Nachdem Sie die Kabel ordnungsgemäß verbunden haben, kurbeln Sie den Genertorarm um Strom zu
erzeugen. Die optimale Rotationsgeschwindigkeit beträgt ungefähr zwei Umdrehungen pro Sekunde.
Anfänglich werden Sie etwas stärkeren Widerstand spüren, der mit der Zeit kleiner wird. Wenn der
Widerstand beim Kurbeln nach einiger Zeit wieder steigt, müssen Sie die Kurbelgeschwindigkeit
wieder erhöhen, weil Sie dann vermutlich zu langsam gedreht haben.
WARNNG: Kurbeln Sie NICHT zu stark am Generator, da er sonst leicht beschädigt werden kann.
Hinweis:
Es kann ein wenig Zeit brauchen, bis man die richtige Technik und Geschwindigkeit verwendet. Nachdem
Sie sich an den Handkurbelgenerator gewöhnt haben, sollte es ein leichtes sein, einen einfachen
Rhythmus zu finden, welcher mit wenig Kraftaufwand erhalten werden kann.
Obwohl der Generator leicht zu bedienen ist, ermüdet man nach einer gewissen Zeit. Wenn Sie merken,
dass Ihnen die Energie ausgeht, machen Sie eine kurze Pause. Wenn Sie nämlich zu „langsam" kurbeln,
ist es nicht nur anstrengender, es wird auch weniger Energie erzeugt, die der Kondensator speichern
kann.
Versuchen Sie, beide Hände beim Kurbeln zu verwenden, anstatt eine Hand ruhen zu lassen, und mit der
anderen zu Kurbeln. Damit vermeiden Sie, dass eine Hand schneller kurbelt und ermüdet als die andere.
Probieren Sie so lange, bis Sie eine Technik finden, die für Sie am angenehmsten ist. Solange die Kurbel
mit ca. zwei Umdrehungen pro Sekunde gedreht wird, wird genug Energie erzeugt, um den Kondensator
zu versorgen.
VORTEILE des Handkurbelgenerators:
- Er benötigt keine Solar- oder Windenergie oder Treibstoff um zu funktionieren. Sie können ihn jederzeit und
überall aufladen!
- Er benötigt keinen zusätzlich gekauften Treibstoff, z.B. im Falle eines Notfalls, falls jeder andere Treibstoff
ausgeht.
- Er kann in geschlossenen Räumen verwendet werden ohne giftige Gase auszustoßen.
- Sehr einfach zu bedienen – Sogar Kinder können mit dem Handkurbelgenerator leicht Strom erzeugen.
- Sehr leise – kein lauter Generatorlärm!
- Einfach zusammenzustellen, es sind keine komplizierten Bedienungen vorzunehmen!
Führen Sie zahlreiche interessante Experimente mit diesem Science Kit durch.
Der Handkurbelgenerator ist ein idealer Ersatz für Batterien, und bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl von
Experimenten basierend auf Elektrizität durchzuführen, und das alles, indem man eine einfache Kurbel
dreht. Diese großartige Erfindung kann Schüler und Studenten für Wissenschaft begeistern. Dabei ist es
egal, ob die Experimente von Volkschülern durchgeführt werden, die eine Glühbirne zum Leuchten bringen,
oder Studenten, welche sich mit höheren physikalischen Prinzipien wie dem Ohm'schen Gesetz oder den
elektromagnetischen Hintergründen von Licht beschäftigen.
Die Handkurbel ist so konstruiert, dass man die Zahnräder und Verkabelung gut beobachten kann. Sie
kann ungefähr 200mA nutzbaren Strom und ca. 6 Volt erzeugen. Die Polarität lässt sich einfach ändern,
indem man die Kurbel in die andere Richtung dreht. Diese Handkurbel kann auch als Motor verwendet
werden.
Benutzung
Manche der Experimente benötigen zusätzliches Equipment, welches separat verkauft wird. Es lassen
sich Themen wie der Elektronenfluss, Serien- und Parallelschaltung, das Ohm'sche Gesetz, Motoren
und Generatoren im Allgemeinen, Energieumwandlung und mehr untersuchen. .
Unterhalb angeführt ist eine Möglichkeit das Kit zu nutzen:
Wickeln Sie mit Zellophanfolie zwei Kabel auf einen Kompass. Stellen Sie sicher, dass Sie die Kabel in
Richtung der Kompassnadel befestigen. Verbinden Sie die Enden der Kabel mit dem Handkurbelgenera-
tor und beginnen Sie mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu kurbeln. Wiederholen Sie diesen Versuch
mit entgegengesetzter Drehrichtung. Hat der Befestigungswinkel einen Einfluss? Wie wirkt er auf die
Rotation? Erklären Sie.
Wiederholen Sie das obige Experiment, drehen Sie jedoch jetzt den Generator in die andere Richtung.
Welches Ergebnis bekommen Sie?
Elektrizität in Schaltkreisen kann Licht, Wärme und Magnetismus erzeugen, wobei er einen kompletten
Durchgang durch einen Schaltkreis benötigt, damit der Strom fließen kann. Elektrische Ströme erzeugen
magnetische Felder. Studenten lernen die Wichtigkeit von Elektromagnetismus in elektrischen Motoren,
elektrischen Generatoren und in einfachen Geräten wie Türglocken oder Kopfhörern kennen. Beschrei-
ben Sie den Elektronenfluss in einfachen Schaltkreisen.
Schüler und Studenten werden lernen einfache Parallel- und Serienschaltkreisen aus Kabeln, Batterien
und Glühbirnen zusammenzustellen.
Oberstufenschüler
Energie ist eine Eigenschaft von vielen Substanzen und wird im Alltag mit Begriffen wie Wärme, Licht,
Elektrizität, Mechanik und Schall verbunden. Energie kann auf viele Arten übertragen werden, die
Gesamtenergie eines Systems bleibt jedoch immer erhalten. Energie kann in chemischen oder
kernphysikalischen Reaktionen, in Lichtwellen und andere Strahlen, und auf viele andere Arten erzeugt
werden. Sie kann aber auf keinen Fall vernichtet oder aus dem Nichts erzeugt werden. Bei Energieum-
wandlungsprozessen wird die beteiligte Materie immer ungeordneter.
Elektrizität und Magnetismus die zwei Komponenten der Elektromagnetischen Kraft. Bewegte elektrische
Ladungen erzeugen magnetische Kräfte, und bewegte Magnete erzeugen elektrische Felder. Diese
Effekte helfen Schülern und Studenten dabei Motoren und Generatoren zu verstehen. Messen Sie die
thermische und elektrische Leitfähigkeit von verschiedenen Materialien und erklären Sie ihre Resultate.
Analysieren Sie die Beziehung zwischen elektrischen Strömen und die Stärke des dazugehörigen
magnetischen Feldes mit Hilfe von einfachen Elektromagneten. Vergleichen Sie auch Serien- und
Parallelschaltkreise