l H...
7. Inbetriebnahme 7.1 Prüfung Hydraulische Anschlüsse Sind die Roh- und Weichwasserleitung sowie Verbindungen richtig angeschlossen und dicht? Rohwasserdruck Rohwasserdruck bei maximaler Leistung prüfen. Der Mindestdruck von 2,5 bar und der Maximaldruck von 6 bar müssen eingehalten werden. Feinfilter in der Verschmutzungsgrad überprüfen Rohwasserleitung Schutzmittel für Heizung...
7.4 Heizungsbefüllung Heizungsanlagen bis 100 kW Leistung müssen entsprechend der Spezifikation des Herstellers und der VDI-Norm 2035 mit Verschnittwasser von 2 bis 3 ° dH gefüllt werden. Es wird damit gewährleistet, dass sämtliche Dichtungsmaterialien ordnungsgemäß abdichten. Rohwasserhärte bestimmen Mit Messbesteck Gesamthärte Messbereich 1 –...
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Regeneration Federschaltwerk auf 2 Stunden aufziehen und danach auf ca. 90 Minuten zurückdrehen. Die Anlage regeneriert jetzt automatisch. Salzbehälter wieder gefüllt Nach erfolgter Regeneration warten, bis sich der Salzbehälter wieder gefüllt hat. Anlage kann wieder mobil Wasser abstellen. eingesetzt werden. Abflussschlauch vom Anschluss am Steuerventil entfernen.
9. Beseitigung von Störungen Störung Mögliche Ursache Abhilfe keine Regeneration Federschaltuhr arbeitet nicht Austausch des Zentralsteuer- ventils erforderlich Federschaltuhr arbeitet – - Prüfen, ob Wasser aus der trotzdem keine Regeneration Abflussleitung kommt Abflussleitung verstopft oder - Wasserdruck prüfen geknickt (min. 1,5 bar) - Überprüfen, ob Membrane intakt ist.
10. Kontrolle und Wartung Für den sicheren Betrieb der Anlage ist vor dem Einsatz eine optische Kontrolle aller zur Anlage gehörenden Ausrüstungsteile (Beschädigungen, Undichtigkeiten) durchzuführen. Düsenstab im ist in regelmäßigen Zeitabständen auszubauen und zu Enthärtungsbehälter reinigen Feinfilter Sichtkontrolle vor jedem Einsatz der Enthärtungsanlage. Bei Verschmutzung des Filtereinsatzes muss ein neuer Wechselfilter eingebaut werden.
Betriebstagebuch Datum Heizungsanlage Wasser- Rohwasser- Eingefüllte Rest- (Name, Standort) menge am härte Menge Menge Zähler (° dH) Stand 01/2007 | Technische Änderungen vorbehalten...
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Betriebstagebuch Datum Heizungsanlage Wasser- Rohwasser- Eingefüllte Rest- (Name, Standort) menge am härte Menge Menge Zähler (° dH) Stand 01/2007 | Technische Änderungen vorbehalten...
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Betriebstagebuch Datum Heizungsanlage Wasser- Rohwasser- Eingefüllte Rest- (Name, Standort) menge am härte Menge Menge Zähler (° dH) Stand 01/2007 | Technische Änderungen vorbehalten...
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